Sunday, 31 May 2009

The Great Chocolate Cheesecake Disaster

Immer klappt es nicht mit dem schönen Essen. Ein Kuchenrezept aus einer englischen Zeitschrift ging gestern leider in die Hosen, und damit mein glanzvoller Feiertagskuchen (er ist essbar...) Noch drei Tage bis Abreise!

Beautiful food does not always happen - here is a complete turkey of a chocolate cheese cake based on a recipe from the Observer Food magazine. Don't know what went wrong, but it is edible. three days to lift-off!

Friday, 29 May 2009

before I forget...


Zur Zeit ist natürlich die Holler-Saison. Angeregt von Freundinnen und Fremden, mache ich derzeit Hollerlimo und Hollersirup, und als Krönung gabe es gestern Hollerkiacherl (Küchlein, für euch Preuß/innen). Mein Lebensabschnittsbegleiter war zwar erst skeptisch: "ich esse keine Blumen" und bezeichnete das Ergebnis als "pancakes on sticks" (Steckerlpfannkuchen = Marktlücke!). Aber, ihr habt es erraten, mampf,mampf.

It is the season to make elderflower products, and inspired by friends and strangers, I am busy making elderflower lemonade and syrup. I will give recipes when it has turned out well. The recipe for elderflower fritters is simple: make pancake mix, dip the flower in and fry in oil. My constant companion at first refused, "I don't eat flowers", calling them "pancakes on sticks". But - no big surprise - they went down a treat.

Wednesday, 27 May 2009

Home and away


Ich liebe meinen Balkon, jetzt hat er mir die ersten Lavendelblüten beschert. Ich liebe auch meine arbeitsame Küche, in der jetzt ein neues antikes Teil für Zwiebeln hängt, das ich neulich auf dem Flohmarkt erstanden habe. Ich liebe München, diese radlfreundliche Stadt mit ihrem schönen Wetter und grünen Bäumen. Aber jetzt muss ich mal wieder weg hier. Ich habe diese geniale Postkarte mit dem Spruch: "My life seems to take up all of my time". England scheint alle meine Ferien zu übernehmen. Nächste Woche geht's auf nach Cornwall.

I adore my balcony, which has just produced this year's first lavender flowers. I love my busy kitchen with its new jumble sale attraction for onions. I love Munich, cycling city, city of green tree canopies, city of dramatic thunderstorms. But I need to get away sometimes.
A postcard I kept says "Life seems to take up all of my time". England seems to take up all of my holidays. Next week I am off to Cornwall.

Tuesday, 26 May 2009

Nostalgie-Nachspeise


Gestern kochte ich mal wieder nach dem Rumfort-Prinzip, und zwar einen sehr sehr leckeren Bread and Butter Pudding, den ich von Mel, unserer WKD-Köchin gelernt habe. Fort mussten die Scones von neulich - zu zweit, und bei dieser Hitze, kann man einfacht nicht alles aufessen. Rum lag noch ein Päckchen "instant" Vanillesoße, kein Haushalt sollte ohne sie sein, und eine grützenartige Beeren-marmelade, die ich neulich aus TK-Beeren zusammengerührt habe.
Also: eine mit Butter schön ausgeschmierte Glas- oder Quicheform eine dicke Lage dünn aufgeschnittener Scones (oder auch alte Semmeln)auslegen, die ebenfalls mit Butter bestrichen sind und eine Handvoll heller Korinthen (bei uns heißen die Weinberl). Darüber eine Mischung aus Milch, 2 Päckchen gutem Vanillezucker (oder ausgekratzter Vanillestange und zwei Esslöffel Zucker)und in meinem Fall, für eine kleine Form, zwei Eiern schütten und kurz stehen lassen bis alles durchgeweicht ist.Man kann in die Mischung auch Sahne geben, muss aber nicht. Im Ofen bei 180C backen, bis alles aufgeht und goldbraun wird.

Yesterday I experienced a moment of acute nostalgia for England and WKD - I made a bread and butter pudding that Mel - my cooking inspiration - used to make. I used the stale scones I had made a few days ago, instead of white bread. Cut them into slices, butter them, pile them high in a buttered oven-proof dish, sprinkle raisins (or cranberries) on it and cover with a mix of milk (or even cream) and eggs, with added vanilla sugar, or sugar plus vanilla essence, or the scraped inside of a vanilla pod. I used two eggs, as the dish I used was smallish - you decide how many you need to cover all the bread. Leave to soak through and bung it in the oven at 180²C until it is brown and has risen. Serve with custard (I used instant - delicious) and maybe stewed apples or rhubarb. I happened to have a red berry jelly.

Sunday, 24 May 2009

Life gets in the way of lifestyle

Manchmal bleibt keine Zeit zum Kochen, dann gibt es eben so was schnelles, Spaghetti al pesto, einen Feldsalat mit Fenchel und Radieserl und Eistee.
Sometimes life moves too fast to cook, and the only solution is spaghetti al pesto, with a fantasy salad, acompanied not by wine, for a change, but lemon tea.
An diesen grünen, blauen Tagen muss ich dauernd raus, und so viel wie möglich radeln, gehen, schwimmen und ein bisschen Auto fahren, und das ist dann die einzige Zeit wo ich zum Musik hören komme. Neulich brausten wir durch Neuhausen zum Klang der herrlichen Arcade Fire - passend betitelt "Neighbourhood". Und jetzt geh ich dann ins Bett zu den Sphärenklängen von American Analog Set. Hier ist das einzige Stück das auf YouTube zu finden war. (Mein Lieblingsstück auf der Platte heisst "Aaron and Maria").
Heute war ich natürlich bei meiner Mutter, mit der ich zu einem glanzvollen Erdbeertortenevent eingeladen war. Anschließend lief ich durch den Wald zum Steinsee und warf mich in die Wellen. Ein perfekter Sonntag!
I walked, I cycled, I swam, I ate strawberry cream cake at a friend of my Mum's - a perfect Sunday. I even got round to listening to some of my old favourites, in the car. Only found one link on YouTube to American Analog Set, I love their track "Aaron and Maria". Music to go to bed to.

Mein grüner Tag

ein grün-goldener Tag war gestern


yesterday was a day bathed in green and gold

mit einigen Farbakzenten - with some spots of colour
This was my lunch, see below for that of my constant companion
das war mein Mittagessen, das meines ständigen Begleiters seht ihr hier

Tuesday, 19 May 2009

Scones


Ich bin jetzt ganz scharf drauf, endlich mal meinen Horror vor Hefe zu überwinden, deshalb hab ich heute gleich nochmal mit Hefe gebacken - das tolle ist, es geht wirklich schnell - bis auf das Stündchen, wo sich der Teig ausruhen und aufblähen muss, und so nebenher zwischen Abendessen kochen, essen und noch zwei Stündchen in der Abendsonne mit Jutta und Mick vor dem Löwengarten sitzen. Ich hatte ursprünglich ein Blog-Rezept im Sinn, aber dann improvisierte ich doch drauf los mit wenig Mehl (250g), verrührte einen halben Würfel Hefe, zwei Esslöffel Zucker und etwas lauwarmer Milch mit einem Teil des Mehls, ließ das etwa 10 Minuten stehen, verrührte dann alles zusammen und fing an, den Batz zu kneten bis er zur Teigkugel wurde. Und das ließ ich eine Stunde ruhen, gehen, oder was der Hefeteig sonst so macht. Dann kam ich heim und machte kleine Kugeln, in die ich in letzter Minute - und nach zwei Gläschen feinstem Welschriesling - noch Rosinen hineinknetete. Ich hab sie ca. 10 Minuten in der großzügig mit Butter eingestrichenen Muffinform gebacken, da ich ja keine Förtchenpfanne habe.
I am a little obsessed with making yeasty pastries at the moment, so this afternoon I improvised something that turned out to be scones, by stirring half a cube of fresh yeast (a packet of dried yeast will also do) in a little flour, 2 or 3 tbsp. sugar and warm milk and after about ten minutes, mix it with the rest of the 250g flour and knead until it resembles a ball of dough - add more milk if necessary. Then it needs to rest and puff up, and this is where you go out for a drink and sit in the evening sun. When you come home after two glasses of crisp white wine, make little dough balls and bake them in my generously buttered muffin tin for about ten minutes. Oh - I added raisins at the last minute, before baking. Just to see if I am grown-up enough now to like raisins. Not at all bad.
Und so sah es am nächsten Morgen aus, auf dem Balkon.
Next morning on the balcony.

Sunday, 17 May 2009

Kunst ist schön...Kastanienblüten auch

Der letzte Tag der Gerhard Richter Ausstellung im Haus der Kunst. Am schönsten fand ich die Lackbilder hinter Glas - trippy! S. und ich waren uns einig dass man unter anderem massenhaft Geld haben muss, um ein erfolgreicher Maler zu werden. Diese Riesenformate für Parlamente und Banken gehen ins Geld. Aber ich sah ein reizendes Foto vom jungen Richter wo er eins dieser Riesenformate malt, auf einem wackligen Stuhl stehend. Wir erfrischten uns mit Eiskaffee im zauberhaft grünen Hofgarten.
S. and I managed to see the Gerhard Richter exhibition on its last day. Very impressive big colour works, but the ones I loved were small glass lacquer paintings - so accidentally intricately captivating. We discussed the price of being a successful painter, with all those square miles of canvas and tons of oil paint. But then again, one of the books showed a touching foto of Richter painting standing on a wobbly chair. We took our refreshments in the lush green Hofgarten gardens.

Saturday, 16 May 2009

Pizza

Heute habe ich zum ersten Mal einen Pizzaversuch gemacht. Sie wurde absolut essbar, sogar lecker, aber der Teig war noch zu brotig und dick. Ich suchte mir das einfachste Rezept, mit einem Packerl Hefe, 500g Mehl und etwas warmen Wasser und Olivenöl. Hefe mit etwas Mehl und Wasser 10 minuten gehen lassen, dann das Mehl, Wasser und Öl dazukneten, bis er geschmeidig ist. Eine Stunde bedeckt stehen lassen, dann so dünn wie möglich ausziehen, auf ein geöltes Blech legen, Öl, Tomatenmark und Oregano oder frisches Basilikum drauf und was sonst noch gewünscht wird (Mozarella, Ziegenkäse, Schinken, Tomaten...nur drauf los). Backen bis sie fertig ist - ca. 20 Minuten.
Draußen singen die Vögel. So ist die Stadt.
Today I made my first attempt at Pizza, since Bine always makes it as if it were sooo easy. It was quite good, but the dough was too thick and bready. I used the easiest recipe: stir a packet of yeast in some flour and warm water, leave it for ten minutes, then mix in 500g flour, some warm water and some oil. Leave to rest an hour, then knead to within an inch of its life until it comes off the bowl. Then spread as thinly as possible on a baking sheet or cake tin or what you have, brush with oil, spread tomato puree on top, sprinkle oregano or fresh basil over it and get creative with stuff to put on top. Bake til its done, about 20 minutes.
Outside the birds are chirping. That's the city for you.

Friday, 15 May 2009

Blogging in the wind


Die Süddeutsche hat neulich beklagt, dass Deutsche unfähig seien zu bloggen. Das ist natürlich ein Blödsinn, weil es denen nur um POLITIK geht, nicht ums Leben. Allerdings, was food blogs betrifft findet man in Deutschland keine Titel wie Burp and slurp (ich habe eben gesehen dass der Blog von blogspot.com abgeschaltet wurde, bei flickr heißt sie "burp_excuzeme",oder Hollow legs oder yumyum in the tumtum .
Wir haben dafür aber eher literarische Varianten im Stil von Melancholie Modeste , die Kaltmamsell. In deutschen Blogs wird jetzt viel gesiezt,und man spricht sich - natürlich ironisch - als "Herr" und "Frau" an, was mir sowohl als gschlamperte alte 68er Duzerin und nach 25 Jahren England absurd vorkommt. Meine Generation duzte sich ja nicht, weil wir alle Latzhosen trugen, sondern weil ganz viele Menschen überall - ganz ohne Internet - für ein global solidarisches Lebensgefühl standen. Als ich in den 90er Jahren in London nochmal ein Degree-Studium machte, verstand eine junge Studentin im Politikseminar den Begriff "Solidarität" nicht. Hatte sie nie gehört. What's my point? Der Blog-Urwald ist amüsant und verführerisch, und jetzt zurück zum wirklichen Leben!

Thursday, 14 May 2009

Die Medien, was haben sie je für uns getan?

Gerade als ich, genervt von unzähligen Krimis und Feelgood-Family-Filmen,das Fernsehen vergessen wollte neulich Abends, zappte ich zufällig auf eine reizende Sendung über englische Gärten und ihre verrückten Besitzer rein. Unsere gesamte Fernsehfamilie schaute dann voller Nostalgie dem lieben National Trust zu, wie er die alten Bauten zusammenkauft und den verarmten Adligen hilft, die Gärten wieder instand zu setzen. Nirgends spielt der Adel noch eine so erdverbundene Rolle, dass man ihn fast lieben muss. Trotzdem sagte Mick gestern, er würde kein Buch lesen, dessen Hauptperson Binky heißt (er meint wohl Briony).Ich habe "Atonement" (Abbitte) natürlich gelesen, da es mich schon immer zur verrückten englischen upper class hingezogen hat - ich sage nur Edith Sitwell, oder die Mitford Sisters. Ich fühle mich übrigens auch von exzentrischen reichen Amerikanerinnen inspiriert: heute las ich in der SZ über Betty Freeman, deren von David Hockney gemaltes Porträt gerade versteigert wird. Sie förderte neue Musik, Leute wie Ligeti, Morton Feldman und meinen geliebten Steve Reich. Wahrscheinlich hat sie auch noch göttliche Kuchen gebacken!

Just as I was about to give up on watching TV the other night, in a sea of cheap police series and family romances I came across a charming programme about English gardens and their excentric owners - vintage England porn, in other words.  My whole household got caught up in nostalgic thoughts of the National Trust which buys up ruins and helps the genteel impoverished to restore their gardens. The upper classes play such a dominant role in keeping the garden vibrant that you have to love them for it. Even though, Mick confirmed that he would never read a book whose main character is called Binky (I think it's actually Briony, in Ian McEwan's Atonement). I have read it, since I can't keep away from the upper classes, having been infected early with the likes of Edith Sitwell and the extremely amusing Mitford sisters (well, some of them were amusing). I am not above being inspired by by excentric rich American women, either. I read about Betty Goodman, whose portrait "Beverly Hills Housewife" by David Hockney is being auctioned, a rich sponsor of new music with friends like Ligeti, Morton Feldmann and my favourite, Steve Reich. She was probably a fantastic cook into the bargain.

Wednesday, 13 May 2009

Oh happy May!

Ja der Mai, der kommt ja ziemlich feucht und kühl daher nach dem blau-weißen, sonnigen April, und die Gelegenheiten, zu radeln oder unter blühenden Kastanien zu sitzen, sind bisher eher bescheiden. Das inspiriert zum kreativen daheim bleiben. Ich habe mir vorgenommen, in diesen Monaten wo nicht viel Arbeit hergeht, an meinen Kochkünsten zu feilen (perfektionieren wäre übertrieben) und immer bessere Fotos zu machen. Es ist ganz spannend, mit relativ wenig Geld tolle Sachen zu kochen. Heute gabs Chili con carne,Rhabarberkompott und Zitronenkuchen.
Spring greens - - - Junges Gemüse
Chili con carne
Um Spargel und Radieschen frisch zu halten, lege ich sie in einem reizenden bestickten Leinenbeutel von irgendeiner fleißigen Tante in den Kühlschrank. Feucht.
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May is turning out rather wet and dreary after a golden, blue-and-white April. Not much chance to bask in beer gardens or go on long cycle rides. A fine chance to be creative in the home. My plan is to use these months of very little work to become a real cook and to improve my fotos. today, I made chili con carne, rhubarb compote and baked a lemon cake
Very easy: Mix 250g butter with 250g sugar and some vanilla sugar, grate zest of one lemon in, add five eggs, then 250g flour and 2 teaspoonfuls of baking powder. Bake on low heat (180C)for about 50 minutes. cover with baking paper if the top gets too dark too soon. When it is done, cover with lots and lots of lemon juice stirred into icing sugar.

Tuesday, 12 May 2009

Salami and chocolate

Gestern war ich, jobmäßig, zu einer Veranstaltung der italienischen Handelskammer zum Thema "Salumi" eingeladen.Italien ist stolz darauf, 666 (!) verschiedene Wurstarten zu haben, wie der sehr lustige Sprecher verkündete, der extra zum Anlass eine Krawatte im Mortadella-Look trug. Ich habe noch nie so viel Mortadella, Bresaola, Salami und Schinken probiert wie gestern abend - alles köstlich. Aber das so genannte Menü, was in der Kneipe eines bayerischen Fernsehkochs angeboten wurde, war ja nicht so edel. Es erinnerte mich an eine sehr lustige englische Fernsehserie über eine indische Familie, in dem die Mutter an jedem Restaurant nur rummäkelte mit den Worten: "I can make it at home for nothing!" Genau so ein Gefühl hatte ich da auch.
So machte ich mir heute Mittag gleich was besonders leckeres, nämlich ein Multikulti-Brot mit Pilzsuppe (nicht so fotogen), gefolgt von einem Schoko-Mousse Kuchen, der so lachhaft leicht zu machen ist dass ich es hier verraten werde. Ca. 10 Haferkekse (gibts z.B. in Bioläden, oder auch bei Norma) mit flüssiger Butter mischen für den Boden, darauf die geschmolzene Bitterschokolade, unter die ihr geschlagene Sahne gezogen habt. Einfach ausprobieren, schmeckt auch wenns nicht perfekt ist.

Last night I was invited to a delicious "salumi" tasting by the Italian Board of Commerce, introduced by a very funny man wearing a mortadella-pattern tie who expressed Italy's pride at having 666 (!) different types of "salumi". I ate more pieces of mortadella, salami, bresaola and ham than you can shake a stick at (no fotos, too dark - but you all know what salami looks like). The only letdown was the Menu that followed, despite the event being hosted by a TV star chef - I found myself identifying with the cantankerous Mum in Myra Syal's TV series "Goodness Gracious Me", who commented every restaurant visit with the words "I can make this at home for nothing". And indeed, today I made myself a nice multi-cultural sandwich of walnut bread, Bavarian truffled liver sausage and avocado. Followed by yesterday's choc mousse cake which is so embarrassingly easy to make that I will write the recipe here: Crush 8 digestive biscuits, mix with melted butter, cover with a mix of melted dark chocolate and whipped cream. Chill (the cake) before eating.

Saturday, 9 May 2009



Gestern abend habe ich spontan noch schnell eine Nachspeise hergezaubert, die Lust auf was Süßes motivierte mich!
Zitronencreme: halbes Pfund Quark, Saft einer halben Zitrone und geriebene Schale (Bio natürlich)mit je nach Bedarf ein,zwei, mehr Löffel Puderzucker mischen,und einen halben Becher geschlagenen Rahm drunterziehen.
Die Plätzchen mache ich anarchisch, die werden jedesmal anders. Letztes Mal hab ich sie mit Rohzucker gemacht, da wurden sie knusprig, diesmal mit Puderzucker, da sind sie dann ganz glatt und pulverig. Das Prinzip ist ca. 100g Butter mit Mehl und Zucker verkneten, wie Streusel, die Menge an Mehl smchätze ich, bis der Teig nicht zu fett aber auch nicht zu fest ist (ca. 200g). Beim Backen aufpassen, die sind schnell fertig! Glasur aus Puderzucker und Zitrone schön langsam reinrühren. Essen!

When we came home late last night I whipped up a quick dessert, my tried and trusted lemon fool - which is foolishly easy to make, and some dry biscuits to dip in it.

Lemon fool: mix 1/2pound of quark with two (or more, up to you and your sweet tooth) spoonfuls of icing sugar, juice of half a lemon (the other half will make the icing for the biscuits). Grate some lemon zest into it, fold in half a tub of whipped cream. Eat.
Biscuits: a variation on shortbread, knead a piece of butter, about 100g, with sugar to taste, maybe 50g. This time I used icing sugar, which made them firm and smooth, last time I used demerara and they were all crunchy. Mix in about 200g white flour, gradually, so you can stop before the dough becomes too floury. I baked them in a muffin tin, just a ball of dough in each hole. watch - they are done very quickly.
Icing is icing sugar with drops of lemon juice - like making mayo.

Friday, 8 May 2009

Reasons to be cheerful...one, two, three...

Der Biergarten***The beer garden

Spring vegetables *** Mehr als nur Spargel

Die Wolken ***The clouds

Die Berge - hier der Wendelstein, auf Heu gebettet***The Alps...

Blitz-Ausflug nach Wasserburg *****Spontaneous visit to Wasserburg

The first swim in my favourite lake*****bin zum ersten Mal dieses Jahr im Steinsee geschwommen

Wednesday, 6 May 2009

Musik gehört: Steve Reich


Gestern abend hörte ich ein Konzert mit drei Stücken von Steve Reich - für mich der beste moderne (amerikanische) Komponist, bei dem man Elemente von Kraftwerk bis Strawinsky findet. Es war elektrisierend, so eine tolle Musik - aufgeführt im Haus der Kunst in München von Studenten der Musikhochschule. Solche präzise und beseelte Interpretation, vor allem beim Stück Drumming kam die Freude der Musiker am Spielen so richtig rüber. Steve Reich im Interview (heute morgen ging ich zum Seminar in der Musikhochschule) ist bezaubernd, sieht ein bissschen aus wie Bob Dylan und ein Hauch von Woody Allen, mit sehr viel Witz und sehr zum Anfassen. Sein Rat an junge Komponisten ist - der Intuition folgen, komponieren, und sofort aufführen. Er liebt Bach über alles und der Pianist Glenn Gould versöhnte ihn mit der Vorstellung, Bach nicht mehr auf dem Cembalo zu spielen. Erfrischend, aufregend.

Last night I went to a concert of three Steve Reich pieces, such an exciting, exhilarating performance by students of the Music Academy. I love Steve Reich's music, and this morning I attended a talk with him and music professors and students - everybody is so in awe of him, trying to impress him. But he himself is so cool and nice and funny, the opposite of pompous, his music so fresh and groovy. He talks about his love for Bach and his horror at the idea of Bach performed on the piano - and then Glenn Gould completely won him over. I don't go to concerts enough - live music is a life tonic.

Twitter? old hat already.

Hihi...das ist mein einziger Kommentar zum Thema

Giggle!This is all I need to say about twitter.

Monday, 4 May 2009

Foto crazy foto mad

Gestern war Familienausflug nach Wildenholzen, dokumentiert von von Luisa. Und hier ist das Foto das ich gerade komponierte. flickr ist schuld. Yesterday was our family day, documented here by Luisa. and this is the picture I was composing - I blame flickr.

Sunday, 3 May 2009

Essen.Wandern.Singen.Tanzen.

May is starting well, with a walk up Taubenstein, a little Mountain with an organic farm restaurant and a traditional May 1st folk session.
Nice food, too.In the evening, there was a May 1st trade union party in Marienplatz, with a home-grown Ska band, Bluekilla. You'd have to be dead not to dance to their music.
Ja der Mai, der fängt gut an. Am Taubenstein, mit Gejodel und Brotzeit, dann am Abend tanzten wir am Marienplatz zu Bluekilla, am Samstag war Flohmarkt in Haidhausen und abends ein kleines flickr-Treffen im Ruffini. Und jetzt ab nach Attel zum Fisch-Essen mit der Familie.Saturday afternoon, after the gorgeous fleamarket all over Haidhausen, I met up with fellow flickristas in Ruffini, my local café. Now I am off to meet the family and go out for lunch. La vita é bella!