Saturday, 27 February 2010

Sonnenplätzchen

Dafür reicht die Zeit immer: Auf dem Backbrett 125g Butter mit etwa 80g Zucker (ich benutzte den dunklen etwas klebrigen Rohrzucker)und so viel Mehl reinkneten, dass es ein geschmeidiger Teig wird. Ich habe die Menge durch Selbstversuche perfektioniert, essbar wirds allemal. Dazu habe ich eine Handvoll gemörserte Walnüsse in den Teig geknetet. Wer keinen Mörser hat, schüttet die Walnüsse in ein sauberes Geschirrtuch oder Serviette und haut mit dem Nudelholz drauf bis sie klein sind. Sehr therapeutisch. Dann eine Teigwurst formen, kleine Scheiben abschneiden und mit Daumen eindrücken. Ca. 12 minuten bei 200°C backen. Bepuderzuckern, oder roten Pfeffer drauf, oder einfach so essen. There is always time for a quick cookie: knead 125g Butter with about 80g (find out how much YOU like) muscovado sugar and a handful of pestle-and-mortared walnuts with white flour (for those who don't have a p&m put the walnuts in a clean napking and bash them with a rolling-pin - very therapeutic). Use enough flour to make a juicy dough, not too much. Form a sausage, cut slices, mark them with a thumb print and bake for 12 minutes (just try one to see if they are ready). I decorated some of them with red pepper corns, and dusted them with icing sugar. Like I say, you will never buy biscuits again.

Thursday, 25 February 2010

Servus Küche

Habe gerade einen ziemlich anspruchsvollen Recherchejob von meinem Hauptarbeitgeber an Land gezogen, was heißt dass ich mich die nächsten sechs Wochen hauptsächlich von Spaghetti und Fast Food ernähren werde - keine Zeit für kreativen Küchenzauber. Gut für mein Konto, weniger interessant für meinen Blog. Trotzdem gab es heute in der Küche ein wenig Zauber - das Kalenderblatt mit einem Bild von Rothko passte genau zu meinen Frühlingstulpen. I just bagged a high pressure project from my main source of work, which means six weeks of fast food and no kitchen magic. Good for the bank balance, less so for blog interest. However - today there was some magic in the kitchen with a calendar leaf from Mark Rothko that matched exactly the bunch of tulips I bought yesterday to celebrate spring.

Sunday, 21 February 2010

Das war das Wochenende

Und das war meine Fish Pie. Sie hat gut geschmeckt, war aber keine richtige Pie, sieht eher wie ein Fischbaatz. Ich werde sie nochmal machen und dann mitsamt Rezept reinstellen. Dann war ich nachmittags mit Freundin Bine im Kino - wir waren beide alles andere als begeistert von "Giulias Verschwinden" - enttäuschend für zwei Martin-Suter-Fans. Stadtcafé und Jazz bei Beck machten anschließend mehr Spaß. Heute gingen Mick und ich mal wieder in den Westpark, ganz ohne Stöcke und ohne hinzufallen, nicht einfach. Mit meiner Mutter sah ich mir den schmelzenden Schnee in den Voralpen an, und wir fanden ein fantastisches kleines Café, ausgerechnet in Ostermünchen (gleich hinter Tuntenhausen). Ein Wunder geschah und Frau "Hunger kenne ich nicht" aß ein ganzes Stück Torte! Es war ein wunderschönes Wochenende, das irgendwie mit Fish Pie-Reste-Essen und einem doofen Fernsehfilm ausklang - aber Jim Carrey ist zum kichern, sogar wenn er deutsch spricht.
Und: so schön waren die Berge heute So sieht es aus in TuntenhausenMein Mütterlein im Kaffeehaus Nomen est Omen My fish pie did not turn out quite as pie-like as I hoped, although it was utterly edible. I should have listened to Jamie Oliver and not made the white sauce...next time I will do better and post pictures and recipe. In addition, I had a weekend of culture, walks and lovely mountain views, and discovered a new café with my Mum. She ate a whole cream cake ( I did, too, but no sensation there). And Mick and I watched the whole of Bruce Almighty on TV, not a great film, in German, with a PRAY message - but Jim Carrey is funny. By the way, Metzger means butcher in German (the last picture). You need to know this to know why the above picture is funny.

Friday, 19 February 2010

Feminismus

Komisch, ich hätte schwören können, die war lila! (klickt auf den Titel für die volle Debatte)
Lore, Val und ich ca. 1976
funny, I could have sworn the dungarees were purple...Lore, Vali and I ca. 1976

Thursday, 18 February 2010

Feste statt fasten

Fasten hat in meiner Familie einfach keine Tradition, ebensowenig wie sich kasteien oder sparen. Wir sind eine Familie, die nie ganz ihr Idealgewicht halten kann. Gestern war nicht viel Zeit zum Kochen, also blieb es beim Klassiker der schnellen Küche, dem "Omlett", schnell aus zwei Eiern und etwas Wasser und einem Tröpfchen Sahne zusammengerührt und mit Schinkenresterln garniert. Dazu als grüne Ergänzung ein warmer Rosenkohlsalat, angemacht mit Kernöl und Balsamicoessig, was leider überaus unfotogen ist und wie Motoröl-Dressing aussieht. Garniert mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen, ohne Fett in der Pfanne angetoasted, schmeckte es sehr fein (später auch kalt).
At the end of the carnival season, the idea of fasting is usually floated briefly in Germany. In my family, needless to say, there is no tradition of fasting or otherwise punishing oneself. We are all Hedonists who never quite keep their ideal weight. As I had to make my lunch in a hurry yesterday an omelette was an obvious option. I whisked up two eggs with a little water and a drop of cream and mixed in some leftover ham. As a green excuse I made a warm salad of Brussel sprouts with a dressing of pumpkin seed oil and dark balsamic vinegar, garnished with toasted seeds. Sadly this dressing looks a bit like engine oil, so not ideal if you want to impress visually. delicious, though.

Wednesday, 17 February 2010

Aschermittwoch


Aschermittwoch - da möchte man meinen, ein bisschen Reue und Einsicht bei Politikern und Kirchengrößen wäre mehr als angebracht. Was der unsägliche Westerwelle da rauströtet über Hartz-IV-Empfänger und ihre römischen Orgien ist natürlich pure Demagogie. Aber wenn der schon berüchtigte Augsburger Bischof "Hellboy" Mixa jetzt uns, den 68ern, die Schweinereien seiner Kirche in die Schuhe schieben will (wir haben ja angefangen mit der sexuellen Revolution), da platzt mir der Kragen. (Ich würde ihn ja als Abart abtun, wenn nicht sein Chef in Rom ins gleiche Horn blasen würde). Es streben sowohl in der Kirche als auch in der Politik leider selten die klügsten und begabtesten an die Spitze, sondern die Ehrgeizlinge und Fanatiker. Wer englisch kann, hört euch bitte diese Rede von Stephen Fry an, die die Kaltmamsell heute zufällig so passend gepostet hat. Just when you think the church could not come out with anything worse, here it comes. Infamous German bishop Mixa recently blamed all the abuse that happened - and is happening - in church institutions on the "sexual revolution" of the sixties. So it's our fault! We showed them how to rape children and abuse power now? Why does it even surprise me? I would write off Mixa as a dotty excentric, if there wasn't a method to his madness, and his boss in Rome weren't of the same ilk only worse, because more influential. Listen to this speech Stephen Fry made last year - I have nothing to add to it.

Monday, 15 February 2010

Kochclub

Vielleicht klappt es ja mit dem Kochclub, bisher habe ich scheinbar schon drei Köchinnen mobilisiert! Abwarten und weiterkochen. Heute gibt es zum Beispiel eine Rote-Beete-Suppe, das Rezept fand ich - wo sonst - in einem Kochblog. Ich hab geschwindelt und 3 vorgekochte Beete genommen - es gibt sie vakuumverpackt, oder oft bei guten Gemüseläden auch offen. Der Wasabi kam aus der Tube von Thomy, weil ich Rezepte immer gerne auf Massentauglichkeit prüfe. Leserinnen - es funktioniert: Zwiebeln in wenig gutem Sonnenblumenöl anbraten, nicht bräunen. Drei gewürfelte rote Rüben und zwei geschälte gewürfelte Kartoffeln rein, Gemüsebrühe drauf, je nachdem wie dick ihr die Suppe wollt. Heute habe ich einfach Biobrühwürfel aufgegossen. Wenn sie fertig ist, mit Zauberstab kleinrühren. Wasabipaste mit Milch verquirlen - diese Cappuccino-Quirler eignen sich da - bis der trendige Schaum entsteht. Dill (oder irgendein Grünzeug was herumliegt) und ein paar rote Pfefferkörner zum Verzieren. Hier ein Tip für uns weniger begüterte: im Kaufhof kosteten die roten Pfefferkörner 3 euro, bei Norma gab's eine Pfeffermühle mit gemischtfarbigem Pfeffer für 90 cent. Okay? Ich habe Lavaterra's Suppenschmuck noch variiert: hier Suppe Zwei mit gerösteten Brotwürfeln und Feta My cooking club seems to be lifting off! Exciting project for the spring. Meanwhile I keep on practising (you've got to eat). Today I made a beetroot soup from a blog called Lavaterra. Very easy and quite pretty. I used 3 cooked vacuum-packed beetroot in my endless quest to demystify cooking. Reader - it worked! Lightly fry half a large onion (or a small one, of course). Add the cubed beetroot and two cubed potatoes. Fill up with a stock of your choice (today I used organic stock powder dissolved in hot water). Blend when ready, and decorate with the wasabi paste, whipped into a bit of milk - I used the cappuccino whisklet - and some green stuff, here it's dill. I made an alternative garnish with roasted bread cubes and feta. Yum.

Sunday, 14 February 2010

Süßes für die kalten Tage

Ich hätte total gerne einen Kochclub in München, und zwar einen nur für FanatikerInnen, die kochen, fotografieren und erst dann essen. Mal sehen ob sowas geht. Inzwischen koche, backe und esse ich für und mit Freiwilligen, die sich doch immer wieder finden. Gestern beschloss ich zu backen gegen den Winter, nach einem Rezept für Sablés (Butterplätzchen aus Mürbteig) von meiner Back-Muse Marianna - ach lebte sie nur in Neuhausen... Dazu gab es ein total einfaches Dessert, gefunden bei Zorra, das sich trefflichst mit Plätzchen kombinieren lässt. I dream of starting a cooking club, strictly for fanatics who cook, take pictures and then eat. Meanwhile, I cook for volunteers of whom there are a few. Yesterday was baking or generally sweeten-the winter day: I experimented with Marianna's sablés which is French for shortbread. We dipped them into a novel mascarpone and coffee pudding, risibly simple and shockingly delicious, found in Zorra's Kochtopf-Blog.

Friday, 12 February 2010

Was man so kocht, wenn Besuch kommt

Mein Besuch lebt gut ohne Fleisch, deshalb gibt es, wenn sie im Winter kommt, Suppen und Pasta, im Sommer eher Salat und Fisch. Ich machte eine Variante meiner indischen Linsensuppe, diesmal ohne Chorizo und mit Süßkartoffeln statt normalen Kartoffeln. Dazu wollte ich nach MariannaF Naan machen. Ich folgte dem Rezept sklavisch, wahrscheinlich nahm ich aber ein bisschen zu viel Wasser und der Teig wurde zu klebrig zum Ausrollen. Ich legte ein Stück Teig in die Pfanne, aber er wollte einfach nicht aufgehen. Debbie kam auf die Idee, ihn in Muffinformen zu backen und - hokuspokus, ich hatte zierliche kleine Semmerl (Brötchen, Schrippen) gebacken! My visitor lives happily without meat so, when she comes in winter, we eat pasta and soup, in summer it's more like salad and fish. I made a variant of my indian lentil soup, without the chorizo and I used sweet potatoes instead of normal ones. The plan was to eat it with MariannaF's homemade naan. Despite following the recipe slavishly the dough was sticky and impossible to roll, and when I fried it in the pan it did not puff up. Debbie had the bright idea of baking dollops of dough in the muffin tin and - hey presto, I had made dinky little white rolls!

Thursday, 11 February 2010

Was man so macht, wenn Besuch kommt

Eine Woche hatten wir Besuch von Debbie aus London, und in dieser Woche hat unser normalerweise beschauliches Leben ziemlich an Tempo dazugewonnen. Ihr einziger Traum war, Schnee zu sehen. Viel Schnee, und blauen Himmel. Wettermäßig bot München Anfang der Woche nur noch Splitt auf dreckigen Straßen, also fuhren Luisa und ich natürlich mit ihr in die Berge, aufs Hocheck mit Blick auf den Kaiser. Wieder in München, fing es an zu schneien und hat bisher nicht aufgehört. Wir sind zufrieden. Wir machten alles von Kunst (Brandhorst, Fotoausstellung im Jüdischen Museum, und die Ed Ruscha Vernissage) bis Yoga. Wir kochten zu Hause, aßen bei Freunden, im Stadtcafé und natürlich im Löwengarten. Wir trafen uns mit Freundinnen und besuchten mit der gesamten Familie meine Mutter: sie liebt Debbie und sagt mir immer ich solle doch essen was Debbie isst, dann würde ich vielleicht auch so schlank. Wir machten es dann diese Woche eher umgekehrt, Debbie ass was Mick und ich essen, bisher ohne sichtbare Folgen. Wir tranken Kaffee im Ruffini und im Barista, wanderten im Schnee im Botanischen Garten und fuhren Paternoster im Städtischen Hochhaus an der Blumenstraße. Was für ein endloser Hort des Amüsements München ist! Und zum Abschluss brachte ich sie heute abend sogar dazu, mit mir den Wiener Opernball im Fernsehen anzusehen - gruslich faszinierend, eine Mischung aus Voyeurismus und Klassenkampf. Dazu tranken wir eine Flasche Reiterer Schilcher Frizzante vom Broeding gegenüber, dazu meine leckeren Brötchen, die eigentlich Naan werden sollten. Mehr davon morgen..
Kultur und Kaffee im Brandhorst Museum
Schnee in Neuhausen
Schnee im Nymphenburger Park
Auf der Alm...
Der Wahnsinnsblick ins Kaisertal

For a week Debbie, my oldest friend from London, was staying with us. We kept pretty busy all week. Her dream was to wake up to piles of snow and a blue sky. This proved impossible in Munich, so Luisa and I took her to the mountains. Back from a world of blue glittering snowy loveliness, it started snowing and hasn't stopped since. We managed to squeeze in a visit to my Mum who loves Debbie and always drops hints about how I should eat what she eats, no doubt hoping I would suddenly be slim like her. Quite on the contrary, this week Debbie ate what we eat around here, and it hasn't done her any visible harm. I cooked delicious things (more of that tomorrow), we had endless meals in favourite cafés, we visited the Brandhorst Museum and the Jewish Museum, and tonight dashed into the opening of the Ed Ruscha exhibition. We had snowy walks in the Nymphenburg Park and Botanical Gardens, and tonight I even made her watch the gruesomely fascinating Vienna Opera Ball whilst emptying a bottle of pink fizz - very girly! A great, busy week a bit like a holiday.

Linsengericht mit missglücktem Naan-Brot und Schneetafeln im Botanischen
Lentil soup with an attempt at naan bread/snow tables

Friday, 5 February 2010

Happy blinis

Gestern zog ich mein Blini-Projekt durch, d.h. ich hielt mich ausnahmsweise mal sklavisch an folgendes Rezept: 115g Buchweizenmehl und 115g Weizenmehl mit Prise Salz, 375ml lauwarmer Milch, einem 7g Päckchen Trockenhefe, einem Ei und einem Eidotter verquirlen. Den Teig eine Stunde an einem warmen Plätzchen gehen lassen. Das zweite Eiweiß zu Schnee schlagen und unter den Teig ziehen. Dann die kleinen Blinis in Öl backen und warmhalten. Dazu kann man praktisch alles essen, der Klassiker ist saure Sahne mit Kaviar, oder mit Räucherlachs. Ich hab's mit Salami und japanischem Goma wakame Seetangsalat probiert, den liebe ich. Abends (nach dem Yoga, heißhungrig) machte ich mir einen Bliniburger aus drei Pfannkuchen mit Schinken und Paprikafrischkäse dazwischen (das darf man eigentlich gar nicht erzählen). These are a few of my favourite things to eat with blinis:
Yesterday I had a blini attack, and I decided to really follow a recipe, for once: Mix 115g buckwheat flour, 115g plain flour, a 7g sachet of dried yeast, an egg and a yolk, 375ml tepid milk into a pancake batter. Leave to rise in a cosy place for an hour, then mix in the second, whisked egg-white. Bake in hot oil and eat with whatever you fancy. The classic blini thing is sour cream and caviar or smoked salmon on sour cream. I went for tiny Italian salami rounds with a Japanese deli seaweed salad called goma wakame. In the evening, ravenous after my yoga class, I made a blini burger of three pancakes, ham and paprika soft cheese. Obscene, yet so delicious.

Tuesday, 2 February 2010

Erbsen, peas, piselli. Guisantes, pois etc.

sind irgendwie in meinem Leben kein großes Thema. Als Kind habe ich oft Erbsensuppe von der, inzwischen kultigen, Erbswurst vorgesetzt bekommen, vor allem beim Bergsteigen, auf der Hütte. Fand ich immer lecker.
In unserem Kühlschrank findet sich immer eine Packung TK-Erbsen, für den hier wohnhaften Engländer. In England sind Erbsen nämlich durchaus ein Thema. Sie gehören zur Grundausstattung der Gefrierfächer, im Sommer gibt es sie auch mal in der Schote. Neulich kaufte ich eine Packung getrocknete Erbsen, weil ich sehen wollte was man mit denen anfangen kann. Ich weichte eine Tasse davon ein und kochte sie. Hülsenfrüchte muss man angeblich ohne Salz kochen, sonst werden sie einfach nie gar - aber laut Birgit geht's auch mit, ich werde es probieren. Ich machte erst mal ein Püree (in der linken Schale ist Kohlrabi), das ich mit Olivenöl, Paprika, Pfeffer und Salz anmachte. Nicht schlecht, ein bisschen langweilig.Am nächsten Tag mischte ich den Brei, von dem noch massenhaft übrig war, mit etwas Mehl und einem Ei, und BINGO! leckere Puffer/Pflanzerl/Freakadellen. Peas. Not really a favourite here in Germany, but since our home is at least two thirds English we always have some in the freezer. The other day I bought some dried peas and soaked them and then simmered them for over an hour in water (no salt when you cook pulses or they apparently never soften). I made the above puree which Mick instantly identified as "pease pudding" (not something posh foodies would have heard of. It reminds me of a story: Peter Mandelson during the 1996 election campaign visits an eel and pie shop, very down home, and tastes the mushy peas: "ah, guacamole". Hehe). Anyway, the puree was ok but not very exciting, so today I mixed the leftovers with some flour and an egg, and made fritters - delicious!

Monday, 1 February 2010

Insomnia

In der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung gab es einen ausgezeichneten Artikel von Cathrin Kahlweit zum Thema Schlaflosigkeit. Wer kennt das denn nicht, mitten in der Nacht aufzuwachen und dann von "oh nein" bis blinder Panik alle Register zu ziehen! Was mir gestern nacht gleich mal half, war ihr Vorschlag, die Wichtigkeit des Weiterschlafens nicht überzubewerten, sondern einfach zu akzeptieren dass man wach ist, und sogar aufzustehen und aktiv zu werden. Es geht nämlich wirklich auch mal mit ganz wenig Schlaf. Das wissen die Mütter und Väter da draußen natürlich schon lang - für mich, die ich bis zur Menopause mühlelos Achtstundenschläferin war, ist es eine neue Erfahrung. Ich schlief gestern nacht sofort wieder ein, ohne Autohypnose und Schäfchenzählen.

I read a very calming article about insomnia at the weekend which essentially says "don't panic": the importance of sleep is actually overrated. As most young parents know, you can function for a while with very little sleep. I used to sleep like a log until I hit the menopause. The important thing is not to give in to those dark thoughts, but use the waking time to do the tax return, bake a cake or read a book (preferably not the latest Stieg Larssen).

klick drauf und berausche dich am bayrischen Winter, da endlich mal die Sonne scheint.click on the picture for the full snow hit.