Tuesday, 30 March 2010

Fragen, Fragen, Fragen über Fragen...

Wer, wie ich, kaum einem Fragebogen widerstehen kann, für diejenigen habe ich bei Annette einen Leckerbissen gefunden. Würde mich interessieren, ob tatsächlich die meisten Menschen lieber dumm und glücklich wären!?! Vielleicht sind wir alle von der Komplexität dieser Welt überfordert.
Kopiert ihn und stellt ihn mit euren Antworten in die Kommentarbox. Oder ignoriert das Ganze einfach.

Welche fünf Berufe möchtet Ihr in den nächsten Leben ausüben?
Fotografin. Cafébesitzerin. Tänzerin. Musikerin. Erfolgsschriftstellerin.

Welche fünf Berufe möchtet Ihr in den nächsten Leben nicht ausüben?
Beraterin. Alle Berufe, die Kostüm oder Anzug erfordern. Tierärztin. Fernsehmoderatorin. Model.

Welchen Ratschlag von Eltern oder Freunden würdet Ihr im nächsten Leben unbedingt befolgen?
An einem Sommermorgen, da nimm den Wanderstab, da fallen alle Sorgen wie Nebel von dir ab.

Welchen Ratschlag von Eltern oder Freunden würdet Ihr im nächsten Leben nicht mehr befolgen?
Sex erst nach der Heirat.

Welche Chance würdet Ihr Euch nicht entgehen lassen?
Einen Sommer auf der Alm.

Und worauf würdet Ihr freiwillig verzichten?
Auf unnötigen materiellen Besitz, alles was ich nicht wirklich brauche.

Wenn Ihr die Wahl hättet: Entweder Euch nicht mehr verlieben oder ein Leben lang unglücklich verliebt sein: was würdet Ihr wählen?
Nicht verlieben, dann bleibt Zeit für andere Erfahrungen. Mann kann ja stattdessen gute Freunde und guten Sex haben.

Wenn Ihr Euch eine Nationalität aussuchen könntet, in der Ihr geboren werdet, welche würdet Ihr wählen?
An English rose.

Wärt Ihr lieber klüger und unglücklicher oder dümmer und glücklicher?
Definitiv dumm und glücklich. Nie mehr kritische Fernsehprogramme ansehen! Im Gras liegen, mit einem Strohhalm im Mund.
.:: ENDE ::..
Burning the midnight oil tonight, because I am free! I am free, of work, until after Easter. Heute schlage ich mir den BR Nachtmix um die Ohren, weil ich mit Arbeit bis nach Ostern fertig bin.

Ein Freudentag

Die Kaltmamsell hat einen Link reingestellt den ich unbedingt weitergeben muss - Kinderfotos nachgestellt. Lustig, aber irgendwie auch der Schrecken, was aus süßen Kindern so wird...Heute ist ein schöner Tag. Ich werde wenig arbeiten, Karottensuppe mit Koriander essen und viel radeln. Today is a stunningly sunny day, I will work a little, eat carrot&coriander soup and go out cycling.
click on this for a quick giggle about the way we were.

Monday, 29 March 2010

Fleischfreier Sonntag

...aber nicht ganz vegetarisch. In bayrischen Wirtschaften ist es gar nicht so einfach, vegetarisch zu essen, außer man hält sich an Kässpatzen und Knödel mit Soß', aber die ist ja vom Fleisch. Selbst die Bratkartoffeln sind oft noch mit Speck "verfeinert". Also hielt ich mich gestern beim traditionellen Sonntagsausflug an Reiberdatschi mit Räucherlachs und einer so knallscharfen Meer-rettichsauce dass mir die Augen tränten - ein Genuss. Wie Reiberdatschi (Kartoffelpuffer für die Preußlein unter euch) gehen, habe ich hier schon gezeigt, und die Meerrettichsauce würde ich aus Yogurt oder Sauerrahm, Salz und frisch geriebenem Meerrettich zusammen-rühren, vielleicht ein bisschen Zitronensaft rein. It is not easy to get a vegetarian meal in a Bavarian country pub. They are really all about meat, with veg an afterthought, but it is getting better. Pasta dishes are usually the way out, they tend to be so filling that walks become impossible afterwards. I opted for the potato latkes with smoked salmon and a tear-jerking horseradish sauce, very delicious.
If you haven't seen the Guardian "New Vegetarian" column, click on the title of this post.
Auf den Riesen-Windbeutel-Schwan haben wir dieses Mal verzichtet, er wurde von unseren Tischnachbarn verzehrt, die meine Mutter im Übrigen kannte, weil sie mal vor vierzig Jahren zusamme am Sellajoch gezeltet haben.
The giant cream swan was eaten by the people on the next table, who my Mum knew, of course.

Saturday, 27 March 2010

Meat is murder. Geht's auch ohne?

Eine Woche ohne Fleisch, das haben der Engländer und ich uns vorgenommen, einfach um zu sehen wie das ist. Die Umwelt werden wir dadurch nicht retten, das müssen schon die Leute machen, die one-pound-burgers essen. Heute fing ich mit einem Frühlingsrisotto an. Nichts ist leichter als Reis und Risotto zu kochen, ich verstehe einfach nicht dass darum so ein Mysterium aufgebaut wird. Meine Methode für normalen Basmati oder Langkornreis ist die Kochkiste: eine Tasse Reis und zwei Tassen Wasser kurz aufkochen, gut bedecken und zwischen Zeitungen im nächsten Bett lagern. Dauert ca. 1/2 Stunde, hält sich aber warm bis das Essen so weit ist.
Mein Frühlingsrisotto für zwei geht so:
Olivenöl erhitzen (klassisch wird meistens Butter verwendet)
kleingeschnittenen Stangensellerie anschwitzen, einen halben Becher guten Risottoreis (Arborio und Carnaroli sind die Sorten die es meist gibt. Bei Armut geht auch Milchreis) mit anbraten, rühren, rühren bis er gut mit Öl bedeckt ist. Dann mit einem halben Glas Weißwein ablöschen, den Rest trinken. Eine Handvoll aufgetaute TK-Erbsen (bloss nicht aus der Dose!) rein.
In dem kleinen Haferl habe ich eine Gemüsebrühe gemacht mit Lauch-und Sellerieresten und einem gutem Biobrühwürfel. Damit den Reis immer wieder aufgießen, hin und wieder rühren. Wenn die Flüssigkeit ganz aufgesogen ist und der Reis glänzend und weich aber noch bissfest ist, ist er fertig. Parmesan druntermischen, essen.
Dazu habe ich Funghi trifolati gemacht, das sind gescheibelte Champignons in Olivenöl mit Knoblauch gebraten, wenn fertig, salzen und frische Petersilie drauf.

 My Englishman and I have launched a week with no meat, just to see how it feels. It's not going to save the environment - that's up to the mega-burger eaters.
I started with a spring risotto today, an easy dish. I have never understood why many people are a bit scared of cooking rice. There is no mystique about it: one cup rice with two cups water, as soon as it boils, cover it with a lid, wrap in newspaper and put it in the nearest bed. It needs about half and hour to cook, and keeps warm until the rest of your dinner is ready.
Risotto is equally easy:
Heat up some olive oil (or butter, if you prefer)
put in the diced celery and fry for a few minutes.
stir the rice* in until it is well coated (*use special fat risotto rice like arborio - when we are poor we can use pudding rice)
add some white wine from the glass youre drinking, then the peas.
Add vegetable stock (prepared earlier) gradually, stir occasionally. The risotto is ready when the rice is plump and almost soft. Add some grated parmesan, butter if you like. Eat.
I made some funghi trifolati to go with this: fry sliced mushrooms in good oil with garlic (either squeezed through a press or chopped). Add salt and fresh leaf parsley.

Friday, 26 March 2010

Fensterguckerphantasien

Wenn ich alt bin und es mir nicht mehr leisten kann, auszugehen (haha, das passiert natürlich nicht), dann lege ich mir ein Kissen aufs Fensterbrett wie die alte Frau Mitz in Grafing, und schau den Leuten zu. Und mache dann vielleicht gestochen scharfe Bilder mit meiner D90 200mm Zoom.


When I am old and too poor to go out (this will never happen, of course) I will put a cushion on my window-sill, like the fierce old grannies of my childhood, and I will watch the world go by. And take aerial shots of them all with my 200-mm-zoom lens.

Thursday, 25 March 2010

Waldspaziergang


Mittwochs hat meine Mutter Stammtisch im Café. In den zwei Stunden zwischen hinbringen und abholen bietet sich die Gelegenheit zum Spaziergang, und gestern ging ich durch den sonnendurchfluteten Wald zu den Spiegelweihern, einer der Traditionsspaziergänge der Grafinger. Ich war keineswegs die Einzige auf der Jagd nach hautnahen Leberblümchennahaufnahmen! Einfach zu schön.
Abgerundet wurde der Frühlingstag mit Orecchiette bolognese. Die Fleischsoße ist ganz einfach: Zwiebel anbraten, 250g gutes Hackfleisch und Oregano dazu, ein paar tomatige Tomaten, im heißen Wasser gehäutet, guten Schuss Tomatenmark und mit dem Kochwasser der Pasta ein bisschen verdünnen. 20 Minuten ganz leise kochen, dass es Geschmack kriegt. Parmesan und falls vorhanden, frisches Basilikum drauf streuen.

On Wednesdays, my Mum has her coffee afternoon with her gang of 87-year-olds. The two hours between taking her and picking her up yesterday were well spent with a walk in the sun-flooded woods. I was by no means the only person crouching on the floor taking close-ups of the blue anemones, the only colour the awakening nature provides. To round off a perfect day, I made orecchiette with a bolognese sauce. The classic: fry an onion with dried oregano, add half a pound of best mince and fry for a bit. Add 4-6 nice red tomatoes skinned by chucking them in hot water, a big squeeze of tomato puree and some water from the boiling pasta to make the sauce more liquid. Eat with fresh basil and grated parmesan.

Tuesday, 23 March 2010

Belohnung

Nach dem Frühjahrsputz musste ich noch backen. Zitronentarts mit dem schon zubereiteten Lemon curd, dazu Narzissen. The spring cleaning spree was followed by baking and copious bunches of daffodils. Lemon tarts made with my usual shortcrust pastry and lemon curd, something I prepared earlier..

Monday, 22 March 2010

Poverty food, Bavarian style

Viel so genanntes Armeleute-Essen ist ja dank der Küchen-New-Wave wieder total angesagt. Selber Brot backen? machten früher nur die Ökos. Hirsebrei - kannten wir nur aus Märchen. Suppen? häh? Wurzelgemüse? Kürbis aus dem Kleingarten? Opas Schwammerl? Nach all dem hat doch vor 15-20 Jahren kein Hahn gekräht. Jetzt ist es des Lohas Lieblingsspeise. Eine Suppe, die wir in meiner Kindheit oft aßen, war die Brotsuppe, nur einen Schritt entfernt von der Brennsuppe, auf der wir nicht daherg'schwomma san. Neben Kartoffeln mit Butter und Camembert war das eine der angesagtesten Lieblingsspeisen in den frühen Jahren. Wenn man bedenkt wie angesagt Panzanella ist, der toskanische Brotsalat, besteht ja vielleicht für die arme bayrische Brotsuppe auch noch Hoffnung, es in den Gourmethimmel zu schaffen.
Gestern machte ich eine de-Luxe Variante mit Blut-und Leberwurst:
So sieht sie aus Und so wird sie gemacht:
Etliche Tage altes gutes Bauernbrot wird in dünne Schnitze geschnitten (ihr dürft auch Würfel).
3-4 Kartoffeln kochen, schälen.
Hausgemachte Fleischbrühe erhitzen. Ich kochte in der Fleischbrühe ein paar Handvoll frisches Sauerkraut mit und pürierte es, das ist aber nicht traditionell.
In einer Pfanne die Wurst einfach warm machen, nicht braten.
Eine Zwiebel fein schneiden und in Öl oder Butterschmalz golden braten.
Wenn alle am Tisch sitzen, die Brühe über das Brot gießen, die Kartoffeln und die B&Lwurst reingeben und mit einer Gabel vorsichtig zerkleinern dass es kein Baatz wird.
Zwiebeln oben drauf verteilen, im Sommer auch Schnittlauch.
Salz nach Geschmack, weil ich immer ohne Salz koche. Essen.
A lot of what used to be poverty food has become trendy again, thanks to our foodie heroes. Starting with the potato, there are tripe and other formerly sniffed at meat cuts (this is where I personally draw the poverty line). Foraging for samphire and rare tubers, kale, broccoli greens, parsnips, swede, millet? Hippie food, now to be found in restaurants that charge an arm and a leg for it.
Yesterday I made bread soup, which we used to eat when I was little. It sounds disgusting, I have friends who would retch at the idea of wet bread - but is delicious..Just think how trendy and nice the Tuscan panzanella bread salad is. Maybe there is hope for the Bavarian bread soup. I won't bother putting a recipe in - but you can have it on demand!!

Sunday, 21 March 2010

Arme-Leute-Essen, to take away

Ich starte hier eine Serie mit nahrhaften Mahlzeiten für die finanziell Benachteiligten. Heute gibt es Kartoffeln. Als erstes, die so genannten "Landkartoffeln", die ich manchmal am Ostbahnhof zu mir nehme. und hier die gute hausgemachte Bratkartoffel. I am going to offer a new series with food for the financially challenged. Let's start today with "country potatoes" to take away from a fast food joint of your choice, followed by a good home-made fried potato.

Saturday, 20 March 2010

Frühlingsanfang

Soeben um 18.31 war es endlich so weit - der Winter ist offiziell vorbei. Das wurde heute bei Bine mit einem Weißwurstfrühstück gefeiert. In ihrem Garten blühen schon ein paar Blümchen, während auf meinem Balkon alles tot aussieht, oder wie im Schock. Ob ich den wieder hinkriege? Während ich von einer Kaffee- oder Weißbiereinladung zur nächsten tanze, liegt mir mein erster Rentenbescheid im Magen. Die Ameisen haben es mir Grille jetzt endlich so richtig gegeben. Ich trau mich garnicht, daran zu denken. Jetzt wird erst mal weiter verdrängt und weiter gearbeitet, bis nix mehr geht. Als wir jung waren und verächtlich von Rente sprachen, sagten wir oft "ach wenn ich alt und arm bin, bring ich mich um". Da fällt mir wieder mal auf, was die Jugend oft für einen Schmarrn redet. Zaubernuss hilf!!
Birthday party at my Mum's friend Lisbeth - plenty of cake
At precisely 6.31 p.m. winter has officially ended. And not a minute too early. Today, spring was celebrated in Bine's garden with a traditional white sausage brunch. Sun! Garden! Flowers! (Not on my balcony - it seems to have died of shock).
While I am gallivanting from birthday cake events in the afternoon to wheat beer-y brunches in the morning, my letter from the pension people is burning holes in my pocket. The prediction is so low that I nearly went into shock. But didn't we laugh away pensions in our young days, coolly dismissing old age poverty by saying "I'll just kill myself when I am old and poor". What rubbish youth talks. Or we did, anyway. Let's just put it on the back burner and carry on working...

Thursday, 18 March 2010

Frühlingstag

Nachdem wir gestern unsere Mutter bei ihrem Stammtisch abgeliefert hatten, fuhren Luisa und ich endlich mal nach Egglburg, um Biokartoffeln vom Bauern zu kaufen ("Seits es aus Minga?"). Und ein kleiner Spaziergang, bei noch leicht wässriger Sonne, zu den Ebersberger Attraktionen Aussichtsturm - ja wir gingen ganz rauf - und Egglburger See war auch drin, wo wir die toll gestylte Dame trafen und fotografierten. Zum Schluss eine Runde durch den Baumarkt, aber am Gesicht meiner Mutter ist abzulesen, was sie vom Osterangebot dort hielt. Yesterday turned out to be the promised first spring day, with the sun still a little tentative. Luisa and I managed a little wander around the local attractions, bought organic potatoes from a farm and saw this incredibly stylish lady walking her fox terrier. To end a perfect day, Mum wanted to check out the local DIY store for easter stuff, but as you can see from the picture, she was not impressed.

Wednesday, 17 March 2010

Das weiße Rauschen

Das Rezept von Nigel Slater hatte ja zwei Teile: auf die bloße Herstellung des lemon curd folgt eine kleine Nachspeise, die ich gestern gemacht habe. Es ist eine Variante der Eton mess, also eine Schicht zerkrümeltes Baiser, eine Lage Erdbeeren (in diesem Fall eben Lemon Curd statt Beeren), eine Schicht Schlagsahne usw. Das Ganze ab ins Gefrierfach für ein paar Stunden, es wird dann leicht angefröstelt in Scheiben geschnitten. Ich habe es mit dem Eislöffel einfach in die Schale gelöffelt. Es schmeckt irre süß und macht total süchtig.
Die Suche nach Baisers war übrigens eine Odyssee! In meiner Jugend führte jede Bäckerei diese weißen Plombenzerstörer unter dem Namen "Merenken" - so nennt der Bayer eine "meringue". Ich musste etwa fünf Bäcker aufsuchen bis ich in der Wendl-Dietrich-Straße welche fand. Selber machen trau ich mir noch nicht zu. Kann das jemand?
The Nigel Slater recipe had two parts. Once the lemon curd is made, you complete the deed by using it for an Eton mess style pudding, which I did. I layered crumbled meringue, lemon curd and whipped cream, put it in the freezer for a few hours and then cut slices or spoon it into a bowl. Or eat it straight from the freezer, it's that addictive. I found it quite difficult to buy meringues, not a common item in today's bakeries. There is this wonderful Algerian bakery in Tottenham Lane in Crouch End that sells all kinds of meringues. clic on the picture to enter a parallel universe

Tuesday, 16 March 2010

Zitronenwetter

Einer der süßesten Brotaufstriche der englischen Küche ist Lemon Curd - aber so gesund, mit vier Zitronen! Gestern habe ich blitzschnell zwei Gläser davon zusammengerührt. Ich hatte nur dreieinhalb Zitronen und habe deshalb noch eine Blutorange mit reingewurschtelt, daher die etwas dunklere Farbe. Das Rezept ist von Nigel Slater, meinem Küchenidol, der König der Vereinfachung und ein Gegengift zu den humorlosen, unzeitgemäßen Snob-Gourmets die sich in deutschen Medien herumtreiben.
LEMON CURD
Wenn man den Curd mit Schneebesen statt dem traditionellen Holzlöffel rührt wird er ein bisschen leichter.
Ergibt 2 kleine Gläser
Zest und Saft von 4 Biozitronen
200g Zucker
100g Butter
3 Eier und 1 Eigelb

Die Zeste und den Saft mit dem Zucker und der gewürfelten Butter in eine hitzebeständige Schüssel rühren und auf einen Topf mit köchelndem Wasser setzen. Der Schüsselboden sollte über dem Wasserspiegel schweben. Rühren bis die Butter sich ganz aufgelöst hat.
Die Eier und das Eigelb mit einer Gabel verrühren und in die Schüssel dazugeben. Etwa 10 Minuten simmern lassen, hin und wieder rühren, bis er dickflüssig wird.
Vom Ofen nehmen, weiter ab und zu rühren bis es abgekühlt ist. In saubere, mit heißem Wasser ausgespülte Marmeladegläser füllen. Hält sich im Kühlschrank ein paar Wochen (ha,ha).


Lemon curd is such a sweet - but oh so good for you - breakfast treat. I found this recipe by Nigel Slater in last Sunday's Observer. It is simple, quick and it works. I only had three and a half lemons, so I chucked in a blood orange, which makes it a bit darker. Nigel is my favourite food writer, he debunks all this gourmet rubbish and makes cooking possible for anyone. A bit like Jamie Oliver, except more grown-up.

Monday, 15 March 2010

Sunday, 14 March 2010

Menü Eins und Zwei


Drei Tage besser essen liegen hinter mir, dazu ein Hausflohmarkt mit leckerstem Kuchen gestern nachmittag, wo ich viele nette Frauen wiedertraf und neu kennenlernte.
Am Freitag wollten Mick und ich eigentlich mal wieder richtig toll essen gehen, aber irgendwie siegte der Cocooning-Trieb und wir aßen stattdessen richtig toll zuhause. Wir verwöhnten uns mit je einer Flasche Wein, er rot, ich weiß, von unserem Hausweinhändler Broeding. Ich kochte eine Aloo Gobi-Variante nach Art des Hauses: zuerst werden die Kartoffeln vorgekocht, der Blumenkohl etwa 5 Minuten gekocht. Dann brate ich in etwas Butter und gutem Sonnenblumenöl eine Zwiebel mit gemörserter Gewürzmischung aus Garam Masala, Senfsamen, Kurkuma, Cumin und Currypulver an, Kartoffelviertel und Kartoffeln darin anbraten und mit Kefir ablöschen, bis genug gelbe Sosse da ist. Mit dem Blumenkohl-Kochwasser dämpfe ich die Lachsfilets in einer bedeckten Pfanne bis sie durch und rosa sind.. Essen fertig.
Am Samstag kochte Mick seine berühmte Sauce Bolognese. Wie und wo wir die gegessen haben, gehört nicht in einen Lifestyleblog. Ich sage nur: Wohnzimmer, Sofa, Fernseher, "unser Charley". Es war halb acht - was soll man denn sonst glotzen!
Heute führte uns der traditionelle Sonntags-Familienausflug nach Pfaffing zum krönenden Abschluss eines Fress-Wochenendes. Hab Samstag nacht etwas schwer geträumt, ansonsten alles gut überstanden. This weekend was one of delicious home cooking, lazy TV dinners, and a luscious Sunday pub lunch with the family. Friday night we were too knackered to go out for a meal, I cooked a sort of aloo gobi, curried cauliflower and potatoes in a yogurt sauce with steamed salmon fillets, Saturday night was Mick's spag bol night with crap TV, and today the traditional outing to a country pub of my Mum's choice, this time to Pfaffing, with roast pork, grilled pike filets and white chocolate mouse. It's gross, I know. We hope that spring will change our eating and exercise habits for the better.

Friday, 12 March 2010

Bavarian Ramen

Ja, und heute gab's die Erbsensuppe aufgewertet mit Nudeln, ein paar Stückchen Hühnerfleisch und einem Löffel rotem Pesto - sie wurde also zur bayrisch-mediterranen Ramen. Köstlich! Aber keine Angst - jetzt ist sie aufgegessen. Today I revitalised the pea soup with some chicken pieces, a dollop of red pesto and vermicelli noodles - turned it into a Mediterranean-Bavarian version of Japanese ramen. Delicious, and it's all gone now.

Thursday, 11 March 2010

Auch nahrhaft

Heute gab es eine schnelle Suppe, aus eingeweichten Erbsen, Selleriestangen und Kartoffeln (und angebräunten Zwiebeln und Knoblauch) in einer schon vorher gemachten Hühnerbrühe, dazu frisches gutes Brot mit Ziegenkäse. Today I made a quick soup with split peas, celery sticks, onion, garlic and potatoes. I used chicken stock (something I prepared earlier :-) Bread and goat's cheese to mop it up.

Wednesday, 10 March 2010

Nahrhaft

Diesen lebensechten Schoko-Ohrring hat mir Gretel von der Handwerksmesse mitgebracht. In Lindt gibt es ihn noch nicht.
My friend Gretel brought me this mock-choc earring from the Munich Craft Fair. They don't do a Lindt version yet.

Tuesday, 9 March 2010

Noch mal Wetter

Kennt ihr den Spruch "Alle reden übers Wetter aber keiner tut was"?
Es stimmt, Mallorca ist auch nicht, was es mal war. Vielleicht haben die das so arrangiert um die Ballermanns fernzuhalten? Aber es gibt Präzedenzfälle. Ich lebte 1995/96 ein Jahr in Sevilla, um dort eine Recherche über die Wasserwirtschaft in anhaltender Trockenheit zu schreiben - Titel "La Sequía" - die Trockenheit. Es hatte fünf Jahre nicht geregnet. Im November 1995 fing es an zu regnen und hörte erst wieder im März 1996 auf. Die Leute fuhren in Wagenkolonnen zu den Stauseen, um sich das viele Wasser anzusehen. Neuer Titel: "La Lluvia".
Regen, Schnee, Kälte, Trockenheit, leider sogar Erdbeben, alles nichts neues. Have you heard the quote "Everybody talks about the weather, but no-one does anything about it"? The weather here, the recurring winter nightmare, is a real talking point at the moment. We seem to have 5-months winters nowadays. But then - maybe it was always like this? In London, the first crocuses and daffodils were out in the parks by February. But then, the houses are a lot parkier than here, where double windows at least keep the weather out. It is only a matter of days now, then we can see the flowers that are already covering the woods.

Monday, 8 March 2010

Sibirien in Bayern

Er will nicht aufhören, dieser Winter. Schön ist er, aber wir haben alle genug, danke.

This winter will not finish. Beautiful as it is we have all had enough now. OK?