Wednesday, 30 June 2010

Blau gemacht

Gestern am Starnberger See, fahre mit der S-Bahn nach Possenhofen, zu Fuß am See entlang, bis ich eine kleine versteckte Bucht finde wo ich ungestört (sonnen)baden und lesen kann. Im Wasser sieht man jeden Kiesel, jede Kaulquappe. Der Himmel blau, mit Wattewölkchen. Oben auf dem Weg höre ich das Lachen und Geplauder der Spazierengänger - der Seeweg ist voll der gesundheitssuchenden Generation 50+ in vernünftigen Schuhen und Rucksäckchen, meist Gruppen von Frauen. Aus Richtung Roseninsel fährt eine gefühlte Hundertschaft Radler vorbei, alle im orangen Trikot, mit Helm. Die Frauen: "Jetzt kommen die Männer" und ein Gekicher auf beiden Seiten, wie auf dem Schulhof, aber eben unbeschwert. Dann wieder Ruhe und Vögelgezwitscher. Ich fühle mich wie im Paradies, nicht eine Stechmücke. Später kommt ein Schiff an den Possenhofener Steg und ich fahre mit, nach Starnberg. Auf dem Boot Touristen aus dem Norden, ältere Ehepaare, die so aussehen als wäre so ein Urlaub für sie keine Selbverständlichkeit. Ein bisschen ehrfürchtig, als der Reiseführer über Lautsprecher erwähnt, dass das schlichte Holzkreuz die Stelle anzeigt, wo König Ludwig....5 Euro, geschenkt, für diese zauberhafte Wellenfahrt. Yesterday I took a morning off to go to Starnberger See - one of the many beautiful waters we are blessed with around here. I found myself a little secluded bay for swimming and sunbathing and reading, the water so clear, clouds puffing in the sky, sailing boats in the distance. Above, on the path, I hear the voices of the groups of women walking in sensible shoes and with little rucksacks. Something that feels like hundreds of cyclists comes past, in orange shirts, wearing helmets, to shouts of "here come the men!" Giggles, guffaws, good humour. Then, quiet and bird song, not a gnat in sight. Later, I take the boat back across the lake to Starnberg, enjoy the blue ripples and the touristic explanations for the elderly couples. A snip at €5!

Tuesday, 29 June 2010

Genius children

Ich weiß nicht, warum mir Jean Michel Basquiat plötzlich einfiel, vielleicht weil die Fondation Beyeler eine Werkschau zeigt? Das Interview mit Julian Schnabel in der Süddeutschen? Dann fand ich dieses Video, ein totales Eighties-Flashback. Man taucht ein wie durch den Spiegel bei Alice im Wunderland. No idea why Jean-Michel Basquiat is on my mind, suddenly - maybe because he was in the news about the exhibition in Basle's Beyeler Foundation. Then I came across this video which is like a complete submersion into the eighties, like going "through the looking glass".

Monday, 28 June 2010

Antidote

Manchmal brauche ich ein Gegenmittel zu feinem Essen. Hier ist es.
Danke, cohu. Und danke, Google Bilder.

München im Fußballrausch

Gestern abend war wieder mal Sommermärchen. Und wenn ich die schwarz-rot-golden bemalten 14-jährigen sehe, die sich über ein echt sympathisches und kompetentes Team freuen und "Deutschland" schreien, denke ich nicht an Krieg, sondern an Raves - die wollen einfach party, oder? Niemand kam zu Schaden bei der Freudenfeier, ein türkischstämmiger Deutscher ermöglichte Müllers zweites Tor - wo ist das Problem? Und wenn der unsägliche "Waldi" oder die "Westdeutsche Allgemeine" unbedingt das unfairerweise nicht anerkannte Tor für England als Rache für 1966 sehen wollen, ist das peinlich. Aber es gibt für jeden deutschen Holzkopf einen genauso vernagelten in England, vor allem unter den Lesern der SUN ("Die Deutschen freuen sich hämisch über ihren 4-1 Sieg"), und der Daily Mail, die wieder die jahrzehntelangen Ressentiments gegen Deutschland aufwärmt. Sarcletti - my local ice cream parlour
The reaction in the Guardian blog was thankfully self-critical and ironic, as in: "did anyone else notice the two tw@ts wearing the RAF WW2 uniform in the crowd? Why bother?" The Daily Mail announces that the unallowed goal "will leave England fans burning with resentment for decades", as of course the media still cash in on the old German stereotypes which, now that I live back here, I realize is genuinely wrong. The Sun: "Germans gloat over 4-1 win!" USAToday "Germany thrashes England and marches". Wrong! Germany is singing and partying.
Erschöpft - exhausted...

Saturday, 26 June 2010

Plötzlich Sommer... sudden summer

Es wird Sommer - unsere Nachbarn frühstücken im Hof!
Ich trau mir's ja fast nicht sagen, aber heute war schon wieder Flohmarkt, diesmal im trendigen Glockenbachviertel. Ich hätte gerade dort nicht erwartet, mit so vielen Kinderklamotten konfrontiert zu werden, aber wenn ich für jeden 8-Monatsbauch, den ich heute sah, einen Euro hätte, bräuchte ich nie wieder auf Flohmärkten einkaufen. Hier können die demografischen Panikmacher ruhen! Außer Kindersachen gab's auch viel selbst Gebackenes, selbst Genähtes und richtig viel oids Glump. Mit leeren Händen sind wir auch dieses Mal nicht heimgegangen!
Daheim backte ich dann Mürbteigplätzchen mit Mohn und Schokoglasur, zu meinem selbstgemachten Erdbeereis. Diese Laienversion geht bei mir so: wenn wir Erdbeeren mit Schlagrahm essen, bleibt tatsächlich öfter was übrig. Das blitze ich dann mit dem Zauberstab und frier's ein. Einmal nehme ich es zwischendurch raus und tau es ein bisserl auf, verrühr's kräftig dass die Eiskristalle brechen und friere es nochmal ein. Schmeckt wie echt.
Starting in April, Munich has become a hotspot for jumble sales, moving from one neighbourhood to the next each weekend, where people turn out their unwanted and unnecessary and sell them in the often spectacularly beautiful courtyards. Apart from some treasures and a lot of old rubbish, there are home-made cakes and beer and coffee, and the whole thing turns into a street party. These fleamarkets have become a real early summer event to look forward to.
Back home, I baked some quick shortcakes with poppy seeds and dipped them in melted chocolate, to be eaten with my non-professional strawberry ice cream which is made with strawberries and whipped cream, frozen, taken out next day and messed around a bit to break the ice crystals, frozen again and the eaten. It tastes like the real thing.

Thursday, 24 June 2010

Schnecken

Mit herzlichem Dank an Oona für die super Idee!! habe ich mir heute Mittag schnell Pizzaschnecken gemacht, mit der vom Brotbacken übrigen Hefe. Ich verliere langsam meine Todesangst vor Hefeteig, ich habe einfach ca.400g Mehl mit 20g in warmem Wasser aufgelöster Hefe, Salz, einer Prise Zucker und Schuss Olivenöl zusammen gerührt, dann geknetet und ein bisschen rumgewatscht (bin eh in der Stimmung heute, weil ich nebenbei die Steuerauflistung leiste), dann kurz ruhen lassen, ausgerollt und nach Oonas Anleitung schneckig gerollt und bedeckt mit Feta-Resterln, Oregano und Pilzscheiben. Schmeckt sehr fein.
Thanks to flickr mate Oona, I felt confident to create a yeasty dough for making rolled mini-pizzas. I am getting more confident with fresh yeast, just dissolved half a cube in warm water and kneaded it into about 400g plain flour, with a pinch of salt and one of sugar and a shot of olive oil to make the dough supple. I let it rest to double in volume, then slapped it around good and proper, letting off steam from a frustrating morning doing the tax. Roll it out as thinly as possible, spread tomato paste over it, then cut it into strips and roll them up. Cut the rolls into slices, flatten them and top them with the stuff of your choice, I had feta and mushrooms, or you could use sliced artichoke hearts and goats cheese, etc. etc. Nice little snack.

Wednesday, 23 June 2010

Sonne, Freude, Wachtelbohnen

Der Tag fing schon gut an: ihr ahnt es, die Sonne scheint. Um 9h dringender Termin mit meiner Schwester auf dem St. Anna-Flohmarkt - so früh bin ich schon lang nicht mehr durch die Stadt geradelt, und es lohnte sich, lauter reizende ältere Damen, und ein paar Herren hatten ihre Speicher ausgeleert. Wir hörten erst auf als wir alles Geld ausgegeben hatten. Mit den letzten zwei Euro teilten Luisa und ich uns ein Paar Wiener, für Kartoffelsalat reichte es nicht mehr (das liebe Angebot einer alten Dame, uns den Kartoffelsalat zu zahlen, lehnten wir verschämt ab). Zuhause machte ich mir ein Omelette mit Wachtelböhnchen (frisch, ungefähr 20 Minuten kochen bis sie al dente sind, als Salat angemacht mit Frühlingszwiebeln und Feta). War mindestens so gut wie Kartoffelsalat. Dieses Set habe ich nicht gekauft - I didn't buy this charming tea set....
...und das auch nicht, obwohl es mich juckte....and I resisted buying this one (it says: for my dear little man)
Diese Gemüseplatte von Arzberg kaufte ich für drei Euro - I did buy this plate (for my vegetables)
und diese schönen alten Dinge - ein Leinentischtuch mit Adelsmonogramm - wer weiß ob ich das nicht mal brauchen kann? A monogrammed linen tablecloth, a flowery jug (everybody needs one) and an English Burleigh Ware terrine, probably really valuable!!
This day started well - you guessed it: sunny. Flea market alert in a posh old people's home! I cycled to the other side of town at 8.30 am, fond memories of going to work. A whole lot of old dears had emptied out their attics. We didn't stop until we had spent all our money. With the last two euros, we bought a couple of sausages. A sweet old lady offered to buy us the potato salad, for which we had not one cent left over. We thanked her, and said no, thanks. At home, I made an omelette with fresh borlotti beans: cooked for about 20 minutes until they still have some bite, then dressed with feta, spring onions, olive oil and lemon juice. At least as good as potato salad.

Tuesday, 22 June 2010

Buchstabensalatsuppe

Heute nur schnelle Suppe zu den Tarte-Resterln, dafür umso mehr Text.
Today we are only having a very quick soup to accompany yesterday's leftovers, and a lot of Text

Monday, 21 June 2010

Procrastination, and celebration..

Anstatt a)meine schon aufgeschobene Steuererklärung zu machen, oder b) den am Donnerstag fälligen Artikel über das zukünftige Verhalten der Verbraucher in Italien (food blogs schon geschrieben und fertig, machte ja auch Spaß) zu schreiben (hallo - weiß jemand was?), überfiel mich die Kochkreativität und ich machte diese
TARTE TATIN MIT MÖHREN UND STAUDENSELLERIE
nach einem Rezept abgewandelt aus Essen&Trinken. 5-6 Möhren und 5-6 Stangen Sellerie in schräge Scheiben schneiden, 2 Schalotten längs schneiden, ein Stückchen Ingwer würfeln, 3 Stängel frische Thymianblätter drüberstreuen. Alles in ca. 20g Butter anschwitzen bis es ein bisschen weich ist.
In einer runden gebutterten Form (z.B. Quicheform) verteilen, Mürbteigplatte oder auch gekauften Blätterteig, rund ausgerollt, drüberlegen.
Mürbteig aus 125 g Butter und ca. 300g Mehl kneten, mit etwas Wasser, bis er geschmeidig ist.
Bei 190°C backen, bis der Teig Farbe bekommt.
Auf einem großen Teller umkehren.
Kann man so essen, oder mit Feta und Minze garnieren.
Brot habe ich auch noch gebacken, ganz nebenbei, aus einer Demeter Weizenvollkornbrotmischung, einem halben Würfel Hefe und Walnüssen. Ist essbar, glaube ich.

Well, instead of applying myself to the tasks at hand which would be a) my income tax or b) writing a forecast about Italian consumers (can anyone help?) I ended up making this delicious
CARROT AND CELERY TARTE TATIN
Cut 5-6 carrots and 5-6 celery sticks in longish slices. Cut a couple of shallots lengthways, dice a piece of ginger and add fresh thyme leaves. Sautée in about 20g of butter until softened.
Put vegetables in a buttered quiche dish or round flan tin, cover with short crust pastry made of 125 g butter and about 300g flour, kneaded together with some water until supple. Or use a round sheet of shop-bought flaky puff pastry.
Bake at 190°C until the pastry top colours.
Turn on a large plate, and eat. Or add some crumbled feta and mint. I also baked a loaf of bread from a wholegrain flour mix with added walnuts and live yeast. Looks quite edible.

Sunday, 20 June 2010

Neue Woche, neues Wetter

Ich geb's zu, es reicht. Überflutete Wiesen, kalte Füße. Ich habe genug gekocht, gebacken, geglotzt, Zeitung gelesen, gegessen und geshoppt. Jetzt will ich schwitzen, baden, radeln und unter Bäumen sitzen und Spritziges trinken.

Spritziges im Löwengarten. Das war aber letzten Sommer. Prost Jutta!
Kochbuch-Lesestunde im Café vom Hugendubel am Marienplatz, a room with a view
Ja so sieht's aus vom Hugendubel oben, auf den Marienplatz.
eine leckere Wintermahlzeit im Juni/delicious winter dish for June: Polenta and sugo con salsicce (Tomatensoße mit Salsicce anstatt Hackfleisch)

I admit that I have had enough now of cold rain, flooded fields, cocooning, cooking, watching The Wire, generally being indoors. I would like my summer now, thank you very much: sitting under trees drinking bubbly. Swimming. Cycling. Just being outdoors. I noticed London is way ahead with the sunshine, for a change.

Saturday, 19 June 2010

Ein Lob auf den Regen

Summer holiday picture of me and Tony Swash Es ist derzeit schwierig, nicht übers Wetter zu schimpfen. Aber wenn mich meine Erinnerung nicht trügt hat es den Juni und Juli schon öfter verregnet - ich denke an vergangene Tollwoods mit Planken über Wasserlachen, den Sommer 2008 wo in Bayrischzell der Platzregen die Nacht der Lichter auslöschte, und im August 2005 wachten wir in den Bergen sogar bei Neuschnee auf. Es gibt auch genügend Gründe, sich zu freuen. Zum Beispiel das Bild auf meinem Blogtitel. Das ist nicht in Portugal oder der Toskana, sondern in Bayern, keine halbe Autostunde von Neuhausen, am Buchsee. So grün - dank Regen. Was bleibt? Our right to party! It is quite difficult not to rant about the weather at the moment, but June and July have often let us down in the past. I remember plenty of softball games on the end of May Bank Holiday where we sat shivering or cancelled, birthday picnics in July that had to be moved indoors, or barbeques that turned into pasta blowouts. There are reasons to be cheerful, still. At least I can think of Marie enjoying her birthday in the garden - in Hampshire. Or Steve, who is cruising along the Northern Scottish coast waking up to sunshine and birdsong. And - arrgghh - our Bavarian countryside nice and green thanks to all the lovely rain. OK I am clutching at straws. What remains is our right to party! Carin's 60th birthday party last Saturday - with her performing with her band(s).

Thursday, 17 June 2010

Regen! Kochen! Backen! Essen!

Das bisschen Kuchen! Die Kalorien brauche ich ja zum bloßen Überleben. Heute habe ich gekocht, gebacken, fotografiert, bin mit dem Rad im Regen nach Haidhausen gefahren (Yo-Yo effekt: Yoga und Yodeln), UND dann wieder zurückgeradelt. Gestern hatte ich versucht, Juttas Saltimbocca nachzukochen. Fleischgerichte sind nicht meine Stärke, aber ich glaube es war ganz essbar. Als Beilage machte ich Karotten-Kartoffelpürée - man braucht ja was Wärmendes für die langen kalten Sommerabende - mit gewürfelten Zucchini, in Olivenöl und Knoblauch dahingeköchelt. Eine Dose Canellinibohnen wärmte ich mit ein paar Zweigen Salbei, zwengs der Geschmackübereinstimmung. Und aus den Überbleibseln der Beilagen machte ich heute Restepuffer: alles zusammengerührt, dazu ein übriges Stück Halloumi, gewürfelt, ein Ei und etwas Mehl rein, braten. Schmeckte sehr gut, nach dem Yoga.
Ich konnte mich natürlich nicht beherrschen und backte auch noch schnell Schoko-Muffins für meine Etagère. Die waren wirklich einfach zu machen:
100 g ganz weiche Butter
50 g (brauner) Zucker
3 Eier
100 ml Buttermilch oder saure Sahne
alles gut verquirlen
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50 Schokolade mit ca. 20g Butter in einer Porzellanschale über heißem Wasser schmelzen und dann zur obigen Masse rühren.
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200 g Mehl, Esslöffel Stärkemehl
1/2 TL Backpulver
50g Pistazien (weil sie grad da waren, in der Kaffeemühle fein gemahlen)
Prise Salz
zu der Eiermischung dazugeben.
150g dunkle Schokolade in kleine Stücke schneiden und reinmischen.
Die Masse in Papierförmchen in Muffinblechen bei 180° ca. 20 Minuten backen (testen).
Und dann im miesen Tageslicht fotografieren. Gute Kalbsschnitzel und Prosciutto aus Grafing, mit selbstgemachten Salbeiblättern That bit of cake from this morning was just basic fuel for this very active day. What do you do when it rains and rains? You cook, bake, eat and then get on your bike and do some yoga. I cooked fritters with the leftovers of my splendid saltimbocca dinner from last night - and I devoured them when I came back soaked from cycling and hungry from yoga-ing. They contained cannelini beans, diced courgettes, carrot and potato mash and a bit of diced halloumi. For my new toy, the cakestand, I specially baked some good-looking chocolate muffins. (recipe tomorrow, too knackered now). Die Restepuffer - leftover fritters after-yoga
Isn't she beautiful?

zum Thema Flohmarkt

Bei Sebastian, dessen Essgelage übrigens zutiefst erfahrenswert sind, habe ich endlich den link für alle Flohmarktsüchtigen im Münchner Raum gefunden. Rauf damit auf die Favoritenleiste! Und hier ist etwas Neues, was ich heute beim Hausbäcker Neulinger gefunden habe: Rhabarber-Erdbeerbaiserkuchen...
Flea-market news strictly for Munich readers - cake strictly for shoppers at my favourite local bakery.

Wednesday, 16 June 2010

Attwenger (click on title to listen)

Ich vergaß zu erwähnen, dass ich letzten Freitag, dem letzten lauen Sommerabend, bei einem Fest war wo Attwenger live spielten. In einem Garten am Glockenbach in Minga, zauberhaft als Biergarten mit Bühne hergerichtet und beleuchtet, tranken ein paar hundert Leute Bier, Wein und Mojitos und steigerten sich in einen Attwenger-Tanzrausch dass es nur so krachte. Alle Münchner Urgesteine vom Hias bis zum Nomiya-Ferdl waren da, und mit Engländer und Lieblingsnichte hüpfte ich herum zum Klang von Maultrommel und Ziehharmonika. Ein echt besonderer Abend - vor allem haben wir mal wieder die aufziehende Couchpotatogefahr besiegt.


I forgot to mention that last Friday, which happened to be the last balmy summer evening, I finally saw Attwenger live in a charming garden in Munich's cosmopolitan Glockenbach neighbourhood. I love these two incredibly talented but whacky Austrian musicians who cover just about any musical style with their combination of accordeon, jew's (or jaw's - nobody knows) harp and drums. Let's say - I know my favourite niece is up for it, but I never expected to see Mick dance to the sound of an accordeon.

Tuesday, 15 June 2010

Soft Tuesday

Habe soeben meinen Picasa Weichzeichner entdeckt und muss gleich ein paar Kunstwerke preisgeben. Nummer eins ist mein schnelles Mittagessen, ein Salat aus Avocado und Karotte, eine beliebte Kombi, mit Kernöl und Balsamico angemacht - sieht furchtbar aus aber schmeckt. Dann hatte ich leider bei IKEA keinen Appetit mehr auf Kotbüllar, aber die Firma wird's überleben. Noch dazu weil ich 72 euro ausgegeben habe wo ich doch nur wegen der eleganten Etagère hingefahren bin...den Schälchen und einigem anderen konnte ich halt nicht widerstehen. I recently discovered the soft-focus function in Picasa, so here are two of my masterpieces. Nr. one is my lunch salad of avocado and carrot. The murky colour comes from the dressing, pumpkin seed oil and balsamic vinegar looks hideous together but tastes soo gooood. Hence I forewent the meatballs at IKEA and just left them my euros. The plan was to buy the étagère for a future full of cupcakes, and I couldn't resist the bowls..and...and..you know how it is.