Tuesday, 31 August 2010

Ravioli rides again

Gestern, erfrischt vom Radlwochenende, habe ich mich nochmal an die Nudelproduktion gewagt, und zwar dieses Mal nach einem Rezept aus dem Basic Cooking vom Retter des Mittagessens. Einfacher geht's wirklich nicht: 150g Mehl Type 405, also das ganz normale, mit 150g Hartweizengrieß - ebenfalls erhältlich im Supermarkt eurer Wahl - und so viel warmem Wasser verkneten bis der Teig elastisch wird. Dieses Mal habe ich tatsächlich nur je einmal geknetet und ausgerollt - geht auch. Während der Teig unterm feuchten Tuch eine kleine Siesta macht, mische ich die Füllung für die Ravioli: TK-Blattspinat durchs Sieb drücken bis alle Flüssigkeit raus ist, mit Ricotta mischen, etwas Muskatnuss drüberreiben. Eine Variante wäre getrocknete Tomaten kleinschnipseln und mit Feta mischen, oder der Klassiker, Gorgonzola mit Walnüssen. Dann, wie gehabt, einen Klecks auf die rund ausgestochene Nudel, Deckel drauf, mit der Gabel versiegeln. (man braucht immer weniger Füllung als man denkt, aber der Rest lässt sich mit den Teigresten als Mini-Lasagne verwerten). Die fertigen Ravioli eine Weile trocknen und dann im kochenden Wasser so 10 Minuten treiben lassen. Als Beilage gibt's Ofentomaten mit Chilis, Knoblauch und reichlich Olivenöl, nach einer Idee von MsMarmitelover. Erst ganz zum Schluss Basilikum vom Balkon drüber. > Yesterday I had another go at making pasta, with more success. I used a recipe without eggs, really easy: just knead 150g plain flour with 150g semolina and enough warm water to get an elastic ball of dough. Let the dough rest under a damp kitchen towel, while you make the filling. Squeeze all the liquid from a packet of frozen leaf spinach, grate some nutmeg over it and mix it with ricotta cheese. You can vary all or any of this, just see how you like it. Feta and sundried tomatoes would be an alternative, or walnuts with gorgonzola, a classic. You will need far less filling than you think, but you can use the rest for a lasagne type bake next day. Which is what I did.
This time I forgot about the kneading and rolling orgy and just did both just once. Surprise! Perfectly adequate! Cut round shapes from the thinly rolled dough, put a spoonful of stuffing on a round and cover with another. With a fork you seal the two rounds, let them dry a while and then boil for some 10 minutes in salt water. I served the pasta with tomatoes slow-roasted in the oven with chilis and garlic, drenched in olive oil. Inspired by MsMarmitelover.

Monday, 30 August 2010

Am Bodensee

Der schöne, romantische See
the beautiful, romantic lake
Der Hafen von Lindau - the harbour, starting and arrival point
Wir hatten es uns vorgenommen, und wir machten es. Trotz fragwürdigem Wetter radelte ich am Wochenende mit zwei Freundinnen um den Bodensee. Nicht um den ganzen, wir kürzten auch mal mit Schiff ab. Ich fiel nur einmal vom Rad, aus reiner Blödheit, aber ein kühles Bad im See und Arnika verhinderten Beulenbildung.
Ansonsten lief alles wie am Schnürchen, wir schliefen in Dreibettzimmern in Hotels, kicherten und schauten TV, nachts regnete es und tagsüber war es kühl bis sonnig. Wir tranken freudig den Bodenseewein und aßen was auf den Tisch kam - nämlich alles. Radeln macht hungrig. Quite happily, we ate everything that was served, even the strangest decorations. We had planned it, and we did it: I cycled around Lake Constance with two friends last weekend, despite deeply questionable weather.
There were no major accidents, we ate local food and drank local wine, we did some nice touristy things like climb up to Meersburg castle. From afar we heard Skunk Anansie at an open air festival. Switzerland we found laughably expensive and not a place we need to hurry back to (are you listening, Swiss Tourism Office?).
Von Regensturm bis Badewetter war alles geboten

We had all kinds of weather, ranging from rainstorm to mellow sunshine.
Es ging auch so, am Sonntag bei Romanshorn auf der Schweizer Seite
we even had some semi-Mediterranean sunshine
Loben muss ich den Alex - keine Urlaubseroberung, sondern eine super Zugverbindung zwischen München und Lindau: mit Bayernticket und Radfahrschein zahlten wir 29 euro pro Person, hin und zurück. UND: Der Alex-Schaffner verwandelt sich in einen Barmann und serviert im Büffetwagen einen absolut trinkbaren kleinen Rieslingsekt. Das, mit Blick aufs grüne Allgäu, machte unsere Rückreise wirklich sehr entspannt.
thanks to our trusty ALEX train, we enjoyed bubbly and cake on the journey home.

Thursday, 26 August 2010

Abgekupfert

Gestern gesehen bei Nata, schon kopiert: das Kartoffelgratin mit Fenchel - Rezept direkt übernommen, außer dass ich den Fenchel gleich mit gratiniert habe. Schmeckte super, auch meiner Mutter, die ja bekanntlich ein bisserl hoaklig ist. Und heute mittag, aufgewärmt, reichte es auch noch für Margret und mich. Blick vom Balkon auf die schwer arbeitenden Nachbarskinder
Mum watching the neighbours' children hard at work
Ein Gedicht von einem Gratin - a delight of a potato gratin
gekocht wird nur noch mit Olivenöl aus Portugal
now we only cook with olive oil from Portugal
I spotted a recipe for a potato gratin with fennel on one of my home blogs yesterday and reproduced it for my Mum, as we all know, is a fussy eater. She loved it, even ate the green stuff on top. It couldn't be simpler to prepare it: layers of washed, unpeeled sliced new potatoes in an oiled fireproof dish, bit of salt, bit of marjoram and diced garlic, a layer of grated cheese of your choice, a layer of sliced fennel, more cheese, more potatoes, more cheese, then pour a mixture of milk, nutmeg and cream to cover the whole dish. Bake til potatoes are soft and the cheese is browned.

Tuesday, 24 August 2010

Fast, fasta - Pasta!

Mir tun Menschen leid, die keine Nudeln mögen. Denn auch wenn's pressiert, Pasta geht immer und es gibt so viele Arten, sie zu essen. Hier handelt es sich um Casarecce Siciliane, eine Art Maccheroni, mit einer sehr einfachen Tomatensoße:
Tomaten kurz im heißen Nudelwasser erhitzen, dann sind sie leicht zu schälen (ich hab sie aber auch schon mit Schale gekocht), dann würfeln.
Im Mörser zwei peperoncini zerbröseln (ich leere erst die Kerne aus der Schote, Geschmackssache), in Olivenöl mit ein paar Knoblauchzehen anbraten.
Die kleingeschnittenen Tomaten drauf und dahinköcheln lassen, damit die Flüssigkeit eindickt.
Eine handvoll Basilikum in Streifen schneiden (Jamie Oliver würde sie natürlich zerreißen). Parmesan drüber, essen.
I feel sorry for people who don't eat pasta. So handy when you are in a hurry, and one hundred and one ways to serve them, too. These here are casarecces siciliane, a kind of maccheroni with a simple tomato sauce:
Heat a few tomatoes in the pasta water, so the peel comes off easily, and chop them.
Fry two little chilis (I take the seeds out first) and a couple of garlic cloves, put the tomatoes in, simmer for a while until the liquid reduces. Add a handful of basil, cut in strips or ripped apart( Jamie Oliver style). Add parmesan, eat.

Monday, 23 August 2010

Frugalista

Nix Momofuku, nix Jamie, nix TartineGourmande - ich rette gerade mal mein Mittagessen hier. Schnelles mit möglichst wenig Kochaufwand, keine Experimente. Ich hasse das Arbeiten für schnöden Mammon, das Addieren von Zahlenstatistiken, die auch ein gut ausgebildeter Gorilla berechnen könnte. Dabei brenne ich darauf, tolle Sachen nachzukochen wie zum Beispiel Kulebjaka, das mir gestern zufällig beim viel bewunderten lamiacucina unterkam, oder food Italian style bei Jutta Lorbeerkrone, ganz zu schweigen von den Zwetschgenknödln bei Maxivida. Heute reichte es immerhin mittags für diesen gesunden kleinen Schmaus, abends wirds dann wieder - Pasta. No Momofuku, no Jamie, no Tartine Gourmande for me right now, all I can allow myself is a quick low-effort lunch. Why doesn't someone pay me to learn to cook properly, instead of having to deal with columns of statistics a well-trained gorilla could work out. Instead, I am burning with desire to test recipes like Maxivida's plum dumplings, or anything from Ms Marmitelover, never mind cook my way through the insane buffet laid on by Toni&Suse, a pair of blogging German engineers (girls, I may mention). No - instead I poach an egg, cut up some bunnyfood and get on with the stats. And tonight - pasta, what else.

Sunday, 22 August 2010

Italienische Nacht

Am Samstag gab es ein multi-kulti Patchwork-Family-Essen, das letzte in der Wohnung meiner Schwester und der Lieblingsnichte - wirklich das Ende einer Ära. Der italienische Zweig der Familie sorgte für Spaghetti, Tiramisú, und musikalische Unterhaltung, während die deutsch-italienischen (das waren alle andern) und die deutsch-englischen Mitglieder (auch ein paar) teils nostalgisch, teils trunken bei "Bella Ciao" und "Via del Campo" mitsangen. Auch ein paar Resistenza-Klassiker waren dabei...mei, damals, da standen halt die Italiener hoch im Kurs und ein paar blieben bei uns in der Familie hängen. Der Wein war Crozes Hermitage, fiel also aus dem Rahmen. Umso besser.




Saturday night we enjoyed an Italian-English-German family gathering, the last of its kind in Luisa's and Favourite Niece's flat: truly the end of an era. The Italian branch of the family had taken care of food - spaghetti and tiramisú for the crowds - and the music. Nostalgic versions of old rabble rousers and some of the more poetic Italian songs were sung. It is well known that Munich is the most northerly Italian city, so everyone sings in fluent Italian. Except for the Englishman, of course, his Italian picked up in the course of the evening. The wine was French, and all the better for it.

Saturday, 21 August 2010

Nähre mich redlich

Habe mich gerade auf Luisas Webseite danach erkundigt, wie es ihr geht- wir hatten uns ja beide eine solide Grippe eingefangen, und sie mitten im Umzugsgewitter! Und wieder einmal amüsiert es mich, wie sie noch in der Fiebernacht die Herausforderung und die Möglichkeit eines Abenteuers sieht, während ich auch im Abenteuer alles zusammenhalten und "gemütlich" machen will. In England schaffte ich es, eine Wohngemeinschaft über 25 Jahre wie eine Familie zu leben, und in Spanien war ich nach einigen einsamen Monaten auch bald in Lolas warmen Nest gelandet, das sich inzwischen von Sevilla und Cordoba über München nach London erstreckt. Ich erinnere mich an meine revolutionären Jahre, wo mich im Hinterkopf eher beunruhigte, dass "die Revolution" das Ende von tee-gefärbten Spitzenvorhängen und Kaffee und Kuchen bedeuten würde. Ich bin nicht zum Umsturz geboren. Eigentlich wünsche ich mir nur, dass alles so bleibt wie es ist: Marmelade kochen, Kuchen backen, hin und wieder eine Reise, ab und zu eine Party. Gestern abend: Risotto mit getrockneten Steinpilzen, alles aus Italien mitgebracht (ein kg Carnarolireis 2 euro) - last night I made risotto with dried porcini mushrooms, all brought back from Italy where carnaroli rice costs €2 a kilo!
Samstagsfrühstück con tutto - luscious Saturday morning breakfast Meine selbstgekochte Lieblingsmarmelade: Schwarze Johannisbeere
my favourite home-made jam, blackcurrant
Just checked into Luisa's website to see how she is, as we both caught a vicious flu and hers seemed much worse than mine, in the middle of a tornado of moving house. Again it struck - and amused - me how she manages to see an auspicious challenge, an adventure lurking even in a dreadful feverish night. I have understood that my one desire is to hold things together, even in adventurous situations I want to recreate the familiar. In the sixties, the "revolution", although theoretically desirable, held little attraction for me as it meant goodbye to tea afternoons and hippy curtains. I lived communally in England over 25 years as in a family, I found myself with lasting relationships in Spain, which now stretch to London and even Munich. Nowadays, home-making is my new hobby, I cook jam and bake cakes like to the mother-role born, and I love it - as long as there is a trip and a good party now and then.
scrambled egg, naturally - Kein Samstag ohne Rührei

Friday, 20 August 2010

Juicy fruit

Gestern abend - der gelbe sanfte Mond, die Sterne: jetzt kommt endlich der Sommer wieder. Die Erkältung darf in der Sonne ausklingen, und es ist wieder ein Vergnügen morgens die Vorhänge aufzumachen. Jetzt sitze ich mit meinem Obstsalat mit Pfirsichen aus Italien auf dem Balkon, zwischen meinen etwas lädierten Kräutern. Nur die lila Wicken scheinen das Leben zu genießen.


Last night, the soft yellow moon, the starry sky, looked like a portent of the return of summer. My cold can now finally get lost in the warm sun. A pleasure to draw the curtains in the morning. I had my fruit salad on the balcony with pears, bananas, lemon juice and ripe peaches brought back from Italy, sitting by my sad little crop of herbs. Only the purple sweet peas seem to thrive this year.

Wednesday, 18 August 2010

Zeit zu kochen, Zeit zu backen

Die Idee war, ein (kinderleichtes) Bananensoufflé von Jerad (seht es euch bitte hier an) nachzubacken, á la Banoffi. Erstens blieb die Kondensmilch (4% Fettgehalt, Fehler?) auch nach zwei Stunden im Wasserbad nur heiße Kondensmilch und wurde nicht zu Karamel. Ich löffelte etwas Zucker rein, weil die Colonial Chappies ja oft gezuckerte Kondensmilch haben.
Die Karamell-Illusion - making caramel
Nach drei Stunden: heiße süße Kondensmilch. Dann das Soufflé: kinderleicht, wie gesagt. Zwei zermantschte Bananen, 4 Eiweiß (ich zweidrittelte das Rezept, bisschen Zucker. Eiweiß steif, oh Schreck: Ich finde die Souffléförmchen nicht, außer einem. Also alles in die große Glasschüssel, und rein in den Ofen. Vorhersehbare Katastrophe, dicker Baatz, kein Soufflé, nichts.
au bout de soufflé
Zum Glück gelingen die Sablés (hier in Form von Mürbteigplätzchenbananen) immer, und mit dem Rest des Teigs machte ich ein Blaubeerherz. Mit heißer süßer Kondensmilch schmeckt auch der Bananenbaatz gar nicht so schlecht. Irgendwie erinnert er mich an meine Jugend, als wir bei Radltouren am Straßenrand den Instantpudding von Dr.O. zusammenrührten. Mein Mittagessen gelang auch:
Tofustücke angebräunt mit Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Karotte und Soyasauce, dazu der bewährte Reis aus dem Bett* und das ganze geschmückt mit gebräunten Sesamsamen. Zu trinken die Grippemischung aus Zitrone, Honig, Ingwer und Minze vom Balkon.
Drink me!
So, I am home alone, having a day off sick. Don't just lie there, bake something! My idea was to try out Jerad's easy-peasy banoffee-style banana soufflé. Check out the recipe and pictures here and you will see why i wanted it. I have learned to follow instructions, but the first problem was: the condensed milk did not turn into caramel. After two hours, I added sugar, since I remembered dimly that the British Commonwealth likes its condensed milk sweet. After three hours: no caramel, just hot condensed milk. Meanwhile, I whisk the egg whites, everything nice and stiff, and then - panic in the kitchen: my ramekins have disappered! So, I bung everything in an oven-proof bowl and pray. Predictably, things go pear-shaped. Testing the one remaining ramekin, I find that the sunk non-souffle with the hot condensed milk tastes - yes, sweet and surprisingly, not that bad.

Luckily, my lunch turned out better. I made a tofu surprise with spring onions, ginger, garlic, a carrot and soy sauce, with the eco-friendly rice cooked in bed*.A healthy environment -gesunde Umwelt
*Energiespar-(in jeder Beziehung)Reis: ein Tässchen Reis pro Person mit zwei Tässchen Wasser kurz aufkochen. Zugedeckten Topf auf Zeitungspapier ins nächste Bett stellen, Bettdecke und alle Kissen oben drauf und einfach stehen lassen, mindestens eine halbe Stunde. Gelingt immer, im Gegensatz zu s. oben.
*footprint-free rice: use a small cup of rice and two cups of water per person. Boil it up once and then stick the lidded pot on newspapers in the nearest bed, cover with a duvet and many cushions. Saves energy in every sense and works, always.
Unlike the banoffee stuff.

Monday, 16 August 2010

Jetzt aber!

klickt auf die Fotos um sie zu vergrößern! click on the pictures to see them large
könnt ihr auch downloaden: rechte Maustaste, Bild speichern unter...
Wetter? what weather? alle vor dem Schloss Englar - a Cheese moment near our local castle, Englar Seerosen im Badeteich des Stroblhofs - the magic seatDa ich nun offiziell krank bin und wirklich vor Grippe nicht arbeiten kann, habe ich Zeit, entgegen meiner strengen Regeln schnell mal zu bloggen. Ich war nämlich in Südtirol, drei Tage, mit 12 befreundeten Frauen: Das Konzept war Yoga und Jodeln, und zwischendurch die Wälder, Eislöcher, Weinberge und ander erstaunliche Plätze zu erkunden. Bühnenfrösteln in den Eislöchern - stage-freezing in the ice holes.
Leider setzte der Brenner-Effekt nicht pünktlich wie sonst ein, als Luisa und ich ihn im Zug am Freitag, sehr früh, überquerten. Der Bus nach Eppan - kein Problem, aber dann zu Fuß im Regen zum Rittstein rauf, das hatten wir uns schon anders vorgestellt. Die regenfetten Nebelwolken hingen uns bis unters Knie, aber unterwegs überholte uns der Pensionswirt (ich werde nie wieder auf geländegängige Vehikel schimpfen) und brachte uns "heim". Nach und nach trudelten alle Autofahrerinnen ein, und trotz Rekordwetter (and wetter) sprangen wir in den Pool. Schlotter. Wahrscheinlich ein Fehler, aber wer könnte einem sauberen, praktisch Regenwasser-Pool widerstehen? Den Speiseraum teilten wir uns mit sechs italienischen Gastarbeitern von ganz unten im Süden, und einem Ex-Opernsänger aus Mailand (weiße Socken und Badschlappen, soviel zum italienischen Style) mit seiner Angebeteten. Kurios? Tatsächlich störten wir uns alle nicht. Und kochen kann er, der Herr Flor, kein Spaghetto der nicht al dente gewesen wäre, Pesto mit Kräutern aus seinem unglaublich schönen, wild-gepflegten Garten, und knackige Weißburgunder von den Weinbergen ringsum.
Monster-Zucchini Schlutzkrapfen - Ravioli
spaghetti con finferli (ja so heißen die Pfifferlinge)
Der Garten mit seinen Rosen, Feigenbäumen und Kräuterbeeten grenzt an Weinberge und Apfelplantagen, und in der Vorstellung wurden wir morgens von der Sonne wachgeküsst und machten Yoga auf dem Holz-Decking der Terasse. Bis auf das Wachküssen funktionierte alles. Samstag und Sonntag jeweils kam die Sonne heraus und begleitete uns beim Jodeln auf wunderschönen Plätzen mit Blick übers Etschtal. Obwohl außer mir und Luisa nur eine zugab, das Singen und Jodeln zu beherrschen, brachten wir Klänge zusammen, dass "de Haar auf meim Arm um an Stehplatz raffa" (Zitat Rita). Wenn ich dazu sage, dass die vorbeigehenden Wanderer auf der Gleifkirche klatschten, als wir fertig waren, kann man sich vorstellen wie einzigartig toll wir waren. Bei den Eislöchern fröstelten wir und zogen eine Tarotkarte, aus der ich lernte, dass das, was ich vorhabe, richtig ist und gelingen wird. Abends regnete es zwar wieder, so dass eine Yoga-Session im Kabuff statt fand, nur durch einen Vorhang von den - völlig desinteressierten - Italienern getrennt. Yoga im Kabuff - yoga in the cubby-hole
Die armen mussten immer warten, bis wir alle unser Futter hatten, bei ein paar Bierchen... Sonntag war Ferragosto, und wir pflückten uns alle ein Frauensträußl. Es war ein perfektes Kommunenleben, und am Ende schworen wir uns, das Ganze nächstes Jahr zu wiederholen. Unbedingt. Zur Abwechslung im Sommer. Äh. video
In zwei Tagen von null auf 100: die Jodelgruppe

der Rittsteingarten, Treppe zum Pool Frühstück für Vegetarier, aber nicht für Vegetarierinnen. frog's legs hatten wir auch - we also had frog's legs /span>
Since I am now officially sick, I am breaking my non-blogging vow and will report ab out an amazing weekend in the south Tyrol (straight over the Alps, behind Austria, gorgeous place). For three days, I stayed in a guesthouse that I have been to before several times and we all love it. It is on a hill behind a splendid Hotel called Stroblhof, very de-luxe, I stayed there once but now I don’t see the point in going there rather than up the hill, to our dear Rittstein pension. Freu dich, du bist in Italien! A bit of pasta shopping..
Twelve women friends who wanted to spend time away from “it all” – including children, dogs, husbands, jobs, etc. The concept: yoga, yodelling, walking and eating. Nothing too ambitious. Unfortunately the Italy bonus was not immediately available: rain, fat foggy clouds, mist hanging over the mountains, more rain. Luisa and I had come by train with the idea to take the bus to our village, Eppan – no problem, but the walk up to our Pension was extremely wet. We were saved by our landlord who was out looking for us: never again will I diss a 4by4.
During the afternoon, the other women arrived and despite the weather, we just had to jump into the pool. The birth of a cold, but what the hell. Our dining room was shared with six migrant Italian workers from the Deep South, and an ex-opera-singer from the Scala (white socks and bath sandals – so much for Italian style) with his lady love. Curiouser and curiouser. But nothing curious about Helmut Flor’s cooking not a spaghetto that wasn’t al dente, and the pesto from herbs from his garden, with wonderful white wines from the surrounding hills.At dinner, the poor Italians had to wait patiently until we were fed, which they did without a murmur.
The garden is poetry, completely wild but cared for, roses, fig trees, herbs, surrounded by apple plantations and vinyards. Our idea was we were woken by the sun for a yoga session on the wooden decking of the terrace before breakfast. Apart from the sun bit, that’s what we did. Gradually, the days got sunny and allowed some beautiful walks beyond the magical Englars castle with its gardens, to the “ice holes” where you walk from one climate zone into another.
Auf dem Weg zum Kapellen-Jodelplatz on the way to the singing platform

Melanie erklärt das Berufskraut - Melanie explains the spell-plant (Michaelmas Daisy) und hier der Hauptgrund, nach Südtirol zu fahren: Knödel-Tris
Even though only one of the women had ever yodelled before, we managed over the three days to get some songs together that were amazing – standing in very special places overlooking the Adige valley. If I tell you that some passing hikers stopped to clap us, it gives you an idea of our accomplishment…We did a tarot session, which confirmed that I am doing everything right. When it rained again in the evening, what the hell, we found a little cubbyhole for yoga. Next morning – sun, swimming pool, more singing, more spaghetti, good-byes and swearing that we would come back – same day, same time, same programme. Next year. In summer.
Man konnte schon baden, echt - it WAS possible to swim, honest. Ja dann, well then....omm und holadaitijo!