Tuesday, 30 November 2010

Katze bleibt im Sack

So spannend wie ihr findet, dass ich es mache, ist es ja nicht was sich bei mir anbahnt. Aber für ein paar schlaflose Nächte reicht es mir. Also ich gehe weder nach California, noch wurde mir ein Führungsjob bei McDonalds angeboten (verdiene ich glaube ich auf Grund meiner unbeabsichtigten Werbekampagne), noch lasse ich mir Schlauchbootlippen spritzen. Bald wir alles entschieden. Bis dann kochen wir halt was.
 In England, poached egg is no problem, because you can buy an egg poacher in every charity or hardware shop.
Mittags gibts in Olivenöl angebratene Tomaten als Winter-Tomatensalat...
...und dazu eine Resterl-Tortilla, hier aus Weißkraut, Kartoffeln und Pecorinokäse - und Eiern natürlich. Wie man die Tortilla auf beiden Seiten bräunt wisst ihr, aber ich sag's trotzdem nochmal: Einen Teller, der größer ist als die Pfanne, wie einen Deckel draufdrücken, mit einer schnellen Bewegung das Ganze umdrehen (für Anfänger vielleicht über dem Ausguss, kann eine Sauerei werden), dann vom Teller wieder in die Pfanne gleiten lassen. Ein Erfolgserlebnis - wie Pfannkuchen in der Luft umdrehen
For lunch, a fried tomato winter salad with a leftovers tortilla with pecorino cheese. Of course you know how to flip a tortilla, but I will say it anyway: take a plate bigger than the frying pan, press it on like a lid, turn the whole thing round and let the tortilla glide back into the pan. Beginners try over a sink, it might get messy.
My decisions I hinted at having to make are not publishable just yet, but it's nothing to do with emigrating to an exotic country, getting cosmetic surgery or being offered a job in McDonalds management, although I think I inadvertently did a good PR job for them! I just haven't quite sorted what keeps me awake at night, so in the meantime - let's eat something.

Saturday, 27 November 2010

Kulinarisches downsizing

Heute hatte ich vor, Austern essen zu gehen (Bericht demnächst). Aber nach einer ziemlich durchwachten Nacht auf Grund möglicherweise lebensverändernder Möglichkeiten, die sich gerade ergeben (auch darauf werde ich natürlich eingehen, falls sie sich ergeben. Sollten.) war mir heute früh so schlecht dass die Vorstellung von Austern zu gruslich war. Nach einem erfrischenden Spaziergang mit dem ständigen Begleiter im verschneiten Westpark ging es dann so weit wieder, dass wir wie Heuschrecken in unsere Filiale von McD fielen und dort speisten - leckeren grilled chicken wrap. Ja is schon gut, sagt jetzt mal nichts. Der Kaffee im so genannten McCafé war ausgezeichnet. Und die Austern-Wirtin liest dies jetzt hoffentlich nicht...Ansonsten, mei - schaumamoi.


Today, I had been planning to have oysters for lunch in a local French brasserie. But I was feeling queasy after a sleepless night, caused by some possibilities that have just come up that would rearrange my situation a bit (I will of course report if it happens). In any case, a bracing walk with Mick in the snowy park blew away the cobwebs and made the idea of eating possible again. My companion and I ended up in our local branch of McD (just don't say what you feel like saying now) to have lunch, in my case a grilled chicken wrap. And McCafé profiteroles. And I have had far worse coffee than McD's 100% Arabica. And for the rest, wait and see how things progress.

Thursday, 25 November 2010

Bayrisch-japanisches Wirtschaftswunder

 Einmal in der Woche, am Donnerstag nachmittag, sitze ich nachmittags in einer befreundeten Galerie und mache den Besuchern die Tür auf (Lothringer 7). Dafür kann ich dann in diesem perfekt beleuchteten Raum unter perfekten Bedingungen fotografieren. Ein paar Häuser weiter ist das reizende Café Obori, in dem junge Japanerinnen wunderschöne Kuchengespinste verkaufen und dazu einen der besten Milchkaffees, den so ein Münchner Café hergibt. Haidhausen ist inzwischen eine Oase bayrisch-japanischen Integration: es gibt ja auch noch das Nomiya in der Avenue Wörth, dessen Wirt Ferdl sich ab und zu mit der bayrisch-japanischen Band Coconami hören lässt.


Once a week I mind the gallery of a friend and use the perfect lighting for photographic homeworking. As good fortune will have it, there is a charming café next door where two young Japanese ladies sell the most delightful gateaux. In fact, the whole neighbourhood, Haidhausen, appears to be a model of Japanese-Bavarian integration: there is the well-established restaurant Nomiya where sashimi, california rolls and Weißwurst coexist peacefully with good Austrian wine. The landlord can often be seen singing along to a Japanese combo called Coconami, who play a mean Ukulele.

Wednesday, 24 November 2010

Polenta

Ein Arme-Leuteessen für die Norditaliener, eine Foodiespezialität chez nous: die Polenta. In Italien wird sie ja gerne mit Kaninchen gegessen, ich mag sie ganz arm, mit einer einfachen Tomatensoße. Da ich dem Rezept nicht glaubte (125g Polenta langsam in einen Liter kochendes Wasser einrühren - Leute,das REICHT für zwei!!) machte ich viel zu viel. Aber es gibt zwei Möglichkeiten der Weiterverwertung. Ich habe aus Versehen weichen Maisgrieß gekauft, der schmeckt dann wie Grießbrei, und die kalte Polenta läßt sich herrlich als Grießschnitten braten - mit Zimt, Zucker und Apfelkompott. Variante 2 fand ich bei Jutta Loorbeerkrone: ich rührte die feste Polenta in den Eintopf, wo sie sich brav wieder auflöste. Sehr fein für die kalten Novembertage.
Polenta: also, am besten den groben Maigrieß nehmen, 10 Minuten einrühren s.oben und dann von der Hitze wegnehmen und stehen lassen. Man kann die Polenta dann so essen, oder im Ofen mit Olivenöl und Käse (Parmesan oder Mozzarella) überbacken.
Sugo: Zwiebel(n), Knoblauch, Oregano und Chilischote (erstmal mit wenig anfangen) in Olivenöl anschwitzen. Eine Dose geschälte Tomaten oder stückiges Passato drauf, und einen Esslöffel gutes Tomatenmark reinrühren. Köcheln lassen, je länger desto besser.Dazu gibt's was Grünes - Brokkoli, Feldsalat oder Rosenkohl.

Polenta is the poor people's winter food in Northern Italy and a foodie favourite in gastro pubs. The not so poor eat it with rabbit stew, I quite like it with tomato sauce. I didn't quite follow the instructions on the packet, it said "125g Polenta for two". Believe me, it is enough. Now I have shitloads of soft polenta , as I bought fine maize instead of the rougher stuff- next time I will try the rough polenta maize. It tastes good though, and the leftovers are perfect for fried slices with cinnamon and stewed apple. I will also make a stew with Borlotti beans and white cabbage, stirring in the cooked polenta, as recommended by an Italian specialist. so - eventually, it will all be eaten.
For the polenta, pour 125g of rough polenta meal into a litre of boiling water, stir for ten minutes and then just leave it to settle - off the hob. It can be eaten as it is now, or you pour it into a mould, grate parmesan (I used mozzarella) and nutmeg over it and bake until it's crisp. For the tomato sauce, brown one or two onions, some chopped garlic and oregano with as much dried chili as you can stand (you have to try it out, there is no measure).  Add a tin of chopped tomatoes, if you want lots of sauce, two, and a dollop of tomato puree. Simmer for a while, the longer the better.
On the plate, add something Green - like broccoli, lamb's lettuce or (be brave!) sprouts. For photographers: broccoli keep their fresh green colour if you put them under cold water v. briefly when they are done.
And here is the polenta dressed up as pudding, fried in some butter, dusted with cinnamon and sugar.
Hier die Polenta als Grießschnitte, in Butter gebraten, Zimt, Zucker, Apfelkompott...

Tuesday, 23 November 2010

Course


Course
Originally uploaded by nadirmoha

November in Rabat, Morocco
A foto from a flickr-friend, he takes beautiful chiaroscuro pictures.

Sunday, 21 November 2010

Schmarrn am Samstag

Gestern war schon fast der ideale Faulenzertag! Draußen schön grau, daheim alle Zutaten für einen richtigen Kaiserschmarrn da, und erst mal keine Pläne...Wie Kaiserschmarrn geht wisst ihr doch alle? Für zwei Personen zwei Eier schön mit Schneebesen verschlagen, einen guten Schuss Milch dazu, Prise Salz, und so viel Mehl dass der Teig schön dickflüssig wird. Dann in eine große Pfanne mit heißem Öl (also hier mal nicht Olivenöl, bitteschön) gießen - wer's ganz dekadent mag, nimmt Butterschmalz. Hell braten, umdrehen, und mit zwei Geräten auseinanderzupfen und halt goldbraun braten. Dazu gibts z.B. Preiselbeer und Apfelkompott, fertig ist das perfekte Mittagessen.

 Saturday finally offered an opportunity to sloth out and eat irresponsibly. I prepared a classic Alpine pancake dish called "Kaiserschmarrn" ("Imperial mess") which involves making one big pancake (2 eggs beaten thoroughly with about a glass of milk, and enough flour  folded in to make a thick batter) in a pan with hot vegetable oil. When its lightly cooked on both sides, tear it up with two fish slices and continue to cook until it looks about right. Eat with cranberry sauce and stewed apples - or Nutella, or anything else you fancy.

Saturday, 20 November 2010

Strictly Bayrisch!

Gestern abend wurden Evi Brocklehurst und Philomena Neumeier, beide in unserer Jodelgruppe, von der Stadt München mit Medaillen für "Verdienste um die Volksmusik" ausgezeichnet. Waren wir alle stolz! Die musikalische Begleitung kam von der wunderbaren Monika Drasch und dem ebenfalls wunderbaren Siegfried Haglmo, und wenn die beiden zusammen singen, stellen sich einem sämtliche verfügbaren Haare auf.
Bürgermeisterin Christine Strobl, ein Paparazzo und die beiden Medaillenträgerinnen
 Die drei Tenöre
 Eva Becher (links) vom Kulturreferat, die der Volksmusik in München (unter anderem mit Makin' Musi) eine Frischzellentherapie verpasst hat.
 Die beiden Geehrten, Philomena und Eva . 
 Im Hintergrund dräut das - übrigens großartige -  Büffet (Christine Strobl: ich sage dann nicht "das Büffet ist eröffnet - es ist schon eröffnet"). Vor lauter Singen hab ich vergessen, das köstliche gefüllte Schweinefilet zu fotografieren. Hab's natürlich gegessen, wer kann gutem Essen schon widerstehen.
 Monika Drasch mit Dudlsack, und  Siegfried Haglmo mit Harmonika, sehr gut drauf

manche waren eher -  not amused

Monika Drasch, früher eine von drei Diatonischer Jodelwahnsinnigen, spielt jetzt regelmäßig mit Haglmo. Die beiden zusammen sind traumhaft gut - ich sag sofort Bescheid wenn die mal irgendwo öffentlich auftreten.

Thursday, 18 November 2010

My life is taking up all my time!

Ich sehne mich nach etwas Langeweile! Nirgends hinfahren. Meine derzeit vier verschiedenen Jobs nicht jonglieren zu müssen. Graue Tage, an denen ich in meiner Strumpfhose auf dem Sofa liegen kann, endlich meine Reihe von neuen Büchern lesend, Pralinen essend, mit riesigen Bechern Tee, abends Spaghetti kochen und fernsehen. Draußen schneit es, im Idealfall. Nein - stop. zu früh.
Aber auf dem Marienplatz wartet ja schon der offizielle Weihnachtsbaum. Am Odeonsplatz --wenn auch zu früh - die Weihnachtsbeleuchtung. Und es ist ja sowieso viel zu gefährlich, aus dem Haus zu gehen, wenn unser Innenminister uns dazu auffordert, um es den bösen Terroristen zu zeigen! Ich bleib daheim.

I am LONGING for a bit of boredom. I long to stop juggling four different jobs (ok none of them is stacking shelves in Tesco). I want grey nasty days, time to lie on the sofa in my woollen tights, read all those books I have bought (We need to talk about "We need to talk about Kevin". It disturbed me. anyone read it?). I want to eat chocolates with the remote control in the other hand. Drink giant cups of tea. Cook spaghetti for TV dinners in the evening. Snowflakes drifting past my window. Stop - rewind. Too early. Even though the christmas decorations are already up everywhere. It is too dangerous to go outside, anyway. Our home secretary is wanting us to go out, to show those nasty terrorists.
I'll be staying in.

Tuesday, 16 November 2010

Semmelknödelfladen

 Jeden Sonntag gibt mir meine Mutter eine Tüte mit alten Semmeln mit den Worten:  "Machst Knödl, gell!" Wegschmeißen darf man das Brot nicht, das überlässt sie mir. Oft lasse ich die Tüte diskret in den grünen Müll gleiten, aber hin und wieder mach ich tatsächlich Knödl. Oder dieses Mal eine Art Knödlauflauf, Rezept gesehen im Bayerischen Fernsehen, in einer der vielen Landgasthofsendungen die ich mit Leidenschaft verschlinge.  Man nehme: ca. 10 alte Semmeln, in Milch einweichen, Petersilie, 2 Eier, Salz und angebratene Zwiebeln darunter mischen. Mit geriebener Muskatnuss, Salz, Petersilie und wahlweise auch Peperoncini würzen. Eine Kastenform einfetten, mit Sesamkörnern auslegen, Teig rein und backen (ca. 30 Minuten).
Kann am nächsten Tag auch in Scheiben geschnitten und gebraten werden!
Servieren mit einer traditionellen Schwammerlsauce oder, wie hier, mit einer frischen Tomatensoße:  Tomaten, Zucchini und Cashews mit Oregano in einem Schuss Olivenöl anschwitzen und mit Parmesan (oder irgendeinem Reibekäse), oder Feta verfeinern.
Every Sunday, my Mum hands me a paperbag with her leftover bread rolls which, of course, she doesn't throw out. Mostly I do that for her discreetly, but occasionally I make Semmelknödel in some form. This is real Bavarian poor people's food, dumplings made from old white bread, with a slightly sophisticated twist. The "dough" is made from a bowl of stale white bread torn into bits (in Germany you can even buy white rolls ready cut into "Knödlbrot") soaked in warm milk, mixed with two eggs, parsley, nutmeg, one onion browned in oil, and a pinch of chili, if you like. Butter a bread tin and line with sesame seeds, put the dough in and bake for about half an hour until nice and fluffy.  Turn out on a plate and cut in slices - they can be fried the next day. I made a sauce of chopped tomatoes sautéed in olive oil with Zucchini and chopped cashew nuts, finished off with feta and Parmesan.

Monday, 15 November 2010

Drei Mittagessen und eine Reise nach Ulm

Alfajores? Schnee von gestern. Dazwischen war ich mal kurz in Ulm, Freundinnen treffen. Wenn man lang genug sucht hinter den Horrorfußgängerzonen, findet man eine schöne Altstadt. Das Münster haut einen um - vor allem innen, wenn die Sonne durch die Glasfenster fällt, da hört man schon ein paar Engel singen (passiert bei mir eher selten). Wir assen am Donauufer zu Mittag, in der Sonne! Sonntag beim Mütterlein, hab sie in die Sonne rausgelockt und dann gingen wir Knödl bzw. Spatzen mit Soß' essen (alles handgemacht, in Netterndorf). Mehr gab's nicht, weil wir so vornehm spät Mittag essen gegangen sind ("nur noch Brotzeit"). Heute wieder Hallo Laptop, und ein inspiriertes Mittagessen: ich habe jetzt einen perfekten Dreh für pochierte Eier: einfach zwei so chinesische Schälchen mit Butter ausstreichen, Ei rein und das ganze ins kochende Wasserbad, Deckel drauf, fertig in ca. 4 Minuten. Dazu gab's eine Brezenstange mit Pfefferquark, und Rote Beete "carpaccio" - wir können es auch dünne Scheiben nennen, gekocht und über Nacht in Zitrone und Olivenöl mariniert. SOOO köstlich!

Forget about Alfajores, today is Monday and I had a busy weekend meeting two friends in Ulm (here's a tongue twister for you German students: "In Ulm und um Ulm und um Ulm herum" - don't ask!), a medium size city in the neighbouring German Land of Baden-Württemberg. Famous for its cathedral having the highest spire in the world, it looks really ugly but there is a lovely walk by the Danube where we sat in the sun for our lunch, and a quaint little old town. The cathedral is amazing, perfect Gothic, inside with the stained glass windows that bathe everything in colours.
Today, back to the laptop and an improvised lunch. BUT I finally invented an egg poacher, in two of those tiny Chinese rice bowls, buttered, stood them in boiling water for 4 minutes, perfect poached egg. Added to a bread stick with peppery quark, some beetroot carpaccio (if you want it pretentious) thin slices marinated over night in lemon juice and olive oil - heavenly.

Sunday, 14 November 2010

Alfajores? Bröselunfall!

Abgeleitet von einem Rezept das ich hier gefunden habe, versuchte ich mich an Alfajores con Limon!
Nur leider hatten sie nicht wirklich diese fast pulverige Konsistenz wie die Alfajores aus spanischen Weihnachtsplätzchensammlungen. Der Teig kam eher als Kuchenteig daher, pappig, baatzig, auch nach sieben Stunden im Kühlschrank nicht wirklich ausrollbereit.

Keine Ahnung was ich falsch gemacht habe, aber essbar sind sie allemal! Sehr zitronig. Aus den Bröseln werde ich Käsekuchen machen.
Hier das Rezept:
180g Mehl, 100g Speisestärke, Prise Salz.
220g Butter, zimmerwarm, 120 g Puderzucker, 2 Zitronen, (1 Limette hatte ich nicht), 2 Eigelb
Von den Zitronen und Limetten die Schale abraspeln und mit Mehl, Speisestärke, Butter und Salz in einer Schüssel mit dem Handmixer verrühren.Dann die zwei Eigelb unterrühren und schließlich den Saft einer Zitrone und der Limette. Teig für min. 2h kühl stellen, besser über Nacht. 
Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 0,3-0,5 cm dick ausrollen. Rund ausstechen, backen bis die Unterseite leicht gebräunt ist.
Die Füllung mit dulce de leche (eine stundenlang in der Dose im simmernden Wasserbad gekochte süße Kondensmilch - ACHTUNG! abkühlen vordem Öffnen) habe ich garnicht gemacht für dieses Bröselzeug...ein anderes Mal vielleicht. Inzwischen - schönen Sonntag!
Yesterday, I tried my luck with a recipe for Alfajores con Limon, a very powdery short crust bicuit I remember from Spain, where they are either dusted with icing sugar or stuck together with dulce de leche (made with an unopened can of sweetened condensed milk heated in a pot with enough water to cover the can. Bring slowly to a boil, then lower heat to a simmer and let cook for 4-5 hours to caramelise the milk . Cool the can before opening!! Or else - splat!). 
I didn't bother to make the dulce de leche here, because the result was mostly crumbs which I might make into cheese cake.
The German recipe I found in a blog did not work for me, the dough was sticky and impossible to roll out, so I just smeared it on baking paper and baked the whole mess. I managed to salvage these few biscuits, and they taste really fine and lemony. You might try this recipe, or maybe this one. Have a lovely Sunday!

Thursday, 11 November 2010

Alles sehr persönlich

Manchmal bringt mich meine Arbeit echt zum Lachen. Ich schreibe gerade einen Artikel über personalisierte Gebrauchsartikel und bin dabei auf mymms.com gestoßen. M&Ms kennt man ja, diese Plombenzieher, und die gibts also auch bedruckt mit persönlichen Nachrichten. Ich fasse es nicht was es alles gibt! Von individuellen Müslimischungen bis zum personalisierten Hundefutter...Für persönlich gekochtes ist mal wieder keine Zeit. Gestern gab's (artgerechte) Hühnersuppe mit Gemüseeinlagen und die amüsanten Buchstabennudeln, was halt so rumliegt in meiner Küche.
Sometimes my work is so amusing. I am working on an article about customised consumer goods and found the mymms.com website: the little sugar coated chocolate devils can be printed with your own personal message for your loved ones. I have heard of personalised granola mixes and customised dog food, but this takes the biscuit. There is no time for personalised cooking again at the moment - yesterday I threw together a chicken soup (organic) with vegetables that I had, and the endlessly entertaining alfabetti spaghetti.

Tuesday, 9 November 2010

Musik und Essen

Manchmal vermisse ich London schon ein bisschen, wenn ich zum Beispiel von Ms Marmitelover lese, die in meinem Highgate Woods in einer Jurte ein Gelage organisiert. Da würde ich gerne hingehen. Ach, dafür gehe ich am Donnerstag ins neu renovierte Luitpoldcafé, wo Trikont um 18h eine neue CD launcht. Und am 19.11 (da muss ich leider schon woanders hin zum Jodeln) wird die CD von Coconami im Import-Export vorgestellt, so ein angesagter Münchner Club wo auch alte Damen rein dürfen. Ein bisschen Schleichwerbung für ein super Plattenlabel muss schon sein.
Café Luitpold (click on it to enlarge)
Today is one of those days when I miss London - I could go to Ms Marmitelover's feed in the Yurt in Highgate Woods - one of my favoured walks when I lived there. OK it costs an arm and a leg but when you look at her blog you see it's worth it. Instead I will go to a CD launch by our local (and very hip indeed) record label, Trikont, in a splendid old café that's been refurbished. Incidentally, it used to be attached to a cinema where I worked as an usher and was chatted up by my husband-to-be.
so romantic!

Sunday, 7 November 2010

Da haben wir den Salat!

Salat - da denkt man doch zu allererst an grüne Blätter, die von zaundürren Mädels appetitlos auf dem Teller hin-undhergeschoben werden. Der Bayer an sich isst ja eher weniger Salat, wie man sehr schön an den Salatschälchen sehen kann, die in bayrischen Wirtschaften jeden Sonntag ungeliebt und ungegessen zurückgehen. Aber zum Glück haben wir ja einen Salat erfunden, vor dem auch das salatsüchtigste Model schreiend davonlaufen würde: den Wurschtsalat. Ich persönlich laufe da gleich mit, weil dieser Haufen rosa Fett - auch mit Petersilie gesundheitlich aufgewertet - mich nicht wirklich "anweigt", wie meine Mutter sagen würde. Ein leckerer Hähnchensalat mit gegrillten Paprikas und Oliven in einer Honigmarinade dagegen, wie es ihn bei meinem Stammlädchen "Käsemaus" gibt, das ist was feines für die Mittagspause.
Generally, when you hear the word salad, you think green leaves pushed around on a plate by very thin persons who don't understand the concept of eating. The above Bavarian salad creation would probably put off even the greatest salad fan in the modelling world. It is that beer garden classic, the sausage salad, made with lots of pink sausage, onions and parsley for a bit of token greenery. Not my favourite, I like my sausages hot with mustard. But the chicken salad with grilled peppers and olives from my local deli - YUM!!
 Ich erfinde schon auch mal selber was, wie hier einen schnellen Rote-Beete-Salat mit lila Kartoffeln und leicht in der Pfanne erhitzten Sesamsamen, mit Zitrone und Rapsöl und einem Hauch ordinärer Mayo angemacht. Aber die deutsche Feinkost bietet ja noch mehr!! vom Fleischsalat zum russischen Salat (ah! ensaladilla rusa in Spanien!), Nudelsalat, und die ganze Bandbreite,  hier unten z.B. vom Metzger Moser...
Der gemeinsame Nenner? Hauptsache viel Mayo! Salat eben.

I do also invent my own salads, like this thinly sliced beetroot salad with blue potatoes in a rapeseed oil and lemon dressing with a dollop of mayo, and sesame seeds toasted in a dry pan.
 German delis - usually to be found within the dying out genre of butcher's shops - offer so much more, from cabbage salad to egg salad, the ubiquitous "meat salad", and lest we forget - potato salad! And what do they all have in common? you guessed it: lashings of mayo. It is salad, after all!

Friday, 5 November 2010

Ein rundum gelungenes Abendessen

Neulich hatte ich mal wieder große Lust, für ein paar Leute zu kochen und lud ein zu einem Spätzle-und-Linsen-Essen. Spätzle kann ich ja inzwischen im Schlaf, es ist halt eine Sauarbeit. Das steht ja nie in den Rezepten: "Nehmen Sie sich den Nachmittag frei wenn Sie für Ihre Lieben Spätzle kochen wollen". Am besten den ganzen Tag, ich hatte nämlich auch noch ein Nachtischprojekt - davon später. Das perfekte Rezept für den besten Teig ist übrigens ein Ei pro 100g Mehl, etwas Muskatnuss, kleingehackte Petersilie und genug Wasser damit der Teig schön fest wird.
Für das Linsengericht schneide ich einen kleinen Sellerie, 2 Gelberüben, einen kleinen Lauch und Petersilie. Ein ca.40-g-Stück Butter anschwitzen, mit einem Esslöffel Mehl binden und hell bräunen. Das Gemüse reinheben und mitschwitzen lassen, dann 250g Linsen - ich nahm Puy, die Rezepte sagen Tellerlinsen - ebenfalls reinrühren und dann mit Gemüse- oder Hühnerbrühe löschen. Während des Kochens einfach immer wieder Brühe und dann Wasser dazugeben, bis die Linsen weich sind und a gscheite Soß da ist.
Statt Wienerwürschtl habe ich das Essen eiweißmäßig mit Ziegenkäse aufgewertet.
Projekt Nachspeise: weil wir einen riesigen Sack Datteln geschenkt bekommen haben, wagte ich mich an einen englischen Klassiker, "Sticky Toffee Pudding". Das Rezept habe ich bei Delia Smith gefunden, und hallo! Es funktioniert. Und schmeckt absolut sündhaft, plombenzieherisch, göttlich.
Und so geht's:  250g Datteln entkernen und kleinhacken, einen Teelöffel Natron druntermischen.
In einer Schüssel mit 150g kochendem Wasser übergießen und eine halbe Stunde ignorieren.
Inzwischen 125g weiche Butter mit 175 g Rohrzucker und einem Teelöffel Vanilleextrakt verschlagen, ich habe es mit einem Schneebesen gemacht bis er kaputt war. Elektrischer Rührer weniger authentisch aber einfacher und materialschonend. Nacheinander 2 Eier und dann abwechselnd 260g Mehl (mit 1/2 Teelöffel Backpulver) und den Dattelmatsch drunterrühren.
In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform gießen und im vorgeheizten Ofen bei 180° backen bis es nicht mehr baatzt (Messer rein, nachschauen). Bei mir hat's dann eine Stunde gedauert, und ich hab nach 40 Minuten auf 150° runtergeschaltet und Alufolie oben drauf gelegt - perfekt.
Für die Karamelsauce 60g butter auf kleiner Hitze schmelzen, 175g Rohrzucker mit 300ml Schlagsahne (das Original verlangt "thickened cream") und 1/2 TLvanilla extract reinrühren, aufkochen und auf ganz kleiner Hitze weiterköcheln lassen.
Wenn der Kuchen fertig ist, Löcher reinstechen und einen Teil der Soße drübertröpfeln damit der Kuchen getränkt wird. Ein paar Stunden ruhen lassen, und mit der restlichen Soße auftischen (Schlagrahm muss nicht sein).

Back to full-on cooking! I gathered some friends round for a home-made German Pasta called Spätzle with lentils, a regional speciality just west of Bavaria. Sadly you can't make it because you don't have the implement, so, just enjoy the pictures - or come and visit!
The pottage of lentils is easy, vegetarian and delicious, you can eat it with any other Italian pasta: dice some celeriac, carrots and leeks, add parsley, sweat all that in a knob of butter in your Le Creuset with a tablespoon of flour, add 250g (lentils for about 6 people) and add as much stock as you need to cook the lentils and keep it saucy. To serve, it is traditionally eaten with Frankfurters, but I goat-cheesed it, being vegetarian. 
For pudding, there was a date mountain which Mick had been given by a grateful customer... So I decided to attempt to make Delia Smith's sticky toffee pudding, and hey - it's easy! And soo good! Keeps for days if you let it. The recipe is here. I left out the pecans as I thought it was quite rich enough..