
Neulich hatte ich mal wieder große Lust, für ein paar Leute zu kochen und lud ein zu einem Spätzle-und-Linsen-Essen.
Spätzle kann ich ja inzwischen im Schlaf, es ist halt eine Sauarbeit. Das steht ja nie in den Rezepten: "Nehmen Sie sich den Nachmittag frei wenn Sie für Ihre Lieben Spätzle kochen wollen". Am besten den ganzen Tag, ich hatte nämlich auch noch ein Nachtischprojekt - davon später. Das perfekte Rezept für den besten Teig ist übrigens ein Ei pro 100g Mehl, etwas Muskatnuss, kleingehackte Petersilie und genug Wasser damit der Teig schön fest wird.

Für das Linsengericht schneide ich einen kleinen Sellerie, 2 Gelberüben, einen kleinen Lauch und Petersilie. Ein ca.40-g-Stück Butter anschwitzen, mit einem Esslöffel Mehl binden und hell bräunen. Das Gemüse reinheben und mitschwitzen lassen, dann 250g Linsen - ich nahm Puy, die Rezepte sagen Tellerlinsen - ebenfalls reinrühren und dann mit Gemüse- oder Hühnerbrühe löschen. Während des Kochens einfach immer wieder Brühe und dann Wasser dazugeben, bis die Linsen weich sind und a gscheite Soß da ist.
Statt Wienerwürschtl habe ich das Essen eiweißmäßig mit Ziegenkäse aufgewertet.
Projekt Nachspeise: weil wir einen riesigen Sack Datteln geschenkt bekommen haben, wagte ich mich an einen englischen Klassiker, "Sticky Toffee Pudding". Das Rezept habe ich bei Delia Smith gefunden, und hallo! Es funktioniert. Und schmeckt absolut sündhaft, plombenzieherisch, göttlich.
Und so geht's: 250g Datteln entkernen und kleinhacken, einen Teelöffel Natron druntermischen.
In einer Schüssel mit 150g kochendem Wasser übergießen und eine halbe Stunde ignorieren.
Inzwischen 125g weiche Butter mit 175 g Rohrzucker und einem Teelöffel Vanilleextrakt verschlagen, ich habe es mit einem Schneebesen gemacht bis er kaputt war. Elektrischer Rührer weniger authentisch aber einfacher und materialschonend. Nacheinander 2 Eier und dann abwechselnd 260g Mehl (mit 1/2 Teelöffel Backpulver) und den Dattelmatsch drunterrühren.
In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform gießen und im vorgeheizten Ofen bei 180° backen bis es nicht mehr baatzt (Messer rein, nachschauen). Bei mir hat's dann eine Stunde gedauert, und ich hab nach 40 Minuten auf 150° runtergeschaltet und Alufolie oben drauf gelegt - perfekt.
Für die Karamelsauce 60g butter auf kleiner Hitze schmelzen, 175g Rohrzucker mit 300ml Schlagsahne (das Original verlangt "thickened cream") und 1/2 TLvanilla extract reinrühren, aufkochen und auf ganz kleiner Hitze weiterköcheln lassen.
Wenn der Kuchen fertig ist, Löcher reinstechen und einen Teil der Soße drübertröpfeln damit der Kuchen getränkt wird. Ein paar Stunden ruhen lassen, und mit der restlichen Soße auftischen (Schlagrahm muss nicht sein).
Back to full-on cooking! I gathered some friends round for a home-made German Pasta called Spätzle with lentils, a regional speciality just west of Bavaria. Sadly you can't make it because you don't have the
implement, so, just enjoy the pictures - or come and visit!
The pottage of lentils is easy, vegetarian and delicious, you can eat it with any other Italian pasta: dice some celeriac, carrots and leeks, add parsley, sweat all that in a knob of butter in your Le Creuset with a tablespoon of flour, add 250g (lentils for about 6 people) and add as much stock as you need to cook the lentils and keep it saucy. To serve, it is traditionally eaten with Frankfurters, but I goat-cheesed it, being vegetarian.
For pudding, there was a date mountain which Mick had been given by a grateful customer... So I decided to attempt to make Delia Smith's sticky toffee pudding, and hey - it's easy! And soo good! Keeps for days if you let it. The recipe is
here. I left out the pecans as I thought it was quite rich enough..