Friday, 30 December 2011

Live tweet aus Grafing, Teil 2

Besuch beim Metzger am Samstagmorgen. Schlange um den Block. 50g Gelbwurst hier und 700g Hackfleisch da, Suppenknochen müssen von hinten geholt werden, Schnitzel bitte einschweißen, und noch 150g Aufschnitt. Man verliert langsam seinen Lebenwillen und möchte eigentlich Vegetarier werden. Plötzlich horche ich auf. "Hundert Gramm Schinken...Wollen's den Beinschinken, den Schwarzwälder, oder den Pharmaschinken?"
Shopping in our really good butcher's of a Saturday morning gives me the full benefit of a good old-fashioned queue. 50grams of pate and two thin slices of salami, half a pound of mince, and can you please get me some bones for the soup. The schnitzels in a vacuum pack, if you don't mind.
In short, you lose the will to live. And then you hear "100g of ham please....which one? the smoked ham? Ham steak? the Pharma Ham?"

Wednesday, 28 December 2011

Grüße aus der Küche!

Natürlich habe ich auch über die Feiertage gekocht,  aber weder Karpfen noch Gans, keine mehrgängigen Menüs, nichts was eine große Bildstrecke ergeben hätte. Ein sehr feines Mokkaparfait gelang mir, aber es war schneller weg als ich die Kamera draufhalten konnte.
Vielleicht gelingt es mir ja ein anderes Mal und bei Tageslicht.
Heute jedoch habe ich mich endlich an die Krautkrapfen vom Gasthof Füchsle im Allgäu gemacht, die ich neulich im Bayrischen Fernsehen entstehen sah. Und siehe da, sie gelangen! Aber erzähle mir niemand, dass Nudelteig machen einfach ist!
Man nehme pro 100g Mehl ein Ei, hier 300g Mehl und 3 Eier (eins musste ich gleich vom Gottseidank frisch geputzten Boden rauflöffeln) und gibt einen Löffel Olivenöl und ein paar Spritzer lauwarmes Wasser dazu, bis er geschmeidig wird.
Im Kühlschrank den fertigen Teig etwas ruhen lassen, denn nun kommt der Nahkampf! Ich rolle aus, der Teig zieht sich zusammen, rollen, kämpfen, rollen...bis er nachgibt, sich dünn hinlegt und belegen lässt.
Für den Belag würfle ich ca.200g Geräuchertes (Schinkenspeck) und brate es mit einer kleinen geschnittenen Zwiebel in etwas Butterschmalz an. Darauf gebe ich etwa ein Pfund frisches Sauerkraut und gieße ein Tässchen Gemüsebrühe rein. Deckel drauf und auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  Das Kraut auf die dünnen (ha!!) Teigstreifen verteilen und aufrollen.
Die Rollen in einen Bräter stellen, mit Brühe bedecken und ca.20 Minuten leise kochen. Wenn "da Mo" da ist, oder die Gäste, in den Ofen damit und 15 Minuten mit Butterflöckchen bestreut überbacken. Dazu gibt es Kartoffelbrei.
I did, of course, cook over the holidays but nothing majorly photogenic - no turkey, no roast vegetables, no flambé christmas pudding. I did manage to make a delicious mocha parfait, which went before I could even focus the camera. Success!
Today I felt creative enough to try out a recipe from south-western Bavaria: sauerkraut rolls, a bit like savoury buns. The sauerkraut is cooked with chopped bacon and a chopped small onion; you could make it with cabbage if your nearest deli is across country.
The pasta dough is easy to make but damn hard work to roll out: you mix three eggs with 300g plain or special pasta flour, salt, a spoonful of olive oil and a bit of warm water to make the dough supple. Let it rest in the fridge for a bit before starting to roll it out in batches. Just keep on rolling - it will give in eventually, and it saves you going to the gym.
The cabbage mixture is spread on ribbons of pasta and rolled up. Then sit it in an oven-proof casserole dish, cover with vegetable stock and simmer (covered) for about 20 minutes.
When you are about ready to eat, put it in the oven (open) for another 10-15 minutes, sprinkled with bits of butter. I decorated it with chives and served it with mash.

Thursday, 22 December 2011

Friede, Freude, baltische Pfefferkuchen!

p.s. an die Bäckerin der baltischen Pfefferkuchen: fast alle waren noch ganz, und sie schmecken wunderbar. Werden alle Weihnachten nicht erleben.

Friday, 16 December 2011

PAUSE!

Ein kleine Kaffeepause ist jetzt mal angesagt, es ist gerade keine Zeit um online zu plaudern.
Weihnachten ist doch immer irgendwie auch stressig, aber bis zum Burnout muss es nicht kommen, solange es sowas wie das Obori mit seinen göttlichen Kuchen gibt. Dieses Maronentörtchen war himmlisch!
I am taking a little coffee break to be able to fully dedicate myself to pre-Christmas demands. Far from being burnt out, though, I am enjoying the gorgeous chestnut tarts in the lovely Japanese-run café next-door to the gallery where I am spending a bit of time at the moment.

Wednesday, 14 December 2011

Kunst und Essen

Ab morgen (Donnerstag, 15.12.) werde ich jeden Donnerstag und Freitag von 14 bis 18h in der Galerie Lothringerstr.7 (Hinterhof) für Besucher dieser Ausstellung da sein. Falls niemand kommt, kriege ich vielleicht jetzt mal endlich meine Arbeit fertig. Ich brenne darauf, nichts zu tun.
NICHTS! ausser kochen. essen, bloggen, spazierengehen, Filme anschauen, essen, Bücher lesen, kochen, schlafen.
Heute gibt's ein farbenfrohes Risotto mit Broccoli als Beilage. Nicht für meine Mutter, übrigens: "Des Risottozeig mog i ned". Sie macht sich Linsen aus der Dose und Kartoffeln. So.
Speck in etwas Rapsöl anschwitzen, dann die kleingewürfelten Zwiebeln drauf, wenn alles schön glasig ist, den Reis mitschwitzen lassen. Ich hatte keinen Weißwein (mit Rot geht das nicht), also habe ich den Reis mit einer vorbereiteten Gemüsebrühe aufgegossen. Immer wieder drauf bis der Reis weich ist aber noch nich ZU weich. Wann dieser Punkt kommt, kann ich euch nicht sagen.
Dann noch eine Handvoll TK-Erbsen und gewürfelte gelbe Karotte, eine halbe rote Paprika und frischen Oregano. Auf kleiner Hitze sitzen lassen, etwas Butter reinrühren und mit Parmesan fertigmachen. An Guadn!
 
Today, I am making a colourful risotto. Not for Mum, by the way,  she prefers to warm a tin of lentils and eat it with boiled potatoes.
There's no accounting for taste, is there now.
This one is made with chopped onions fried with bacon strips, add the carnaroli rice and let it coat with fat. Then add hot vegetable stock - anything else is too rich - little by little, and chuck in your veg. I put a handful of frozen peas in, then a chopped yellow carrot, half a red pepper and some fresh oregano. At the end, stir in a knob of butter and grated parmesan. I am making steamed broccoli to go with it instead of salad.
Vielleicht koche ich einfach mal gar nicht ?  * I might even take a break from cooking

Monday, 12 December 2011

Im Spinatstrudel

Eine Essenseinladung am Wochenende begann mit dieser wunderbaren Vorspeise, begleitet von einer umwerfend guten scharfen Dhalsuppe. Spinat und Feta (oder irgendein anderer würziger Schafs- oder Ziegenkäse) werden in Teigblätter eingerollt und gebacken, einfacher geht's nicht. Die griechische Version heißt Spanakopita, die türkische Börek, und das gibt es überall im Mittelmeerraum. Bei unseren palästinensisch-bayrischen Gastgebern war der Strudel aus hauchfeinem Phylloteigblättern vom Griechen (in türkischen Geschäften heißt er Yufka.), und mit Schwarzkümmel dekoriert.
Nie war ich so froh, auf dem Land zu wohnen als nach diesem Essen, als wir uns durch Horden von flash-mobbenden Jugendlichen zum Ostbahnhof gekämpft hatten. Sie feierten mit Unmengen Alkohol ihre letzte legale Saufparty in der S-Bahn . Kinderchen, Kinderchen, muss das sein? Gibts denn nichts Wichigeres, wogegen man rebellieren könnte?
Ich backe immer wieder mit derselben Grundidee Strudel oder auch mal Blätterteigtaschen mit Spinat und Feta gefüllt, das ist sehr fein für so Brunch-artige Einladungen. Der Schwarzkümmel wäre noch schön drauf gewesen. Auf einem meiner Strudel hatte ich Sesamkörnchen gestreut. 
Last Saturday night a couple of friends  (Bavarian-Palestinian, great combination) in Munich cooked a a wonderful dinner for us, which started off with a spicy  dhal soup and a delicious spinach and feta strudel. They rolled it in very thin filo pastry which you can get everywhere now, even in sleepy Munich. In Turkish shops it's called yufka. I have made versions of it with bought puff pastry, it's pretty much an instant party snack since I always have frozen spinach, feta and puff pastry in the fridge. I loved the black cumin decoration; at home, I sometimes put sesame seeds on to finish it off.
We barely made it home that night, since all the local trains were occupied with a flash mob of drinkers who partied away the last night that drinking was allowed on the Munich S-Bahn....

Saturday, 10 December 2011

Amazonenzauber

Die Eröffnung der Ausstellung "Amazons go sixty" gestern abend war ein ganz besonders reizendes Fest, bei dem viele interessante Leute zusammenkamen (mehr Bilder gibts bei Luisa).
Ab nächsten Donnerstag, 15.12. sitze ich jeden Donnerstag und Freitag in der Galerie und warte von 14 bis 17h auf Euren Besuch.
 Vorbereitungen für die Ausstellungseröffnung,
Kucki konnte gar nicht schnell genug nachlegen. Kultur macht hungrig.
 Amazonen können auch stricken?
 Es waren eine Menge reizender Leute da - ich bedanke mich auch bei meinen bisher unbekannten Blogleserinnen für euren Besuch!
 Luisa posiert für Sissi
Die Gastgeberinnen, Maria Sabine Augstein und Inea Gukema-Augstein, und Luisa Francia.

Thursday, 8 December 2011

Kochen für Mütter, oder "Oide mogst an Kaas"*

* hier handelt es sich nicht um eine Respektlosigkeit meiner Mutter gegenüber (aus dem Alter bin ich raus), sondern um ein bayrisches Spottlied.
Der exklusive und schwierige Geschmack meiner Mutter  was Essen betrifft (= hoaklig), war hier ja schon öfter mal ein Thema.
Jetzt sitzt sie seit zwei Wochen in ihrer Wohnung, gefesselt an ein Sauerstoffgerät, frustriert und grantig, und unsere Versuche, ihr Essen zu machen werden aufs Schwerste geprüft. Man kann ja nicht jeden Tag Kartoffeln mit Butter anbieten.
Selleriesuppe? Mogined (habe ich keinen Appetit drauf)
Wollwurst (früher eine ihrer Lieblingsspeisen): naa, do graust ma.
Magst du vielleicht Nudeln? Na, da hab i jetzt gar koan Appetit drauf.
Meine Pfannkuchen sind ihr zu dick.
Luisa kam auf den Klassiker Spinat mit Ei. Bingo!
Blut-und Leberwurst: Aber ned so vui!!
Ich machte ihr dünne Pfannkuchen. Kleine. Mmmhm.
Gestern verschlang sie meine Tomatensuppe mit lustigen kleinen Nudeln, aus Italien.
Heute kam ich auf die Idee mit Risi Pisi. Extra kleine Portion. Sehen wir dann schon.
Wenn jetzt demnächst der tragbare Sauerstoff - die Erlösung, hoffentlich - kommt, können wir dann wieder mal in bayerische Land-Wirtschaften gehen. Da isst sie dann, was auf den Tisch kommt! Hoffentlich mit ihrem gewohnten Tee mit Rummmmm.
My Mother's difficult relationship with food in her old age - you could almost call it an eating disorder - isn't getting any easier by having to be a prisoner at home tied to an oxygen thingy. She is barely hungry at all, and any suggestions for what we could cook for her are scrutinised and usually dismissed.
Celeriac soup? No way - no appetite
Sausages (formerly a staple): even the idea makes me sick.
How about pasta? that's about the last thing I fancy.
My pancakes are too thick.
Luisa had the brilliant idea to make spinach and fried eggs.Yummy!
Blood sausage with sauerkraut: Yes! But don't give me so much!!
I made her thin pancakes. Small ones. Result.
Yesterday she gobbled up a tomato soup with funny little pasta (from Italy), a joint sisterly effort.
Today I had the bright idea of making risotto with peas and chicken. Extra small portion. We shall see shortly.
Soon she will get a portable oxygen thing, then we can go back to visit local pubs where she will eat everything they put in front of her.
And wash it down with her usual cup of tea with rum, I hope.

Tuesday, 6 December 2011

Landliebe

Das hat jetzt nichts mit der biologischen Haarfarbe zu tun, die wir alle in unserer Jugend ins Haar schmierten. "Henna" sind die Hühner, und der Bauernhof, der sich an Wochenenden in ein Café verwandelt , heißt auch nicht Café Hennadreck, als das viele Münchner es kennen. Es heißt Café Bauer, und weil früher die Hühner zwischen den Biergartentischen herum liefen, hieß es halt kurz und deskriptiv - Hennacafé. Eigentlich "Heenakaffee". Aber egal. Heute, zu Nikolaus, macht das Cafe Bauer für den Winter dicht. Die Geschwister Bauer halten sich bedeckt, ob sie im Frühjahr wieder aufmachen, "woas no ned, ob i wieda mog", sagt Herr Bauer. Während der Hochsaison backen sie nächtelang Kuchen, weil da das Telefon nicht stört, und mittags gibt es riesige Fleischportionen mit -zig Beilagen, je nachdem was halt da ist. Frau Bauer kennt ihre Kunden, mittags kommen die örtlichen Bau- und Landarbeiter, Rentner, ältere Ehepaare und hin und wieder welche von "auswärts". Wir fühlten uns zu Stammgästen geadelt, als Frau Bauer uns fragte, wo denn heute die Mama sei (krank, hängt am Sauerstoff, kommt derzeit nicht aus dem Haus: "Ja mir habn viele mit Sauerstoff".
Am Wochenende hat das Hennacafé inzwischen den gefährlichen Geheimtipp-Status erreicht, also neben den üblichen Radlern auch Porsche- und andere Cabriofahrer. Gestern wanderten Luisa und ich zum Abschied nochmal hinauf und trafen auf eine heitere Runde. Zum Abschied gab es Schmalznudeln, über die unsere Tischnachbarin sagte "Mei de san so fett" und sie, zum Entschärfen, in Zucker eintauchte.
Das ist das Gefährliche hier: man sieht sich um und sieht, wohin es figurmäßig hingehen kann. Aber jetzt ist ja erst mal Pause.
 Indoors during the cold season - ab November nur noch drinnen
 Das war der Biergarten zu Kirchweih, Mitte Oktober - Beergarden this sunny mid-October
 Manchmal trifft man Freunde - hier versuchen wir Maria davon zu überzeugen, dass ihr Rot steht.
Sometimes we meet friends (Luisa trying to sell the colour red to Maria)
 Der Weg ist das Ziel - even getting there is a treat
The beer garden during the summer has become something of a legend and "far too much work", and every year they are hovering on the brink of having had enough ("please don't tell any more people about us"). In winter, only the local farm and building workers, plus a few regulars, come to eat lunch indoors. When Frau Bauer asked after our Mum yesterday (at home, can't go out because she is hanging on an oxygen supply, to which she cheerily said "We have quite a few customers on oxygen"), we felt proudly accepted as tried and trusted regulars, because she can be quite short and sharp, too!
The only thing is - you look around the room after a lunch, and you see your future bodysize flash before your eyes. But first, we are all taking a long winter break now...
Kuchen zum mit heimnehmen - da braucht's diplomatische Beziehungen
Last cake take-away this year...

Friday, 2 December 2011

Tarte oder Quiche, ich liebe euch!


Quiches und Tartes sind für mich ein Wunder der schnellen Küche, weil man den Teig in größeren Mengen machen und einfrieren kann, und die Zutaten in den meisten Küchen vorhanden sind. Das Rezept habe ich, wie so oft, aus verschiedenen Rezepten kreativ zusammengehamstert, ausprobiert und natürlich auch gegessen. Ein Tarterezept mit Quarkblätterteig habe ich schon mal vorgeführt, hier ist mal eines mit Mürbteig.
Mürbteig
 250 g Mehl, 125 g Butter, 1 Eigelb,  Wasser. (Für Vorrat die Mengen einfach verdoppeln, etc).
Alle Zutaten für den Mürbeteig miteinander verkneten, den Teig zu einer Kugel formen und eine Weile ruhen lassen. Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Quicheform damit auslegen. Mit der Gabel Löcher einstechen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Kidneybohnen oder Porzellan-Blindbackbohnen daraufgeben. Ca. 15 Minuten bei 180°C (160°C bei Umluft) im Ofen blindbacken. Aus dem Backofen nehmen und komplett abkühlen lassen

Füllung
4-500 g Rosenkohl
 100 g Schinken,
3 Eier
 200 ml Sahne oder Milch und Crème fraîche,
100g Bergkäse reiben
 Salz und Pfeffer, frisch geriebener Muskat
Ziegenkäserolle für die Deko
Rosenkohl in feine Streifen schneiden, die harten Strünke wegschneiden. In einer Pfanne in Butter anschwitzen und weich werden lassen, dann mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Eier mit Schneebesen schlagen, die Sahne oder Milch dazurühren, dann die Hälfte des geriebenen Käses druntermischen.
Den Rosenkohl auf dem Tarteboden verteilen, den Eierguss darüber geben und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Die Scheiben Ziegenrolle dekorativ drauflegen.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen, bis der Eierguss gestockt und die Quiche goldbraun überbacken ist. 

The way I arrive at a recipe is a mixture of trial and error, usually after scavenging in blogs and cookbooks for ideas.
Quiches and Tarts have become one of my favourite staples (I used to be scared of them!). There is one I make with a quark based puff pastry, this one here is made with shortcrust pastry, which is dead easy to make - I often make batches and freeze them.
Work 125g cold butter into 250 g flour, mix in an egg yolk and enough water to make a supple dough. Leave it to rest a while, then roll it out and lay it out in a tart dish. Pierce with a fork, cover with baking paper and put dried beans or proper porcelain blind-baking beans on top. Bake for 15 minutes, take it out and let it cool down.
Meanwhile, you prepare the filling:
Slice a pound of sprouts, removing the hard stems, and sweat them with some butter in a pan.
Mix three eggs with a carton of single cream, freshly ground nutmeg, pepper and salt. Add about 100g of nice cheese - anything from Raclette to cheddar will do. I also put some chopped ham in - not an option for vegetarians, obviously. To finish off, I stuck slices of goat cheese on top. Bake at 180%  for about 45 minutes, or until the eggy stuff has set.

Thursday, 1 December 2011

Frisch gefüllt, aus meiner Küche

Die Blogwelt regt mich immer wieder an. Den Titel fand ich bei Hanne, die Palatschinken-Idee bei Maxividas Mitkoch Miki. Palatschinken - schon das Wort beschwört jede Menge K&K-Glamour herauf, nicht einfach nur Nahrhaftigkeit wie unsere prosaischen Pfannkuchen. Während die Palatschinken bei Maxivida als Süßspeise konzipiert waren, hatte ich das Bedürfnis nach einer Art Canneloni oder Lasagne-Kreation.
Grundlage sind jeweils ungefähr 6 Pfannkuchen.
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Wie man die macht? Zwei oder drei Eier mit Milch und Mehl mit dem Schneebesen quirlen bis ein sämiger Teig entsteht, den man noch gießen kann. Nicht umsonst nennt man sie kinderleicht, man muss also keinen industriell vorgefertigten Chemiemix in einer Plastikflasche kaufen.
Beim Braten wenig Öl sehr heiß werden lassen und - aufpassen.
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Für die Canelloni-Version überbrühte ich ein Kilo Spinat, würzte ihn mit frischer Muskatnuss und Salz.
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Dazu machte ich eine Bechamelsauce, ebenfalls sehr einfach. Wie gesagt, in einem Topf 60g Butter schmelzen, ca. 60g Mehl reinrühren (rühren) und mit Milch aufgiessen (rühren) bis eine dicke Bechamelsauce (rühren) entsteht. Dann so 50g Raclette oder ähnlichen Käse reinschneiden und an einem warmen Platz (unter Rühren) schmelzen lassen.
Jede Palatschinke (richtig so?) mit Spinat und Sauce bestreichen und rollen. Mit Parmesan überbacken.
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 Für Version zwei statt Röllchen diesmal Lasagne-artige Schichten bauen. Statt Spinat nahm ich in Öl angebratene Zucchini als Füllung, und man kann Ziegenkäse oder Feta drauflegen. .Ich habe immer diese Ziegenkäserollen im Kühlschrank, mit denen kann man alles verfeinern und überbacken
Pancakes are magical food. A very sick friend of mine could not face eating anything for weeks, and finally I had the idea of making her pancakes - they did the trick. They seem to be one of the options for my battlefield of a freshly toothless mouth.
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Pancakes are really easy to make. Beat two eggs with about one pint of milk, gradually add enough flour to get a thick but still liquid batter. Leave to set for ten minutes before baking in hot oil. You need about six for these dishes.
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As a result of avid magpie activity in food blogs and recipe books, I have developed two standard savoury pancake creations. The first one is to fill the pancakes with leaf spinach (no problem using frozen, if fresh: just blanch it very briefly in hot water) and a bechamel sauce, (I always add nutmeg or mace to it, and put some raclette cheese in at the end to let it melt. Roll it up, arrange them in a buttered oven-dish and top with the rest of the bechamel sauce. Grate parmesan over it, bake it until crisp. You can add ham, of course, or anything else you fancy.
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Number Two is a sort of tower, layers of pancakes filled with veg of the month and cheese. Here we have courgettes fried gently with onions, altenating with goat's cheese, baked in the oven. It can end up looking quite elegant and presentable.