Thursday, 5 April 2012

Kino Kino


Während ich an meinen nächsten Rezeptblogeinträgen rumschraube - ja ich koche wieder! - möchte ich endlich diese Filmfragen hier beantworten, die die Kaltmamsell mir geschickt hat - wahrscheinlich inzwischen schon längst ein alter Hut...
Darunter stehen dann meine eigenen Fragen, die ich gerne von meinen Leserinnen beantwortet sähe! Bitte sagt Bescheid wenn Ihr etwas postet!

Nach welchen Kriterien entscheidest du, ob du einen Film im Kino sehen möchtest?

Titel? Z.B. bei „Alvin and the Chipmunks“ klingeln die Alarmglocken.
Mich interessieren Schauspieler, und was Regisseur/in vorher gemacht hat. Ich liebe europäische Filme, vor allem österreichische. Ein bisserl „viral marketing“, früher bekannt as Mundpropaganda. Aber auf Freunde ist nicht immer Verlass. Nicht mal auf die Süddeutsche, ausser vielleicht auf Susan Vahabzade. Ich glaube sie mag auch keinen Horror.

Mit wem gehst du am liebsten ins Kino?

Problemlos allein, oder wer gerade mitgeht.

Gibt es einen Schauspieler / eine Schauspielerin, deren Auftauchen auf der Besetzungsliste garantiert verhindert, dass du dir den Film ansiehst?

Ja freilich! Vin Diesel. Jean-Claude van Damme. Dolph Lundgren. Amerikanische Frauen, die Kate, Kristen oder Cameron heißen und Männer namens Josh oder Ryan.

Gibt es eine filmische Erzähltechnik, auf die du allergisch reagierst?

Erzähltechnik weniger, aber handheld camera macht mich seekrank. Naja, und Filme wie z.B. "Memento",  die hinten anfangen, finde ich eher schwer verdaulich.

Magst du einen Filmmusikkomponisten / eine Filmmusikkomponistin besonders gerne? Welchen oder welche?

Ich liebe Angelo Baddalamentis Musik für Twin Peaks. Die Musik bei The Draughtsman’s Contract war schön (Michael Nyman, glaube ich). Und ich liebe Musikfilme, Filme über Musiker: Ken Russels Film über Mahler. Paul Kalkbrenner in Berlin Calling.

Und jetzt meine eigenen fünf Fragen an die nächsten Cineasten:

1.Wie hat sich dein Kinoverhalten in den letzten fünf Jahren verändert?

2. Deine Aussage zu Meryl Streep?

3. Welchen europäische/n Schauspieler/in schätzt du am meisten, und in welchem Film?

4. Aus welchem Film bist du vorzeitig rausgegangen, und warum?

5. Magst du Dokumentarfilme im Kino, und welcher hat dich besonders beeindruckt?
  

7 comments:

barbara said...

Ich mag Kino. Gehe am liebsten mit meinem Mann, weil er weder mit was raschelt noch quatscht.
Von Blockbustern bis hin zu kleinen Filmen schauen wir alles an. Aber Schmerzgrenzen wie die von Dir genannten (Arnie fehlt noch)gibt es für uns auch und deutsche Filme schauen wir gar nicht an.
Bester Doku-Film der letzten Zeit "Der Fall Chodorkowski" - auch optisch großartig gestaltet.
Meryl Streep gefällt mir immer, egal wie der Film sonst ist.

Stephanie said...

Sehr interessante Fragen, die mich reizen zu antworten:

1.Wie hat sich dein Kinoverhalten in den letzten fünf Jahren verändert?
- Gar nicht, denn ich war glaube ich in den letzten fünf Jahren nicht im Kino...

2. Deine Aussage zu Meryl Streep?
- Ich bewundere sie in fast allen Rolle

3. Welchen europäische/n Schauspieler/in schätzt du am meisten, und in welchem Film?
- Es gibt mehrere deutsche Schauspielerinnen, die mir gut gefallen, aber das ist reine Sympathie

4. Aus welchem Film bist du vorzeitig rausgegangen, und warum?
- ...aus „Sieben“ weil ich das Grauen nicht ausgehalten habe...

5. Magst du Dokumentarfilme im Kino, und welcher hat dich besonders beeindruckt?
- … für Dokumentarfilme fehlt mir völlig die Geduld, ich schaffe kaum einen gut gemachten Spielfilm

Fazit: ich bin eigentlich keine Cineastin

Oona said...

Ich habe davon einen Post gemacht.
Danke für die Anregung!

Guckst Du hier:
http://oona108.blogspot.de/2012/04/kino-und-ein-stockchen.html

Einen entspannten Freitag wünscht Dir
Oona

Preißndirndl said...

Kino liebe ich, insbesondere Musikfilme wie "The Commitments", aber auch schrille Tanzfilme wie "Strictly ballroom". Action- sowie Mord- und Totschlag-Filme haben für mich null Anziehung.
Zu deinen Fragen, wenn ich die hier beantworten darf: Ich gehe seltener ins Kino und wesentlich gezielter. Mehr und mehr kommen Dokumentarfilme über bildende Künstler dazu (Botero, Richter). Meryl Streep ist DIE Verwandlungskünstlerin für mich, immer wieder überraschend und gut (Mamma mia).
Ich schätze Alan Rickman (vor allem in Madly, truly, deeply/Wie verrückt und aus tiefstem Herzen), Bill Nighy, Martina Gedeck, Judi Dench, Maggie Smith – das sind die, die mir gerade einfallen.
"Neuneinhalb Wochen" fand ich unerträglich, genauso konnte ich mit "Always" (trotz Audrey Hepburn) damals nichts anfangen und ging.
"Rhythm is it" ist einer meiner liebsten Dokumentarfilme, auch "Heimatklänge" (in München auf dem Dokumentarfilmfestival gesehen) hat mich mitgerissen, ich dachte ich fange an, mitzujodeln (Jodelnlernen ist mein nächstes Wunschprojekt).

356 Tage said...

Hey ist das nett, eure Kinobeiträge. Ich finde es lustig, am Ende des Fragebogens zu erkennen, dass Kino einen eigentlich nicht interessiert.
Preißndirndl - Martina Gedeck finde ich auch fast immer super, und Alan Rickmann mag ich auch (Truly madly deeply hab ich auch gesehen, schöner einstiegsfilm von Anthony Minghella).
Oona, ich komm dich besuchen.

kaltmamsell said...

Endlich noch eine, die Kinogehen nicht automatisch mit Begleitung verbindet, sondern in erster Linie einen Film sehen möchte. Nach meiner Teenagerzeit ging ich immer einfach in den Film, den ich gerne sehen wollte. Heute erzähle ich zwar meist dem Mitbewohner von meinen Plänen, um ihm die Chance zu geben mitzugehen, doch er nur selten Lust.

356 Tage said...

Danke Kaltmamsell! In Begleitung gehe ich ganz gerne bei Blockbusters, wo es mehr so ein Gaudi-Event wird.