Sunday, 29 April 2012

Weiter fremd essen

Gekocht habe ich zwar immer noch nicht, und auch keine Spannbetttücher gebügelt. Aber dafür war ich mit meiner Mutter in Bad Feilnbach beim Weibamarkt, wo sie wie immer wie wild eingekauft hat. Allerdings hat sie dann beim Seidenkleid scharf gebremst, denn €170 für einen bunten Fetzen waren ihr dann doch zu viel. Mit ihren fast 90 Jahren entwickelt sie bei Hippiemärkten eine erstaunliche Shopping-Energie, angeheizt von einem kräftigen Mittagessen ("Hunger kenn i ned"). Auf der Heimfahrt macht sie dann sogar noch Reisepläne ("Ich wollte doch noch mal eine Flussfahrt machen"). Wieder daheim, hänge ich in den Seilen, erschöpft aber zufrieden, weil wir einen reizenden Ausflug gemacht haben. Und ich? habe ein paar Pflänzchen für meinen noch etwas nackerten Garten erstanden.
Zu essen gab es beim Pfeifenthaler panierte Selleriescheiben (Mum) und Mangoldlasagne (ich), beides bodenständig und fein. Und natürlich Schmalznudeln.
 Das Premium-Seidenhemd; vielleicht sollten wir es ihr kaufen - Luisa?
The luxury silk shirt. Maybe family will club together and buy it for her?
 Kommentar des Engländers: "Schicke Mütze, sieht aus wie Che Guevara".
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Comment from The English Patient: "Cool hat, she looks like Che Guevara".
I still haven't had time to cook, nor did I iron Mum's fitted sheets. But instead the two of us had a nice outing to a famous hippie-style open air market, and this kind of market brings out the intrepid shopper in my Mum. She was modelling a little silk number but chickened out at the last minute when informed about the price, a cool 170 euros. Instead, fuelled by an unusually square meal, she bought a pretty little hat and started planning river cruises on the drive back. Shopping is definitely invigorating for her.
As for myself, I bought some ready-to-go plants for my terrace, which is looking a bit bare in the sudden sunshine.
We ate: breaded celeriac slices on lentils (Mum), and a Swiss chard lasagne (moi), both simple, fresh and tasty. And, of course, those Bavarian donut lookalikes.

Friday, 27 April 2012

Eine Woche ohne Kochen. Aber nicht ohne Essen.

Abreise am Sonntag: Schnee am Brenner. Na bravo.
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Departure on Sunday: Brenner Pass in deep snow.

 In Südtirol hat es dann nur noch geregnet
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Across the Italian Border, snow turned to rain 
Eine paradiesische Woche von reinem Genuss beginnt: Essen, schlafen, lesen, wandern.
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The start of a decadent week in paradise: eat, sleep, read, walk.

Über die Abendmenüs werde ich bei anderer Gelegenheit lästern. Essbar waren sie allemal.
Das Beste war das Frühstück jeden Morgen, und der traumhafte Cappuccino.
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I will air my opinion on the evening menus another time -  can I just say they were thoroughly edible.
 The breakfasts were the best part of our half-board, and the cappuccinos the best ever.

Trotz mangelhaftem Wetter musste ich in den wunderbaren Naturteich eintauchen. Kurz.
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Despite despicable weather I couldn't resist the natural pond with its view of the Alps
Und so war der Tag der Rückreise.
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And this is how the day of our departure turned out.

AB MONTAG WIRD HIER WIEDER GEKOCHT!
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ON MONDAY; COOKING RESTARTS ON THIS SITE!

Wednesday, 18 April 2012

Sendepause


Bei mir ist gerade Bildstörung. Melde mich wenn's wieder läuft.
I am experiencing some turbulences. Back soon.

Sunday, 15 April 2012

Fader Sonntag

Zum Risotto wollte ich sagen, dass mir da unwillkürlich eine Neuschöpfung gelungen ist. Ich hatte nicht mehr genug Arborioreis für zwei Teller Risotto, also warf ich noch eine Handvoll roter Linsen zu dem auf Frühlingszwiebeln angebratenen Reis hinein. Als das immer noch zu wenig aussah, kratzte ich mich kurz am Kopf und hatte dann die Idee, einen Rest winziger Risini-Pasta reinzurühren (vom letzten Urlaub in Südtirol...). Und erstaunlicherweise schmeckte Pasta mit Reis wirklich gut.  
The risotto pictured above is my creation – a bastard if you like. I started off with Arborio fried with some chopped spring onions in olive oil, realized there wasn’t enough rice, and added a handful of red lentils. Still not enough! In the back of the cupboard I found a bag of tiny risini pasta and stirred it in – bingo. Made up the volume and tasted great.
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Bei der Suche nach den Risini fand ich auch eine Dose Heinz Baked Beans. Das englische Frühstück machte diesen unsäglich graufeuchten Sonntag erträglicher und passte stimmungsmäßig perfekt zu dem Film “Best Exotic Marigold Hotel”den wir uns gestern abend anschauten. Anglophile werden ihn sich sowieso ansehen, weil er ungefähr alle besten britischen Schauspieler einer gewissen Altersklasse bietet und trotz aller Schwächen sehr amüsant ist. Aber ein bisschen enttäuscht war ich doch – er hätte brilliant sein können, entweder die Komödie besser entwickelt, oder eben weniger oberflächlich.
 Another item hidden in the food cupboard was a tin of Heinz baked beans, which was turned into a proper (almost) full English breakfast to brighten up this unspeakably dull Sunday morning.
Morevoer, it fitted in neatly with the film we had been to see last night, “Best Exotic Marigold Hotel”. Also it had pretty much all the favourite ageing British actors acting their hearts out, the film itself was disappointing: I wish they had just gone either for all-out comedy or dug a little bit more below the surface. And the Indian hotel manager was a crude caricature – reminded me of Manuel in Faulty Towers…As it was, it was a bit of a mess, although an entertaining one with some great moments and funny lines. I agree with Peter Bradshaw (Guardian) who would have liked “to see Catherine Tate's famously plain-speaking gran get in there and perk things up…But it is oddly like an Agatha Christie thriller with all the pasteboard characters”.

Friday, 13 April 2012

Das Thema Eier


Zuerst mal möchte ich allen, die hier lesen, dringend empfehlen, die Amsel Diaries der Frau B. anzuschauen - das Bezauberndste was die Blogwelt derzeit zum Thema Frühling zu bieten hat.





 Ich selber habe zu berichten, dass ich mich jetzt endgültig aus dem kreativen Kochloch herausgegraben habe, ich kann sagen: mir gelingt wieder was. Zum Beispiel dieses köstliche Passionsfruchtcurd, inspiriert von dem sehr schönen blog drizzleanddip, der meinem bestehenden Wissen eine entscheidende Erkenntnis hinzufügte: rühren, rühren, auf niedriger Hitze rühren, bis das Curd dick wird! Es braucht Geduld, beim Kochen.
Das Rezept ist ganz einfach:
6 frische Eier, 120g Butter, 128g Zucker, 250 ml Passionsfrucht (wer die Kerne nicht mag,treibt das Fruchtfleisch durch ein Sieb). Ich hatte nur 120ml und füllte mit einer ausgedrückten Orange auf 250ml auf.
Den Saft mit der (oder dem?) Butter and dem Zucker in einem Topf mit solide schwerem Boden erhitzen bis sich alles aufgelöst hat und zu kochen anfängt. Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen, inzwischen die Eier schön schaumig schlagen.
Dann die Eier schnell in den heißen Topf rühren,  mit dem Schneebesen richtig reinhauen damit es kein Rührei wird!
Wieder auf den ofen, bei kleiner Hitze rühren....siehe oben
In heiß ausgespülte Gläser abfüllen, dann im Kühlschrank aufbewahren.
Yay! I seem to have crawled back out of the creative limbo of the past weeks: things I cook and bake seem to turn out edible and looking good again. For example this passion fruit curd: spreadable, tastes exquisite and I predict is not going to see its sell-by date.
I was inspired by this beautiful blog from which I took one piece of important information: If you want your curd to set, you just have to stir and stir again on a low heat, until it thickens.
The recipe is easy enough:
6 large eggs (free range or organic only), 120g butter, 128g sugar, 250 ml of passion fruit pulp (strain it if you don't like the seeds). I only had 120ml, so I made up the difference with squeezed orange juice.
Heat the juice, butter and sugar in a heavy based pot until the sugar has dissolved and it reaches boiling point. Remove from the heat and allow it to cool slightly, while you beat the eggs until fluffy in a bowl. Then, very quicklyadd them to the hot juice, whisking all the time - you do not want the eggs to curdle. Place this all back on the heat and whisk constantly until the mixture becomes thick. I allowed it to cool in the pot which further thickens it and then empty into a sterilised jar and store in the fridge.
Noch etwas Schönes ist heute passiert: ich bekam ein Päckchen aus Frankreich!
Näheres dazu und zu dem abgebildeten Rumfort-Risotto demnächst.
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Another nice thing happened today: the postman brought a parcel from France!
More about that and also about the risotto another time.

Wednesday, 11 April 2012

Rote Pause

Zur Erholung nach den kulinarischen Grabenfahrten der letzten Wochen machte ich gestern einfach was mit Blätterteig und Tomaten. Wie ich ja ungefähr in jedem zweiten Beitrag erwähne, habe ich jetzt immer den hausgemachten Drei/Drittelblätterteig vorrätig; den könnt ihr doch inzwischen, oder habt Ihr mal wieder nicht aufgepasst???
Der Blätterteig ist derzeit sowas wie mein Projekt: wie viele süße und herzhafte Gerichte kann ich mit diesem genialen Grundteig entwickeln?
Da der Kühlschrank sich unter der Last der übrig gebliebenen Cocktailtomaten biegt, ein Stückchen Ziegenkäserolle vor sich hin stinkt und der Rosmarin im Garten den letzten Frost überlebt hat, bietet sich die Tomatentarte an, genauer eine große zum Essen und eine kleine zum Fotografieren.
Einfach den fertigen Blätterteig (man darf auch Mürbteig nehmen) ausrollen, Ziegenkäse in Scheiben drauflegen, die Tomaten mit dem Rücken nach oben auslegen, Rosmarin drauf, backen bis fertig. Wie man sieht, habe ich diesen wichtigen Punkt knapp übersehen. Trotzdem: Umami!


  
After a disastrous series of experiments in the kitchen recently (I think my heart wasn't fully in it) I felt like making something easy yesterday. So I continued to work on my home-made puff pastry project - you simply must know by now how the pastry is made, or you haven't given this blog the attention it deserves!! And you should know that I always have some in the freezer. Plus there were masses of little tomatoes, half a roll of goats cheese past its best and the surviving rosemary bush in the garden. Cue: tomato tart. Line the buttered dish with pastry, lay out the rounds of goat cheese and place the halved tomatoes face-down on them. Sprinkle salt and rosemary over the top and bake til ready to eat - or just after, in my case. A big one to eat, a small one as a foto model.
Ach ja. Mein Mütterlein mag keine gebackenen Tomaten , machte ich ihr einen Miniauflauf mit Spinat und Mozarella. Auch gut.
Oh. My mum doesn't like baked tomatoes. So I made her a mini pie with spinach and mozarella.

Tuesday, 10 April 2012

Über die sieben Berge...

 Der Ostermontagsausflug führte uns zuerst mal nach Fischbachau, weil der Gasthof Alte Bergmühle im Münchner Restaurantführer "Delikat Essen" so empfohlen war. Aber die Gaststube war gähnend leer, während im Nebenzimmer eine Familienfeier stattfand. Also ging die Suche weiter.
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On Easter Monday we drove towards the mountains, following a culinary hint from a food guide. But the restaurant we arrived at was deserted and uninviting, so we continued our search for lunch.
Nur eine halbe Stunde von zuhause sah es so aus...eine andere Welt
Only half an hour's drive from home we found ourselves in a different world
Und fühlten uns auch in eine andere Zeit zurückversetzt: Ins Gasthaus zur Post in Bad Feilnbach trauten wir uns nicht, so ganz ohne Tracht
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We also felt transported to a different time, too. We didn't dare go to eat in there, without the proper gear.
 Zum Schluss fuhren wir doch zurück nach Bad Feilnbach zum Pfeifenthaler, eine meiner Lieblingswirtschaften hier in meiner Gegend. Hier findet Ende April auch wieder der Weibamarkt statt.
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We ended up back in this pub which I love and have visited often with my sister 
Schweinebraten mit Kartoffelknödl und Krautsalat ist das Standardgericht. Ich würde es daheim auch nie machen, weil die es im Gasthaus viel besser können.
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Roast pork is the default dish in Bavarian country restaurants, here with potato dumpling and a raw cabbage salad with cumin.
Beim Pfeifenthaler gibt es aus sowas: vegetarische Lasagne (Archivfoto!  aus dem Garten). Nach vegetarischem Essen kann man in Bayern nämlich lange suchen.
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This is one of the few Bavarian pubs where you get vegetarian food, rather a rarity in our pork country. (the foto is from a previous summer visit).
 Auf dem Heimweg nach Grafing ***** this is some 15 km from where I live

Monday, 9 April 2012

Ostersüppchen

Ostern begann mit einem herzhaften und - Überraschung - eierreichen späten Frühstück im Kreis meiner gut gelaunten Familie. Wie sicher alle bemerkt habt, hatten wir weiße Ostern, und der Osterspaziergang war idyllisch aber befremdlich kalt. Ein Ostern, für das sich hauptsächlich das Sofa anbot mit Downton Abbey auf DVD und vielen Schokoladeneiern. Zum Abendessen machte ich also nur ein bescheidenes Süppchen, um die verdorbenenen Mägen wieder ins Lot zu bringen..
Im Kühlschrank wartete eine Packung Wonton-Nudelscheiben auf ihre Bestimmung, und ein Topf Gemüsebrühe auf Einlage. In Asien wird es ja anscheinend als eine hohe Kunst angesehen, die Teigpäckchen schön zu zwirbeln.  Meine Wontons sahen alles andere als professionell aus, aber man kann sich die Suppe einfach als Gemüsebrühe mit exotischen Maultaschen vorstellen. 
Die Wontonblättchen füllte ich mit Brät aus Bratwürsten und fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und ein bisschen Chili, und die Suppe schmeckte ganz hervorragend.
Heute am Ostermontag werde ich mit einem freundlichen Engländer in die schönste Wirtschaft fahren, die wir finden können, als Trost dafür dass wir nicht in Italien oder Portugal sind. Die Winterreifen sind zum Glück noch am Auto...
Easter Sunday started with a breakfast steeped in eggs - surprise, surprise. My whole giggling family was assembled for the traditional late breakfast, followed by a walk in the woods. And in the snow. Yes, we had our white Christmas at Easter, it often happens here. Sofa and DVDs of Downton Abbey was the ideal antidote, accompanied by gazillions of chocolate easter eggs. By the evening, the only feasible thing to eat to settle our stomachs was soup. I decided to give the wonton pastry sheets I had bought a while ago a try. I filled them with pork sausage meat from our excellent butcher, mixed with finely chopped chili and spring onions. OK they didn't look like the artful sculptures you get in Chinatown, more like misshapen ravioli. But the taste was delicious, eaten in a clear vegetable soup .
Today, on Easter Monday, as a consolation for not being in Italy or Portugal, I will drive out towards the mountains with my friendly Englishman and we will eat the best and most wholesome lunch we can find this side of the Alps. Luckily I haven't gotten round to changing the winter tyres for the summer ones...

Saturday, 7 April 2012

Portugal in Bayern, erster Versuch

Pasteis de nata (die Einzahl ist Pastel de Nata, hab ich mir von meiner Schwester sagen lassen) ist so ungefähr das einzige, was ich von Portugal wusste, bis ich vor ein paar Jahren endlich Portugal kennenlernte. In London gibt es ein unglaublich angesagtes Café Lisboa, das angesagt ist weil es eben überhaupt nicht trendy ist sondern genau so, wie die Cafébars in Lissabon sind. Dort lernte ich die kleinen zuckersüßen Teufelchen kennen. Es gab auch in Camden Town ein kleines portugiesisches Café, wo wir am Sonntag manchmal zum Kuchen kaufen fuhren. Hier in München habe ich sie noch nirgends gesehen. Aber neulich gab es welche bei Susa vom Blog 180°, da wusste ich - jetzt muss ich es auch mal probieren.
Um es kurz zu machen - ich werde weiter üben müssen, aber geschmeckt haben sie sehr fein.
Drei Dinge die ich falsch gemacht habe (lies und lerne!):
  • Natas nicht in Papierförmchen backen, sondern in Silikonförmchen oder mit Butter ausgestrichene Muffinformen;
  • Form bis obenhin mit Teig auskleiden, sonst pappt die Füllung
  • Form ganz bis obenhin füllen.
Ansonsten ist es ganz einfach: Blätterteig, wie immer, nach der Formel je 250g Quark, Butter und Mehl kalt verkneten, ruhen lassen. Mit bemehltem Nudelholz ausrollen, große Kreise ausstechen und damit die Förmchen auskleiden.
Die Füllung ist sowas wie Pudding, oder Creme Patissière:
200 ml Sahne und 100 ml (richtig fette) Milch erhitzen.½ tl Vanilleessenz, oder ½ aufgeschlitzte Schote - oder eben ein Packerl Vanillzucker mitkochen .

4 Eigelb mit 75 g Zucker in einem zweiten Kochtopf aufschlagen, die Schale einer Bioorange reinreiben, 1 EL Orangenlikör dazugeben. 
(das Eiweiß kann man übrigens einfrieren und später Baisers machen...)
1 EL Speisestärke mit etwas Orangensaft oder Milch anrühren und in die Sahnemilch rühren. Dann die Milchmischung in die Eier-Zuckermischung rühren, kurz aufwallen lassen und auf kleinster Hitze rühren bis die Masse dicklich wird. In die mit Teig ausgelegten Förmchen BIS OBEN HIN füllen.
Bei 160° mit Umluft ca.25 Minuten backen, im Ofen auskühlen lassen. Es ist normal dass sie ein bisschen einsinken, s. Bild unten. Ich habe auf einige ein Stück Orange gelegt - vergesst das.
Aber wenn man kurz vor ende der Backzeit ein bisschen Zucker drauf streut, karamellisieren sie ein bisschen - sieht authentischer aus.

Everybody in London knows about Café Lisboa, its an institution in Golborne Rd. at the top of Portobello Rd. It's cool because it will never be trendy, and Londoners love the pasteis de nata (or natas, as they are known). And natas were the extent of my acquaintance with Portugal, before I ever travelled there.
I haven't found any in Munich yet, so recently I came across a recipe in a German blog and tried to make them at home...

Three things you should avoid (read and learn):
  • don't bake the little fellers in paper cases, use silicone or muffin tins coated with butter;
  • completely coat the tins or cases with pastry right up to the top
  • fill them right up with custard.
Apart from that, they are quite easy to make.
I make my own puff pastry, and I always keep some in the freezer, but you can also use the chilled ready-made stuff.
For the custard filling, heat 200ml full-fat milk and 100ml single cream with half a vanilla pod sliced open. Beat 4 egg yolks (egg whites can be frozen and used for pavlova!!) with 75g caster sugar until fluffy, then add zest of an organic washed orange and a shot of cointreau or triple sec. Mix a tbsp cornflour with some orange juice and add to the milk mixtures, then stir in the egg mixture. Keep stirring over a low heat until the custard thickens.
Pour it into the pastry shells right UP TO THE TOP!!
Bake the tarts at 180°C (160° fan assisted) for about 25 minutes. When they are nearly done, sprinkle some sugar on to get that brownish caramelised top. Forget about the piece of orange - too messy.

Thursday, 5 April 2012

Grüner Donnerstag

Endlich wird wieder gekocht, gegessen und gewandert, und nach einem Spaziergang ins Tal hinunter gab es heute eine gesunde und saisonal korrekte grüne Suppe. Denn alles grünet und blüht wieder, und der gutmütige Frühlingsregen macht ja alles noch fruchtbarer. Zarte junge Brennesseln, frische Kresse von unserer Quelle, Biokartoffeln vom Bauern (aus denen man zwar ein Drittel rausschneiden und wegschmeissen muss aber der Rest schmeckt göttlich) zusammen mit etwas Biogemüsebrühe kochen, dann pürieren und etwas saure Sahne reinrühren. Dazu machte ich ein paar überbackene Schinkenbrote mit Ziegenkäse, und ein schnelles Pizzabrot aus einem Rest Quarkblätterteig gemacht, den ich jetzt immer vorgeknetet und in kleinen Portionen tiefgefroren vorrätig habe. Was ich mit dem Großteil des Blätterteigs verbrochen habe, poste ich morgen.
 
 Yep, at last I am cooking, eating and walking again, and the first thing I made today was a green soup. I add handfuls of watercress that grows wild around here, some young nettles and tasty organic potatoes peeled and cut into small pieces to an organic vegetable stock and blended it when the potatoes were soft. It tastes good with some soured cream or creme fraiche stirred in before eating. Soup is always nice with toasted sandwiches topped with goat cheese rounds. I also made a little pizza bread with my constant companion, the puff pastry. I make a big batch with 250g each of plain flour, butter and quark. You knead it, fold it over, knead it again etc. about four times or so, then chill or freeze in four small batches.
With the rest of the pastry I did something adventurous. I will post it tomorrow.