Thursday, 28 February 2013

Tage des Durchhaltens

Es soll dann am Wochenende das Frühjahr kommen. Spaziergänge werden kurz gehalten bei dem Grau, an der Isar und bei uns im Moos. Vielleicht deshalb schlafe ich schlecht in diesen Tagen, meine Kocherei gelingt mir nicht so richtig. Der Schokokuchen war essbar, ich habe einfach einen Madeleines-Rührteig gemacht mit ein paar Löffeln Kakao. Die Tage sind Frühstück, Mittagessen mal mit Luisa, mal allein. Kaffee auf dem Sofa, das Grau von drinnen anschauen, einkaufen für Mum, Glotze. Gestern machte ich eine Pilzsuppe: Zwiebeln in meinem letzten Butterschmalz golden angebraten, mit einem Spritzer Balsamicocreme abgelöscht, dann Spinatkochwasser drauf, eine Handvoll Champignons. eine geriebene Karotte und Thymian rein, mit etwas Bio-Gemüsebrühe aufgegossen, köcheln lassen (auf ganz kleiner "Flamme"). Vor dem Essen mit etwas saurer Sahne aufpeppen und die drei Stücke in der Suppe sind die Reste des doggy-bag Backhendls.
Einen Fehler mache ich heute abend nicht mehr: nie wieder vor dem Einschlafen ein Buch von Nicci French lesen, einfach zu fies spannend. Ich werde zu einem alten, zerlesenen PG Wodehouse greifen, bei dem ich schlimmstenfalls mal laut kichern muss...
While waiting for the spring to arrive at last, I am feeling a bit blue and sleeping badly. Some of the responsibility lies with "Blue Monday" by Nicci French, not a book that sends you to sleep sweetly. No: it makes you want to stay up and read all night until you know whodunnit.
For breakfast, I needed an egg to wake up properly. Lunch was a mushroom soup: sweat half a chopped onion, then I added some balsamico cream to douse it and some spinach cooking water. Chop in the brown ceps and a carrot, some thyme, more organic stock, simmer until soft then blend the lot. I served it with a dollop of soured cream and some leftover bits of doggy bag chicken.
The cake is a small improvisation on the theme of madeleines dough, just added a large spoonful of cocoa powder. And I swear, all I am reading tonight is a well-thumbed old volume of P:G:Wodehouse about life at Blandings; not much to keep me awake there except the odd chuckle.





Tuesday, 26 February 2013

K&K vs. KFC

Erst mal will ich meinem kulinarischen Lieblingsland zu den Oscars gratulieren!  (Bild: SZ)
First things first - Austria did great at the Oscars!
Leider folgte dem Austria-Rausch dann in Sachen Essen eine Ernüchterung! Montags ist Backhendltag in der Österia in München, eine Wirtschaft die einen guten Ruf hat und einen Weinhandel mit (erraten!) österreichischen Weinen betreibt. Leider sieht die Webseite frischer und moderner aus als das Lokal - meine beiden englischen Begleiter sagten, die Deko erinnere sie an englische Schulzimmer...
Ich bin nicht so ein Wein-Nerd: wenn ich in einem angesagten Weinlokal was trinke, gehe ich davon aus dass auch der Haus-Weißburgunder gut ist. Er war ok, aber nicht kalt genug. Es mag exzentrisch sein, aber Weißwein mag ich nicht bei Zimmertemperatur. Der Gruß aus der Küche war ein kleiner Wurstsalat (Gruß zurück: danke, brauch i ned, mog i ned!). Die Backhendl waren Riesenportionen, ich fand dass der offensichtliche Unterschied zu KFC jedoch nicht wirklich €15 wert war. Die "Braterdäpfel" waren ältliche, schlappe Bratkartoffeln, die weiße Schokomousse ohne ersichtlichen Grund mit Kürbiskernöl dekoriert - es schmeckte einfach wie zu süße Mousse mit Kernöl, ohne jegliche Alchemie, der "Orangensalat" waren kunstlos aufgeschnittene Orangen.
Auch war die Atmosphäre alles andere als österreichisch - der Kellner ein tätowierter Preiß, die Gäste zumeist wohlhabende Rentner (wobei wir genossen, einmal auch zu den Jüngeren zu gehören) und eher spärlich - es wurde weder Charme noch Grant versprüht. Allerdings hatten wir zu viert einen sehr lustigen Abend, aber die Gaudi hätten wir zum halben Preis auch woanders gehabt. Was ich daraus lerne? Dass ich mir Wirtschaften mit richtig tollem Essen wohl einfach nicht leisten kann. Vielleicht bin ich einfach nur so gehässig, weil dieser relativ teure, prätenziöse Laden einfach so gar nichts Besonderes war! 


Anyone who reads my blog knows that I love Austrian cooking. So I assumed that going to one of Munich's top Austrian restaurants would be a food experience. Rarely have I been as disappointed as last night, when we finally dined at the Österia. The name is a pun on Österreich (Austria in its native language) and Osteria. I found it amusing, anyway. They also sell Austrian wines, some of which are as good as wine gets. Sadly, my white Burgunder was not very chilled, the "amuse geule" was an unamusing little dish of sausage and veg and the waiters were not Austrian. Our two English diners found the deco colours reminded them of  their schools, the fried chicken - an Austrian speciality - was not really ten times better than KFC and the sautéed potatoes were just flaccid and ugly.
Even the pudding was disappointig - an overly sweet white mousse au chocolate sitting on chunks of oranges, an "orange salad". For extra Austrianness, it was sprayed with pumpkin seed oil, which failed to work magic on the dish.
Well, I suppose I am just not rich enough to eat really fine food. Except at home, of course.

Saturday, 23 February 2013

Bald ist Frühling

 Schnee in der Stadt... - snow in the city...
 ...und auf dem Land - ...and in the country
 Currywurst mit Constanze beim Metzger - sorry, charcuterie - Heimann in Grafing. Hauptsächlich fleischhaltige Mittagessen, aber freitags katholischen Fisch.
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my beloved local butcher also does lunches (not exactly vegetarian, but fish on Fridays! We are a catholic country!)
Und hier mein trauriger Versuch, Kaisersemmeln zu  backen, nach dem Rezept der coolen Küchenschabe
 Es wurden zwar essbare Semmeln, aber so richtig kaiserlich sind die noch nicht!
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 They did taste like white rolls, but they didn't look very imperial.
In Austria and Bavaria, we call these type of rolls Kaisersemmeln - Emperor rolls
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I followed this recipe quite closely, but clearly don't have the manual skills just yet
The recipe is quite straightforward: Mix 
500 g plain white flour, 10 g Salz, 12 g malt (I left that out as I didn't have any), 5 g sugar, 18 g cool butter in small pieces, 21 g fresh yeast  (or 7 g dried yeast) with 60 g cold milk and 220 g cold water. Knead by hand or with your Kitchenaid (ha!) until you have a smooth silky ball of dough. Leave to prove for half an hour. Then form 12 balls, flatten them as above and watch this video to see how they are done.
Didn't help me any, though. 
Wesentlich einfacheres Winter-Essen: gebratene Blut-und Leberwurscht mit Kraut (Zwiebeln mit Butterschmalz anschwitzen, Wacholderbeeren, Kümmel, Salz und etwas Wasser drauf, eine gute Stunde kochen) und Röstkartoffeln
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Much easier to make is the classic Bavarian winter fare: blood and liver sausage with sauerkraut (cooked with onions fried in ghee, cumin and juniper berries, filled up with some water), fried potatoes
 Der Winter, wo er am schönsten ist: der zugeforene Egglburger See
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Winter where it looks best - frozen lake in my neighbourhood

Friday, 22 February 2013

Hilfeschrei! Spammed to death!

Wer Bilder von der Ausstellung im Stadtmuseum sehen möchte, bitte hier bei Luisa - Ich war so geschockt von den Menschenmengen und habe auch ein paar so liebe Menschen wieder getroffen dass ich nicht zum Fotografieren kam.
Anyone wants to see some pics from the 1970s in Munich opening look here. I was too mind-blown by the whole event, all those blasts from the past. Very strange, to meet all those wild things again, old.

Übrigens, ich ersticke in Spam. Jeden Tag kriege ich 50 Kommentare, davon nur ungefähr 10% echte. Was tun?
I am drowning in spam, stupid comments that are filling up my comment box. Help??

Wednesday, 20 February 2013

Knallrot schlägt Grauweiß

Diese langen, kalten Februartage sind eine Durchhalteübung, da ist jeder Fetzen Optimismus und Lebensfreude gefragt. Jeden Tag weiße Weihnachten...Zum Glück sind diese Woche noch einige Geselligkeiten angesagt, unter anderem am Donnerstag um 19h die (öffentliche) Eröffnung von "Wem gehört die Stadt - Manifestationen neuer sozialer Bewegungen in München", eine Ausstellung, die viel mit meiner Jugend zu tun hat und sicher viele alte Freunde zusammenbringen wird - A. kommt sogar aus London.
So ein Winter macht häuslich, und so rang ich mich gestern endlich dazu durch, den kracherten neuen Bezug über unser für 200 Mark gebraucht gekauftes Sofa  zu streifen (es war praktisch neu damals in 2001, die Verkäuferin, wohnhaft in Nymphenburg meinte, sie möge den Landhausstil nicht mehr. So gut geht downsizing!). Ich weiß, dass das Wohnzimmer inzwischen wie die Cartoonversion des Ikeakatalogs aussieht, aber ich habe einfach den Anschluss an erwachsenere Möblierung verpasst, und jetzt ist es zu spät! 
Hauptsache gemütlich.
In der Küche herrschte gestern Kollege Rumfort: Ein Hennahaxerl wurde leicht angebraten und zur gesunden Wintersuppe verarbeitet, mit den üblichen Zutaten Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Salz, Thymian, ein Stück Gelbwurzel, Karotte, Sellerie und Lauch. Nachdem das verkochte Gemüse entfernt war, kamen noch gewürfelte Kartoffeln, das gekochte Hühnerfleisch und zum Schluss frisch gepflückte Kresse von der Moosach dazu, die anscheinend auch im Winter wächst! Dazu gab es altes Brot (das wir leiderden depressiven Pferden oben bei der Kirche nicht geben dürfen),  in Olivenöl angebraten, mit drübergeraspeltem Käse: Deckel drauf, schmilzt, lecker.

Zwei Behälter mit Suppe habe ich eingefroren - ich werde immer mehr wie meine Mutter.
Heute machte ich eine Nudelsuppe draus und hau mir ein Ei drüber
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Today I added some noodles to yesterday's soup and poached an egg in it
 These last tedious  February days are getting to be a bit of a grind, requiring every last ounce of stored-up joie de vivre. Luckily there are a few fun social events coming up, for example the opening of an exhibition about the 70's in Munich, which is pretty much about our own history. It is sure to attract the usual suspects, and A. is even coming over from London. 
Mainly, this winter is an incentive for home-making, and yesterday I finally decided to put the bright red cover on our old Ekthorp sofa which was a real piece of thrift shopping back in 2001. Time for a make-over, and the result is a cartoonish addition to our IKEA showroom.  I have long realised that I don't care about a grown-up home environment.  I find it very cosy,
As far as cooking goes, I rustled up a quick and nourishing chicken soup with all the classic ingredients: After lightly frying a chicken leg, I add broccoli stock (or any cooking water you boiled vegetables in - I always preserve it in the fridge). Some juniper berries, a bayleaf, a piece of turmeric /curcuma root, salt, chopped carrots, celeriac, half a leek and leave to simmer for an hour or so. Strain out the vegetables, pick the meat off the bones. I put two containers of the soup in my freezer (as food storage goes, I am getting more and more like my Mum). I cubed two potatoes and cooked them in the soup, served it with freshly picked watercress which apparently grows all the year round. Oh, and I fried some stale rye bread (which we are not allowed to feed to the many horses in the neigh-bourhood) in a pan with olive oil, grated cheese over it and put the lid on the pan - it melts deliciously!
Meine Schneerose blüht endlich, nachdem ich sie nach innen geholt habe. Die Zimperliese mag also doch keinen Schnee.
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My hellebore started flowering when I brought it indoors. Sissy!
 Apropos Freunde: Unseren Nachbarn hier unten kennen die Leserinnen von Luisas Tagebuch schon: Hin und wieder hört man ihn tagsüber aufgebracht schreien, er klingt ein bisschen wie eine rostige Tür, aber wenigstens wird er geliebt und nie als Döner enden.
Talking about friends: my sister already introduced him in her blog, he lives up the hill and occasionally you can hear his song, as charming as a rusty door hinge. At least he is loved and won't end up in a kebab.

Sunday, 17 February 2013

Dufte Kuchen

Auf der Suche nach der perfekten Madeleine-Backform, war ich neulich in der Stadt. Bei Kustermann, wo ich meistens irgendwas finde. Ich kann's einfach nicht lassen, so lang es noch ein Gerät gibt mit dem ich nicht experimentiert habe. Es handelt sich hier um eine Art  hübscher muschelförmiger Muffinform. Wer nur die industriell verpackten Madeleines (Maddalenas in Spanien) kennt,  fragt sich was Herr Proust an diesen unfassbar langweiligen, trockenen Dingern so toll fand. Aber warte, bis die duftenden Muscheln daheim aus dem Ofen kommen!
Eine kleine Investition für Küchlein, die kindisch leicht zu machen sind (ähnlich wie Waffelteig) aber ganz schön was hermachen!
The other day in town, I found myself irresistably drawn to a big ironmonger shop and its baking utensil department. If there is a baking thing that I don't own yet, I won't rest until I find it. I have been a la recherche of the madeleines baking tray, a kind of shell-shaped muffin tin. Anyone who knows madeleines (or maddalenas in Spain) only from the bumper packs bought in supermarkets  may well wonder what Marcel Proust makes such a fuss about. Until you bake them at home, fresh, fragrant, freaking delicious. 
The mould doesn't cost much, and the cakes are easy to make for an afternoon tea party.
Bei der ersten Backpartie hatte ich die Förmchen zu voll gemacht
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On my first attempt, I overfilled the moulds
Jetzt weiß ich, dass ein Esslöffel voll Teig gerade genug ist
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Now I know that a tablespoonful of batter is enough to make perfect shapes.

Der Teig ist ganz einfach: 100g Butter zerlassen, währenddessen zwei Eier mit 100 g Puderzucker schaumig schlagen. Zitronenzeste und Vanillepulver (oder ausgekratztes Vanillemark, Vanilleessenz, geriebene halbe Tonkabohne, was ihr da habt) reinrühren. Ca. 100 g Mehl und 1 Tl Backpulver darunterhaben, zum Schluss die weiche Butter vorsichtig drunterrühren.
Den Teig mindestens 15 Minuten kühl quellen lassen.  Dann ein bisschen weniger als man denkt in jede Mulde des gefetteten und bemehlten Blechs löffeln.
Im Ofen bei 200° ohne Umluft auf der 2. Schiene von unten 12-15 Minuten hellbraun backen. Die Madeleines etwas abkühlen lassen, aus der Form klopfen, mit einem Holzstäbchen einstechen und mit Orangenlikör bespritzen. 
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The batter is easy to make: melt 100g unsalted butter, whilst beating two eggs with 100g icing sugar. Add a spoonful of lemon zest and the inside of a vanilla pod (or vanilla essence, or vanilla powder or grated tonka bean, whatever you have). Then fold in 100g self-raising flour and, finally, the melted butter. Leave the dough to set for at least 15 minutes. 
Then spoon the batter into the moulds - remember, don't overfill them. Bake in a 200° oven (no fan, it'll dry them out) for about 12 minutes, until they are pale brown. When they are a bit cooled down, pierce little holes in them and sprinkle orange liqueur (Cointreau, Grand Marnier) over them. 
 Am besten schmecken sie noch warm mit Schlagrahm. 
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To be eaten warm and - you guessed it - with whipped cream

Und eine Tüte Kuchen "to go" für den Engländer war auch noch drin
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There were enough cakes left to pack a take-away for the family's favourite Englishman 


Friday, 15 February 2013

Ab in die Berge - rising in the Alps

Erfreulicherweise ist es gar nicht aufgefallen, dass ich gestern am Stachus nicht mitgetanzt habe, es waren auch ohne mich genug Frauen überall in der Welt unterwegs in Sachen One Million Rising. In Kabul! In Nepal! Im Kongo! Am Warschauer Hauptbahnhof! Und in Arezzo. Es war auf jeden Fall schön.
Ich bin bei strahlendem Sonnenschein nach Bayrischzell gefahren, eine Gegend in der ich schon viele wunderbare Urlaubstage verbracht habe. Dieses Mal besuchte ich auch das Café Huber, so warm empfohlen von Barbara. Wirklich fabelhafte Kuchen, und die Baisers sind zum Niederknien - ich habe mir eine Tüte voll mitgenommen und werde demnächst eine Pavlova damit machen. Es war wunderschön, in der Sonne in all dem strahlenden Weiß spazierenzugehen, und ich lieh mir einen Schlitten von einem Kind und sauste den Idiotenhang runter. Muss ich unbedingt öfter machen.
Luckily there were enough women dancing all over the planet, so no-one noticed that I was missing. 
It was such a lovely day, so I decided to make a spontaneous trip to the mountains, to Bayrischzell, a place where I have spent many a  charming holiday. This time I visited the Café Huber, warmly recommended by Barbara, and the cakes totally lived up to her rave reviews. I bought a bagful of meringues for future use in a Pavlova. And I had a walk up the hill where all the children were sledging and even borrowed a sled and dived down the hill. Must do that more often!
Der Wendelstein, mal aus einer anderen Perspektive
Oben beim Tannerhof, einem Wellnesshotel mit Holzhütten, Angusrindern und Lamas
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Up here I found a hotel that has live-in wooden huts, Angus cattle and Lamas
 
Einfach schee - simply gorgeous
Das Café Huber, eine Fundgrube für Baiser-Sucher
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Café Huber is a treasure trove for meringue seekers

 Der Huber macht eine köstliche Paris-Brest-Torte, habe ich noch in keinem deutschen Café gesehen. Und das Weiße ist eine Zabaione, eine Weinschaumcreme, von der er großzügige Portionen auf den Teller klatscht. Mmmhm!
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I have never seen a Paris-Brest cake in a German café. In the foreground, a touch of the Valentines. At the back, a Zabaione wine cream...he gave me a generous spoonful to taste, divine.
meterlange Eiszapfen und Skihänge überall
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gigantic icicles and lots of skiing opportunities
Heimfahrt in der BOB (Bayerische Oberlandbahn - eine wunderbare Bahnlinie, die alle unserer schönsten Berge und Seen mit dem Münchner Hauptbahnhof verbindet)
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Going home on the BOB train, a wonderful train line that connects Munich to all the best places in the Bavarian Alps

Wednesday, 13 February 2013

Happy Valentine, Mum!

Sie hat immer noch VerehrerInnen! ***** She still has her admirers!

One billion rising - schau ma mal!

Wer der Theorie von #Aufschrei die körperliche Praxis (#Freudensprung?)  folgen lassen will, kann sich am 14.2 überall in der Welt mit anderen Frauen zusammentun und auf der Straße (oder auch auf der Terrasse) tanzen - oder auch nur dabeistehen. Eine Idee von Eve Ensler, (der Autorin der Vagina Monologues), die vielleicht noch mehr Freude bringt als der oder dem oder den Geliebten  tief in die Augen zu schauen!
Eine hervorragende Alternative zum Industrie-Megaevent "Valentine's Day"!
Hier gibt's was in München, und hier ist die Liste der bisher organisierten Events.
On Thursday, Feb.14th,  you will have a viable alternative to boring old Valentine's day. Join the global flash mob of women dancing in the streets on Febraury 14th. Come out dance with everyone who's had enough of women being disrespected. Show up and be counted!

Monday, 11 February 2013

Guten Morgen!



Wieder  mal kam die Inspiration aus Österreich, dieses Mal von der prima prämierten Superbloggerin Frau Ziii. 
Wie schon der unvergessene  Sport Kurier seinerzeit nach einem Skirennen titelte:
(Diese Postkarte gibt es übrigens Hier)
Dank Frau Ziii gab es heute bei uns also ein Frühstück der Sonderklasse, Kalorien gegen die zweistelligen Minusgrade. Wie üblich, war meine Version weniger elegant aber genauso umami. Und ich werde die Technik sicher noch verfeinern, weil es dieses Frühstück ab jetzt öfter mal gibt.
So geht's: pro Muffin eine große Weißbrotscheibe, ohne Rinde, mit Butter bestreichen und  in zwei Streifen schneiden. Kreuz und quer in eine gebutterte Muffinform legen (die ausführliche Anleitung findet man bei Frau Ziii). Schinken in die Mulde drapieren, ein Ei hineinschlagen und mit Sauce Mornay (Käsesauce) bedecken. Zum Schluss noch etwas Käse drüberreiben. Bei 160° Umluft backen - Frau Ziii empfiehlt 12 Minuten, ich habe leider das Ei zu hart werden lassen.
Für die Sauce Mornay: einen EL Butter in einem Töpfchen erhitzen, einen EL Mehl reinrühren, mit 200ml Milch (ungefähr eine volle Kaffeetasse) ablöschen, rühren, mit Dijon-Senf und Muskatnuss würzen. Zum Schluss reichlich geriebenen Parmesan darunterheben.
 This wonderful breakfast treat is essentially a posh Welsh rarebit, and Hugh Fearnley-Whittingstall has his own version of the French staple, croque Madame. This is for those of you unable to read my original inspiration, Austrian blogger Frau Ziii kocht, who inspired me to try this at home. 
 In England, you are lucky enough to have those vast slices of soft Mother's Pride which is ideal for this. Cut off the crust and lay two buttered half slices across each muffin mould. Cover the mould with a piece of nice ham, then crack an egg into it. Finally, cover this with sauce Mornay, a cheesy béchamel. For the sauce, melt a tablespoon of salted butter in a pan, add a tbsp of plain flour, stir and stir in 200ml milk (about one full tea cup). Season with Dijon or English mustard and some nutmeg, then fold in two or three tbsp grated Parmesan (I quite like Cheddar for this, ectuelly). At the end, grate some cheese on top of the filled mould and bake it (160° fan assisted, or 180°) for about 12 minutes, says Frau Ziii. Watch out for the egg, mine ended up too hard.
Good Morning!