Wednesday, 30 October 2013

Einfach Zwiebelsuppe!

Als wir Kinder waren, erklärte unsere Mutter, dass die verhassten Zwiebeln die"Polizei des Körpers" seien. Als ob sie uns das sympathischer machten! Aber trotzdem habe ich bis heute diese Vorstellung, dass jede Zwiebel die ich esse durch meinen Körper patrouilliert und  all das Böse bekämpft, was sich da in der kalten Jahreszeit so zusammenrottet. 
Außerdem ist das Weinen beim Zwiebelschneiden auch sehr therapeutisch.
So habe ich also diese neuen dunklen, regnerischen Fast-Novembertage mit einem Zwiebelsupperl begrüßt, damit irgendwelche Erkältungsangriffe im Keim (ha!) erstickt werden.
Ein sehr einfach herzustellendes Süppchen; man nehme 4 Gemüsezwiebeln, in dünne Scheiben schneiden, mit zwei dünn geschnittenen Knoblauchzehen und gerebeltem Majoran in Olivenöl glasig braten. Mit etwas Mehl bestäuben und mit Gemüsebrühe aufgießen, bis die Suppe so flüssig ist wie du sie möchtest. Ca. eine halbe Stunde leise  köcheln lassen.
Ein Stück Weißbrot mit geriebenem Bergkäse bestreuen, unter dem Grill toasten bis der Käse flüssig ist. Die Suppe mit dem Toast bedecken, der dann schön schlunzig wird. Königliches Essen.
 Da rufe ich doch gern mal die Polizei.

As soon as the sky goes dark, rain falls and the day is over by 5p.m., I start getting that soup feeling.
When I was little, my Mum used to try and make us love onions by telling us that they are the body police, going round and seeing off all the bad germs. I still didn't love them, but to this day I imagine onions in their little police uniforms patrolling my imperilled body.
Crying over cut onions is very therapeutic, too.
So I made this really easy onion soup today:
Cut 4 white onions into thin rings and fry them in olive oil with two chopped cloves of garlic and a sprinkle of marjoram until translucent. Then fill the saucepan with vegetable stock until the soup is as thick as you want it. Leave to simmer for about half an hour.
Grate cheddar on a piece of white bread and toast it under the grill. Place it on top of your soup and let it go nice and soggy. Heavenly onions! Call the police!

Monday, 28 October 2013

Sonntagsausflug

 Es war wahrscheinlich der letzte schöne, warme Sonntag in diesem Jahr, und Mütterlein wünschte sich einen Ausflug nach Aying. Es ist keine weite Fahrt, und sie genoss die schönen Herbstwälder, aber der Biergarten war ihr dann doch zu gewagt.
On the last warm and sunny Sunday, we set off on a lunch outing with Mum to nearby Aying, where a famous Bavarian restaurant is supplied by its own brewery, with a very nice beer garden.
 
 Aus der Serie: "Hunger kenn i ned" - mein Mütterlein isst zwei Knödl mit Soß, ihre derzeitige Lieblingsspeise. Geradezu ausgehungert ist sie!
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My Mum really believes that she is never hungry - but put a plate of food in front of her, turns out she is starving! Her current favourite is dumplings with lots of gravy.
 Ich entschied mich für das Böfflamot (hier findet man ein gutes Rezept) , weil meine Oma das früher immer gekocht hat - allerdings ohne Rotwein! Es sah ein bisschen erschreckend aus, vor allem die fast rohen Brezenknödl, aber das Fleisch schmeckte hervorragend, und die Soße war schön karamellig. Der Engländer (links nicht im Bild) entschied sich für das "Riesenschnitzel" - war fein, mit gutem Kartoffelsalat, aber ein Riese war's nicht. Da gibt's im Steinheil (München, Steinheilstrasse) ganz andere Lappen!
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This is my dinner, a traditional Bavarian dish called Böfflamot (a malapropism of the French "Boeuf a la mode). It is beef, slow-cooked with red wine and very soft, accompanied by cabbage. The sauce, caramelised with vinegar, looked a bit scarily glutinous, but tasted fien. My Granny used to cook this dish as a special treat - minus the red wine, of course. My companion went for the schnitzel, which was described as giant. It was described as delicious, but I have seen bigger ones!
 Auf der Heimfahrt fing es an zu regnen, und gegen fünf ging die Sonne unter. Na servus.
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Thanks to the clocks going back, the sun was setting around 5p.m. and it started
to rain. So this is what it's going to be like...
Auf Nachspeise verzichteten wir, denn daheim gab es in Butter geschmorte Bananen, gewürzt mit Tonkabohne und abgelöscht mit Grand Marnier - schnell, einfach zu machen, köstlich und hat, als Obst, praktisch keine Kalorien.
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We saved pudding for later, back on the sofa. Bananas cooked in butter with a sprinkle of Tonka bean and a dash of Grand Marnier, that faithful standby. Quick, easy and virtually calorie-free, because it's fruit!


Sunday, 27 October 2013

Gruß nach Portugal: Hummus aus Kürbis

 Neben Äpfeln, Quitten & Co. gibt es bei uns übrigens dank unserer Nachbarn auch eine Hokkaidokürbisbonanza. Ich mache fleißig Kürbissupperl und Kürbis mit Pasta, Kürbis mit Risotto und gestern sogar meine ersten Kürbisgnocchi (schmeckten gut, aber fallen eher in die Kategorie Ugly Food).
Und dann sah ich neulich in einem sehr eleganten portugiesischen Blog ein Rezept, in dem das Wort "Hummus" vorkam, genauer gesagt "Hummus de abóbora manteiga". Ich schaute bei leo.org nach, was genau abóbora ist - was für ein tolles Wort! Das Wort manteiga war mir bekannt, ich habe schließlich dank Luisa schön ofters in Portugal gefrühstückt. Aha! Kürbis+Butter - Butternut!

Weil ich aber nur abóbora hokkaido da hatte, nahm ich den für das Rezept, ging auch. Werde aber demnächst auch den abóbora manteiga ausprobieren, weil das Hummus nämlich süchtig macht.
Ich habe mich nicht ganz ans Rezept gehalten, ich wollte ja keine Riesenmenge machen.
Ich kochte etwa 250g Kürbis weich (im Rezept sind es 800g und im Ofen geröstet), und kochte vier Knoblauchzehen mit. Den weichen Kürbis samt Schale mit dem weichen, aus der Schale gedrückten Knoblauch und 50g Tahini, einer halben kleingeschnittenen roten Paprika, dem Saft einer halben Zitrone, Salz und Pfeffer im food processor oder (ich) mit Zauberstab mixen. Mit Schwarzkümmel oder Fenchelsamen garnieren. Reinhauen.
  Apart from apples, quinces and other plentiful fruit, we are enjoying a glut of hokkaido pumpkins in our house. I have made pretty much all you can make with pumpkin - soups and pasta sauces, risotto and, yesterday, even gnocchi. They came out very tasty but not really a photo opportunity., I must try them again some time.
But then I came across this very stylish Portuguese blog where a recipe with the word "Hummus" caught my eye. "Hummus de abóbora manteiga". Manteiga is a word I knew from numerous portuguese breakfasts: butter. And when I checked the wonderful "abóbora", it turns out to mean pumpkin. The penny dropped: Butternut squash!
(So, Portugueses Cinderalla goes home from the ball in a "Coche de Abóbora" - I can't get over this word...)
I only had hokkaido, though, and it worked out just as well. Next time butternut. Hummus is so addictive...
I took some liberties with the recipe, this is how I did it: 
roast or boil 250g butternut squash/hokkaido pumpkin and four cloves of garlic
Then put the softened pumpkin and (peeled) softened garlic in a food processor with half a chopped red pepper, 50g tahini and the juice of half a lemon (I used a hand blender)
Add salt and pepper to taste.        
              Sprinkle with black cumin or fennel seeds. 
Eat with water biscuits or rye bread, or pita, or naan....
 
Hinter unserem Haus haben die Bauern noch Ende August dieses wunderbare Sonnenblumenfeld gepflanzt, in der Mitte blühen blaue Blumen, die als natürlicher Dünger für ausgelaugte Maisfelder dienen (Nachtrag von Constanze: Die lila Blumen heissen Phacelia oder Bienenfreund).
Wir hatten ja Anfang Oktober schon mal Frost, es ist also ein kleines Wunder, dass nach unseren goldenen Herbstwochen tatsächlich alles noch erblüht ist.
Behind my house the farmers have re-planted a corn field with sunflowers and a blue flower which apparently serves as a natural fertiliser for exhausted soil. After our early snow episode, I didn't hope the flowers would actually bloom. Now we had a week of subtropical golden October, they are all out in force and look beautiful.

Thursday, 24 October 2013

Tausend mal gebloggt!

Mit Staunen habe ich gesehen, dass dies mein 1.000ster Eintrag ist - unfassbar. Hätte ich für jeden Klick auf meinen Blog einen Euro bekommen, wäre ich jetzt fast Millionärin!
Seit 2008 blogge ich, und es macht mir immer noch unglaublich viel Spaß. Ich habe kulinarisch so einiges dazugelernt und phantastisch interessante, nette, begabte, kreative und lustige Menschen kennengelernt - virtuell, und manche auch persönlich.
2008 fing das an mit dem Blog, erst mal nur auf englisch, eigentlich war es für meine englischen Freunde gedacht. Kochen war damals noch nicht mein Thema.
Mit 225 Einträgen war 2010 das Jahr, in dem ich am meisten zu erzählen hatte, und gleichzeitg mein letztes Jahr in München. Um diese Zeit habe ich das Kochen als Leidenschaft entdeckt, bei Hasselback Potatoes und Rumfort Cuisine, mit Erdbeerroulade und Eggs Benedict.
2011 zog ich aufs Land und wurde zur Terrassengärtnerin
Zwischendurch wurde gewandert, gejodelt und gereist, und alles kam brandheiß in den Blog
Und ich habe auch nicht die Absicht, gerade jetzt aufzuhören. Kommt doch weiterhin bei mir vorbei! 
Amazingly, this is my one thousandth blog post. If I had a pound for every time someone clicked on my blog, I would be very nearly a millionaire! 
I started in 2008, in English, just for my friends in London who might want to know what I was up to.
Later I discovered my love for cooking and it turned into this bi-lingual my-life-in-the-kitchen bonanza. 2010 was my most prolific blogging year and also turned out to be my last year in Munich. In 2011, I became a country bumpkin and a terrace gardener. In between, I walked and sang and travelled and shopped - click on the links in the German part if you fancy a trip down memory lane...
I am not planning to stop this blog any time soon, either, so, please keep coming to visit me!

Monday, 21 October 2013

Landleben oder: Der Herbst haut mich um mit seinem Reichtum

Zu unserem schlaraffenländischen Apfelreichtum haben sich jetzt auch noch Quitten von einer Nachbarin gesellt, beim Bauern in Egglburg haben wir Kartoffeln geholt (danke für die Erinnerung, Barbara!) und meine Nachbarshennen legen mehr denn je. Ich fühle mich so reich und gut versorgt, und suhle mich in meinem Reichtum wie Dagobert Duck in seinem Goldspeicher.
Jetzt habe ich Fragen: kann jemand ein paar Quitten und/oder eine Menge Äpfel brauchen? Natürlich im S-Bahnbereich, sonst lohnt sich's nicht. Luisa und ich haben heute geerntet aber die Bäume sind so voll wie vorher. Wer mag?
Und noch was - wie mache ich Quittengelee?? Habe noch nie was mit Quitten gekocht, alle Vorschläge sind willkommen!
 
 
 
 
  Das Kalenderbild heute hat direkt mein Stilleben imitiert ***art imitating life on my window-sill today

Saturday, 19 October 2013

Apfelschwemme und ein Quark-Apfelauflauf

 Der TÜV ist mal wieder erledigt, die Apfelschwemme nähert sich ihrem Höhepunkt: am Montag dürfen Luisa und ich bei unserem Autoklempner zwei Apfelbäume abernten. Also wird's Zeit dass ich mal wieder was apfelhaltiges backe. In meinem Schweizer Quarkkochbuch fand ich das Rezept für einen  Quark-Birnen-Auflauf, eigentlich ein Käsekuchen ohne Teigboden, den ich problemlos auf Apfel umfunktionierte. 
Und so einfach geht's: Äpfel schälen und schnitzeln, mit Zitronensaft und etwas Zucker marinieren
500g Quark (ich nahm natürlich vollfetten) mit 120g Zucker, 1Tl. Zimt, etwas Abrieb von einer halben Tonkabohne, drei Eigelb, abgeriebener (Bio!)Zitronenschale und drei EL heissem Wasser zu einer    cremigen Masse verrühren.
Dann vier EL Maisstärke, 1 EL Backpulver und die steif geschlagenen drei Eiweiß darunterziehen.
Die Äpfel unter den Teig mischen und das Ganze in eine gebutterte Form füllen.
Bei 180°U/O ca. eine halbe Stunde backen.
Schmeckt z.B. mit Holundergelee, oder mit Schlagrahm, oder mit Zwetschgenkompott, oder.....
Äpfel wohin man schaut! und alles umsonst

Free apples wherever you go around here!
I felt morally obliged to contribute towards reducing this growing apple mountain by baking an apple-cheese cake.
This one is without a pastry base, which makes it slimming, as well.
Peel and slice the apples, and marinate them with lots of lemon juice and a couple of spoonfuls of sugar.
Some may add raisins at this stage,  I don't.
Beat 500g quark or ricotta with three egg yolks, the zest of that lemon, 120g sugar, a tsp of ground cinnamon with 3 tbsp hot water into a creamy mass (I added some grated tonka bean).
Then fold in 4 large tbsp maize meal and one tsp baking powder, as well as the beaten egg whites.
Bake at 180° (no fan) for about half an hour.
It goes well with anything from whipped cream to damson compote, or even some marmalade made "saucy" with Cointreau...
Da wir unsere Äpfel redlich mit unserer Nachbarin teilen, kommen wir hin und wieder in den Genuss ihres göttlichen Apfelstrudels
We share our apple bonanza with our upstairs neighbour, and in return she sometimes appears with a slice of one of her heavenly apple strudels!

Tuesday, 15 October 2013

Goldener Oktober und Glücklichmacher Couscous

 Das Süddeutsche Magazin hatte letzten Samstag ein Rezept für orientalisches Couscous, das ich sofort nachkochen wollte. Es liegt mir natürlich fern, einen Sternekoch zu kritisieren! Aber, Christian Jürgens, was hast dir denn denkt? 150g Couscous für 4 Personen? No way. Ich sage für zwei.  Und 450ml heiße Brüheauf 150g Couscous? Das wurde bei mir zur Suppe, und ich goss mindestens ein Drittel davon ab, bevor das Couscous richtig fluffte. (In der übrigen Brühe pochierte ich abends ein Ei, zum restlichen Couscous).
 Leider hatte ich auch keinen Blumenkohl im Haus, dafür aber Tomaten, die schmorte ich in Olivenöl und zum Schluss gab ich noch einen klein gewürfelten Apfel dazu.
Gewürzt wurde das mit Piment d'Espelette, Salz, Ras-el-Hanout und einem Schuss Zitronensaft (Limette im Rezept).
Das Ganze wird über das Couscous drapiert, oben drauf kommen in einer trockenen Pfanne getoastete Pinienkerne und Mandelblättchen.
Also, eigentlich habe ich mich ja praktisch kaum an das Rezept gehalten. Aber es war hervorragend, und ich bedanke mich für die Anregung!
 Es begab sich, dass meine "Geschäfte" (ja, jemand bezahlte mich dafür, Fotos zu machen) mich gestern, am schönsten, goldensten Oktobertag, an den Nymphenburger Kanal führten. Da, wo ich nach meiner Rückkehr aus London zehn wunderbare Jahre gewohnt habe und zu jeder Jahreszeit spazierengegangen bin, oft auch auf dem Eis!
I came across a recipe for couscous with grated cauliflower in a magazine recently, which caught my fancy. The recipe was a little wonky: it asked for 450ml stock for 150g couscous, which turned it into soup, and stated that the recipe was for 4 persons. I don't know who this guy cooks for, but it was just enough for two helpings around here.
Unfortunately, I had no cauliflower to grate, so I adapted it. I poured 300ml hot vegetable stock over 150g Couscous. It came out nicely fluffy after sitting there, covered, for about 10 minutes. 
Meanwhile I braised some tomatoes in olive oil, also stirred a diced apple in, to soften it.
I seasoned with ras-el-hanout, sea salt and piment d'éspelette, and a squeeze of lemon juice, and threw in a a few sprigs of mint (or parsley, or coriander.
All this I poured over the couscous and covered it with toasted (in a pan with no fat) pine nuts and almond flakes.
Luck had it that yesterday I had an opportunity to take a walk in my old neighbourhood, along the canal in Nymphenburg. On the best, most golden day of the week someone actually paid me to take fotos! So many happy memories of my first home in Munich, after 25 years in London, which happened to be in this utterly gorgeous part of town, near Nymphenburg Castle.
Später, daheim auf dem Land, war es auch nicht unrecht! Es gab mal wieder einen Sonnenuntergang.
***
Back home in the country, I was treated to a knock-out sunset

Sunday, 13 October 2013

Essen ist fertig!

 
Es gibt wieder mal was zu essen hier. Die Anregung dazu fand ich im englischen Blog Tamarind and Thyme, und sie schrie geradezu nach Nahahmung. Einfacher geht's gar nicht, es macht glücklich und auch was her: 
Einen Schuss Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, und ca. 200g Garnelen (geht natürlich auch mit gehobenerem Schalentieren wie Hummerkrabben), abgeriebene Zitronenschale und den Saft von einer Biozitrone in der Pfanne sachte erhitzen.
Ich habe noch eine kleine Zucchini in winzige Würfel geschnitten und mitgedünstet.
Inzwischen 200g Linguine (ich Spaghetti) kochen
100ml Schlagrahm mit einer Prise Safran mischen.
Die Pfanne vom Ofen wegnehmen, zwei Löffel Butter darunterziehen, salzen, pfeffern, die Sahne dazugeben und die Soße mit mit etwas Kochwasser von den Spaghetti binden.
Mit Schnittlauch oder einem Kräutlein deiner Wahl begrünen.
Zum sonnigen Nachmittagskaffe (bzw. Tee) gab es sonnige Waffeln, diesmal aus dem übrigen Teig von den Madeleines, die ich gebacken hatte.
3 Eier, 100g Zucker, den Abrieb einer Biozitrone und 50g weiche Butter über heißem Wasser schaumig schlagen, mit einem kleinen Schuss Rum (ich nahm Cointreau). Dann 50g Maizena und 50g Mehl darunterheben. Entweder auf dem Madeleines-Blech  oder eben als Waffeln backen. Und wie gel meine Landeierden Kuchen machen!
This surprisingly beautiful Sunday called for afternoon tea with sunny waffles, this time made with the batter I prepared for madeleines. All very easy and totally instant gratification:
Beat three eggs with 100g sugar over hot water until fluffy. Add the zest of an organic lemon and 50g softened, unsalted butter, and a dash of rum or Cointreau. Finally fold in 50g cornstarch and 50g plain flour. Either bake spoonfuls of the batter in a madeleines baking dish or make waffles. Mine turned out so lovely and yellow, because of the eggs from my homie hens.

I am settling down to cooking again, and this time I found my inspiration in the British blog Tamarind and Thyme,an irresistible dish, very easy to make and quite glamourous.
Heat 1 tbsp olive oil with the zest from an organic, washed lemon and the juice from the lemon.
Add 200g cooked prawns and simmer, I also diced a small courgette very tinily and added it to the prawns. 
Boil 200g linguine or spaghetti
Take the pan off the cooker and melt 2 tbsps butter in, and 100ml cream with pinch of saffron dissolved in it. Add salt and freshly ground black pepper to taste, and add some pasta cooking water to give the sauce more body if you want. Green the dish with chives, or another green herb you have around.