Monday, 31 March 2014

Waldspaziergang mit Bärlauch - oder waren das etwa Maiglöckchen?



 
Sonntag.Fabelhaftes Wetter. Ausflug nach Andechs, durch den Wald von Herrsching auffi, was könnte schöner sein.  Auf die Idee waren zwar mehrere Tausend weitere Biergartenfans gekommen. Wir bekamen trotzdem zügig unseren Leberkäs, Radi, Brezen und Obatzt'n sowie zwei Russ'n und ein Radler. Selten war Massenverpflegung so gemütlich.
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Sunday. Fabulous weather. An outing to arguably Bavaria's most famous Brewery-attached-to-a-monastery (or vice versa), what could be more perfect, we thought, along with several thousand other beer and hiking fans. But these people know what's what, and so we were sitting down with our beer garden fare on the table before we could say "where's the queue".
Der Weg durch den Wald, den wir gewählt hatten, war idyllisch und oft waren wir fast allein. Einer der Gründe war, dass wir uns ein bisschen verlaufen hatten. Na und schon. Leberblümchen und Anemonen (die bei uns Hemadstanzal heißen) überall, und am Heiligen Berg wucherte der Bärlauch. (Ich hoffe jedenfalls, dass es Bärlauch war, und nicht die giftigen Maiglöckchenblätter).
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The path through the wood was idyllic, away from the masses and bordering on lonesome - the reason being that we lost our way and added a climb to our walk. The woods were strewn with little flowers and the hills were alive with the smell of wild garlic. I picked loads, hoping that I haven't got it confused with the look-alike leaves of Lily-of-the-valley. In which case I would be poisoned by tomorrow.
 Heute verbrachte ich den Morgen mit Bärlauchverarbeitung:
ein Pesto mit Pinienkernen, grobem Salz und viel Olivenöl - und Bärlauch
eine Suppe aus Kartoffeln und Bärlauch
sowie ein Kartoffelgratin geschichtet mit - genau! Bärlauch und einem Kühlschrankrest Champignons (sah leider nicht so attraktiv aus wie ich es mir vorgestellt hatte). Das Ganze überbacken mit einem Guß aus Sahne, Milch, Eiern, Pfeffer und geriebenem Käse.
Jetzt sind meine Geschmacksknospen allerdings auf Tage hinaus bärlauchdominiert. Könnte wahrscheinlich nicht mal Kuchen essen jetzt, außer ich mache ihn mit Bärlauch.

I spent most of this morning processing the wild garlic. 
First, I made a little trial jar of pesto with pine nuts, olive oil and coarse seasalt.
Also, a soup with potatoes and the chopped wild garlic.
To finish, I created a bake with some left-over mushrooms with a mixture of milk, cream, eggs and grated cheese poured over layers of potatoes, mushrooms and - yes, you guessed it, chopped wild garlic. At the moment, my taste buds are thoroughly contaminated with garlic. I probably couldn't even taste cake now...

Friday, 28 March 2014

Run, Sandwich, run

Banner Blog Event: 2. Sandwich Run! (Einsendeschluss 1. Mai 2014)
Bei der unvergleichlichen Hamburger Kochchaotin Schnickschnackschnuck fand ich die Einladung, doch mal ein Sandwich zu bauen. Das passt nun zufällig genau in mein Konzept. Seit meiner Erfindung des Waffeleisensandwichs habe ich nämlich das Sandwich immer wieder im Visier, und habe mir neulich einen Doppeldecker gebaut aus dem herrlichen Toastbrot, das ich mir jeden Samstag bei unserem Dorfbäcker hole.
Zuerst wird mal rundum die Kruste abgeschnitten - soviel Luxus muss sein.
 A blog event is doing the rounds of German food blogs which I am finding irresistable. I love sandwiches and after single-handedly inventing the waffle sandwich, I was keen to extend my creative urges to the triple sandwich pile - and there is still a lot of potential to be exploited here .
I start by cutting the crust off the nice white bread I get from my village baker's.
Knoblauch schneiden für die Guacamole
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Chop some garlic for the guacamole
 
 Avocado zerquetsche ich mit der Gabel, Zitronensaft, dann Salz, Pfeffer, Paprika und Piment d'Espelette druntermischen
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I mash the avocado with a fork and mix it with lemon juice, salt, pepper, paprika and piment d'espelette (or chilli powder)
Passend zum Sandwichbrot schneide ich Schinken und Käse quadratisch aus
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For the sandwich, I cut the ham and cheese into a matching square
Dann bestreiche ich drei Scheiben Brot mit Dijon-Senf und türme sie mit dem Belag aufeinander.
Obendrauf kommt meine Lieblingszutat, das pochierte Ei
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 I spread the bread slices with Dijon (or English) mustard and pile them up with ham and cheese. Because I love them so much, I top it all with a poached egg.
Perfekt dazu ist ein Gläschen Cava, oder auch zwei.
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A nice glass, or two, of bubbly is the perfect companion

Wednesday, 26 March 2014

Marktlücke

In jeder Woman steckt eine potentielle Oma!
UND - ja es ist ein Witz.
Ich habe die Brigitte Woman photogeshoppt. Die Brigitte, die mich mein Leben lang begleitet oder vielmehr belästigt hat, mit ihren tollen Vor- und Ratschlägen und ihren obergescheiten, alleswissenden Geschichten. Wie eine nervtötende große Schwester war sie immer schon da, wo du hinwillst, und sieht immer besser aus als du. Sie füllt alle Lücken von Little Miss bis Woman,  behauptet scheinheilig, dass dein Körper OK ist, schlägt aber ständig Diäten vor. Sie hängt sich an jeden Trend und tut so als hätte sie ihn erfunden, sie hat still, heimlich und leise das Konzept, keine professionellen Models zu benutzen, wieder hingeschmissen - wir sind halt doch nicht schön genug.
Ihr habt es erraten - ich mag sie nicht besonders, die Brigitte.
Ich fand die Idee lustig, aber der Witz kommt wohl nicht rüber.....wahrscheinlich stehe ich mit meinem Brigitte-Bashing wie so oft alleine da.

Tuesday, 25 March 2014

Alltagstauglich/Everyday food

Ich habe in meinen Bloggerjahren viel gelernt, ausprobiert, gekocht, verbrannt, vermurkst, auch kleine Triumphe gefeiert (ich kann jetzt Pasta!). Und je mehr ich mich mit Essen beschäftige, desto mehr interessiert mich das alltagstaugliche Kochen. Der Glamour der tollen Kompositionen, des "Foodporn",  die Spinnereien der Sterneküche betören mich nicht (als Foodjournalistin von 2001 bis 2005 habe ich so manche bizarren Ideen erlebt). Das Beste lag immer im Einfachen: gute Zutaten, kein Schnickschnack. Selber kochen, sich an Omas Rezepte erinnern, aber auch Neues aus der globalen Küche ausprobieren - dazu bietet das Universum Foodblog endlose Anregung. Ich bestaune schon gerne mal waghalsige Kunstwerke, aber am meisten bewundere ich KöchInnen, die ausprobieren, das Einfache zelebrieren, die simple Gerichte schön servieren, ohne in Dekokitsch zu verfallen (die berüchtigten Schäumchen und Türmchen und Spritzerchen) und die nicht in irgendeinen Fundamentalismus verfallen.
Slow food und Nachhaltigkeit sind zum Glück nichts Revolutionäres mehr, sondern ein dominanter Foodtrend - wobei das "Einfache" oft auch schon wieder als eine Art Naturkitsch daherkommt (Baumrinde? Steine? Moos?) .
Die Hauptsache am Kochen ist letzten Endes die Nahrung.
Und was haben wir gelernt?
  1. Bio ist besser, auch wenn es beim Vitaminezählen 1:1 stehen mag. Bio ist besser für dich, für die Tiere, die du isst, für den Boden, auf dem dein Essen wächst. Für die Erde, ganz einfach.
  2. Egal was du isst, Essen macht nicht schlank. Aber auch nicht dick - außer, du isst zu viel.
  3. Es gibt keine Diät, die bleibend schlank macht. Die einzige Diät, mit der du deine Kleidergröße reduzieren kannst ist - weniger essen. Aber überleg dir: wozu?
  4. Zucker ist Zucker ist Zucker. Honig ist Zucker, Fruchtsaft ist Zucker, alles was süß schmeckt, enthält Zucker. Zucker ist einfach ein Nahrungsmittel. Süßstoff ist nicht nur bäh, er ist nicht gesund. Einfach ein bisschen weniger Zucker nehmen.
  5. Es gibt keine "Superfoods". Alles was frisch ist, ist super. So viel Kurkuma kannst du garnicht essen, dass es allein ein Wunder bewirkt. Vor zehn Jahren hat Aloe Vera,alles gekonnt, jetzt ist der Granatapfel dran, nächstes Jahr vielleicht Birkenrinde?
  6. Gewürze und Kräuter machen Spaß, man sollte ruhig alles mal ausprobieren
  7. Kochbücher sind meine Krimis, Foodblogs sind meine Freundinnen
  8. Mit Zitronen, einem nativen Öl, Butter, Käse, Eier, gutem Mehl, Kartoffeln, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Avocados im Haus kannst du jederzeit ein feines Essen richten.
  9. Schönes Geschirr, die besten Kochtöpfe, fantastische Backformen sind die halbe Miete beim Kochen und Backen.
  10. Kochen - für mich alleine? Geh, was ist das denn für eine Frage?
Conchiglie mit gedämpftem Mangold und Lachs mit Ziegenfrischkäse
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Pasta shells with wilted chard, goat cheese and poached salmon
 Feldsalat mit Karotten, Olivenöl und Zitronensaftdressing
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Lamb's lettuce with shredded carrots, dressed with olive oil and lemon juice
Suppe mit Wurzelgemüse *** Root vegetable soup
Rumfort-Tortilla mit Schweinebraten,Gurkerl und Kartoffeln
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Leftovers tortilla with meat  from the Sunday roast, gherkins and potatoes
Couscous mit Steckrüben, Tomaten und Mandeln
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Couscous with turnips, tomatoes and almonds
 Fenchelsalat mit Apfel, Walnüssen und Blutorange
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Salad of fennel, blood oranges, apples and walnuts
 Rumfortgröstel mit pochiertem Ei
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Fry-up of various leftovers with a poached egg

Over my past blogging years I have learnt a lot, I have tried and failed, burnt and wasted food, but I also notched up some real achievements (like making my own pasta!). And the more I focussed on food, the more interested I have become in everyday food, stuff that anyone can cook with simple ingredients. I have become bored with the glamour of those creative compositions (my personal low point was a dinner where one of the courses was served in a tin can which had to be opened with a can opener). I am not seduced by the glamour of top notch cuisine, it's just an unsustainable hobby for rich people. Simple is essential: good ingredients, no bells and whistles. Home cooking, Remembering the goodness of traditional dishes. In addition, the global food blog universe offers plentyof ideas from other cultures. I am in awe of cooks who are really good at what they are doing, but I also admire those who celebrate simple things and make them look good without resorting to tacky decoration. And I don't like foodie fundamentalism. With slow food and sustainability now right in the cooking mainstream, I think we are half-way there.
Ultimately, cooking is about feeding someone, feeding yourself.

Some thoughts about food in ten easy steps:
  1. Organic is best, even if the vitamin count is the same. It's best for you, for the animals you eat, for the soil in which your food is grown, for the earth.
  2. No matter what they tell you: you don't lose weight by eating certain things. Eating means you put food in your body. Which is good.
  3. There is no diet that will  keep you slim. Except eating less. But think hard: why?
  4. Sugar is sugar is sugar - no matter whether it's orange juice, honey, brown or white. It's just another foodstuff. Sweeteners are not just yuck, they are bad for you. Just eat less sugar.
  5. Superfoods are bollocks.  Just when you think you can enjoy your acai berries, suddenly you are required to eat tins of sardines. All fresh foods are super - eat a little of everything.
  6. Have fun with spices and herbs, try them all.
  7. Cookbooks are my thrillers, food blogs are my new friends
  8. If you have lemons, good oil, unsalted butter, eggs, cheese, good flour, potatoes, avocadoes, garlic and spring onions in your kitchen, you will never be short of a tip top meal.
  9. Nice crockery, the best cooking pots you can lay your hands on, imaginative baking tines - you're half way there
  10. Cook, just for myself? Come on, what kind of a question is that?!

Sunday, 23 March 2014

Frühling, feucht-fröhlich verfressen

 Heute morgen versuchte es schüchtern zu schneien, war aber doch nix. Den Regen hat's gebraucht, wo in Bayern im März schon Waldbrandgefahr signalisiert war. Schön ist es, so grau und feucht. Die Blumen lieben es natürlich.
When I woke up this morning, I observed feeble attempts at snowing outside. It turned into welcome rain, welcome given that there had already been a forest fire alert out - in Bavaria, in March. There was no snow this winter, hence no melt. Now my plants are drinking up the blessed rain.
  
  Langsam hat sich mein Leben wieder beruhigt und ich verspüre die Lust zu backen...Nächste Woche habe ich willkommenen Leerlauf und Zeit für Küche und Kaffeehaus.
Das Angebot auf meiner Nachbackliste ist ja zum Schwindligwerden, und dieses Mal wurde es dann dieser schnelle, schlichte und oh so köstlich Mandelzitronen (oder Zitronen-Mandel?)kuchen. Das Rezept stammt von diesem Blog und ist ein Klassiker.
 My life is getting back on track again, lots of work done and welcome slow time ahead next week for kitchen experiments and social outings. My list of dishes from other blogs to try out is dizzying, and probably not to complete in this lifetime. But I made a start with this quick, easy and utterly delicious almond and lemon cake. I found the recipe on a German food blog, and it's a classic.
 Ofen auf 160° C vorheizen. 50 g Zucker mit vier Eiweiß steif schlagen. Schale einer abegwaschenen Biozitrone in die Rührschüssel reiben, Zitrone ausdrücken.
200 g weiche Butter mit 120g Zucker und einer Prise Salz verschlagen, 4 Eigelb dazu. Dann 200g gemahlene Mandeln, 60g Mehl und 2tl Backpulver dazurühren. (die Mandeln kann man gern auch selber im Ofen trocknen, schälen, mahlen), Den Zitronensaft daruntermischen, zum Schluss das steife Eiweiß drunterziehen, in die gebutterte und gebröselte Form geben und 35-40 Minuten backen (Stäbchentest). Aus dem Backofen holen und 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Auf der Kuchenplatte mit Puderzucker bestäuben. Dazu Schlagobers!! Schlagsahne!Schlagrahm!
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Pre-heat your oven to 160°. Prepare the baking tin.
Beat four egg whites with 50g caster sugar.
Grate the zest of a washed organic lemon into your mixing bowl, squeeze the juice into another bowl.
Mix 200g softened butter with 120g sugar and four egg yolks. Then fold in 200g ground almonds (you can buy them ready-made or go the foodie way: toast whole almonds in the oven, shell and grind them...I took the shortcut), 60g self-raising flour and the lemon juice. At the end, fold in the stiff eggwhites. Fill the mixture in the baking tin and bake for 35-40 minutes (test with a knife).
When it's done, leave to cool for some ten minutes. To serve, dust with icing sugar, and eat with whipped (or double, or creme fraiche) cream.

Friday, 21 March 2014

Frühlingsanfang!

Gestern gab es das erste Mittagessen auf der Terrasse *** I had my first alfresco lunch yeterday
 Die Sonne verlangt farbenfrohes Essen! Deshalb habe ich mir einen lustigen Coleslaw gemacht aus geschreddertem Blaukraut, Karotten, Zitronenabrieb und Kräutlein - aus dem Garten. Dazu gibt's Yoghurt-Zitronendressing, auch mit Kräutlein. Alles mit Kräutlein heute.
 In response to the amazing sunshine, I made some very colourful food today. The funky coleslaw is made with red cabbage, carrot, lemon scratchings and herbs. More herbs in the yoghurt and lemon dressing.
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The yellow things on the plate are patties dyed yellow with turmeric. I made them with leftover broccoli and potato, mashed, with an egg and a some flour. Drop large spoonfuls in hot oil and fry them for five minutes on each side. Oh, and sprinkle them with some fresh herbs.
 Das Gelbe auf dem Teller sind Kartoffel-Brokkoliküchlein, gefärbt mit gesundem Kurkuma. Ich machte sie aus übriggebliebenem Kartoffelbrei mit gestampften Brokkoli, einem Ei und etwas Mehl. Jeweils einen großen Löffel der Mischung ein paar Minuten in heißem Öl braten. 
Und natürlich mit Kräutlein bestreuen!
 

Thursday, 20 March 2014

Nachlese


Ja - wir sind wieder gesund. Zur Abwechslung darf sich meine Schwester jetzt in Portugal erholen und ich bin fürs Mütterlein alleinverantwortlich - mit Unterstützung des wunderbaren Pflegedienstes, der mir die gefürchtete Morgenschicht abnimmt (ich bin so was von kein Morgenmensch).
Kein Wunder, dass Luisa zusammengebrochen ist: in der Zeit, als ich in London war, hat sie die mütterliche Wohnung praktisch neu eingerichtet und das Zimmer, das bisher Bügelzimmer und Rumpelkammer war, für Übernachtungen bewohnbar gemacht.
Außerdem hat sie einen Internetanschluss legen lassen, damit wir dort auch "spielen" können, und die 91-jährige Mama sagt stolz zu allen Besuchern "Mia ham jetzt Internet".
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Everybody's recovered now, and my sister is enjoying her well-deserved rest in Portugal. I am "doing" Mum, and this time around it is much easier, because I don't have to jump out of bed and drive over to make her breakfast - a carer does that now.
I am not surprised my sister collapsed, with all the organising and rearranging the flat she has done! She also had broadband installed, so that Mum can say proudly: "We have internet now!"
In der letzten Woche habe ich nur Krankenkost gekocht - Kartoffelbrei, Spaghetti mit Tomatensauce, Spinat mit Rührei - nix zum Fotografieren. Irgendwann kommt die Lust am Kochen und Backen hoffentlich wieder.
Mit dieser leckeren Hühnersuppe habe ich uns kranke Hühner wieder aufgerichtet:
Zwei Hennahaxn (natürlich nur vom Metzger meines Vertrauens) waschen und in kaltes Wasser legen. Mit allem möglichen grob geschnittenen Wurzelgemüse, Salz, Lorbeerblatt, ein paar Pfefferkörner, Thymian und Petersilienstängeln aufkochen und mindestens eine Stunde leise köcheln lassen. Dann Suppe abgießen, essen, Rest einfrieren.
Wir haben sie mit einer kleingewürfelten Karotte (die ich aus der Suppe gefischt habe als sie gar war), dem abgefieselten Hähnchenfleisch und zwei Eiern, mit etwas Mehl gemischt und reingerührt, gegessen. Wirkt Wunder.
 ***
Over the past week, I haven't cooked anything worth writing about - mash, spaghetti, scrambled eggs and spinach. I guess at some point I will get around to it again.
What I did make before my sister took off was a strengthening chicken soup, the classic food for getting back on your feet.
Place two chicken legs, rinsed and dried, in plenty of cold water with carrots, parsley root, celeriac, parsley stems, a bayleaf, salt, some peppercorns and a few sprigs of thyme (if you don't have a thyme plant on your windowsill yet, it's about ...thyme to get one!)
Let it come to the boil and then simmer for at least an hour or more. To eat, strain the soup, discard the veg (I took one of the carrots out when it was soft and cut it into cubes for the plate, looks nice).
Pick the meat off the chicken legs and eat it with the soup. Freeze the leftover stock.
You may wonder about the stuff floating in the soup: I mixed an egg with some flour and stirred that into the soup. It's a Granny thing we do here in Bavaria).

Hier gibt's noch ein völlig zusammenhangloses Bilderbuch aus England
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Here's a few more completely random pictures from England
Einheimisches vom*** Borough market*** with its local food 
 Dieser kleine Junge konnte garnicht aufhören zu lesen *** this little boy couldn't put his book down for a moment
 Unsere Brotzeit auf dem Weg nach Portsmouth, Familienbesuch *** Our snacks for the day trip to Portsmouth to visit family
 I lost my heart on the beach
 Ice cream van
In Portsmouth, wo wir Familienbesuch machten, durfte ich wieder das Meer sehen
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Another glimpse of the sea, this time in Portsmouth where we visited family
 Hampstead Heath
 Duftender Ginster in ***Hampstead Heath*** fragrant gorse bushes
 
 Ein typisches Jugendstilfenster in einem der viktorianischen Reihenhäuses
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Classic art deco window in a Victorian terrace
Classic Victorian station clock***Waterloo Station***klassische Bahnhofsuhr
und ein klassisches Arbeitercafé***and a classic greasy spoon
London freut sich über den ersten sonnigen Sonntag des Jahres***Londoners enjoying the first sunny Sunday of the year

Tuesday, 18 March 2014

Halleluja, es hat geschmeckt!

Zehn Tage in England: zur Ankunft schüttete es, dann hatten wir zehn Tage Sonnenschein und Blütenpracht, und tolles, abwechslungsreiches Essen - wie so oft mit Schwerpunkt fish and chips. Kriegt man in Bayern in der Form ja eher weniger.
 London Bridge Station: the Shard. Von hier geht's zum offiziellen Foodie-Mekka Borough Market. Hier macht London den  schlechten Ruf, der "englischem Essen" anhaftet, einfach lächerlich, indem es jede Menge knackige Essensideen präsentiert, sowohl traditionell englische neu interpretiert (die englischen Käse! die witzigen Pieminster Pies! Lemon curd tarts!)  als auch massenhaft importierte (in England gibt es von Humus bis Hummerbrötchen so ziemlich alles). Auf dem Markt habe ich zum Beispiel zum ersten Mal die köstlichen französischen "Financier-Küchlein" gekostet.

 I arrived in a downpour and went on to enjoy ten days of sunshine, fun, fab food and fish and chips. Quite a change from last year, when I looked out of my window into a snow-covered garden at the end of March.
This time we hit Borough Market to enjoy some of the huge variety the UK food scene now offers: and found everything from German and French cakes to British pies and cheeses (how much I love it, this much-underrated cinderella amongst cheeses), falafels and houmous, the wittily named Pieminster Pies, the exotic mushrooms and piles of cabbage. 
Houmous, mon amour!
 
Financiers sind die Grünen - hier in Großaufnahme - an die könnte ich mich gewöhnen
Pistchio financiers, I had them here for the first time and could get used to them! here's the close-up
Who would refuse a parcel like that?  ***  Wer würde zu so einem Päckchen "nein" sagen?
 
German cake bombs from*** Konditor&Cook***eine deutsche Konditorei und ihre Kuchenbomben
Amaretti di Southwark  ***  Borough Market's answer to Saronno
 Nach so viel Kuchen zum Schluss einen Haufen Kohl...
***
After all that cake, there were heaps of cabbage...
 und sallzige Brotstangen***and some cheesy bread sticks
  
Am Meer waren wir auch: Whitstable war schon immer einer meiner Lieblingsorte, und meine Freundin D. hatte da mal ein Strandhäuschen. Inzwischen ist es eine Art London am Meer geworden, die Oyster Fisheries sind ein Gourmetpub und es gibt Dutzende von Cafés. Wer sagt denn, dass das schlecht ist?
 
 
 
 
  We even managed a day out in Whitstable, always one of my favourite places to go to - my friend D. once had a beach chalet there, happy days! It has become a second London-by-the-sea now, the Oyster Fisheries have become a gourmet destination and there are dozens of good cafés. Who says that's a bad thing?

Zum Mittagessen in Whitstable Oyster Fisheries gab es für mich eine auf der Zunge zergehende "Steak und Austern Pie" mit dicken Pommes

 I chose the meltingly tender steak and oyster pie
 D. had smoked mackerel with apple sauce - she doesn't do chips
 Und für den Engländer wieder mal das traditionelle *** Fish&Chips, mushy peas and tartar sauce*** for the Man who is Deprived because he is Living Abroad
Auch daheim gab es nur Feines: Mittagessen a la Ottolenghi. D. hatte mir ein paar Kochprogramme mit ihm aufgenommen, der Mann ist einfach unwiderstehlich, sein Essen noch mehr.
***
At home, Ottolenghi ruled, OK. We had been watching  a lot of Ottolenghi cooking programmes.which D. had recorded for me.


 Zum Frühstück mit Gästen machten wir Eggs Florentine und Kartoffelplätzchen mit Lachs, ein kulinarischer und geselliger Erfolg
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Our brunch for friends was eggs florentine and potato latkes with smoked salmon which went down a treat.
Zum Kaffee gabe es Zitronentarte für die Dünnen (machen die wirklich schlank?) und halt ...Krapfen  ***
Lemon tart for my slim friend (why do slim women think lemon tarts are slimming? Maybe they are??)  I gave it all up to Krispy Kreme donuts
  
  Filterkaffee ist jetzt überall wieder erlaubt, aber es gibt sie noch, die Cappuccinokust 
***
Flat white is king, but cappuccin art is still around
 
At the end, there wasn't all that much of a gap left from all the fine food.