Wednesday, 31 December 2014

Servus, altes Jahr! Schee war's!

Von Januar bis Dezember - das gab's 2014 bei mir zu essen. Ich freu mich auf 2015.
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From January to December, here's what was for dinner in 2014. Looking forward to 2015!

Monday, 29 December 2014

Gruß aus dem Iglu

Nach Tagen von Kuchen, Süßkram und überdurchschnittlichem Alkoholgenuss war es mir heute nach gutem, einfachem Essen. Ich war allein zu Hause und musste absolut nichts tun, fühlte mich wohlig eingeschneit in meiner gemütlichen Höhle. Mittags ging ich kurz den Berg runter zu meiner Eierlieferantin und stellte fest, dass dies kein Tag für Spaziergänge war, sondern ein klassischer Sofatag, ideal geeignet zum Lesen, internet-surfen und Fernsehen.
Und zum Essen. Zu einem solchen Tag passt eine Kürbissuppe.
Dafür ließ ich einen halben, zerstückelten Hokkaidokürbis mit vier kleinen Kartoffeln und zwei Karotten sowie etwas Gewürzsalz und Thymian in einem Topf dahinköcheln bis alles gar war und pürierte alles zu einer samtig-goldenen Suppe, abgeschmeckt mit einem Schuss Sahne.
Damit es nicht allzu zu karg wird, machte ich mir noch eine Runde Parmesannockerl dazu.
Für zwei Personen - oder Portionen - rührt man 30g sehr weiche Butter und ein Ei mit einem Schneebesen glatt. Eine Handvoll geriebenen Parmesan und genug Semmelbrösel (wie immer Rumfortmäßig selber gemacht) dazugeben, bis der Teig fest genug ist, dass sich mit einem Suppenlöffel Nocken ausstechen lassen. Salzen und würzen - ich nahm Baharat, Muskatnuss geht natürlich auch. In der Suppe auf kleinster Hitze etwa 10 Minuten ziehen lassen. Geschmückt habe ich die Nockerl mit meinen Kürbiskernbröseln.
Die Suppe reicht übrigens mindestens noch für morgen.


Dazu habe ich den feinen Gutedel von Anette getrunken und mir auf Youtube mit Genuss den zweiten Teil einer unsäglichen Serie (Ich sage nur: Denver Clan in der Bretagne) angesehen.
After seemingly endless days of debauchery* and sweet stuff it seemed time for a day of simple honest food. Today was my first snowed-in experience this winter, home alone, marooned with no pressing tasks (heaven, in other words). I tried to walk down the road to my egg woman and knew instantly that this was no day for healthy outdoor activities. Quite the opposite: a perfect day for staying near the sofa, for reading, visiting all sorts of internet sites, watching TV. And for eating.
A nice clean pumpkin soup was just perfect. So I chopped up half a hokkaido, four small potatoes, two carrots, filled it up with water, seasoned with herb salt and thyme, and left it all to simmer a while. When all the veg was soft enough, I pureed the soup, lovely and velvety. But somehow it needed something else.
Parmesan gnocchi!
For two portions, beat 30g very soft butter with an egg, season with nutmeg (I used my baharat) and add a handful of grated parmesan. Then fold in enough panko (I used home-made breadcrumbs) to make it firm enough to form gnocchi with a tablespoon. Drop the gnocchi into the hot soup and leave them to swell for about ten minutes. I put a dash of cream in my soup and decorated the gnocchi with crushed pumpkin seeds.
In the end, I couldn't resist a glass of the nice German wine in my fridge (Gutedel, lovely, with a bit of a fizz). More debauchery then.
*I have to admit that debauchery these days consists in drinking wine and bubbly more than a couple of days in a row...

Sunday, 28 December 2014

Pssst....

 Da ist sie ja, die staade Zeit *** Quiet times have arrived - after Christmas
 
 Endlich eingeschneit! ***Snowed in, at last

Saturday, 27 December 2014

Tatsächlich Winter

 
Weihnachten war dieses Jahr wirklich ein Lichterfest *** Christmas this year offered a variety of light effects
Mondsichel, Sonnenuntergänge... *** Crescent moon and sunsets
 Und dann kam doch noch, ganz unerwartet, der Schnee *** And then, unexpectedly, the snow came
Der Garten war noch auf gemütliche Erderwärmung eingestellt *** The garden was still in greenhouse mode
Am zweiten Feiertag, nach zwei Tagen eher reichlichem Essen, gab's kleine, feine Küche: Ich hatte
ein interessantes Rezept für Plinsen, was ja nichts anderes ist als Blinis: 
Aus 150 g Mehl mit 2 Eiern, 10g frischer Hefe, einer Prise Salz, einem TL Zucker und 1/4l Milch einen Teig gut mit einem Schneebesen rühren. Eine Stunde zugedeckt an einem warmen Platz gehen lassen, dann in Butterschmalz (Öl geht natürlich auch) kleine Pfannküchlein backen. Durch die Hefe gehen sie ein bisschen auf - sieht hübsch aus.
After two days of meaty dinners, Boxing day started with a small but delightful lunch. A very simple recipe for Blinis, little puffy pancakes. Mix 150g plain flour with 10g fresh (or 3g dried) yeast, with 1/4 litre milk, two eggs, a pinch of salt and a tsp of sugar, whisk a thick batter, cover it and leave it to rest in a warm place for an hour or so. Drop spoonfuls of batter into hot oil to make small pancakes, they will puff up prettily when they are ready.
 
 Blinis mit Flußkrebsen, gewürfelten Zucchini und selbstgemachter Mayo, künstlerisch auf Friseeblättern angerichtet.
Blinis with crayfish and home-made mayo, with diced courgettes fried in olive oil, tastefully arranged on frisee lettuce

Tuesday, 23 December 2014

Münchens Weihnachtsfeier

Ein tiefes Aufatmen, ein frischer Wind wehte gestern in München: Tausende zeigten Flagge gegen Pegida und Fremdenhass, unser neuer Bürgermeister Reiter sprach sympathisch kurz und prägnant zu allen, die "freitags in die Moschee, am Samstag in die Synagoge, am Sonntag in die Kirche gehen - und alle, die am Sonntag lieber dahoam bleim" (Jubel!).  Alle bayrischen Lieblingsbands waren vertreten, und als Chor und Orchester der Münchner Oper kurz "Freude schöner Götterfunken" beitrugen, war es mäuschenstill. Ein Fest.
We had our Christmas party last night when some  20,000 people got together in Munich to show their sympathy with all those who have to flee their home countries and to welcome them.

Monday, 22 December 2014

Oh Tannenbaumkuchen!

So schön sind die Sonnenuntergänge in diesen Tagen***We are having the most spectacular sunsets these days
 Langsam wird's ernst. Seit heute werden die Tage wieder länger (jubel!), und in zwei Tagen steht angeblich das Christkind vor der Tür. Unbedingt morgen noch die letzten Geschenke kaufen. Abends wenigstens noch Vanillekipferl backen!
Und dann ist für den Rest des Jahres Entwarnung angesagt. 
Weihnachten ist einfach nicht mehr das, was es vor 50 Jahren mal war, als die Puppenkleider (handgenäht von Tante Miggi und selbstgestrickt von unserer Mutti) und später die Garnitur Unterwäsche, der Norweger-Skipullover und der Pelikanfüller unterm Baum lagen und Luisa und ich vierhändig die Petersburger Schlittenfahrt klimperten. Oma bekam jedes Jahr 4711 Kölnisch Wasser; als sie starb, fanden wir einige Fläschchen in ihrem Bettkasten - unangebrochen. Ich konnte es nicht fassen, dass es ihr nichts ausmachte, keine richtigen Geschenke zu bekommen. Jetzt weiß ich warum. Weil's wurscht ist. Die tollsten Geschenke kriege ich sowieso jedes Mal, wenn Luisa von Portugals Flohmärkten zurückkommt. Den Rest kauf ich selber, weil ich von niemand verlangen kann, mir eine Kamera oder ein doppelt breites Federbett für €200 zu kaufen.
Also, Heiligabend.
Wir gehen um 18 Uhr auf den festlich beleuchteten Marktplatz, sehen die jedes Jahr ein bisschen älter gewordenen Grafinger ("mei is der scho groß!"), und hören der Blaskapelle beim Weihnachtsliederspielen zu - immer häufiger im Nieselregen, dieses Jahr wohl bei tropischen Temperaturen.
Nach Würsteln und Kartoffelsalat sitzen wir unterm kerzenbeleuchteten Baum in Mütterleins Wohnzimmer, freuen uns dass wir alle zusammen sind, singen die erste Strophe von "Stille Nacht" und "Es werd scho glei dumper", packen unsere Geschenke aus ("dieses Jahr schenken wir uns aber wirklich nichts!"), stoßen mit einem Gläschen Rieslingsekt an und schee war's wieder.
Aber nächstes Jahr schenken wir uns ganz bestimmt nichts.
Mein Allzweck-Weihnachtskuchen dieses Jahr ist ein schneller Zitronen-Mohnkuchen in meiner wunderbaren Bäumchenform
Ofen auf 180˚C vorheizen. Guglhupfform buttern und mehlen: 
Drei große Eier mit etwas Vanilleextrakt (oder Vanillezucker, oder Vanillepulver) und 60ml Milch gut verschlagen. 
In einer zweiten Schüssel  210g Mehl, 150 g Zucker, einen Teelöffel Backpulver, Prise Salz, geriebene Schale einer Biozitrone mit drei großen Esslöffeln Mohn gut vermischen.
200g über heißem Wasser geschmolzene Butter und die Hälfte der gerührten Eier unter das Mehl mischen, dann die restlichen Eier langsam darunterheben.
 Den Teig in die Form geben und ca. 50 Minuten bei O/U-Hitze backen, zwischendurch den Zahnstochertest machen und evtl. mit Backpapier abdecken, wenn der Kuchen zu schnell braun wird.
   Inzwischen Puderzucker und Zitronensaft zum Guss verrühren und auf den etwas abgekühlten Kuchen verteilen - ich steche vorher mit dem Zahnstocher auch Löcher rein für den Guss.
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Hier ist meine Patentrezept für Zitronenabrieb: wenn ich viele Biozitronen verbrauche, reibe ich die Zesten in eine Tupperdose mit Zucker, darin sind sie dann allzeit bereit.
This is my patented recipe for stand-by lemon zests: when I use a lot of organic lemons, I zest their peels and keep the zest in a container with sugar, ready to use.
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It is getting serious. As of today, days are getting longer again - hooray! and in two days it's  Christmas. Better get those last presents tomorrow, and bake one more batch of almond biscuits. After that, we can relax for the rest of the year.
Christmas isn't what it used to be about 50 years ago, when we found dolls' clothes hand-knitted by Mum and lovingly sewn by our favourite Auntie under the tree. Followed by underwear sets, chic sweaters for the skiing season and fountain pens, and accompanied by me and my sister Luisa hammering our four-handed party piece on the piano.
 Our Grandmother got the same bottle of scent every year - when she had died, we found full bottles stashed in her bedside table, unopened. I was incredulous as a child that Christmas presents seemed to leave her unmoved - now I know why. It simply doesn't matter to grown-ups.
 Because  the stuff we really want we buy ourselves: who's going to be able to afford buying me that super expensive camera or the king size duvet I crave?
So, Christmas Eve.
At 6 p.m. we traditionally wander down to the town square where the brass band plays carols, most likely a wet Christmas instead of a white Christams - this year we might even have a tropical one. We bump into people who are one year older and their little ones ("My, hasn't he grown!").
After eating our potato salad and sausages, we gather around the Christmas tree in Mum's living room and enjoy being a family. We sing the first verse of a few carols, clink glasses with a drop of bubbly, unwrap our presents ("this year we will be grown up and not exchange presents") and everyone is happy.
Next year, I swear we'll be grown-up and do without presents.
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My all-purpose Chrimbo cake for this year is the quick lemon and poppyseed cake (for you, Cesca!), bake in my special once-a-year- tree baking tin.
Preheat the oven to180˚C, butter and flour your cake tin - a large loaf tin will also do fine.
Beat three large eggs with some vanilla extract (or vanilla sugar) and 60ml milk.
In another bowl, mix 210g flour, 150g sugar, a teaspoon of baking powder, a pinch of salt, three tbsp of poppy seeds and the zest of an organic lemon (see above).
 Fold 200g melted butter and half the beaten eggs into the flour mix, then slowy add the remaining eggs. Spoon the batter into the cake tin and bake for 50 minutes, checking occasionally with a tooth pick whether it's done. Cover the cake with baking paper if it browns too quickly. 
Make a bowl of icing by mixing icing sugar with lemon juice.
When it's done and cooled down a bit, poke little holes in the cake and drizzle the icing all over it.
 Für überraschende Besucher habe ich noch ein paar kleine Kuchen gemacht, zum Einfrieren.
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For surprise visitors, I made a few smaller cakes to put in the freezer.

Und damit wünsche ich allen FreundInnen von 356 die beste Zeit!

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Wishing all my 356 friends the best of times! 

Thursday, 18 December 2014

Kartoffelwunder



Man lernt nie aus: Es gibt hunderte von Kartoffelgerichten, davon habe ich gefühlte 99 schon selber gekocht. Dann komme ich zufällig auf diesen Blog mit dem vielversprechenden Titel: Alles ist gut. Und da gibt es Tartiflette. Dieses Jahr war das Jahr meiner Entdeckung französischer Gerichte, denn ich bin eher ignorant was Frankreich betrifft, ich war selten bis nie dort und kenne die Küche nur von Blogs und Kochbüchern. Aber das wird sich ändern. Nächstes Jahr steht Frankreich ganz oben auf der 356-Reiseliste.
Alles wird gut.

Die Tartiflette ist eines von diesen Gerichten, die am besten als "zum Reinlegen" beschrieben werden - einfach zu machen, wärmend und ummmahmmi. Und so hab ich sie gemacht:

  • Ich koche vier bis fünf festkochende Kartoffeln fast gar,
  • Würfle eine große Zwiebel und brate sie mit 100g Schinkenspeck oder Schinken, ebenfalls gewürfelt.
  • Kartoffeln in dicke Scheiben schneiden und in eine eingeölte Backform schichten
  • Eine Lage Zwiebeln und Schinken darauf ausbreiten, dann mit einer weiteren Kartoffellage zudecken.
  • Oben drauf kommt - falls vorhanden - ein Reblochonkäse, die beiden Hälften links und rechts drauf legen. Ein Gläschen guten weißen Burgunder drüber gießen und rein in den Ofen.
  • Bei 200° ca. 25 Minuten backen, bis alles schön braun und der Käse zerlaufen ist.

Bei uns im Dorf gibt's natürlich keinen Reblochon. Daher kaufte ich im nächsten Supermarkt einen französischen Weichkäse, der machte das richtig gut.


I thought I knew all the 101 ways to cook a potato. Until I came across this blog and found Tartiflette. France is not one of "my" countries, but this year I have tried and tested some cracking French recipes, and now France has been moved to the top of my travel list for next year.

Tartiflette is wonderfully easy to make, delicious and comforting.
  • Boil 4 or 5 waxy potatoes until almost done
  •  Dice a large onion and fry it gently with100 g diced streaky bacon, or ham, if you prefer
  • Layer the potatoes in a well-oiled baking dish,  spread the onion-bacon mixture on them and cover with another layer of potatoes
  • Sprinkle a glass of good white wine over the whole lot
  • Cut a piece of Reblochon cheese in half and lay the two halves on both ends of the dish.
  • Now bake it for 25 minutes at 200°.
If you can't get Reblochon, use any French soft cheese, not Brie or Camembert, if possible. 

Wednesday, 17 December 2014

Zeitraubendes Plätzchenbacken und schnelle Küche

Auch ich bin dabei, schnell noch das Weihnachtsplätzchen zu retten in diesen letzten Tagen. Wie jedes Jahr bewundere ich die Hausfrauen, die schon im Herbst die weise Voraussicht haben, Plätzchen zu backen. "Auf den letzten Drücker" heißt es bei mir, wie auch in anderen Bereichen meines Lebens. Aber sobald ich was Ansehliches zu zeigen habe, werde ich es gern hier vorführen.
Gestern hatte ich besonders lieben Besuch in meiner Einöde und kreierte uns ein schnelles, schönes Mittagessen. Als ich dieses Bild im Independent Magazine gesehen hatte, wollte es unbedingt gerne nachkochen. Ich bin ja so eine Art Küchen-Beltracci, aber halte mich doch nicht immer genau ans Original. Es kommt immer noch der Rumfortfaktor dazu: dieses Mal waren es die Tomaten, die rumlagen und fort mussten.
Zuerst die Broccoli bissfest vorkochen (das Kochwasser aufheben und als Gemüsebrühe benutzen) und mit kaltem Wasser abschrecken,  damit sie schön grün bleiben.
Die Tomaten in Olivenöl mit etwas Oregano braten, und die Pinienkerne ohne Öl in einem Pfännlein rösten.
Einen Riesenpfannkuchen backen.
Mit dem Gemüse und Pinienkernen dekorieren und ein paar Löffel Ziegenfrischkäse darauf zerlaufen lassen.
Entweder offen essen, oder zusammenrollen und in Stücke schneiden.

I am one of those old-fashioned fans of the Christmas biscuit, a venerable German tradition. Most professional housewives have long done their baking instead of leaving it to the final week before the deadline. Me, I have managed one tin of biscuits so far and will keep you posted if I get more results.
On a happier note, yesterday I had a visitor in my remote abode and re-created for us this pretty dish I found in the Independent magazine, adding my last tomatoes for extra colour. 
First boil the broccoli until they are al dente (save the cooking liquid for vegetable stock) and douse with cold water, to keep the colour fresh.
Fry the tomatoes in olive oil and some oregano braten, toast a handful of pine kernels in a dry pan
Bake a giant pancake
Arrange the vegetables and pine nuts on top with a few dollops of goat cheese
Eat it as it is or roll it into a roulade and cut it into slices.

Sunday, 14 December 2014

Sonne mit klassischer Rumfortkreation


So. Das Gleiche nochmal mit blauem Himmel. Das waren ein paar himmlische Tage. Spaziergänge, tief atmen, Schwester und ich bis zu den Knien im Steinsee, der Engländer rast durch den Wald.
Mein Gesicht hat dieses Nebelgrau verloren, ich erkenne mich wieder.
Hunger!

Same place, this time with blue sky. We had some heavenly days, sunshine, long walks, deep breathing, up to my knees in the cold lake. Man running through wood. My fog-grey face is turning pink again. 
And I'm hungry!
Von der Quiche Lorraine habe ich etwas gelernt: Zuviel Teig ist kein Problem! Ich habe diesen Mürbteig/ pâte brisée aus  
250g Mehl, 125g Butter, 5g Salz, 1 Ei, 20g Wasser
nochmal gemacht und vier kleine runde Platten ausgerollt und separat eingefroren. 
Jetzt kann ich jeden Tag Quiche für mich (plus one) machen. 
Diesmal verschlug ich ein Ei mit ungefähr 60ml Schlagrahm und einem viertelten Päckchen Feta, verteilte eine halbe geriebene Zucchini (Rumfort-Faktor) auf der mit einer Gabel zerstochenen Teigplatte und bedeckte sie mit der Eiersahne. 
Man kann diese Quiche mit allem möglichen machen: geriebenem Bergkäse, Cheddar, Rote Bete reiben, einen Rest Wirsing, ein paar Rosenköhlchen....dazu ein Ei, Milch oder Sahne,geht alles.
Nach ca. 20 Minuten bei 180° ist die Quiche fertig.
Schneller geht Fastfood nirgends.
 
When I made my quiche Lorraine last week, I learned something: too much pastry is a real asset.
I made this shortcrust pastry/pâte brisée again, with
 250g flour,125g butter, 5g salt, 1 egg,  20g water,
then divided it into four pieces and made four quiche bases which I put separately, wrapped in clingfilm, into the freezer. Now I can have instant quiche for myself (plus one) whenever I want. 
This time I had half a courgette which I grated and spread on the base, (pricked with a fork). I beat one egg with about 60ml single cream and a quarte of a packet of feta cheese and poured it over the courgette.
You can make a  quiche with anything: grated cheddar, cream cheese, beetroot, a leftover bit of savoy cabbage, a few lost brussels- plus egg and milk, or cream.
After about 20 minutes at 180° your quiche is ready.
Fastfood doesn't come any faster.



Thursday, 11 December 2014

Die Stadt und das Land

Mit dem wunderbaren Bild links  hat mich mein Freund Tony aus London beglückt (geschossen mit seinem iPhone!).
Rechts, etwas bescheidener, meine Auto-Weihnachtsdeko vor der Dorfkirche.
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My friend and ace photographer Tony sent me this picture on the left of somewhere in the City of London, incredibly shot with his iPhone. The one on the right is the village church, framed by my tasteful in-car X-mas deco.
Ich habe in letzter Zeit kaum in Wirtschaften gegessen und hatte deshalb kaum was zu berichten - schlechtes Wetter, schlechter Gesundheitszustand,bad karma?
Aber jetzt ist mein Münchner Stammtisch wieder wundersam komplett, und so trafen wir uns diese Woche zu viert im Löwengarten. Unsere einstige Stammkneipe ist zwar nicht mehr das Wohnzimmer, das sie vor der "Übernahme" war, aber doch ein gutes Stadtteil-Esslokal mit liebevoll gekochten Gerichten, oft auch vegetarisch, wie z.B. diesen beiden:
 Wachtelbohnen auf Rösti mit Mangold
Schwarzes Risotto mit gegrilltem Ziegenkäse
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 Kann man lassen. Einen sehr feinen Prosecco spumante hat der Löwi auch; Prost Vorweihnachtszeit!