Friday, 30 October 2015

Küche und Kartoffeln



 

Dass Kartoffeln Augen haben, war mir bekannt. Aber ein ganzes Gesicht?
***
I knew potatoes had eyes - but a whole face?
Dieser Herbst hat mir besonders viel Gemüse beschert. Also machte ich gestern eine Tartiflette aus geschenkten Kartoffeln und geschenktem Lauch. Übrigens darf ich ruhig wieder Milchprodukte zu mir nehmen - meine Probleme liegen woanders. Ich hätte das ja nie ausgehalten: Mandelmilch im Kaffee - nein danke.
***
This autumn I have been inundated with gorgeous vegetables. Yesterday I made a tartiflette from potatoes and leek.
Oh - and I am back on dairy, thank goodness. I discovered that my health problems are of a gynecological nature, which is bad, but better than coffee with almond milk.
  
Obwohl die meisten Tage im Nebel versinken, ist dieser Herbst schon besonders schön bunt 
***
Most days, the fog never lifts - but the colours this autumn are particularly gorgeous
 
Es gibt nichts Feineres als ein frisch gekochtes, noch warmes Apfelkompott
***
There is nothing like a fresh, still warm compote of stewed apples
 
....Und wieder einmal der letzte Sprung in den lieben Steinsee, am einzig sonnigen Tag diese Woche, natürlich mit meiner unerschrockenen Schwester
***
...and another last dip in my dear local lake, on the only sunny day this week, with my intrepid sister 

Tuesday, 27 October 2015

Bayern schmückt sich

Am Sonntag war wieder die Leonhardifahrt in Grafing. Brauchen wir Brauchtum?  Falsche Frage. Es ist für mich wie Lieblingsspeisen: Obwohl ich schon ziemlich weit über den Tellerrand geschaut habe, liebe ich sie, weil sie mich an meine Kindheit erinnern. Nix "mia san mia" - einfach schee.
***
Do we need tradition? wrong question. It's like the food you grew up with: although I have eaten plenty of interesting food in other places, this stuff nags away at you, smells of childhood.
 Die Breze ist immer dabei *** Going nowhere without my pretzel
 Schon fesch - diese Pferde *** Well dapper - these horses
Auch Esel dürfen mit *** donkeys allowed  
 Hob mei' Schimmerl o'gspannt *** White horses
St. Leonhard und die Paparazza
Tracht *** Costume
Luisa staunte über diese alte Darstellung der Hl.Maria mit zwei Helferinnen
***
An arachaic matriarchal depicturion of the Virgin Mary (my sister explained to me)
Wunderschön geschmückte Pferde *** The horse dressings are a labour of love
 Die Wägen sind kleine Kunstwerke *** the carriages are small works of art
 Das sind übrigens irische Tinkerpferde *** We were told they are Irish tinkers

 
Für Kinder ist es toll oder? *** Children love it - or do they?
  Frisuren *** Hairdos
 

Saturday, 24 October 2015

Rote-Rüblikuchen

 Es fällt vielleicht auf, dass dieser hübsche Kuchen nur auf einer Seite mit Frischkäsezuckerguss glasiert ist. 
Das kommt daher, dass ich seit Tagen an einem seltsamen Bauchgrimmen leide (und deshalb schlecht schlafe), und zum ersten Mal in meinem so gesunden Leben den Verdacht habe, dass ich vielleicht zu viele Milchprodukte zu mir nehme. Wo ich doch Käse...und Schlagrahm...und Milchkaffee...so liebe. Aber vielleicht lieben sie mich gerade nicht. Demütig habe ich mich deshalb heute, aber nur für ein paar Tage, probeweise, auf milchfreie Kost umgestellt. Mal schauen wie das läuft.
Das wunderschöne Glas-Ei ist übrigens vom Flohmarkt in Lissabon. 

Und jetzt zum Kuchen, denn ohne...verdammt.. ohne den geht gar nichts.
Es ist ein seltsamer Kuchen, auf den ich über den Umweg vom Karottenkuchen kam.
Ich habe ziemlich viele rote Bete zur Zeit, und dachte mir: was mit Karotten geht, müsste eigentlich mit Beten auch gehen. Ich will's nicht zu spannend machen: es geht, es schmeckt, und der Engländer dachte es sei ein Früchtekuchen (den lieben die Engländer).
 Der Kuchen:
    3 frische Eier, 110g Vollrohrzucker und eine Prise flor de sal mit einem Schneebesen aufschlagen bis alles schön fluffig wird
90g gutes Sonnenblumenöl hineinrühren, dann 250g fein geraspelte Rote Bete und eine Handvoll gehackter Walnüsse zugeben.
     200g Mehl und 30g Stärkemehl vermischt mit ½ TL Backpulver, ½ TL Natron und einem TL Zimt darunterheben. Ich habe auch eine Handvoll meiner Berberitzen reingeworfen.
Ca. 50 Minuten bei 180° backen, aufpassen und mit Backpapier bedecken wenn der Kuchen außen fertig aber innen noch zu weich ist. 
Der Zuckerguss:
200g Frischkäse, 180g weiche Butter und 180g Pudezucker mit einem Holzlöffel verrühren (damit der Käse nicht zu weich und wässrig wird), auf dem Kuchen (in meinem Fall auf dem halben Kuchen) verteilen
Zum Schluss habe ich meine Hälfte ohne Frischkäseüberzug gelassen und für laktoseunempfindliche Mitesser die andere Hälfte überzogen. So bin ich eben.
You may have noticed that the cream cheese icing covers only half the cake. This is why: After several days with an undefined pain in my stomach I remembered an undefined farty pain in the stomach is the definition of lactose intolerance. Lactose-free - moi?
But I humbly decided to give lactose-free a try for a little while and see what happens. 
But I can still have my cake and eat it.
To make a long story short, I have been given a lot of beetroot lately and suddenly had the idea to make a carrot cake, but with beets instead of carrots.
And it is delicious. My English eating partner thought it was a classic fruit cake!
 The Cake:
    Beat 3 free-range eggs with 110g  light brown or muscovado sugar and a pinch of sea salt until fluffy
       Add 90g of vegetable oil, then  250g beets, finely grated, and a handful of chopped walnuts,
     Fold 200g  flour, 30g cornflour, ½ tsp baking powder, ½ tsp bicarbonate of soda, and 1 tsp ground cinnamon into the mix. I also threw in a handful of barberries.
  Bake for about 50 minutes at 180° - keep watching. Cover the top with baking paper if the inside needs longer to cook than the top.
 The icing
Beat together 200g cream cheese, 180g soft butter and 180g icing sugar with a wooden spoon, spread over the cake.

By the way - I found this beautiful  fully organic poor person's Fabergé Egg in the flea market in Lisbon.

Wednesday, 21 October 2015

Die Sonne lacht, aber die Nacht kommt mir schon zu früh

 
Ich durchlebe gerade eine meiner Arbeitsvermeidungsstrategiephasen. Schlafe auch schlecht (warum? Alterserscheinung?) Frische Luft ist umso wichtiger, und wir haben es ja sooo schön. Hier das Nachbardörfli, auf dem Weg nach Wildenholzen. 
***
I am currently going through a period of work procrastination and bad sleep (why? must be old age), so the daily dose of fresh air is even more vital. This is my cute neighbouring village, which we pass walking to lunch.
 
Auf dem Spazierweg zum Mittagessen im Café Bauer - es war ausnahmsweise mal sonnig-blaues Wetter - jodelten Luisa und ich für die Kühe, sie waren äußerst aufmerksam.
 ***
On our way to lunch in a country café we love very much, my sister and I yodelled for these cows. 
They gave us their full attention.
 Und heute mittag machte ich Kartoffel-Zucchiniküchlein, aus einer gekochten (übrig gebliebenen) und einer rohen Kartoffeln, grob geraffelt mit eine mittelgroßen Zucchini. Dazu ein Ei, ein Löffel Mehl zum Binden, Salz und Ras-el-Hanout zum Würzen.
Dazu gab's übrigens köstliche Rote Bete, gar gekocht und gewürfelt, mariniert in einer Zitronen-Olivenölsoße.
Die linken Puffer briet ich in der Pfanne mit ausgelassenen Speckwürfelchen, geschärft mit Srirachasoße.
Auf dem blauen Teller liegt ein Versuch mit dem Waffeleisen. Waren auch gut, aber ein bisschen trocken.
***
Today I made potato and courgette cakes for lunch, accompanied by a cooked, cubed beetroot marinated in olive oil and lemon juice. 
For the fritters: one raw, one cooked potato (leftover) and a courgette, roughly grated, mixed with an egg and a spoonful of flour. I seasoned it with just salt and ras-el-hanout.
On the red plate, I fried the cakes in vegetable oil with some small cubes of bacon, on the blue plate, I cooked the batter in the waffle iron. Quite nice, if a tad dry.

Monday, 19 October 2015

Erntedank, und danke auch für die Kirtanudel

Damit niemand sagen kann, sie hätten's nicht gewusst: am Montag, 2. November, ist im Bräustüberl des Hofbräuhaus - wie jeden ersten Montag im Monat - wieder ein offener Musikantentreff, jedeR darf rein und wer was kann, darf gern auch was vortragen.
 Und a propos Brauchtum: Gestern war Kirta, die verregnetste seit Menschengedenken, aber es reichte, um eine Tüte voller Kirtanudeln zu ergattern, sowie einige selbstgemachte Marmeladen vom Bauernhof in Obereichhofen. 
Das Landleben lässt zwar bei anhaltendem Schitwetter etwas an Attraktion nach, aber wenn ich dann an München denke bei grau und Regen - das war jetzt auch nicht so prickelnd. 
Und dazu noch ohne die bäuerlichen Erzeugnisse, die gerade überall taufrisch, und nicht selten umsonst, angeboten werden.
Gerade habe ich heute eine Tonne Lauch geputzt und mach jetzt eine Kartoffel-Lauchsuppe, zum Einfrieren* für faule Tage. *NEIN ich habe sie eingeglast, Hanne! danke für den Tipp.
***
 For all of you who live outside Bavaria: country life has its compensations in autum, even in crap weather. I just cleaned a ton of leeks, given to me, and made a leek-and-potato soup, which I will preserve in glass jars - and not freeze, as I originally intended. Apparently you lose soup quality in freezing, which is preserved in - ahem - preserving them!
Und es kommen auch bald wieder schönere Tage **** There will be sunnier days, sometime soon

Friday, 16 October 2015

Aus der Blog-Schatzkiste

1.10.2016 Kann mir irgendjemand erklären, warum dieser Post plötzlich Rekordleserzahlen aufweist?  Mysteriöse Blogwelten...

   

Jetzt kommt wieder die Zeit, wo warme, süße Aufläufe und farbige Früchte genau das sind, was wir brauchen.
Ich habe frohe Kunde für alle Berberitzenliebhaber/innen: es gibt sie wieder einmal bei A**I, die iranischen Berberitzen (neben anderen orientalischen Versuchsballons, wie zum Beispiel Bulgur, Couscous, und eine gar nicht schlechte Granatapfelmarmelade), also könnten auch diejenigen, die sonst nicht bei Discountern einkaufen, die Gelegenheit ergreifen. Ich kaufe öfter dort ein, erstens weil ich zu den Smart Shoppers gehöre, die überall das Beste finden, und zweitens, weil der A*** praktisch mein Dorfladen ist (ich werde aber für diese Schleichwerbung nicht bezahlt!).
 Vor ungefähr einem Jahr habe ich einen Bread&Butter Pudding gepostet, und an den wollte ich die verehrte Leserinnenschaft wieder erinnern.
Dieser Auflauf ist perfekt für alle, die wir nichts wegschmeissen wollen: alte Croissants, Brioches, Weißbrot, Semmeln, Scones, Zopf, Dampfnudeln... einfach alles dünn schneiden und eine gut gebutterte Form damit auslegen. Eine großzügige Eiermilchmischung drüber, ein paar Früchtchen, kandierte Orangenschalen, Zitronat etc. dazwischen, und backen.
Und in den nächsten Auflauf werde ich  anstatt der Weinberln (Rosinen) eben meine Berberitzen mischen
 I just discovered delicious Iranian barberries in my local discounter which I will use for my next pud
It is the time of year where warm and sweet things are needed to keep the upper lip stiff.
And what is more, this delicious bread-and-butter pudding is perfect for all of us who don't like to waste food.
All you need is:
Butter, to line the dish with - generously!
Left-over croissants/brioches/hot cross buns/ chollah bread/ scones etc. that have gone a bit stale, cut into thin slices.
Raisins, cranberries, candied peel - whatever you find in your cupboards - to sprinkle between the layers of bread.

A milk,single cream, and egg mixture that will cover the bread mountain, amply.
Bake at 180° in your oven, until it browns and fluffs up soufflée style
I find it too heavy to eat as a dessert, so we had it - still warm - with our afternoon tea.

Tuesday, 13 October 2015

Wenn's draußen graut, ruft die Küche

Manche Tage sind eben langweilig. Grau. Kalt. Nicht inspirierend. An manchen Tagen ist das tollste, was man schafft, ein paar Punkte an der to-do-Liste abzuarbeiten. Die Steuer wartet noch, aber ich hab die Zwetschgen in Marmelade verwandelt, den Elektroschrott auf den Wertstoffhof gefahren, das Suppenhuhn gekocht und ins Eisfach gestopft und mir die grüne Plakette fürs Auto besorgt.
Aber: nach der Wäsche ist vor der Wäsche, und endlich Klo geputzt? eine Sysiphosarbeit.
(Übrigens muss man sich Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen, sagt Camus, "Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen". Ich weiß nicht, wie viele Klos Camus geputzt hat.)

Zumindest habe ich, seit meine Mutter nicht mehr lebt - und wie gruslig schnell man sich daran gewöhnt, das zu sagen, "sie lebt nicht mehr" - kein Bügeleisen mehr in der Hand gehabt. Und die Winterreifen muss ich auch nur einmal im Jahr aufziehen lassen. Ich habe längst akzeptiert, dass es vernünftiger ist, mein Geld  mit dem zu verdienen, was mir leicht fällt und anderen - ich geb's zu, Männern - die das richtig gut können, genau dieses Geld dafür zu geben, dass sie Reifen wechseln, Ausgüsse entblocken und Wände streichen. 
Ich kann dafür kochen, und das vergoldet mir auch den greislichsten Tag!
Vor allem, wenn ich im Kühlschrank noch einen Rest Pastateig habe, sowie etwas übrige Bolognese-Hackfleischsoße. Dann mache ich blitzschnell ein paar Teigtäschchen:
Teig mit dem Nudelholz so dünn wie möglich ausrollen
Mit einem großen Glas runde Teigscheiben ausstechen
Einen Löffel Hackfleischfüllung draufsetzen
Und dann kreativ krendeln!
Im Dampfgarer (oder im Bambuskorb über ein wenig kochendem Wasser im Topf gesetzt) ca. 15-20 Minuten dämpfen.
Mit dem restlichen Ragú essen. 
Und dann: auf geht's mit dem nächsten Apfelkuchen
Die schönen Sonnentage kommen ja bald wieder!
Some days are gray. cold. not inspiring. Some days, the best you can hope to achieve is to tick off a few items on your to-do list. The tax return is still lurking, but I have turned plums into preserve, I driven my bits of electrical rubbish to the tip, I've boiled the chicken and stored the soup in the freezer and I got my green sticker for the car (you need this to drive into Munich - tourists need it, too, by the way).
But after the wash is before the wash, and if you think you just cleaned the toilet...it's an uphill struggle.
At least I haven't had to do any ironing since my Mum died (and how eerily easy it seems to write these words, Mum and died). I changed my winter tyres - a job that only needs doing once a year, and it is done by a man in the garage. I have long understood that there is nothing to be gained from doing jobs I hate and can't do: unblock sinks, decorate, change tyres. I'm good at other stuff.
For instance: cooking
It's easiest, when there is some left-over pasta dough in the fridge, and a bit of bolognese sauce in the pan.
You roll out the dough as thinly as you can, cut out rounds (e.g. with a large glass)
Put a dollop of meat sauce on each round, and close the dumpling (look here about 11th minute on how to do this.
place the dumplings in a steamer (or in a bamboo basket over a pot with boiling water) and steam for 15-20 minutes
Eat with the remaining meat sauce - yum!
and then....start baking your apple tart! Sunny days will return.

Sunday, 11 October 2015

Nebel auf der Stadlbergalm

Schön neblig war es gestern.

Eigentlich dürfte ich das garnicht erzählen, wie schön es auf der Stadlbergalm ist, und wie schnell man von München (und auch von Grafing) über Miesbach da hinkommt. Aber, jetzt ist es schon zu spät. Eine wunderhübsche kleine Wirtschft im Oberland, geführt von zwei begabten jungen Männern, die neben Linsengerichten und Leberkäse auch sehr gute Kuchen backen.

Der Aufstieg vom BOB-Bahnhof Agatharied dauert nicht mal eine Stunde, sehr gemütlich und eher nicht hochalpin. Aber bitte nicht alle auf einmal hinfahren!

Jedes Jahr im Oktober kommen die Freunde der bayrischen Sangeskunst dort zusammen, trinken Weißbier um 10 Uhr früh und singen; es ist ganz reizend. (Mehr bei Luisa)
***
Yesterday Luisa and I braved the fog and visited a sweet little café in the hills between Munich and the Alps, for a few hours of singing and eating cake.
What a perfect way to spend a foggy day.

Thursday, 8 October 2015

Die Teigtasche schlechthin, or: pasta basics

Der Föhn, der Föhn! Jetzt hat er das schöne Wetter weggeblasen.
***
Our famous alpine winds have blown the blue skies away 
 Dass ich Teigtaschen aller Art liebe, ergibt sich ganz zwanglos aus diesem Blog - die chinesischen, die italienischen, die osteuropäischen...die österreichischen Kasnudeln...
Angeregt durch Friederikes Beitrag, machte ich mich wieder mal an die Herstellung von Ravioli. 
Nudelteig machen ist das Zen-Erlebnis unter den Küchenaktivitäten. 
KonZenTration! Geduld! Am besten ruhige, trancige Musik hören dabei.
 Aus Italien habe ich mir Hartweizengrieß von de Cecco mitgebracht, den ich 1:1 mit Wiener Griessler mischte (normales 405 oder 00 geht natürlich auch).
200g Mehl mit zwei Eiern. Beim Kneten wie immer die Hände befeuchten.
  Die Bahnen durch die Pastamaschine treiben bis zum Punkt 6.
Dann geradeschneiden, Häufchen der Füllung draufsetzen und eine zweite Teigbahn drauf legen.
Sanft den Teig um die Füllung herum festdrücken, dann entweder mit einem Ausstecher oder einem Glas die Ravioli ausstechen.
 Die Füllung machte ich aus gekochtem, zerdrücktem Kürbis (mit Muskat würzen, ich nahm Baharat statt Muskatnuss), gemischt mit diesem weichen Gorgonzolakäse, bei dem ich mich zurückhalten muss, ihn nicht wie Nutella mit dem Löffel zu essen.
Making fresh pasta is my Zen experience in the kitchen. It requires conZentration and patience. Best while listening to calming trancey music, such as this.
My blog shows how fond I am of pasties, from Chinese dumplings to Italian ravioli, Austrian cheese pasties and Easter European pirogi, samosas, mantis...
 This week I made ravioli. 
From Italy I had brought some durum wheat flour, I mix it 1:1 with plain flour. 
200g flour and two eggs, wet your hands during kneading to keep the dough supple.
  Divide into eight pieces and push through your pasta machine until number 6.
Cut dough into straight strips, spoon a bit of filling on them and cover with another strip.
Gently press the dough around the filling and cut rounds with a ravioli cutter, or with a glass.
For the filling I used pumpkin boiled until soft - you can also roast it in the oven, of course - seasoned with nutmeg or baharat. I mixed with that soft gorgonzola cheese I find hard not to eat by the spoonful like nutella.
So köstlich sah der fertige Teller aus, mit einem kleinen Kürbisragout: weich gekochter Hokkaido mit dem Rest Gorgonzola
***
Delicious with a touch of pumpkin ragout: a piece of pumpkin cooked until soft and mixed with the remaining Gorgonzola
 
Kann es sein, dass ich mich zum letzten Mal in den Steinsee wagte? Es war sonnig und die Luft war warm, und ich war fast allein, das Wasser eine kühle - coole - Umarmung. Heute schüttet es.
*** 
This may have been the last time I swam in my lake. The sun shone, the air was warm, the water a cooool embrace. Today it is pissing down.