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Medizin

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 Schwimmen, jeden Tag. Was für ein Glück - So lucky to be able to swim every day   Wenn man dann, wie wir, hin und wieder die Sokos im ZDF anschaut - für die Werbung ist das die Rentnerstunde - wird man bombardiert mit sinnlosen Mittelchen gegen alles Mögliche.  Dass Ginkgo gegen Demenz ungefähr so wirksam ist wie ein Gebet, und dass man bei Magenschmerzen besser einen Schluck Sprudelwasser, oder meinetwegen Cola, trinkt und dann gescheit rülpst, anstatt wieder die Pharmaindustrie mit einem Päckchen Tabletten zu unterstützen - logisch, oder? Wenn der Bauch drückt, geh an einen ruhigen Ort, reibe das Bäuchlein, beug dich vornüber und furz dich frei. Aber sowas sagt man nicht im Fernsehen, aus demselben Grund wie das Menstruationsblut in der Bindenwerbung immer überraschenderweise blau war!  Apropos Sprudelwasser, übrigens - in London wurde ich von der jüngeren Generation über „Hard Seltzer“ informiert, ein neues, völlig überflüssiges Alkopop aus Amerika: Sprudelwasser "mit Al

Heute nur Bilder. Und natürlich ein Kuchen.

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Übrigens: wenn ihr anonym kommentieren müsst, schreibt bitte euren Blog Namen dazu, sonst weiß ich ja nicht, wer ihr seid. Ich muss jetzt sogar auf meinem eigenen Blog anonym kommentieren UND meinen eigenen Kommentar freigeben...mei... Wir waren mal wieder in Hittisau, in Vorarlberg, zum Thema Yoga, Schwimmen und Essen. Wandern eher nicht, die Temperaturen ließen es nicht zu... Essen zu besichtigen auf Instagram... We went back to Hittisau in Western Austria, for our annual Yoga, Water and delicious food. No hiking, due to forbidding temperatures. You can see what we ate on my Instagram feed!  Ach, und Nachtrag zu meinem letzten Post: ich komme also gerade zurück von einem ruhigen Wochenende im österreichischen Vorarlberg. Nix zu meckern, idyllische Pension, super Essen, wir haben einen riesigen Raum für unser Yoga, abends fließt auf der Terrasse der Aperol Spritz. Die Häuser sind alle aus nachhaltigem, regional gewachsenem Holz, die Menschen fortschrittlich. Und dann, bumm. Kommt der

Gratitude - dankbar trotz allem

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Leute, es ist Sommer. Die Balkontüren, die Fenster sind auf. Ich wohne in einer kleinen Wohnanlage, neben einer mittelgroßen Anlage mit zwei sechsstöckigen Häusern, die in Grafing früher als „das Hochhaus“ bekannt waren. Beide werden von einer Hausmeisterfirma betreut. Super. Alles immer in Ordnung.  Im Sommer nennen wir das den Hausmeisterterror. Man möchte nicht auf dem Balkon frühstücken.Sie mähen gefühlt jeden zweiten Tag die Rasen. Sie schnippeln mit schwerem Gerät am Gebüsch herum. (Eins der ersten Worte, die ich auf dem Land in Italien lernte, war "decespugliatrice", Heckenschneider.) Sie blasen Laub, auch wenn keins da ist - jedes Blättchen wird gnadenlos gejagt bis es sich ergibt. Einmal wurde ein Mann gesehen, der kurz mit Rechen hantierte, ansonsten haben sie für alles irgendein motorisiertes Gerät. Hausmeister sind übrigens immer Männer. Immer. Ich sag ja nur. Aber wer jetzt denkt, auf dem Land sei der akustische Frieden... jedes Haus hat einen Rasenmäher, und der

Wasser, Luft und Kuchen

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 Liebe Welt, es wird wieder! Ich bedanke mich für die Teilnahme (wie gesagt, schwierig auf die Kommentare individuell zu antworten), und die vielen guten Wünsche haben ganz klar geholfen. Es ist zwar nicht schön dass es anderen auch ähnlich geht, aber irgendwie doch beruhigend. Hab einige Ratschläge befolgt, bin zum Beispiel mit Luisa in die Berge gefahren. Jetzt weiß ich nicht ob es die Bergluft war oder das köstliche Schnitzel in der Alpenrose, aber es hat was bewirkt. Gestern endlich wieder in den See getaucht.   Einmal Schnitzel(chen), einmal Tellerfleisch mit frischem Meerrettich. Hilft gegen fast alles. Life can be delicious.  Just keep away from the news. It seems that all the good wishes and good advice have helped me get better.  A Sunday outing to the mountains and a wonderful alfresco meal in one of our favourite pubs added to the well-being.  Now I have returned to swimming! Nach dem Rezept von Signora Luigis Oma habe ich diesen schönen "Träubleskuchen" gebacken.

Seltsame Befindlichkeiten

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Liebe Leserinnen, dear readers - so schaut’s aus.   Sommer am Balkon     *** Staycationing   Jetzt lässt mich der blöde Google meine eigenen Einträge nicht mehr kommentieren. Diese ganze Cybersicherheit macht das Internet wirklich zum Hindernisparcours, überall soll man ja sagen zu Cookies, wie lästig das ist.. Mei, und sonst: ich taumle von einem Tag zum anderen, ich glaube ich hab long covid. Einen Tag geh ich schwimmen und koche Mittagessen, am nächsten Tag liege ich wie eine tote Fliege im Bett.. schlafe am hellichten sonnigen Nachmittag. Nachts wache ich schweißgebadet auf, trotz immer leichterem Bettzeug. Ich fürchte, ich hab es mir aus England mitgebracht. Hat jemand Erfahrung damit? First world problems? Na klar.  ***     ***     ***     *** Seems like now I can’t comment on my own posts any more, or reply to comments. Cyber security has turned the internet into an obstacle course - all those cookies you are asked to allow at every turn. These days, I am staggering through th

Die Woche danach - The week that followed

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Was so war, seit ich wieder zuhause bin. Oder dahoam. Zuerst wunderbar. Im See. Dann: neues Handy. Neue SIMkarte. Aktivieren. Wir kennen Sie nicht. Anrufen. Hab kein Netz. Bin Aldikundin. Helpline: tippen Sie die Zahlen der Simkarte ein. Habe altes Telefon, nix tippen. Habe kein Handy. Undso weiter, wer kennt es nicht. Internetvergiftung. Warum spricht keiner mit mir? Dann 'Telebanking": Versuch Internetbanking. Einloggen. Wir kennen Ihren Usernamen nicht. Passwort passt auch nicht. Bankinfo abrufen. 20 Minuten Wartezeit. Wollen Sie warten? Undsoweiter. Servus, Idylle. How was it, being home again? Started promising with a swim or two. Ended with Internet poisoning. No more people to talk to about my new SIMcard that won't let me in. Waiting time on the phone 20 minutes - wanna wait? No thanks. F***Off New phone, no connection. And so on. Who hasn't been there....    Dann, Flohmarktrausch mit Luisa:  3€ RayBan Sonnenbrille etc. Neider sagen, höhö Thailand fake.  Ist mi

England - Hauptsächlich Kuchen. Und Eier.

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 Als erstes die Eier. Überall haben wir Eier gegessen. Jedes Café - Eier. Meistens mit Instagram-freundlichem weichen Eigelb. Aus Insta kannte ich auch Turkish Eggs - Cilbir -  die ich hier zum ersten Mal genoss (ich war noch nie in der Türkei). Jetzt muss ich sie unbedingt regelmäßig haben. Rezept zum Beispiel hier .    Eggs everywhere, every café has its version of eggs benedict, eggs florentine, scrambled eggs, scotch eggs...A new one on me was Cilbir, Turkish eggs. I wasn't sure about eggs on Yoghurt, but it was delicious. Find a recipe here . Scotch eggs -  einst ein eher fragwürdiger Pub-Snack, jetzt Sterneküche formerly somewhat unappealing pub food, now Michelin star food.   Eggs benedict - in deutschen Cafés immer noch eine Seltenheit, ebenso wie die spinatbelegten Eggs Florentine.      Rührei with Chorizo in the café at Dulwich Picture Gallery   Unsere erste Mahlzeit war wie immer das traditionelle Curry vom Lieferservice Tiffin Tin. Kuchen gabs natürlich überall, Fish a