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Neues bei 356

Fast food

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So richtig mit kochen befasse ich mich erst ganz ganz langsam. Ich bin immer noch im Sommermodus, nach einer Ferienzeit mit viel Ausgehen in London und auch bekocht werden - was eigentlich sehr nett ist!
Aber zum Thema Rumfortküche habe ich mal schnell einen Beitrag: die Überreste dieser Reispfanne waren nicht ganz genug für zwei. Also habe ich noch eine Menge Käse gerieben und daruntergemischt, und das ganze ( ohne Ei, natürlich) in eine Blätterteighülle gepackt.  Und - Überraschung! Schmeckt hervorragend.
Die Reispfanne war eine Mischung von braunem und schwarzem Reis, mit Zucchini, Paprika und Tomaten, nach dem Motto "hau dir ein Ei drüber". M-hm.
I haven't quite gotten back into cooking, still in holiday and summer mode. In London we went out quite a bit, and I enjoyed being cooked for a lot! My friends are such good, unfussy cooks who don't take pictures of their meals for posterity, like me!
But here I have a very nice fridge clearing idea for you!
I made som…

Herbstliches Intermezzo

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Der Vollmond hat, wie immer, dem Wetter einen neuen Dreh gegeben. Heute früh zum ersten Mal Nebel, dicht und grau. Ich machte einen kleinen Spaziergang und badete ein wenig im Wald - allerdings nicht im Spiegelweiher, den fotografierte ich nur mit seinen Spinnennetzen. Später kam dann die Sonne, natürlich. Wir fuhren nach Bad Feilnbach, es war uns nach Schnitzel. Das Essen dort kennen meine LeserInnen inzwischen zur Genüge, ich zeige es trotzdem nochmal. Zufrieden mampfend bestätigten wir uns gegenseitig, dass in London zwar das Essen vielfältiger und spannender ist, aber dass man in Bayern einfach gut essen kann. ***  The full moon has shifted September into autumn mist mode. This morning I followed the mist and did a round of forest bathing (or just call it a walk, maybe?). Later the sun came out and warmed everything up. We decided it was schnitzel day and drove to our favourite country pub. You've seen the food before here - but just check it out again. We agreed that, wh…

Kunst und Kuchen

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Eine Bücherei mit Kuchen auf dem Hochzeitsfest meiner Freundin Nkechi.

Meinen ersten Post nach den Ferien widme ich dem Thema Kuchen. Kuchen hat sich auch in London zu einer Kunstform entwickelt. Als ich in London lebte (1976 - 2001), gab es in Soho ein paar kleine französische Patisseries (gibt's leider nicht mehr), und in Hampstead fand man Konditoreien der ungarischen und deutschen Flüchtlinge. Und auf der anderen Seite der Stadt in der Nähe der Portobello Road, war das Café Lisboa mit seinen damals unglaublich exotischen Natas.

Inzwischen ist die ganze Stadt ein Kuchenparadies, überall findet man wunderbare Cafés und Bäckereien. Sogar die Supermärkte haben sehr essbare frische Kuchen und Torten. Die populäre Backsendung "Great British Bake-Off" hat wohl das ihre dazu beigetragen? Zur Zeit sind  Kuchen mit Sauerteig angesagt, das Image der englischen zuckersüßen Gebäckstücke ist im Schwinden.

*** Cakes in a library, courtesy of my talented friend Nkechi for her weddi…

Vorläufig letzter Gruß aus London

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Heute waren wir in Hampstead Heath spazieren.  Weil es so kompliziert ist, auf dem iPad mit Fotos zu bloggen, warte ich jetzt bis nächste Woche wenn ich wieder mein volles Arsenal zur Verfügung habe. Es gibt ja noch einiges zum Thema Essen... *** Today we visited Kenwood. It's really difficult blogging and sharing pictures on my iPad so I shall leave you now until I'm back home next week where I can edit the pages. There's all that food to come...

Party time in Hornsey Rise

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E., originally from Budapest, has lived in the house where I am staying for many years. The four women have been my friends for the same number of years, I was at home in this house like in my own house (which is just down the road). E. has lived in London for fifty years and this is what she celebrated, with characteristic abandon, on Sunday. I saw many friends I hadn't seen for a long time, recognized instantly despite some grey hair here and there. All the children who used to play in the joined-up gardens are now  grown up and interesting adults, many with children of their own.
The evening ended with E. dishing out her spicy Hungarian bean soup, called Bablaves, the giant beans were brought from Hungary by a friend.
Oh, and I contributed the plum tart!
Yesterday was spent in a hungover haze...

Classic english Pork Pie! A marvel.
slightly more modern: vegetarian wraps












und immer wieder BUBBLY!

Am Ende jeder Party gibt es die berühmt ungarische Bohnensuppe, Bablavesch. Jetzt au…

Fun factor 50

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Hello Chris B., if you still reading my blog, this one's for you!
 Vor 32 Jahren arbeitete ich als youth worker in North London College.. hier sind zwei meiner damaligen "Kids", die dann politisch korrekt als "Young people" bezeichnet wurden. Sie sind jetzt Mitte 50, und ich 71. Es war sehr lustig. Hinter uns feierte eine ganze Meute Feuerwehrmänner einen Abschied.. es wurde feucht!!!fröhlich.  Adam, my then co- worker
I met up with some of my "kids from Pluto" in the Globe pin in Hackney - one of the last pubs that serves wine as "red or white,dear?" and crisps for food. We are 32 years older, it beggars belief. Much laughter. Behind us was a large party of firefighters, sadly not in their wellies.
Below: 30 years ago in Berlin.

And now... for something completely different, me at Somerset House.

Die Leichtigkeit der Verdrängung

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Während das Land in Aufruhr ist über den Coup von Boris Trump, gehen wir an Londons South Bank spazieren und genießen die verspielte Kunst von Olafur Eliasson in der Tate Modern. Das Gefühl lässt mich nicht los, dass dies vielleicht mein letzter Besuch in London ist, dass hier etwas zu Ende geht. Zu Ende ist auch die wunderbare Sommerhitze, jetzt wird es herbstlich am Morgen.
 While the country is gasping in shock about Johnson's latest shameful move, we are promenading the south bank, enjoying Olafur Eliasson's playful art and soap bubbles. The best of the summer heat is gone, and I wonder if this country will welcome me on my next visit.


Großes Kino

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Last night in Arthouse Crouch End we finally went to see "Pain and Glory". Almodóvar never disappointed me - from the shock of the first film I watched (La Ley del Deseo in Soho, many years ago) to this wonderful elegy on ageing, love and getting out of it.
Great film, wonderful postmodern fleapit with cheap drinks and non-rustling snacks for the film.
***  Gestern Abend also Almodóvar. Dolor y Gloria. Was für ein toller Film, jede Wendung eine Absage an Hollywoodklischees. Kein überspitztes Drama, keine unglaubwürdigen Fügungen außer dem, was das Leben manchmal spielt. Kein Geballer, keine Misshandlungen. Jede Figur muss man lieben.
Und natürlich stilvoll bis ins letzte Detail.
Und ob Elizabeth Taylor wohl die Socken von Robert Taylor stopft?

Das Arthouse Kino in Crouch End ist ein wunderbares Nachbarschaftskino, es sieht ein bisschen grungy aus als wäre  es schön immer da, aber es ist erst 5 Jahre alt. Es gibt Getränke von Grüntee bis Whisky (5£ für einen doppelten) und K…

Scorcher! Neues von der Insel.

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Ich erlebe gerade einen entspannten, faulen Urlaub in einem idyllischen Londoner Garten. Gestern früh ging ich mit Debbie im (hier namenlos bleibenden weil inzwischen chronisch überlaufenen) See schwimmen. Heute ist es so wunderbar heiß, dass niemand Lust hat zum Carnival zu gehen. Wir  schaffen es gerade mal zum nahe gelegenen klimatisierten Marks&Spencers um Fisch und lemon drizzle cake zu kaufen. Morgen vielleicht werden wir aktiv...vielleicht auch nicht.
 View from the balcony   Fürs Café reicht es zwischendurch *** a Café visit here and there Hot city, languishing in the cool green garden, forgetting about Brexit and Brazil, instead rejoicing with Ralph about England winning the Ashes. Don't ask. Reading all the papers, eating cake. Holidays.

Great expectations

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All shall be well, and all shall be well and all manner of things shall be well.
Dieses Uralt-mantra habe ich bei einer meiner Reiseträume im Guardian gefunden. Es war im schönen englischen Städtchen Norwich, wo dieser Satz der Stadtheiligen St. Julian zugeschrieben wird, die überraschenderweise eine Frau war.
All shall be well... das ist doch besser als das abgeschmackte "...und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende".
Das nur am Rande. Aber alles ist noch nicht ganz gut, es wird noch gehustet, und etliche Bäume sind wohl auch draufgegangen mit all den Papiertaschentüchern. Und jetzt ist auch noch der kurze heiße Sommer vorbei?
Die Reisesaison geht jedenfalls weiter, demnächst geht's wieder mal nach England, und ich freu mich schon auf den Aufenthalt in unserer Sommerwohnung, auf englische Bücher, auf die Märkte, auf die Frühstücke im Garten mit den FreundInnen, aufs Meer, auf die zahllosen Enkelkinder, eine Hochzeit, und äh, aufs englische Fernsehen...


*** I gues…