Saturday, 22 April 2017

Unterwegs

Aber es ist ja doch Frühling, in Elkofen, an den Spiegelweihern *** After all, spring is there in my village

 Ach - und hier noch Gedankenfutter für alle super-achtsamen EsserInnen: Achtung, Kollateralschäden!
Vielleicht doch besser einmal in der Woche heimisches Schweinefleisch für den Proteinhaushalt?

 
 
 Spargelgericht mit Schilchersekt. Ein Bild aus vergangenen Zeiten in unserer Müncher Wohnung
***
A spring spread with asparagus and pink bubbly from those happy days in our Munich flat

Thursday, 20 April 2017

Ohne Titel oder: kr...§§$xx?x

Zefix! meine kostbaren zwei Wochen Osterferien, und ich liege auf dem Sofa mit diesen komischen Rückenschmerzen und fluche auf die Kälte und das Aprilschneetreiben (übrigens völlig normal hierzulande).
Leide ich an kältebedingtem Ischias? oder sterbe ich an irgendetwas?
Da fällt mir immer der Witz ein: Krankenschwester zum Oberarzt: "Herr Doktor, der Hypochonder auf Zimmer 10 ist gestern nacht gestorben." Oberarzt: "Jetzt übertreibt er aber!"
Ich bin's nicht gewöhnt zu leiden, hatte mein Leben lange eine Konstitution wie ein Ochs. Jeder unangemeldete Schmerz führt unweigerlich zum Tod. Naja, hoffentlich nicht.

Aber dank Schmerz und Kälte fallen sämtliche Ausflüge, die ich mir so schön vorgestellt habe, ins Wasser und ich versuche, auf dem Sofa das Beste draus zu machen.
Nicht mal Lust auf Kochen habe ich, Alarmstufe Eins! Diese Woche vermurkste ich nur eine Ladung Spargeltörtchen.
Wenigstens kann ich in den WWW hinausmeckern. Danke!
Und bald fliege ich nach England, komme was wolle. Obwohl mir Portugal im Moment ein sicherer Ort zum Aufwärmen wäre. Mecker, mecker.

First world problems...

I am very much not amused as my precious Easter holidays are being ruined by  April snowfall (nothing unusual, by the way), plus the return of my mysterious back pain. Sofa was not what I had in mind for these holidays, and I don't even feel like cooking (apart from producing a batch of virtually inedible asparagus tartlets).
Red alert!
Having enjoyed a constitution like an ox all my life, every little unannounced pain is invariably The End. Which reminds me of my old joke: Nurse to doctor: "the hypochondriac in room Nr. 10 died last night". Doctor: "Now then, isn't that a little bit over the top?"
Try to be positive; at least I can whinge to the whole world.
Dear London, soon I will be there. But don't be offended when I say that I wish I had booked a ticket to Lisbon, a safer option for my chilled through self.
Wenn ich sage, keinen Hunger - ich meine damit, keinen großen Hunger. Also machte ich mir heute aus übriggebliebenem Kartoffelbrei zwei Kartoffelwaffeln. Einfach Püree mit einem Ei, geriebener Muskatnuss (oder Baharat) und Mehl mischen, bis ein streichfähiger Teig entsteht. Rein ins Waffeleisen deiner Wahl und schön bräunen.
Ein Seelentröster.
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When I say I am not hungry, I mean - not very hungry. Always up for a bit of soulfood, I made these potato waffles with some leftover mash. Fold an egg and some flour into the mash to make a spreadable mix, season with nutmeg or baharat. Let the batter brown nicely in your nearest waffle iron.

Monday, 17 April 2017

Ostern auf dem Sofa


An diesem kühlen, verregneten verschneiten Osterfest kam die Lieblingsnichte auf eine dreitägige Sofakur zu uns. Keine Instagramtauglichen Gerichte wurden fotografiert, wir machten es uns zwischen schnellen therapeutischen Spaziergängen gemütlich mit Schoko- und anderen Eiern, Lammbratwürsten vom Biometzger mit Polenta und meiner Lieblingstomatensoße nach Marcella Hazan, einer Lasagne und dem Wohlfühlklassiker unserer Familie, Spinat mit Ei mit neuen Kartoffeln. Das Osterfrühstück mit geplanten Eggs Benedict fiel aus, weil wir alle zu lang geschlafen haben und uns hungrig an den Frühstückstisch stürzten. Dafür gab es selbstgemachte Scones die zwar genau wie Scones schmeckten, aber etwas unansehlich waren ("hab keinen Hunger" kommentierte die L.N.)

 


This cool, rainy snowy Easter my favourite niece came to stay and recover on our sofa for a few days. Between dutiful walks, we ate food that was delicious but not really instagramable. We had lamb sausages with polenta and my favourite tomato sauce. We had lasagne and the family's favourite comfort food, spinach, fried egg and new potatoes. My attempt at baking scones turned out thoroughly scone-like but not real beauties. Favourite niece said no thanks, she is used to better things from my kitchen. Easter breakfast was a rush job because we slept too long, but the quails' eggs went down a treat.




 Zur gleichen Zeit feierte Lola, meine liebste spanische Freundin, eine Hochzeit von zwei Freunden an einem sonnigen andalusischen Strand - dieses Foto ist einfach zu schön, wie aus einem Film von Fellini.
 Meanwhile, on a beach near Cabo de Gata in Andalusia, Lola celebrated a gay wedding that looks like a scene from a Fellini movie. Just had to share this picture.

Wednesday, 12 April 2017

Grün und Blau, mit Spinat

Fast ein Sommertag am Montag. Zum ersten Mal schwamm ich ein paar Züge im Steinsee, anstatt schreiend gleich wieder rauszustürzen. Der Wald und der See sind märchenhaft, Veilchen, Anemonen und sprießendes Blaubeerkraut, und mit dem Blau und dem leuchtend frischen Grün an den Bäumen möchte man dauernd nur jubilieren.

Auf dem Heimweg vom Steinsee bekam ich im Auto zufällig diese Sendung mit und war so gefesselt, dass ich mir daheim den Podcast anhörte. Faszinierend, mit welchem Willen und unglaublicher Motivation Verena Lugert (aus Augsburg) diese höllische Ausbildung in Gordon Ramsay's Sterneküche in London durchgezogen hat. Das Buch, das sie darüber geschrieben hat, "Die Irren mit dem Messer", werde ich mir sicher besorgen; vielleicht hilft es mir, den Wahnsinn Sternefresserei besser zu verstehen.
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Monday was almost like a summer's day, and I had my first almost swim in my beautiful local lake. Nature is all shimmering greens and blues, walking through the woods I saw violets and white anemones, trees in bloom and the water sparkling and blue. Managed a few strokes in the lake, almost a swim.
On the way home I listened to a radio programme about a woman (from Bavaria!) who managed to train in Gordon Ramsay's hell's kitchen and lived to write a book about it. Fascinating peek into the crazy world of Michelin starred cuisine. Jay Rayner very brilliantly stripped down one such establishment recently. Hilarious.
 Daheim machte ich einen Spinatstrudel aus meinem Lieblingsblätterteig, gefüllt mit Spinat, in etwas Butter geschüttelt und mit krümeligem Fetakäse gemischt, gewürzt mit Baharat und gedeckelt mit einer Schicht Teig. Blätter als Deko formen, oder gleich so essen... Dazu neue Kartoffeln vom Milliheisl um die Ecke, und geschmortes Zucchinigemüse.
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And back home I enjoyed my wonderful home cooking: spanakopita. My home-made staple quark pastry, filled with buttery spinach and crumbly feta cheese, seasoned with baharat. You can take or leave the  decorative leaves...
Served with new potatoes from the local farm and braised courgettes.

Saturday, 8 April 2017

Scheuklappen und Ohrenschützer

 Tulpen... Narzissen... Sonnenlicht... Spargelrisotto... Lammkoteletts... FRÜHLING!
Hier gibt es ein Risottorezept - aber das könnt ihr ja alle.. Die übrige Welt wird mal wieder AUSgeblendet.
Tulips.... daffodils... cute little flowers... lamb chops... sunshine... risotto with green asparagus... its SPRINGTIME
The rest of the world is lost to me.

Thursday, 6 April 2017

Khachapuri - Abenteuer mit Käsebrot

Als ich einmal in einer Kochsendung einer Frau zusah, die dieses Brot aus dem Ärmel schüttelte, dachte ich, hey, das sieht einfach und gut aus. Kann ich auch.
Liebe Georgier! Vielen Dank für dieses schöne Rezept, und entschuldigt bitte, dass das Ergebnis nicht so ganz eurem Original entspricht. Aber ich werde fleißig weiter üben, denn es ist trotz ästhetischer Unebenheiten sehr schmackhaft.
Liebe Blogleserschaft! hat von euch schon mal jemand erfolgreich Khachapuri gebacken? Tipps sind allzeit willkommen.
Ich habe diesen Hefeteig gemacht aus:
500g Mehl (1050), 20g frischer Hefe, einem Becher Milch, Prise Salz, TL Zucker und einem Ei.
Im gesiebten Mehl eine Mulde machen, darin die angewärmte Milch und die gebröselte Hefe anrühren und arbeiten lassen. Wenn dieser Vorteig aufgegangen ist, alles verkneten. In den Teig habe ich noch eine Handvoll Estragon verarbeitet; ich hatte irgendwo gelesen dass es das passende Kräutlein ist.

Hefeteig kneten ist eine lustvolle Angelegenheit, der Teig ist so seidig und geschmeidig, er lässt alles willig mit sich machen. Nach einigen Minuten meditativer Teigmassage lässt man die Teigkugel in einer zugedeckten Schüssel aufgehen.

Mein Teig übernachtete im Kühlschrank, weil ich  für die Weiterverarbeitung erst am nächsten Tag Zeit hatte. Er ging zwar auf, hatte aber eine etwas hart Kruste gebildet, die erst wieder weichgeknetet werden musste. Vielleicht war das der Grund, dass die gebackenen Khachapuri nicht weich, sondern eher krustig wurden.

Ich machte zwei Brote. Beim ersten - unten Mitte - war der Teig nicht dünn genug ausgerollt und die Käsefüllung kann sich nicht wirklich durchsetzen, es ist eben eher ein Brot geworden.
Das Zweite - unten rechts -  gelang mir etwas dünner und sieht dem Original ähnlicher.
Schmeckt alles gut und brotig, aber der Käseeffekt scheint mir etwas unterwältigend, obwohl ich dem Rezept folgte und eine Mischung von 1 Pckg.Feta und 1 Mozzarella nahm, gemischt mit ca. 30g Butter und wieder gehacktem Estragon.
Bei 180° habe ich das Brot ca. 40 Minuten gebacken.
Auf einem Rost noch warm mit Butter bestreichen und am besten lauwarm essen (kann auch im Toaster kurz wiederbelebt werden, wie georgische Poptarts).
 Dear People of Georgia! I tried my best to make khachapuri the way your grandmothers made it.
It didn't quite work out, but it's only my first try and I am determined to make it perfect next time!
Mine turned out very edible but a little too crunchy, and the cheese content wasn't enough of a feature. My homegrown tarragon came in useful, as it is the herb of choice for this recipe.
Meanwhile, I enjoyed working the yeasty dough and we will be eating it as our daily bread over the next few days.



Monday, 3 April 2017

Einfach schön!

Der Jodelfrühschoppen gestern in Taglaching war wunderbar, das Frühlingswetter hielt noch den einen Tag. Ein Traum von Sonne, Singen, Lachen und Biergarten. Vielen Dank an euch alle, die ihr gekommen seid und so schön gesungen habt!
P.S.: Das Wort Jodeldiplom fiel zum Glück nicht ein einziges Mal
Als erstes der Ohrwurm, der mich nächtelang verfolgte:






ach ja - zu Essen gab es natürlich auch. War ja schließlich Taglaching.

Saturday, 1 April 2017

Mehr Licht als Schatten

 Vor ungefähr 6 Jahren wurde mein linkes Auge operiert und in den letzten Wochen merkte ich, dass es immer schwächer wurde und sich eine Art Schleier drüber legte. Panik! Zum Glück bekam ich sofort einen Termin bei einer sympathischen, kompetenten Augenärztin, die mich beruhigte - anscheinend ist das eine bekannte Spätfolge dieser OP und kann ohne weiteres weggelasert werden - das dauert aber noch etwas...
Wenn der Körper SOS-signale gibt, merkt man erst, was für ein Glück es ist wenn alles funktioniert!
Zur Feier des Tages der erste kreischende Sprung in den Steinsee! Daheim brauche ich dann was zum Aufwärmen, denn so richtig lauschig ist es noch nicht.
Da passt doch dieser Kichererbsengemüsetopf mit Bulgur, einfach, schnell gemacht und köstlich.
Den Bulgur im Verhältnis 1:2 mit Wasser aufgießen, kurz aufwallen und bei kleiner Hitze quellen lassen.
2 Karotten und ein Stück Sellerie aus den Tiefen des Kühlschranks würfeln, in Olivenöl anbraten
Eine Handvoll Champignons stückeln und dazugeben, salzen. Ich hatte keine Dosentomaten, also warf ich die restlichen Cocktailtomaten in den Topf, dazu ein paar Löffel Tomatenmark.
Mit Gemüsebrühe* aufgießen. Eine halbe Dose Kichererbsen - gut abgespült - dazugeben und köcheln, bis das Gemüse durch ist. Gewürzt habe ich mit Salz, Ras-el-hanout, etwas Chili, Knoblauch und Cumin.
Zum Schluss kommt Zitronenabrieb und Zitronensaft darüber - im Originalrezept wird auch noch hübsch mit Zitronenscheiben dekoriert.
Eigentlich gehört auch Koriander dazu, aber den hier frisch kriegen? Also dekoriere ich mit Minze und Estragon - die einzigen Kräuter, die diesen harten Winter auf der Terrasse überlebt haben.
Estragon scheint extreme Temperaturen zu lieben, er sprießt wie wild. Der Rosmarin dagegen ist starr und stockbeleidigt, ganz zu schweigen vom  Oleander. Den Oleander habe ich dieses Jahr einfach draußen vergessen, also hat er Selbstmord begangen. Dagegen habe ich den Lorbeerbaum liebevoll im Keller vor dem Frost versteckt, und er wächst, grünet und blüht.

*Gemüsebrühe wie immer aus Gemüseresten, dem Kochwasser von Brokkoli etc. Dann gieße ich sie heiß in ausgewaschene Marmeladegläser, stelle die auf den Kopf und, wenn abgekühlt, hält sie sich ein paar Tage im Kühlschrank (danke an Hanne für diesen Einglas-Tip!).

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I had a bit of a scare about my eye recently, it was cataract-operated some years ago and has begun to veil over. Panic about losing my eyesight... Luckily I got a quick appointment with the eye doctor (these appointments are like gold dust!) and she reassured me about this being a delayed effect of the op and it can be lasered. Whenever I get that appointment...

It has been quite spring-like and I had my first full dip in the lake yesterday - funny to think it was frozen over only a few weeks ago. Afterwards, I warmed myself with this delishous chick pea dish. which I adapted slightly: tarragon instead of coriander which is hard to get hold of here. For liquid I use vegetable stock that I make from all kinds of leftover bits of veg and store in the fridge in jars. Very handy!
Tarragon, by the way, is one of the only two herbs that survived the winter on my terrace, it thrives in 40°C temperature differences!

The other survivor was mint, and the bay tree I managed to save by moving it to the cellar. But my splendid oleander which I brought over from England has given up and died of frostbite!

Sunday, 26 March 2017

Das Leben und der Sonnenschein


Halb sieben und die Sonne scheint noch.  Ein Tag wie ein Gedicht.
It's half past six and the sun still shining.  A day like poetry.
 























Ich trinke heute auf den Frühling, auf die Rückkehr des Lichts. 
Lasst unser Leben ein Fest sein, sagte Linton Kwesi Johnson in seinem poetischen Gedächtnis an den kürzlich verstorbenen karibischen Dichter Derek Walcott, beide wichtige Stimmen in der zeitgenössischen englischen Literatur.

Zu diesem Fest gibt es bei mir natürlich Kuchen, oder eigentlich einen "Queen Pudding". Gefunden habe ich den auf dem sehr professionellen Blog von Miss Foodwise
Meine Puddingform hat dann letzten Endes einen kleinen, feinen Guglhupf draus gemacht. 


·        85 g feinen Zucker

·        85 g Butter, Zimmertemperatur

·        2 Eier

·        85 g Weizenmehl

·        25 g kleingeschnittene Glacékirschen - hatte ich nicht, ich nahm kandierten Ingwer

·        3 EL Zitronensaft

·        Abrieb einer halben Biozitrone

·        1/2 Tl Backpulver

Ofen auf 180°C vorheizen. eine kleine Backform mit Butter einstreichen
Butter und Zucker cremig rühren, die Eier nacheinander dazugeben und ein paar Minuten verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und darunterziehen, dann Kirschen bzw. Ingwer, die Zesten und den Zitronensaft dazumischen. Den Teig in die Form geben und ca. 45-50 Minuten backen (Zahnstochertest!
´Today I am drinking to spring, to the return of light, with a delicious drink that in England - very unfortunate - shares its name with an item of feminine hygiene. 
"Sit, feast on your life" - this is the last, inspirational line of a poem Linto Kwesi Johnson recited on the death of St.Lucian poet Derek Walcott. What else is there to do?
And today's feast is the Queen Pudding, as found here on Miss Foodwise's blog.

Happier
than any man now is the one who sits drinking
wine with his lifelong companion under the winking
stars and the steady arc lamp at the end of the pier.

 from: White Egrets

Wednesday, 22 March 2017

Die Schönheit der Rübe


Ich probiere immer gern alles aus, was mir in der Welt des Kochens begegnet. Heute finde ich mich im Land der Speiserüben. In Italien gibt es "cime di rapa", ein grünes Kohlgemüse. In England aß ich purple sprouting broccoli, jetzt sind dort Kalettes angesagt. Ein wahrer Foodiekindergarten, mit poké, Einhornkuchen... Obwohl.. diese matcha millefeuille...katchapouri... Aber zurück zur Rübe.

Als mir klar wurde, dass cime di rapa eigentlich nichts anderes ist als das Rübengrün (ein Wort, das meine für Wortschönheit anfällige Schwester sofort bezaubert hat), erinnerte ich mich plötzlich daran, dass im Kohlrabigemüse meiner Oma immer was dunkelgrünes drin war - nämlich das Kohlrabigrün (cavolo rapa), das ja im Supermarkt oft schon entfernt ist. Das Grün! so voller Mineralstoffe und Vitamin C!
Sofort ging ich heute zum Gemüsehändler meines Vertrauens und kaufte Mairübchen.
Geschmort in ganz wenig Wasser, mit dem Mairübchengrün in Butter geschwenkt sind sie köstlich.
Dazu machte ich Fleischpflanzerl und Kartoffelsalat, angemacht mit Radieschen, dem Rübenkochwasser und hausgemachter Mayo: ein Fest!
 In cooking, I often pick up on trendy foods and try them at home. Recently, the Guardian had an article about hipster foods. with kalettes the latest superfood for the culinary kindergarten. Kale and other trendy greens like purple sprouting broccoli or cime di rapa have been on my menu before. But it suddenly occurred to me that cime di rapa are simply turnip leaves.
 I remembered how my grandmother used to cook kohlrabi that always had dark green strips in it: the leaves, which are often discarded, and so full of vitamin C and minerals. Off I went and got some young turnips, with their leaves.
You only need to stew them in a little water and tossed in butter, sea salt and a touch of baharat or nutmeg they taste so good! I served them with a nice meatball and potato salad. I used the cooking water from the turnips to wet the potato salad and added radishes and home-made mayo.

Na gut; nach so viel Gemüse noch was Süßes: hier meine Mousse au chocolat mit filetierter Blutorange
***
And after all that green stuff, here's a bit of chocolate mousse with blood orange filets

Thursday, 16 March 2017

Ach, Bayern! Frühling! Käse!

 Ein wunderschöner Tag am Tegernsee gestern, zu einer Zeit wo noch nicht ganz Deutschland dorthin unterwegs ist und sich quälend langsam, Auto an Auto, durch die Ortschaften schiebt...
Mein Plan war, endlich mal die Naturkäserei in Kreuth anzuschauen; ich liebe es ja, Käse an seinen Entstehungsorten zu besuchen! Die Käserei ist toll, ziemlich neu, am Fuß der Berge. Eine unwiderstehliche Auswahl an Käse, Topfen, Frischkäse, Heumilchbutter und auch sonst alles Mögliche von Schnaps bis Pesto. Dazu das Café, wo man köstliche Käsekreationen (und Dampfnudeln, die man allerdings nach einer Essensportion nicht mehr schafft!) frisch zu essen kriegt. Luisa und ich teilten Kasknödel und Tartiflette, aber drei Viertel der Tartiflette nahm ich mit heim: zu großzügig war der Käse darauf aufgetürmt!
Zum Mittagessen am nächsten Tag kochte ich noch ein paar Kartoffeln und mischte sie unter die Tartifletteresterl. So konnte ich damit auch noch den Engländer beglücken.
Ach ja, und das Essen genossen wir zum ersten Mal in diesem Jahr draußen, später auch den Kaffee auf dem Steg in Tegernsee; glückselig.
Tartiflette, muss man unbedingt daheim machen, so einfach und so befriedigend, wenn man Käse liebt. Es muss nicht immer Reblochon sein, jeder leicht schmelzende Käse geht. Aber so viel wie die liebe Käserei draufgelegt hat, braucht nicht einmal der passionierste Käseliebhaber.
The sun was out, and the car freshly oiled, so off we went to one of the gorgeous lake Bavaria is studded with. There is no point going there during holiday season, with cars backing up through the towns. But this is not the busy time, perfect for an outing.
There happened to be a cheese maker on Lake Tegernsee I've been wanting to check out, being a bit of a cheese freak.
Not only do they make terrific cheese, you can also eat there with a view of the mountains. Alfresco for the first time this year! I had tartiflette, a mountain of cheese more than half of which I took home with me. It made a jolly little lunch for me and the man the next day, with some added potato.
Luisa and I finished our outing with coffee on the other side of the lake, a favourite place to sit and watch people go by and the water lap the jetty...

Sunday, 12 March 2017

The long trip home

Two ladies in an hotel, Oban, Scotland 
 
Eigentlich bin ich von Natur aus ein unruhiger Couch Potato und eine verhinderte Reisende. In meinem Leben sind Reisen meistens zu extensiven Aufenthalten geworden. Eine lange Liebesgeschichte mit Rom, 25 Jahre London, ein Jahr in Sevilla, und jetzt bin ich wieder in Bayern aufgeschlagen. Ich war noch nie in Asien, wo gerade einige gute Freunde aufregende Abenteuerreisen machen, nie in der Karibik, wo Danny in Barbados eine farbenfrohe Fortsetzung von WKD mit anderen Mitteln geschaffen hat. Weder in Kuba noch in Nicaragua, weder in Afrika noch in Indien bin ich je gewesen. Ein bisschen bedauere ich es, aber ich weiß dass ich dafür nicht geschaffen bin, lange Flüge sind mir ein Graus. Ich habe ja in Europa noch so viele Traumziele, die mich beschäftigen: Frankreich und Skandinavien kenne ich fast gar nicht, es zieht mich immer wieder nach Italien, nach Schottland, Spanien, Portugal... Namen die mich verzaubern: San Sebastian, Gargano, Zahora, Almuñécar, Nazaré, Cornwall, Iles de Glenan, Zaragoza...
Ein Leben reicht nicht aus, um alles zu sehen.

Demnächst zieht es mich mal wieder nach Großbritannien...

Sonnenuntergänge am Meer sind überall in der Welt schön.  
Hier in Kent

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Sunsets by the sea are loveley anywhere in the world - particularly so in
Whitstable
Scotland

London














I am not the world's greatest traveller, scared ot long-haul flights... never been to South-East Asia or India, where some of my best friends feel quite at home. Nor have I visited the Caribbean, where Danny has created a colourful offshoot of WKD in Barbados.
I've always preferred to stay a while in places I liked: Rome, London, Sevilla. And then I want to return to them.
But this couch potato is beginning to feel stirrings of travel again... currently, a trip to London is top of the list
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