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Fast alles über die Nudel

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Das Wetter spielt verrückt, es ist doch noch nicht April! Es stürmt, es regnet, dann scheint die Sonne und man stürzt hinaus, um draußen gewesen zu sein bevor es wieder vorbei ist. Momentan schneit es gerade wieder. Aber die Leberblümchen... nein, es ist doch Frühling. *** Our weather is going a bit crazy April fashion - one moment it snows, then the sun comes out, fog in the morning, storms in the night... but the little flowers prove it, spring is inevitable now!

 Mein Leben auf Instagram spielt sich derzeit hauptsächlich im Reich der Nudeln ab. Ich habe mich mit so vielen Pastaias, Sfogliatori, Pastakünstlerinnen (ich empfehle immer wieder die pastagrannies) und Nudelfans verbunden, dass ich inzwischen dutzende von neuen Nudelformen kennengelernt habe.
Es gibt nämlich eine Pasta-Etikette! So heißt zum Beispiel die Bolognese-Sauce in Wirklichkeit Ragú, und man isst sie auf keinen Fall mit Spaghetti, sondern immer mit breiteren Nudeln, z.B. Tagliatelle! Und die größte Verach…

Rein in die Teigtaschen!

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Jetzt versuche ich mal, auf dem Tablet zu bloggen. Nachteil: kein Foto-Editing. Meh.
Ganz schnell zu einem meiner Lieblingsthemen, die Teigtaschen. In Cornwall gab es natürlich bei jedem halbwegs sortierten Krämer die Cornish pasties: köstliche, im Ofen wie Brot gebackene Teigbehälter für gekochtes Fleisch, Kartoffeln und Karotten, oder was sonst vom Vortag übrig bliebIn London fanden wir bei einem Spaziergang am Regents Canal (zwischen Islington und Hackney, wers genau wissen will), ein freundliches venezolanisches Café namens "Arepa". Und Arepas sind auch die köstlichen Maismehltaschen, gefüllt mit gebratenen, karamellisierten Kochbananen und Käse, dazu eine chilischarfe Avocadosauce. Hier findet ihr ein Rezept, um sie selber zu machen. Die Arepas werden mit einem Mehl der Marke "Pan" gemacht, das muss ich  noch recherchieren. Vielleicht geht's auch mit anderem Maismehl? Das Interessante sind ja auch die Füllungen. Allerdings, finde mal in Grafing eine Koch…

Ach, England

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Wir waren in England. Jetzt bin ich wieder da. Und da kommt sicher noch mehr. *** I am back from England. There will be more. Stonehenge Drive-by shooting auf dem Weg nach Cornwall. Dartmoor. Two Bridges Hotel.  Clapper Bridge in Postbridge, Dartmoor. Dartmoor Ponies
 Es war Frühling, Frühling, Frühling. Narzissen, blauer Himmel, blaues Meer, Vollmond, Kamelien... England war praktisch subtropisch. Wir Schneeflüchtlinge waren im Paradies. Possibly the most romantic churchyard ever in St.Just in Roseland

Zu essen gab es auch was - das Übliche. Im Harbour Lights in Falmouth - angeblich der beste Chippie in England. War auch großartig. Mit Erbsenbatz.
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We also  ate. The obvious meal in the Harbour Lights chippie in Falmouth, which claims to be the best in England.  It was really good. With mushy peas.  Rauhe See auf der Fähre von St. Mawes nach Falmouth
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Rough sea on the ferry to Falmouth
 Die Brücke beim Two Bridges Hotel *** Two Bridges in Dartmoor  The Hidden Hut Café in Porthc…

Winter Ade, ich geh!

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google+  verabschiedet sich.  Bye-bye, ich werde es nicht vermissen - es war immer nur eine Art Kopie von Facebook, und belästigte einen genauso immer nur mit unerwünschten Fotoerinnerungen. Ich erwarte nicht, dass das Aus von GooglePlus uns BenutzerInnen von Blogger irgendwie negativ beeinflussen wird, warten wir es ab.

Überall bauen sich diese bedrohlichen Szenarien auf, auch jenseits der Social "Nettworks". Die Außenwelt wird immer kurioser: Kalter Krieg 2.0., Juliette Binoche bittet um Gnade für Harvey Weinstein, Theresa May fährt das Königreich mit Vollgas in den Abgrund, die Queen trinkt Tee und Jeremy Corbyn kann sich nicht entscheiden, Stellung zu beziehen...
Irgendwann schaltet man doch nur noch ab.
Mein Leben ist gerade voller Deadlines: Die Steuer muss ich jetzt mit der diebischen Elster machen (kann das irgendjemand?). Der Brexit betrifft meine kleine Familie in vielen Punkten, und wir haben gewohnheitsmäßig zu lange den Kopf in den Sand gesteckt. Jetzt kan…

Blaue Tage - aber kein Blues

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So viel Blau in diesen Tagen! Und der Föhn hat die Berge gestern wieder ganz nah hergerückt *** These last few days, blue was the dominant colour. Here, the Alps have been moved close again by Föhn, a climatic phenomenon that makes the air extra clear

Immer wenn ich diese blauen Vitelotte-Kartoffeln irgendwo finde, kann ich nicht widerstehen! Diese Farbe, dieses surrealistische  Kartoffelbau!
Sie schmecken ganz einfach wie Kartoffeln, sind festkochend und damit ideal für Gnocchi. Kochen, pellen, und durch die Kartoffelpresse drücken (oder wie Kartoffelbrei zerdrücken). Ich gab zu 350g Kartoffeln ein Ei, Salz und ca. 100g Mehl langsam dazugeben und aufhören, wenn der Teig fest genug ist, dass man ihn zu einer dünnen Wurst rollen kann.  Daumennagelgroße Stückchen abschneiden und mit einer Gabel eindrücken, oder über das Pastabrettchen rollen. Diese entzückenden Holzbrettchen gibt es in Italien auf jedem Markt, und sie sind perfekt für Garganelli.  *** At home, blue was the colour of my…

Eiersucht ist eine Sucht, die überall nach Eiern sucht

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Wer liebt sie nicht, die Eier? Na klar, die VeganerInnen. Ich habe ein bisschen über veganes Backen nachgedacht in letzter Zeit, weil eine Freundin sich auf plant-based-eating verlegt hat. Nicht dass je die Gefahr besteht, dass ich je auf Eier, Milch, Butter, Käse verzichten werde. Aber ich bewundere die Entschlossenheit, mit der immer mehr Leute versuchen, ohne Tierprodukte zu leben. Ich kann, wie immer mehr Menschen, gerne auf mein Kilo Fleisch pro Woche verzichten (der Durchschnittsverbrauch in Deutschland). 

Gerne esse ich hin und wieder den köstlichen Schweinebraten in Bad Feilnbach, die Leberkässemmel oder am Wochenende mal Salsicce oder Schinken für meine Pastagerichte. 
Auf meinem Blog findet ihr nicht viele Rezepte für Fleisch, während Eier immer wieder auftauchen - so wie auf der Galette Breton, ganz oben, auf dem Käsebrot, unten und hier links..

Auch Fisch esse ich mit Bedacht und Respekt; ich will ja nicht schuld dran sein, dass in den Weltmeeren nur noch Plastik schwimmt! Ab…

Harmlose Schokomuffins, scharf geladenes Gröstl

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Heute empfehle ich eine sehr schnell gebackene Kaffee- oder Teebegleitung, kinderleicht und fein. Das ganze Rezept findet ihr bei der Kochpoetin, die sonst mit eher diffizilen Köstlichkeiten glänzt.
Wie immer, sind meine Erzeugnisse etwas abgewandelt: Eigentlich als Red Velvet Cupcakes gedacht, sind sie bei mir zu Black Velvet geworden.
Erstens hatte ich keine rote Farbe (Rote Bete Pulver?? nie gehört). Zweitens hatte ich nur dunkle Schokolade und keinen Frischkäse zur Hand. Ich machte eine Ganache aus 60g Schoko und 30g Butter und verdickte sie mit Puderzucker (q.b., wie die Italienerin sagt - also so viel wie es braucht).