Tuesday, 2 June 2015

Lupenreines Rumfortessen

Mehr Rumfort geht kaum: die Schweinebratenresterl vom Wochenende, fein aufgeschnitten, ein paar neue Kartoffeln und dazu der selbstgemachte Frischkäse mit Kräutern(alles was der Garten hergibt, was nicht viel ist: Schnittlauch, Petersilie und ein paar Brennesseln) und Meerrettich.
Es geht natürlich auch voll vegetarisch, hat ja nicht jede solche feinen Schweinsbratenreste!
Mir geht es mit Radieserln immer so, wenn ich einen Bund  kaufe, esse ich die Hälfte mit Begeisterung und der Rest verkümmert im Gemüsegrab des Kühlschranks. Aber jetzt wird damit gekocht. Ich habe es ja schon einmal hier versucht, aber dieses Gemüse ist mein derzeitiger Favorit: ein halber Kohlrabi und ein paar von den traurigen Radieschen werden in ganz wenig Wasser gar gedünstet und mit ein bisschen Butter und viel Pfeffer abgeschmeckt. Der besondere Touch war diesmal Granatapfelessig; mit ein paar Tropfen davon kann man echt alles veredeln.

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I love radishes. But whenever I buy a bunch, I eat half and the rest dies quietly in the fridge. What to do with them?
I have tried steaming radishes once before, this time I added half a kohlrabi and the two just love each other, with a dab of butter and lots of pepper. Add a couple of new potatoes and cream cheese (our home-made one) with horseradish and herbs, including nettles, and you have a great veggie lunch.
I ate it with some of the leftover weekend roast, and sprinkled my new magic ingredient pomegranate vinegar over it. It adds a fine and  fruity taste to the vegetables.

11 comments:

  1. Ja schau, Harvey, hier ist noch einer! ;-)

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  2. Granatapfelbalsamico ist mir auch schon auf zauberhafte Weise in die Küche und von dort durch den Gaumen gewandert! Wird bei meinem nächsten Besuch in der Schweiz wieder gebunkert!
    Ach du Rumfortqueen.... ich bin deine Adeptin!
    herzlich und bbbbb

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  3. Interessanterweise fällt mein Blick auf das Kartöffelchen rechts im Bild.
    Morgen gibt es Kartoffeln mit Spargel!

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  4. das ist lustig, mir geht es mit den radieschen auch immer so...............sie schaun so toll aus, knackig, rot,..............und dann hab ich bald genug davon und der rest vergammelt (fast)
    warme grüsse aus wien

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  5. . . . diesen Essig brauch ich auch - schon der wunderbaren Farbe wegen!
    Und Radieserl, leicht gekocht, mag ich sehr gern, da lass ich dann immer noch etwas Grün dran, das macht sich auch optisch recht gut ;O)
    Niederbayerische Grüße,
    Doris

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  6. Noch eine Idee für die letzten unter den Radieschen:

    Kürzlich habe ich die Meerbohnen für mich entdeckt und mit ihnen einmal ein Gemüse und beim zweiten Mal einen Salat gemacht mit Radieschen und getrockneten Aprikosen. Als Bett für den Zander, der ziemlich zerrupft aussah :-) Ein Gedicht.

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  7. Danke für die Tipps und Kommentare, ihr lieben 356-LeserInnen!

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  8. am schlimmsten: nicht im Sommer zu sterben, wenn alles hell ist und die erde leicht für Spaten....

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  9. über die "rumfortgerichte" bin ich auf deinen blog gekommen ;) meine mutter hat mal beim mittagessen davon erzählt :) LG Emma

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