Wednesday, 4 November 2009

Angeregt von einem Beitrag von Wienermädl & Co, hatte ich heute Lust, Reiberdatschi zu machen (ihr nennt sie anders, ich weiß aber nicht wie). Als Kinder kriegten wir die mit Sauerkraut, dazu hatte ich aber keine Zeit, weil ich hungrig war. Ich mischte vier geraspelte Kartoffeln mit einem Ei, einer halben kleingeschnittenen Zwiebel, Majoran, etwas Mehl zum Binden, Salz und Pfeffer und briet (brut?) sie jeweils löffelweise in Sonnenblumenöl. Drei hab ich gegessen, wegen der Diät. Den Rest gibts morgen mittag. For my lunch today, I made some quick latkes: four grated potatoes with half an onion, one egg, some flour to bind the liquid, marjoram (you can substitute that with oregano, same family)salt and pepper. Mix and drop large spoonfuls in hot oil (sunflower in my case). Eat immediately, like fast food. You can refry leftovers later, of course.

14 comments:

Grey Owl Calluna said...

Liebe Ilse!
Wenn Jörg die Reibe schwingt, er mag´s nicht so zottig,ja,...dann auch mal gern den Kartoffelpuffer, und noch viel lieber mit Kürbis.
Ich nehme gerne die Küchenmaschine, auch wenn sie dann etwas gröber werden.
Liebe Grüße
Rosi

gila said...

Ja, die passen jetzt bei dem Wetter gut, am besten mit Apfelmus oder Pilzsoße! Im Badischen heißen sie übrigens "Backes".
Gruß Gila

365 Tage said...

Kartoffelpuffer, Backes - ich warte auf mehr linguistischen Input, Leute.

Oona said...

Ich LIEBE Kartoffelpuffer! Mit Apfelmus. Eine ware Wonne. Einmal jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt. Diese letzten zwei Jahre nicht wegen dem Abnehmen. Dieses Jahr muss es aber sein.
LG
Jutta

kaltmamsell said...

EI im Reiberdatschi?! EI?!

Schnick Schnack Schnuck said...

Haha, mit Kohlenhydraten gegen die Pfunde? Das merk ich mir. ;-)

Ingrid Jahn said...

ja ei. meine oma gibt auch immer noch ein wenig quark bzw. schichtkäse zu. bei ihr heißt das ganze backesle. fränkisch ist das.

365 Tage said...

Kohlehydrate, Zucker, Eier - das beste zum Abnehmen, habe ich mir sagen lassen.

Stephanie said...

Hier kommt noch mehr lecker linguistischer Input:
Im Rheinland und auch hier in Westfalen heissen diese Köstlichkeiten ReibeKUCHEN! :-)
Danke für die leckeren Bilder von Dir und die geistreichen Texte dazu, die ich nun schon eine Weile lang verfolge. :-)
Gruß aus Arnsberg,

Stephanie

Anonymous said...

ich reibe zu den Kartoffeln auch Möhre (für die Farbe), Zwiebel und Apfel. Dann Ei und Vollkornmehl, Salz und Pfeffer, quellen lassen und auf geschmolzenen Speckwürfelchen ausbraten - Mist, da ist wieder diese Pfütze auf der Zunge...

Grüßlix

Irka

kvinna said...

Paniermehl und ein, zwei gekochte Kartoffeln hat die Oma da immer 'reingetan. Witzig, ich hab' heute auch welche gemacht. Und ich weiß nicht, ob das mit der Nähe zur niederländischen Grenze zusammenhängt oder einfach ein niederrheinischer Gag ist - wir sagen schon mal "Riefkooche". Und "ruckin" sagt die Wortbestätigung...

Wienermädel + Co said...

3 hast du nur gegessen und wer bekam den Rest?
Superknusprig schauen sie aus, deine Erdäpfelpuffer!

Vegelangelo said...

Also meine Oma hat in die Reiberdatschimasse immer einen EL Strohrum (kein anderer Rum!)gegeben, das klingt jetzt vielleicht etwas bizarr aber probiert es mal aus, mir schmecken sie nur noch so!...und ausbacken in Butterschmalz oder in unraffiniertem Cocosöl...hmmmmmmm!

365 Tage said...

Vegelangelo: Strohrum (ca. 120% Alkohol) gabs bei uns auch immer - aber nur in den Tee. Butterschmalz und Cocosöl klingt gut: Rebel Food.