Wednesday, 13 January 2010

A simple meal

Hier kommt ein weiterer Beitrag zur innerdeutschen kulinarischen Sprachverwirrung. Das Fleischpflanzl, auch bekannt als Bullette und sonstwie (ich warte auf info!) Da es zu mehr Kulinarik derzeit nicht reicht, gab es sie denn auch gestern, und heute wieder und wenn was übrig bleibt, auch noch morgen mittag. Kein Problem, weil lecker. Mit Bratkartoffeln, und gestern abend gab es dazu auch noch Rosenkohl. Einfach guad! Here is a simple and satisfying meal that has its place on the family menu: meat balls, meat patties, rissoles - you name them, I make them. With fried potatoes or potato salad, I can eat them for days. And we did.

23 comments:

Karin said...

Das hier ist übrigens auch eine hübsche Variante. Nicht die typische Bulette, aber lecker: http://www.abnehmen-und-rezepte.de/allgemein/blog-ka-rit/mad-viktor-braun.html
Es ist eine Erfindung meines Mannes, daher habe wir es Mad Viktor Braun genannt.
An Guad´n
Karin

birgit said...

hier nennen wir sie frikadelle
verballhornt auch weckedelle wenn sehr viel brötchen dran ist zum strecken ;)))
lg birgit (kassel / nordhessen)

PepeB said...

Also bei uns (ich meine damit meine Herkunftsregion in Norddeutschland) heißen die Fleischpflanzerl Frikadellen. Ein ehrliches Essen, das ja auch anderswo etwa als Polpette oder Köfte total beliebt ist. Lässt sich ja auch ziemlich variieren durch Gewürze und sogar Füllungen. Könnte ich auch mal wieder brutzeln :-)

kaltmamsell said...

Ich lebe ja mit einem Ausländer zusammen (Bayrisch-Schwaben), der sagt dazu Fleischküchle.

kaltmamsell said...

Ich lebe ja mit einem Ausländer zusammen (Bayrisch-Schwaben), der sagt dazu Fleischküchle.

Matthias said...

haha.... ja, einfach und lecker. bouletten. klassiker. der rosmarinzweig ist ne super idee. brätst du den mit fürs aroma, oder ist der nur für den augenschmaus nachträglich aufgelegt?

Matthias said...

ich bin schon wieder zu schnell mit dem kommentieren..... :) vermutlich hast du den rosmarinzweig eher zu den bratkartoffeln gelegt... das würde ja auch passen....

365 Tage said...

Ich wusste es - das wird lustig. Bulletten und Freakadellen nannte mein Freund Gerhard Seyfried sie. Der Rosmarinzweig - jahwohl, für die Kartoffeln.

Oona said...

In Bremen und umzu heißen sie Frikadellen.

waldviertelleben said...

österreichisch muss ich faschierte laibchen - faschierte laberln beisteuern.

Conny said...

Guten Morgen, in meiner Kindheit hieß das "Muddiii, machsde am Sonnahmd ma wiedr Büffstecks?" (bin Dresderin...) Ich war so begeistert, wenn ich dann mittags aus der Schule kam und mich schon im Treppenhaus der vertaute Brutzelduft begrüßte.

365 Tage said...

so eine atemberaubend amüsante Reaktion habe ich in meinen wildesten Träumen nicht erwartet! danke für die Laberl und die Frikadellen und besonders für das Büffstek!

Andrea-Maria said...

...und zum Thema Büffstek - bei meiner fränkischen Oma aufgewachsen, habe ich erst im fortgeschrittenen Alter mühsam lernen müssen, dass das leckere Fleischteilchen nicht "Hackbiefstück" heißt ;-)

b:ate said...

oh ja, "biefstäg" oder "biffsteg" -und dazu eine braune soße. und so komische kartoffeln mit einer festen haut und irgendein fettiges bohnengemüse. schulspeisung in Dräsdn. (da hatten wir dann diese Wachstuchtaschen mit dem Besteck und einem Geschirrtuch...)

Beltane said...

Hallo - auch in der Kölner Bucht sind es Frikadellen. Lecker!!!

Habe neulich welche gemacht mit reinem Rinderhack, frischem gehackten Salbei und Parmesan mit drin. War mal was ganz anderes.

Liebe Grüsse von Beltane

kurt said...

wir stecken in unsere fleischküchle oft einen rosmarinzweig ... ergibt n´tolles aroma ...

365 Tage said...

Ich bin echt gerührt, wie viel Echo meine gastro-anthropologischer Post gefunden hat! Vielen Dank alle...

Wienermädel + Co said...

Ich liebe Fleischlaberln!!

kvinna said...

Leider heißen die am Niederrhein auch bloß "Frikadellen". Ich hätte jetzt gern etwas Originelleres beigetragen.

Dafür kann ich DIE aber richtig gut!

Karin S. said...

lustig hier :)
ich kenne das als beffsteck, beefsteak oder als kämpferbraten...
(kämpferbraten, weil da der fleischer mit dem bäcker um den größeren anteil kämpft.) war bei uns früher typisches mittagessen am sonnabend.
inzwischen essen ich kaum noch fleisch aber jetzt kommt es mir so inerinnerung...
liebe grüße aus dresden
karin S.

Anonymous said...

in der nordpfalz (und vielleicht auch im angrenzenden saarland oder in der restlichen pfalz) sagt man "fleschkischelsche" also fleischküchelchen. ob kischelsche und quiche miteinander verwandt sind, weiß ich allerdings nicht.

Anonymous said...

alter thread, aber bei uns in oberfranken hiessen die immer baggerla.( bzw. hackfleisch-baggerla)
danke für die rezepte!
gruss,
steffi

Anonymous said...

Also, in Wien und Umgebung heisst das Fleischlaberl oder auch faschiertes Laibchen oder im ganzen faschierter Braten und so kommt er in den Ofen..............

ist aber eher ein Herbst-Winter-Rezept, bei der Wärme heiz ich den Backofen eher nicht an

lg aus dem sonnigen Wien