Saturday, 31 July 2010

Grafing-Alxing-Taglaching

Nach einem mit Mühe und Not arbeitsamen Freitagmorgen darf ich endlich bei strömendem Regen nach Grafing fahren. Mutter will Zwetschenkuchen backen für ihre Kartlerrunde und braucht Zwetschgen, sowie mich. Nicht wegen meiner Kochkunst, sondern weil ich diejenige in der Familie bin, die am leichtesten ohne Leiter das Zubehör erreichen kann. Der Kuchen wird perfekt, mein Beitrag bleibt das Entkernen der Zwetschgen. Mutters Rezept ist einfach: 120g Butter, 120g Zucker, 1Vanillezucker, 2 Eier, 150g Mehl, ein Teelöffel Backpulver (sie hat Backin mit Safran - ooh la la). Zwetschgen drauf, bei 180° backen bis er braun und saftig ist. Um sechs treffe ich mich mit A. in Taglaching, eine wunderbare Wirtschaft für alle irgendwie alternativen Elemente im Landkreis. Leider zu feucht um draußen unter Bäumen zu sitzen. A.geht im Herbst nach London - in mein altes Wohnviertel - und wir machen ein Brainstorming. Dabei werde ich ganz nostalgisch und bombardiere sie mit Vorschlägen, am liebsten würde ich gleich mitfahren. Dabei essen wir eine der Taglachinger Leibspeisen, Fenchel überbacken mit Schafskäse, begleitet von einem feinen Trentiner Teroldego und schauen Maria, der Wirtin, beim Schälen der Bratkartoffeln zu. After a Friday morning when I was barely able to motivate myself to work, I am off to rainy Grafing to help my Mum make a plum cake for her card round. Help consists in fetching and coring the plums, and in being tall enough to reach the top of the kitchen cupboard. Cake comes out perfectly, and we are happy. The recipe is simplicity itself: 2 eggs, 120g sugar, 120g butter, vanilla sugar, 150g flour, teaspoon of baking powder. Put the plums on top and bake til brown and juicy.
At six I am meeting A. in the local bohemian watering hole, in the middle of farming countryside just outside Grafing. Lovely place, but too wet to sit under the trees. A. is moving to London, to my old neighbourhood, and I bombard her with things she must do. Then we move on to eating delicious fennel with sheep cheese and drink Teroldego, a lovely wine from Northern Italy and watch Maria, the owner and chef, peel potatoes for the fries.

7 comments:

  1. Der Kuchen sieht zum Niederknien aus.

    Ein paar gute Tipps von dir für London könnten mir auch ganz gut gefallen ;o)

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  2. Wie, bei euch sind die Zwetschgen schon reif?? Bei uns dauert das noch locker fünf Wochen!

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  3. Du bist immer viel schneller als ich mit dem Schreiben!!! :-)Unser Treffen hat den Vorfreudepegel in die Höhe getrieben! Und wenn ich den Fenchel sehe, wird mir zu nächtlicher Stunde wieder ganz hungrig zumute. Liebe Nachtgrüße.
    A.

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  4. Und wo ist die Saaaahne.
    Wenn das landscape Foto aktuell ist, dann schaut es am Land aber schon arg nach Herbst aus.
    Schöne schöne Bilder, gutes Auge, liebe Ilse.

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  5. Ach ja,....einen Pflaumenkuchen könnte ich auch mal wieder backen....es mir wenigstens mal ernsthaft vornehmen.....
    Sei J. wieder arbeitet,...bleibt viel auf der Strecke, weil ich alles alleine zu Hause mache....
    Liebe Grüße
    Rosi

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  6. Die Bilder sind vom letzten Freitag! Aber heute sah es ganz anders aus.
    Und reif würde ich die Zwetschgen noch nicht nennen, aber zum Backen gehen auch grüne.
    und besagte A.- manchmal gehts schneller...

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  7. Jupp, der Kuchen schaut echt lecker aus. Könnt durchaus sein, dass ich jetzt heut noch backen muss ;-)

    Und danke für den Tip mit Taglaching. Sieht so gemütlich aus dort. Vielleicht lande ich da ja mal.

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