Monday, 6 February 2012

Cool snacks

Bei dieser Kälte schrumpft meine Wanderlust aufs Minimum, was ich von meinem Appetit eher nicht sagen kann. Gerade jetzt macht es Spaß, in der warmen Küche Neues auszuprobieren. Letzte Woche sah ich in der englischen Tageszeitung Guardian, dass in Londons trendigen Cafés eine neue kleine Zwischenmalzeit aufgetaucht ist für die Schönen und Schlanken: pochierte Eier auf roten Beten (auf Spinat ist es ja inzwischen "a oida Huad!"). Ich habe es also für meine Freundin S. und mich nachgekocht, mit einer zusätzlichen Schwammerlbeilage. Und siehe, es war köstlich!
Das Rezept könnte einfacher nicht sein: pro Person eine gekochte rote Rübe grob raspeln, mit Salz und Pfeffer und einem winzigen Schuss besten Olivenöls würzen und darauf ein pochiertes Ei platzieren.
Wie das geht? Das Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, einen Schuss Essig dazu und schnell umrühren, dass ein Strudel entsteht. Das Ei in einen Schöpflöffel schlagen und vorsichtig in die Mitte des Strudels gleiten lassen, ca. 4 Minuten kochen.
Dazu habe ich uns "funghi trifolati"gemacht: in Scheiben geschnittene und in Öl mit Petersilie und Knoblauch gebratene Kräuterseitlinge. Anschließend der besagte Minimalspaziergang mit zugefrorenen Nüstern, wie die armen kalten Pferderl. Abends gab es dann was solideres...mehr darüber morgen.
ah, the dear Guardian, source of information about the latest food ideas for the slim and beautiful in London cafés...A little snippet caught my interest, as it contains some of my favourite foods and I tried it out for lunch on my friend S. The idea is simple - eggs florentine on grated cooked beetroot instead of spinah, add salt and pepper and a dash of olive oil. Poach your eggs, one after the other, by stirring a large pan of boiling water and some vinegar into a whirlpool, cracking the egg into a spoon and gently glide it into the vortex. Cook it for maybe 4 minutes, then take it out with a slotted spoon.
I added my own detail, with funghi trifolati: sliced king oyster mushrooms, fried in olive oil with parsley and garlic. This lovely snack was followed by the most minimal of walks, in a double-digit frost that makes the nostrils fur up. This is winter how I remember it from my childhood.

9 comments:

Grey Owl Calluna said...

Komisch.....ich hab' auch einen Appetit im Moment,.....dachte, es liegt am zunehmenden Mond. Versuch mich zu zügeln, was nur mangelhaft gelingt.....grins......
Liebe Grüße
Rosi

Smilla said...

Ach du begnadete Anfiwxerin!! Mit deinen Ideen bringst du es doch immer wieder fertig etwas BUNTES in meine manchmal etwas abschlaffende Alltagküchenfantasie zu zaubern!
Die süssen Nocken werden demnächst auch nachgebaut... werde vermutlich wegen Mangel an Bioorangen einfach Himbeeren dazujubeln....
Bis bälder bisous Brigitte

magierin said...

huhuhuhu ist das kalt bei den pferden.da kommt das ei grade recht.lecka

Anonymous said...

ja, war heut auch eine stunde spaziern und alles war gefroren,.....dann mußte ich doch glatt ein köstliches Blunzngröstl mit Sauerkraut essen, konnte gar nicht genug davon bekommen !!

pochiertes ei mit roter rübe und 3(!) kleinen pilzchen wäre mir jetzt definitiv zu wenig, aber gute idee für wärmere zeiten

schönen eisigen und scheeigen gruß aus wien

Preißndirndl said...

Ah, DAS ist das Geheimnis: einen Strudel erzeugen und das Ei reingleiten lassen! Meine ersten Pochierversuche ever waren letztens ein Desaster. Jetzt probier Ich's mit neuem Mut :0

Wienermädel + Co said...

Total cool, das mit dem Blattspinalt ist wirklich a oida Huat, aber du bringst Schwung in die Winterküche. Muss ich machen :-))
LG

356 Tage said...

mmhm Himbeeren!!

Suse said...

Oh ja, es ist bitterkalt.
Wir haben uns am Sonntag tatsächlich für einen ausgedehnten Spaziergang aus dem Haus gewagt. Zum ersten Mal war ich schneller unterwegs als Herr Suse. Normalerweise kann ich bei ihm nicht Schritt halten, aber gegen die Kälte half nur Bewegung.

Quer said...

Das ist ja ein virtueller Leckerbissen für uns - ja, du verstehst es, einem den von draussen beinahe eingefrorenen Mund wieder wässrig zu machen.
Und die Bilder von der Pferdekoppel sind auch ein Augenschmaus.

Komm gut durch die Kälte, Ilse!
Gruss, Brigitte