Tuesday, 10 April 2012

Über die sieben Berge...

 Der Ostermontagsausflug führte uns zuerst mal nach Fischbachau, weil der Gasthof Alte Bergmühle im Münchner Restaurantführer "Delikat Essen" so empfohlen war. Aber die Gaststube war gähnend leer, während im Nebenzimmer eine Familienfeier stattfand. Also ging die Suche weiter.
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On Easter Monday we drove towards the mountains, following a culinary hint from a food guide. But the restaurant we arrived at was deserted and uninviting, so we continued our search for lunch.
Nur eine halbe Stunde von zuhause sah es so aus...eine andere Welt
Only half an hour's drive from home we found ourselves in a different world
Und fühlten uns auch in eine andere Zeit zurückversetzt: Ins Gasthaus zur Post in Bad Feilnbach trauten wir uns nicht, so ganz ohne Tracht
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We also felt transported to a different time, too. We didn't dare go to eat in there, without the proper gear.
 Zum Schluss fuhren wir doch zurück nach Bad Feilnbach zum Pfeifenthaler, eine meiner Lieblingswirtschaften hier in meiner Gegend. Hier findet Ende April auch wieder der Weibamarkt statt.
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We ended up back in this pub which I love and have visited often with my sister 
Schweinebraten mit Kartoffelknödl und Krautsalat ist das Standardgericht. Ich würde es daheim auch nie machen, weil die es im Gasthaus viel besser können.
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Roast pork is the default dish in Bavarian country restaurants, here with potato dumpling and a raw cabbage salad with cumin.
Beim Pfeifenthaler gibt es aus sowas: vegetarische Lasagne (Archivfoto!  aus dem Garten). Nach vegetarischem Essen kann man in Bayern nämlich lange suchen.
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This is one of the few Bavarian pubs where you get vegetarian food, rather a rarity in our pork country. (the foto is from a previous summer visit).
 Auf dem Heimweg nach Grafing ***** this is some 15 km from where I live

16 comments:

Ruth said...

Wieder wunderschoene Fotos! Und jetzt hab ich Hunger auf Knoedel mit Schweinebraten....
Winter? An Ostern? Ach, das kenn ich, hatten wir zu unserer Zufriedenheit, nicht.
LG

*HANNE* said...

Ein schöner Bericht - mit "heimeligen" Bildern, die Hunger machen. Also ich würde jetzt sowohl den Schweinebraten, als auch die Lasagne nehmen. Sieht beides gut aus!

evolvingtastes said...

Looks lovely! What was the name of that place?

Barbara said...

Schöne Fotos!

Interessant auch mit der Tracht überall... Und die Berge, toll!!! :-)

Schweinsbraten und Klöße (so heißt das hier in Franken) gehe ich auch essen, das mache ich nie selber. Das können die in guten Gastwirtschaften wirklich besser.

Wolke-Siebe said...

Schöne Fotos - wobei ich Schnee nicht mehr sehen kann - aber so ein appetitlicher Schweinsbraten geht halt immer!!! Früher konnte ich die Leute nicht verstehen die jeden Sonntag Schweinebraten wollten, mittlerweile würd ich ihn aber auch 2 x in der Woche essen. Bei uns hier in Niederbayern findest du übrigens in jeder Lokalität bestimmt 1 - 2 veget. Gerichte auf der Karte. Vielleicht nicht gerade nach Rezepten von Ottolenghi aber einfache Gerichte wie z.B. geröstete Knödel allemal!
Mit besten Grüßen,
Doris

Akaleia said...

Das nenne ich noch "Urgewalten".. :)
Schöne Bilder!
HG
Birgit

356 Tage said...

Doris - ich habe da schon schlechte Erfahrungen gemacht mit Kässpatzen in die Speck reingeschmuggelt wurde...Unser veggie-Gast musste am Schluss Pommes in der Semmel essen.
Akaleia - meinst du da die Berge oder die Trachtlerkinder?
;-)

barbara said...

und vor allem gab es auch einen krautsalat statt des üblichen gemischten in essigsaurer sauce ertrinkenden!
beim weibermarkt gibt es doch auch pflanzen, nur zierpflanzen oder auch anderes?

356 Tage said...

Barbara - und was für ein Krautsalat, knackig frisch.
Beim Weibamarkt gab es letztes Jahr wunderbare Gartenpflanzen, ich hoffe die ist heuer wieder da. Sag doch Bescheid, wenn du fährst, vielleicht sehen wir uns!

Lovelydays said...

Im Pfeifenthaler war ich auch mal, hat mir gefallen. Also die Bayern sind schon ein eigentümlicher "Stamm" und das mit den Trachten scheint irgendwie mehr zu werden, oder war es immer schon so?
Und das eine Bäumchen bei Grafing, ja wo ist denn das? Kaum zu glauben, dass mir da ein Baum entgangen ist. ;-)
Viele Grüße aus dem garantiert schneefreien London.

Schwemmholz said...

das erste foto ist wie von einem anderen stern...
am ostersamstag waren wir ebenfalls in unserm lieblingswirtshaus, dem "zwergerlwirt" und meine wahl viel diesmal auf das "bierbratl". ist etwa so wie schweinsbraten - allerdings mit semmelknödel und warmen krautsalat. (mach ich auch nie selbst, aus demselben grund...)

wusste gar nicht, dass man bayern mit pork country übersetzt....;-)

liebe grüße vom see,
karin

Schwemmholz said...

PS: kannst du mir bitte sagen, wieviel milch du für den striezel nimmst?

Indica said...

Oh, Bad Feilnbach! Da war ich auch schon mal, als Freunde aus Berlin in Berbling geheiratet haben. Wahrscheinlich waren wir dort auch in einem der genannten Gasthöfe und dort habe ich meine Liebe zu Semmelknödeln mit Schwammerlsoße entdeckt. Was doch, streng genommen, auch ein vegetarisches Essen sein könnte, oder?

Übrigens ist mein Freundespaar die gelungene Verbindung von Nord und Süd - sie aus dem hohen Norden, hinter Hamburg, er aus München. Und immer noch glücklich, so miteinander, meine ich.

356 Tage said...

Indica - wir Bayern sind ja gar nicht so...
Karin - im Rezept steht 100g, ich habe die Milch so nach Gefühl reingetröpfelt, bis der Teig schön knetbar war.
AnKa - der Baum steht ungefähr bei Tuntenhausen rechts auf dem Weg nach Bad Aibling.

Schnick Schnack Schnuck said...

Diese tanzenden Wirtschaftskinder sind jawohl herzallerliebt. Ab wann dürfen die eigentlich mittrinken? Da gibts doch bestimmt so ein zünftiges Einführungsritual, oder?

356 Tage said...

schnickschnackschnuckel - das Ritual heißt "Noagal", das sind die im Glas verbliebenen Bierreste, an denen sich die Kinder in unbeobachteten Momenten gütlich tun.