Wednesday, 28 November 2012

Tage wie diese

Eigentlich hätte ich gestern nicht jodeln sollen (genau so wird mein erster Roman anfangen). Als ich heute morgen aufwachte und nur noch krächzen konnte, war mein erster Impuls: Kreisch. Das ging aber nicht. Und als ich vor dem Fenster wieder mal dicken Nebel sah, meine Bank mir den Onlinezugang verweigerte, meine Redakteurin mir zwei Mails mit Änderungsanfragen schickte und sowohl meine Mutter als der Engländer anriefen, um mir mitzuteilen, dass sie auch krank seien - gerade heute, wo Luisa heute ihren zutiefst verdienten Flug nach Lissabon antritt - da war mir kurz nach Riechsalz zumute. Luxusprobleme. Wenigstens geht mein Internet, die Korrekturen sind schon erledigt, ich kann lesen und schreiben und meine Mutter kriegt Hausbesuch von ihrer geliebten Ärztin. Ab jetzt erst mal nur noch heißer Holler,Ingwertee, Aspirin und ...Risotto. Ganz kann ich's dann doch nicht lassen.
I shouldn't have yodelled last night (I bet not many blogs start with this sentence). When I woke up this morning, I realised that my voice had gone. Croak, But hey, stiff upper lip!
Worse to come,when I opened the blinds to more swathes of fog, when the bank refused me access to online banking, my editor sent two emails with queries and both my Mum and the English patient called to say that they were sick, too - just as my sister is off on her hard-earned trip to Lisboa - I experienced a "pass the smelling salts moment". Still, at least the internet is working, I can read and write, the editing was no sweat and Mum is being visited by her angelic doctor. So all that is required is: lean back, drink lemon and ginger tea, and think of England.
Gruß aus der Küche - Resterl-Risotto mit Wirsing (bei uns heißt er ja eigentlich Wirsching), vitaminreich und gut
*****
I fed myself with leftovers risotto and boiled Savoy cabbage, excellent and healthy fare

ACH, und danke, Luisa: ich rufe einen gesunden Winter mit viel Sonne und ohne Nasentröpferl

14 comments:

  1. jetzt wirds aber zeit mit dem gesundwerden - genug krank gefeiert!
    alles liebe
    ingrid

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  2. Solche Tage kenne ich....sie gehen vorbei. Das tröstet mich dann.
    Im Sauerland ist auch dichter Nebel, und weil die Autobahn vollgestaut war, bin ich eine abenteurliche Ausweichroute gefahren, die ich vorher nicht kannte. Schlimmer können die Alpen auch nicht sein. Gesehen habe ich fast nix. Ausser einer klapprigen Leitplanke, dahinter ein steiles Nichts. Aber ich bin auch angekommen. Morgen wird besser, bestimmt.

    Gute Gesundung

    Betti

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  3. Sehr schöner Romananfang, hat ein bisschen Irving drin.

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  4. das landleben scheint doch nicht so gesund zu sein?!
    für den nächsten winter empfehle ich eine rechtzeitige grippeschutzimpfung (kurbelt das immunsystem an), täglich 1 löffel honig und morgendliches kaltes duschen.
    ich wüßte nicht, wann ich das letzte mal einen pips gehabt hätte. kratzt der hals, wird das energisch mit meinem notfallkit behandelt und gut ist.

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  5. Jo mei, wenn der Teibel Junge hat....

    Gute Besserung euch allen und falls es ein kleiner Trost ist - hier ist das Wetter genau so grauslich. Es regnet.

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  6. Ach Ilschen - Tage wie diese kenne ich auch! Das Gute daran.....meist wird es dann schlagartig besser. Der Nebel geht, die Stimme kommt, das Mütterlein und der Engländer sind auch wieder putzmunter und alles ist wieder gut. Ich puste Dir ein wenig Zauberstaub rüber - wünsch Dir was! :)

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  7. Kleiner Tip für heisere Jodler:
    mit Propolis gurgeln. Habe ich von einer Opernsängerin ;)
    Gute Besserung für Dich und auch für Deine Mutter.
    Liebe Grüsse!

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  8. Die allerbesten Besserungswünsche!
    Nebel, kank, nix funktioniert wirklich - das klingt nach nix tun sollen.
    Viele Grüße
    Amelie

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  9. ...komisch wenn ich bei anderen so etwas lese, denke ich sofort: wollen wir tauschen? nicht aus altruismus ..nee ... ich/frau bildet sich ein, bei ihr ist alles noch viel schlimmer. mh....die sprache des leidens klingt immer gleich, obwohl die verursach-fälle so unterschiedlich sind, plus in ihrer jeweiligen wirkung von hart bis schwach. aber tröstende worte passen auf alle fälle: kopf hoch ... wird schon wieder ...;-)
    gruß
    c.

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  10. Liebe C. - mein Fall ist ein typisches "Jammern auf höchstem Niveau". Leiden kann man es kaum nennen, ich würde fast gestehen, dass ich die Unfähigkeit, irgendwas nützliches zu tun genieße.

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  11. Liebe Ilse, dieses Jammern auf höchstem Niveau ist doch manchmal wirklich super!! Mir gings letzte Weihnachten so, eine kl. Erkältung gerade so, dass man am liebsten nix tut und nur zu Hause gemütlich "herumknotzt" mit einem Stapel Büchern etc. Ich hab es sooo genossen, über die Feiertage nichts unternehmen, nicht wegfahren, nichts tun zu müssen... Herr W. der Bücherwurm hat im Gleichklang mitgemacht ;-)

    Im Moment beneide ich aber Luisa, aber im Frühjahr werde ich auf ihren Spuren durch Portugal wandeln!
    lg und trotzdem baldige Genesung

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  12. warum soll es dir besser gehen ? meine tochter war (ist noch) auch die ganze woche kranke, dazu fiel das gas und somit heizung, warmes wasser UND KOCHEN aus und nebenbei gab es noch einige unangenehme organisatorische dinge zu erledigen.......ABER ich habs wieder mal überlebt und es kann nur besser werden..........in diesem sinne auch dir und den deinen gute besserung aus dem ebenfalls nebeligen wien und gruß an die schwester in portugal

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  13. Hallo Wienerin - tut mir Leid wegen deiner Tochter! Aber:"warum soll es dir besser gehen" ist doch keine aufbauende Bemerkung an eine Kranke! Was du eigentlich sagen wolltest, war doch sicher "dir soll es bald besser gehen". Und siehe: es geht mir schon besser!

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