Monday, 21 January 2013

Her mit dem gelben Zeug!

Draußen ist es monochrom. Seit gefühlten Monaten habe ich keine Sonne mehr gesehen - und jetzt scheint sie in London (Foto von meinem Freund Tony). Ich nehme es nicht persönlich, bringt eh nix.
I have been living such a monochrome existence for what feels like months. And meanwhile in London the skies are blue and they even have their own snow (foto of Hampstead heath thanks to Tony!). Nothing personal, I hope.
***
Ich muss mir also meine Sonne in die Küche holen, mit einem Rumfort-Mittagessen der A-Klasse. Ein Risotto für mich: eine kleine Zwiebel in Rapsöl anschwitzen. Ein Tässchen Arborioreis mitschwitzen lassen, aufgegossen wurde hier mit dem Kochwasser vom gestrigen Wirsing, rühren. Zwei große Champignons reinschneiden, weiter leise kochen. Für den Sonnenscheineffekt eine Prise Safranpulver reinrühren (ja liebe Gertraud, ich hab immer noch was davon!), salzen und köcheln lassen bis der Reis dick und weich ist und mit geriebenem Parmesan würzen.
A nice sunny yellow risotto lunch for me: chop a small onion and fry it in good oil, add a cupful of arborio or carnaroli rice and fry until it is coated with oil. I used the cooking liquid from a savoy cabbage for the risotto, adding it slowly and stirring. Later I chop two big button mushrooms and stir in some saffron for the sunshine effect. At the end grate some parmesan and fold it in.
Dazu gibt es ein Henahaxerl, in Olivenöl und Piment d'Espelette kurz mariniert und im gleichen Öl gebraten bis es richtig durch ist. Für den Sonnengeschmack legte ich eine ausgepresste halbe Biozitrone in die Pfanne, die von meinen endlosen Vitamingetränken übrig war. Zum Schluss habe ich die Soße mit einem Teelöffel Mascarpone abgeschmeckt. Nichts für Diätfans, aber schmeckt herrlich sahnig-zitronig.
A lone chicken leg from the fridge was briefly marinated in olive oil and piment d'èspelette, and then fried in that marinade. I had half a squeezed-out lemon left over from my healthy lemon and ginger drinks habit, which I put in the pan and let it all simmer until the chicken was cooked. I finished off the cooking liquid with a teaspoon of mascarpone - the lemony-creamy taste was mindblowing.

12 comments:

  1. Ausnahmsweise bin ich einmal sattgegessen, bevor ich Dein Blog betrete; Appetitt macht's aber trotzdem.

    Das Gelb ist Gold! ;)

    ReplyDelete
  2. Ja her damit!! Muss nur noch den Güggel aus dem Winterschlaf erwecken!
    Herzliche Grüsse aus dem auch vollgrauen Franzen♥
    bbbbbrigitte

    ReplyDelete
  3. Danke - super Idee! Das Essen für heute ist ja schon geplant, aber morgen dann....

    ReplyDelete
  4. Die Sonne auf dem Teller!
    Schön.

    ReplyDelete
  5. Phhh - wer braucht DA noch Sonne? ;)

    ReplyDelete
  6. Oh, das ist bestimmt total lecker! Eine gute Idee für diese kalte Woche, das könnte ich mir auch auf meinem Teller vorstellen :)
    Viele Grüsse
    Betti

    ReplyDelete
  7. Yummy - und sehr schöne Fotos.Ubrigens ein pop-up advert ist bei mir aufgetaucht als ich auf 356 angeklickt habe. Wustest du daß?
    Später! - Mick

    ReplyDelete
  8. ach deine fantasie und kreativität tät ich gern haben............ich bin zur zeit auch nur noch krank und grantig und daher leider ohne jede kreative kochgelüste......so schad !

    lg

    ReplyDelete
  9. Au ja! Safranreis! Duper Idee!

    ReplyDelete
  10. Zauberhaft, denn – schwupp –, heute ist die Sonne da!

    ReplyDelete
  11. Hallo Ilse,
    ich hätte hier auch noch gelbes Zeugs für dich ;-):
    http://schabenfreude.blogspot.co.at/2013/01/015-farbe-in-den-winter.html

    ReplyDelete