Tuesday, 19 November 2013

Neues aus der (nur scheintoten) Küche


Ich bin gerade recht oft in der Stadt, gehe spazieren im kargen Sonnenschein, oder bin sonstwie auswärts beim Essen. Ich habe wenig Zeit und kaum Lust, häuslich tätig zu sein. Daher gibt's auch nicht viel Interessantes aus der Küche. Aber das soll sich ändern! 
Hier nochmal die Summe meiner (Miss)erfolge der letzten Tage:
Quittengelee:Ilse= 2:0
Hab's nochmal probiert auf Grund der scheinbar unfehlbaren Rezepte, Gelee blieb flüssig.
Aber ich habe zurückgeschlagen, ich kochte das flüssigen Gelee (zu süß)  mit einem Glas Marmelade aus Kornelkirschen (nicht süß genug) auf, ein Geschenk einer Bekannten an meine Mutter, das sie sofort mit den Worten "Da, nimm du des" an mich weitergab. Zusammen ergaben die beiden eine angenehm mittelsüße Konfitüre. Ich nenne sie "Frankenjam", angeregt von einer Bloggerin die Fastfoodburgers als "Frankenmeat" bezeichnet.
Recently, I have been keeping out of the kitchen more than in, spending time eating out and being generally sociable.
My reluctance to produce edibles could well be to do with my last discouraging efforts to make quince jelly.
The struggle with the quince has now entered round two: the jelly I made today, following one of the "fool-proof" recipes, remained liquid. So I struck back by boiling the liquid up again, together with a jar of not-quite-sweet-enough wild cherry jam (a gift for my Mum which she passed on to me without comment).
The result is a nice, firm, not-too-sweet jam; I call it "Frankenjam".
 Nächtliche Szene am Stehcafé*****Late night shot outside a café
 Oben, das Café Reichshof in der Wörthstrasse, das ehemalige Wohnzimmer meiner Schwester; jetzt geführt vom Lieblingsbäcker Neulinger aus Neuhausen. 
Unten, der wunderbare Italiener, "Il Cigno", ebenfalls in der Wörthstrasse, wo wir nach dem Yoga Riesenportionen Spaghetti aglio, olio e peperoncini essen.
Und wer wissen will, was ich gestern abend im Kloster gemacht habe, kann oben rechts auf den Link zu flickr klicken. Es war eine Gaudi: ein Zusammenkommen von 12 Kameras, die pausenlos aufeinander gehalten wurden. Gegessen wurde auch.

 If you want to know what I did last night, click on the link to flickr, above right.
A meeting of 12 cameras and totally loony photographers. Great fun.
We also ate very well.

8 comments:

  1. Habe die klasse Flickr.-Bilder schon gesehen. Schön.

    Eine muss nur Ideen haben. Zwei unstimmige Marmeladen bzw. Gelee zusammenköcheln und ferddich (fertig).

    Übrigens habe ich einen tollen mare-TV-Bericht ( 45 Minuten) gesehen über die Riveria von Südengland. Auf den Spuren von Agatha Christie. Traumhaft. Bin mir nicht sicher, ob Devon schon zu Cornwall gehört... aber da will ich hin *lach*
    Hier der Link:
    http://www.youtube.com/watch?v=AosFIpIPQUQ

    greetings
    Oona

    ReplyDelete
  2. ich mag dein marmeladenremake :-)
    wie hast du denn dieses wunderbare wolkenhimmeltitelbild hinbekommen?

    ReplyDelete
  3. Oona, danke für diesen link!! Ich war schon mal in dem Hotel auf Burgh Island, vor vielen Jahren. Es ist ein Traum. Agatha Christie was here.
    Übrigens ist Devon eine separate Grafschaft, die letzte vor Cornwall.

    Quersatz: ich habe das Wolkenbild vertikal gespiegelt und zusammengesetzt.

    ReplyDelete
  4. Ich hab auch kein Händchen für Quitten-Gelee, mein Versuch heuer hat auch als Marmelade geendet. Nachdem mir der gekochte Quitten-Gatsch beim Pressen durch ein Tuch ausgekommen ist und durch die halbe Küche verteilt war, habe ich w.o. gegeben. Ich bleibe also bei Marmelade und Chutney, das kann ich. Und erspart mir Wutschreie in der Küche :-) Liebe Grüße aus Wien!

    ReplyDelete
  5. Ach, liebe Berta O., das beruhigt mich das ich nicht der einzige Quitten-Dotschn bin!

    ReplyDelete
    Replies
    1. Quitten-Dotschn, der Ausdruck ist genial! Jetzt hab ich aber wirklich gelacht! Das muss ich mir merken!

      Delete
  6. es schaut genial aus, total viele gesichter sind da drin.

    ReplyDelete