Thursday, 20 March 2014

Nachlese


Ja - wir sind wieder gesund. Zur Abwechslung darf sich meine Schwester jetzt in Portugal erholen und ich bin fürs Mütterlein alleinverantwortlich - mit Unterstützung des wunderbaren Pflegedienstes, der mir die gefürchtete Morgenschicht abnimmt (ich bin so was von kein Morgenmensch).
Kein Wunder, dass Luisa zusammengebrochen ist: in der Zeit, als ich in London war, hat sie die mütterliche Wohnung praktisch neu eingerichtet und das Zimmer, das bisher Bügelzimmer und Rumpelkammer war, für Übernachtungen bewohnbar gemacht.
Außerdem hat sie einen Internetanschluss legen lassen, damit wir dort auch "spielen" können, und die 91-jährige Mama sagt stolz zu allen Besuchern "Mia ham jetzt Internet".
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Everybody's recovered now, and my sister is enjoying her well-deserved rest in Portugal. I am "doing" Mum, and this time around it is much easier, because I don't have to jump out of bed and drive over to make her breakfast - a carer does that now.
I am not surprised my sister collapsed, with all the organising and rearranging the flat she has done! She also had broadband installed, so that Mum can say proudly: "We have internet now!"
In der letzten Woche habe ich nur Krankenkost gekocht - Kartoffelbrei, Spaghetti mit Tomatensauce, Spinat mit Rührei - nix zum Fotografieren. Irgendwann kommt die Lust am Kochen und Backen hoffentlich wieder.
Mit dieser leckeren Hühnersuppe habe ich uns kranke Hühner wieder aufgerichtet:
Zwei Hennahaxn (natürlich nur vom Metzger meines Vertrauens) waschen und in kaltes Wasser legen. Mit allem möglichen grob geschnittenen Wurzelgemüse, Salz, Lorbeerblatt, ein paar Pfefferkörner, Thymian und Petersilienstängeln aufkochen und mindestens eine Stunde leise köcheln lassen. Dann Suppe abgießen, essen, Rest einfrieren.
Wir haben sie mit einer kleingewürfelten Karotte (die ich aus der Suppe gefischt habe als sie gar war), dem abgefieselten Hähnchenfleisch und zwei Eiern, mit etwas Mehl gemischt und reingerührt, gegessen. Wirkt Wunder.
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Over the past week, I haven't cooked anything worth writing about - mash, spaghetti, scrambled eggs and spinach. I guess at some point I will get around to it again.
What I did make before my sister took off was a strengthening chicken soup, the classic food for getting back on your feet.
Place two chicken legs, rinsed and dried, in plenty of cold water with carrots, parsley root, celeriac, parsley stems, a bayleaf, salt, some peppercorns and a few sprigs of thyme (if you don't have a thyme plant on your windowsill yet, it's about ...thyme to get one!)
Let it come to the boil and then simmer for at least an hour or more. To eat, strain the soup, discard the veg (I took one of the carrots out when it was soft and cut it into cubes for the plate, looks nice).
Pick the meat off the chicken legs and eat it with the soup. Freeze the leftover stock.
You may wonder about the stuff floating in the soup: I mixed an egg with some flour and stirred that into the soup. It's a Granny thing we do here in Bavaria).

Hier gibt's noch ein völlig zusammenhangloses Bilderbuch aus England
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Here's a few more completely random pictures from England
Einheimisches vom*** Borough market*** with its local food 
 Dieser kleine Junge konnte garnicht aufhören zu lesen *** this little boy couldn't put his book down for a moment
 Unsere Brotzeit auf dem Weg nach Portsmouth, Familienbesuch *** Our snacks for the day trip to Portsmouth to visit family
 I lost my heart on the beach
 Ice cream van
In Portsmouth, wo wir Familienbesuch machten, durfte ich wieder das Meer sehen
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Another glimpse of the sea, this time in Portsmouth where we visited family
 Hampstead Heath
 Duftender Ginster in ***Hampstead Heath*** fragrant gorse bushes
 
 Ein typisches Jugendstilfenster in einem der viktorianischen Reihenhäuses
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Classic art deco window in a Victorian terrace
Classic Victorian station clock***Waterloo Station***klassische Bahnhofsuhr
und ein klassisches Arbeitercafé***and a classic greasy spoon
London freut sich über den ersten sonnigen Sonntag des Jahres***Londoners enjoying the first sunny Sunday of the year

10 comments:

  1. Bei Erkältungen, Grippe und sonstigen Wehwechen ist Hühnersuppe das einzig Wahre.
    Und die Impressionen aus England machen Lust hinzufahren (bei mir wird's durch erstaunliche Fügungen im Juni tatsächlich was mit "The Lakes"). Ich hoffe, ich kriege das mit dem Fliegen hin! Liebe Grüße Petra

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  2. Ich erwähnte es ja schon mal: Ihr Mütterlein ist einfach cool. Ihnen allen weiterhin gutes Befinden!

    Schöne London-Fotos auch, die machen Lust mal wieder hinzufahren. Ich war mit 15 auf Klassenfahrt einmal dort. Nun ... das ist ... ähem ... viele Jahre her.

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  3. Alles Gute für die Familie, insbesondere Ihr Mütterlein! Und danke für die England-Impressionen.

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  4. Die wundersame Wirkung von Hühnersuppe erstaunt mich auch jedes Mal wieder aufs neue. Gibt nichts besseres.

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  5. das letzte bild könnt aus wien sein, blick vom lainzer Tiergarten Richtung wien...........schön

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  6. Echt - so schaut es auch aus in Wien??

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  7. liebe miz threefivesix, ich geniesse die englandreise mit deinen bildern.
    ah, und hühnersuppe ist genial, . hühner sind eh genial :-)

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  8. ach ja, hüpfst du auch übers frühlingsfeuer?

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  9. Danke für die Wünsche für die Familie! Ich zeigs meiner Mutter "Wir haben ja jetzt Internet"!
    Quersatz - Feuer ist eher die Abteilung meiner Schwester, ich sitz lieber gemütlich auf der Terrasse, trinke Sekt und schaue den Knospen beim Aufplatzen zu.
    Und: Hühner liebe ich auch in jeder Form! Leider lässt unser Vermieter im Garten keine zu...

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  10. Abgesehen von den schönen Bildern u.a. von einer glücklichen Ilse, der hilfreichen Hühnersuppe und meiner Englandsehnsucht: ich find´s gut, dass ihr euch Hilfe gesucht habt für die Unterstützung eurer Mutter. Solange eine Familie sich das irgendwie leisten kann.

    Prächtige Idee ein "eigenes" Zimmer bei der Frau Mama einzurichten und einen Internetzugang.

    Ich mag gar nicht daran denken, wenn es bei meinen Eltern vielleicht eines Tages los geht mit der Pflege. Sie wohnen 60 Kilometer entfernt.
    Nach dem schweren Schlaganfall meines Vaters vor 7 Jahren habe ich nur eine Ahnung davon bekommen, was da auf mich und meine Schwester zukommen könnte. Zum Glück hat er sich erstaunlich gut erholt. Aber ich wünsche so ein Erleben niemandem.
    Grüße
    Oona


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