Sunday, 31 August 2014

Selbstversorgt und - hoppala - vegan

Was der Garten gestern hergab: knallrote Tomaten und Peperoni, grüne Böhnchen, Klaräpfel für den sonntäglichen Apfelkuchen
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Yesterday's loot from the garden: fire engine red tomatoes, green beans and early apples for Sunday's apple pie
Dank meines kontinuierlichen Erntesegens gab es neulich diesen zufällig veganen Tomatenreis
 Basmatireis wie immer im Bett gekocht: d.h. eine Tasse Reis mit 2 Tassen Wasser aufkochen, in Zeitungspapier wickeln und im Bett gut eingepackt fertigkochen. Da bleibt er dann stundenlang warm. 
Er wird mit einer aus meinen Tomaten (ganz) und einer halben Peperoni mit einer in Olivenöl angebratenen Zwiebel, kleingehacktem Knoblauch (q.b.) und Oregano langsam zusammengeköchelten Tomatensoße gemischt. Dazu von Nachbars Acker gewürfelte, in Olivenöl gebratene Zucchini mit Petersilie, gewürzt mit Sojasoße.
So, I ended up making an accidentally vegan dish: long grain rice cooked in my usual way, one third grains, two thirds water heated until it boils, the packed off to bed wrapped in newspaper, where it waits until it's called.
Meanwhile, I sautée an onion in good olive oil and add chopped garlic, the whole tomatoes and and half a pepper. Season with salt and fresh oregano and leave to simmer until the sauce gets really flavoursome. 
On the side, I chopped a courgette from our neighbour's field and sauteed it in olive oil with parsley and some soya sauce.
Am Tag danach gab es den Reis wieder, diesmal mit einem gedünstetem Kürbisbaby, auch vom Acker
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 The next day, I ate the rice with a tiny steamed baby pumpkin, also from our neighbour's field
 Hier ist übrigens mein Rezept für ein total superleckeres, ganz unveganes Tomatenrisotto
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And here you can find my ultra-delicious, completely non-vegan tomato risotto
Die Sonnenblume schüttelt Goldstaub aus und die Peperoni krümmen sich vor Lachen. Der Blütenstaub hat uns beide sofort an eine unvergessliche Ausstellung von 2002 erinnert, Wolfgang Laib im Haus der Kunst in München.
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The sunflower is shaking out gold dust - reminiscent of the work of German artist Wolfgang Laib 
Meanwhile, the peppers grow up all crooked

4 comments:

  1. Danke für die Erinnerung an diesen wirklich tollen "Laib"! - Besonders beeindruckend empfand ich damals auch den feinen GERUCH in der Ausstellung - ich glaube, der kam von einer, wenn ich mich nicht täusche - begehbaren "Honig-Skulptur", oder?
    Grüße von Heike, der Freundin der Regentropfen und daher heute bestens bedient...

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  2. Das sieht wieder alles wunderschön aus, so erntefrisch.
    Und an die "Laib"-Ausstellung denke auch ich immer gerne zurück (die Vorstellung ein Pollenbild zu kaufen, es wird im Glas geliefert und der Künstler kommt zum Ausstruen, das hat was). Ansonsten wie Heike schon sagt: Wann wird im Museum schon mal die Nase mit Honigduft angesprochen?
    Einen schönen Wochenauftakt, Petra

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  3. "Die Sonnenblume schüttelt Goldstaub aus und die Peperoni krümmen sich vor Lachen"
    ein zauberhafter satz.

    re: du hast flickrmail

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  4. Sieht wie immer köstlich aus deine Küchenzauberei und so sommerlich immer noch.
    Die Goldstaub ausschüttelnde Sonneblume gefällt mir.
    Viele Grüße aus dem heute sehr grauen Schottland.

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