Wednesday, 17 September 2014

Neuer Tag, neuer Kuchen - another day, another cake

Der See, er ist wieder schee...Ich bin ziemlich einfach gestrickt, habe ich gemerkt. Sonnenschein, Terrasse, Steinsee, und mir geht es sofort gut.
Und dazu - langsam wird's peinlich - gibt's schon wieder Kuchen. Aber mei, die letzten Äpfel fallen mit Hochgeschwindigkeit vom Baum, die Klaräpfel halten nicht lang, und "es gibt nix besser's ois wos guads". Nämlich einen Apfelkuchen. Diese Galette habe ich bei Kathrin auf kochshooting. blogspot.de gesehen und die hat mir sofort eingeleuchtet.

Das Rezept habe ich mit Dank 1:1 übernommen.
Für den Teig 250 g Mehl mit 2-3 EL Zucker,1 Prise Salz,150 g kalter, in Stücke geschnittener Butter und etwas  Bio-Zitronenabrieb verkneten, mit ein paar EL Eiswasser binden und eine Kugel formen. Eine halbe Stunde in den Kühlschrank damit.

Ca.8 säuerliche Äpfel schälen und in schöne Scheiben schneiden.
Schalen, Kerngehäuse etc. in einem Töpfchen mit 125 ml Apfelsaft, 80 g Zucker, 100 g Butter und etwas Zimt und braunem Zucker aufkochen und simmern lassen, bis ein dickflüssiger Sirup entsteht. 
Den Teig ausrollen und rein in die Form, mit den Äpfeln belegen und backen, bis die Äpfel durch und der Teig goldbraun sind. Zum Schluss mit dem Sirup bestreichen, essen.
It is getting just a little embarrassing - another cake...But hey, the apples are falling down at lightning speed, they don't keep well, and cake is the most obvious answer. I saw a tasty galette on an Austrian foodblog recently and felt instantly motivated to try out this elegant apple galette. 
The base is a simple shortcrust:
Knead 250 g flour with 3 tbsp sugar, a pinch of salt, 150 g cubed cold butter and zest from an organic lemon. Smooth the dough with some spoonfuls of ice cold water into a ball and refrigerate fo half an hour or so.Ca.8 säuerliche Äpfel schälen und in schöne Scheiben schneiden.
Peel about eight apples, save cores and peels and simmer them with 125 ml apple juice, 80 g sugar, 100 g butter and some cinnamon until you get a thickish syrup. 
Roll out your dough and line the prepared tin, lay out your nicely cut apples and bake at 180°C until the apples are soft and the base golden brown. When it's done, drizzle the syrup over the cake. 
I noticed that I don't need much to be happy - sunshine, my lovely terrace, my lake and - my cake.

11 comments:

  1. Oh, das passt alles farblich so gut zusammen, der See, der Kuchen, das Geschirr, die Blumen und das Getränk - Apfelsaft?
    Und: Frau muss die Kuchen backen und essen wie sie eben fallen, oder so.

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  2. hahaha so einfach gestrickt bin ich auch. danke dir fürs gelächter. und für die zarten fotos.

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  3. Freut mich total, dass du die Galette ausprobiert hast.

    Ich habe momentan die Birnenschwemme im Garten
    - derzeit gibts fast jeden Tag was damit. Aber schön langsam haben wir es geschafft ;-).

    Liebe Grüsse und vielen lieben Dank für das verlinken !

    Kathrin

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  4. So schoene Fotos, ich beneide Dich um den See! Ob so ein Kuchen auch mit Birnen geht? Sie fallen naemlich auch hier vom Baum. Lg Gudrun

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  5. Petra, das ist genau meine Philosophie
    Birnenschwemme hätt ich auch gern - und Gudrun, ich würde die Birnen falls sie sehr hart sind ein bisschen vorkochen (hab ich neulich bei einem Apfelstrudel gemacht und das war perfekt).

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  6. Ja, ich glaub, den krall ich mir - ich sammle ja Apfelkuchenrezpete, wie du sicher schon bemerkt hast ;-)

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  7. Liebe Küchenschabe, dann hast du sicher den hier auch schon!

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  8. ach, dein steinsee hat schon auch was sehr feines...- idylle pur! und diese ruhe...! nächstes jahr werd ich es schaffen, darin einen schwumm hinzulegen.
    bei uns sinds übrigens grad die zwetschken...

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  9. das mit dem Schalen auskochen finde ich eine sehr gute Idee- ich habe sonst immer mit irgendeinem guten (Aprikosen oder...)Gelee bestrichen.Hoffentlich fallen bald paar Äpfel vor meine Füße... momentan sammle ich Haselnüsse Tr.

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  10. und:' einfach gestrickt' ist für mich, wenn man den hals nicht vollkriegt von Konsum und die 'kleinen' Freuden dabei nicht mehr wahrnimmt! Du praktizierst doch die wahre Lebenskunst -und das noch mit so feinem Humor! Tr.

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  11. Karin, die Zwetschgen machen sich heuer rar bei uns und, liebe Tr. - deine Haselnusssammelstrecke ist traumhaft ;-)

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