Sunday, 10 April 2016

Ein Kuchen mit Gemüseanteil

Darf ich die geehrte Leserinnenschaft wieder einmal auf die Vorteile des im Gefrierfach vorrätig gehaltenen, selbst gemachten Quarkblätterteigs aufmerksam machen? Von Rugalach bis zur St.Honoré-Torte, vom Apfelkuchen bis Millefeuilles und sogar Tomatentarte macht er alles mit, ist der Teig aus gleichen Teilen Butter, Quark und Mehl allzeit bereit und komplett köstlich.
Ich habe diese Woche eine größere Menge Gelbe Rüben eingeheimst, deshalb gab es Mittwoch Ingwer-Karottensuppe, Donnerstag eine Menge köstlichen Karottengemüses (Achtung: Genitiv!) mit Bulgur, mit Ziegenfrischkäse verfeinert, das wir auch am Freitag noch mit Genuss aßen.
Am Samstag machte ich dann diese schöne, nagelneue Karottentarte, dazu die farblich harmonierenden Vitelottekartoffeln.
Die Karotten wurden kurz mit Zwiebeln angedämpft und dann auf den Blätterteigboden gebettet.
Oben drauf wird ein guter Schafskäse gebröselt und eine Mischung aus 3-4 Eiern und einem Becher Sahne gegossen. Gewürzt wird mit Salz, Chiliflocken und Ras-el-Hanout, und gebacken ca. 45 Minuten, oder bis die Tarte schön braun und aufgepufft ist.
May I remind my readers of the incredible advantages of having home-made puff pastry ready-made in the freezer at all times?  It lends itself to pretty much all the baking you'll ever want to do: from Rugalach  to Tarte St.Honoré to apple pie to Millefeuilles and even tomato quiche it will line your tin and provide a bed for all kinds of delicious fillings.
This week I bought a job lot of carrots, so on Wednesday I made a carrot and ginger soup, on Thursday I cooked carrots with onions and goat soft cheese to go with bulgur which also fed us on Friday.
On Saturday, I used the magic puff pastry as a bed for a stunning carrot tart, accompanied by colourful vitelotte potatoes.
I sautéd the carrots with an onion, seasoned with chili flakes and ras-el-hanout and spread them on the pastry base. A mixture of 3-4 eggs and a carton of cream is poured over the vegetables and I crumbled some good feta on top. Baking time is about 45 minutes or until the pie is nicely brown and puffy.
Und so schaut er heute aus, der Frühling!  ***  And this is what spring looked like today!

10 comments:

  1. Lecker siehts aus!
    Danke für die Rezeptideen.
    Leider hab ich hier in Frankreich noch nicht diesen geforenen Blätterteig gefunden, an den ich mich aus Deutschland erinnere. Hier gibt es nur den schon ausgerollten Runden... aber für die Tarte ist er da perfekt ;)
    Liebe Pyrenäenfrühlingsgrüsse!

    ReplyDelete
  2. Habe ich ganz lange verweigert, den gefrorenen Blätterteig. Irgendwas schmeckt da immer so säuerlich durch, was mich bei jedem Bissen daran erinnert, dass es sich um Fertigzeug handelt. Dasselbe gilt für Teig aus dem Kühlregal, auch Strudelteig. Aber vor ein oder zwei Jahren las ich auf FB von dem TK-Blätterteig einer großen Handelskette, der nichts als natürliche Zutaten enthält und auch genau so schmeckt. - Super! Habe ich seitdem auch immer im Tiefkühler und freue mich ebenfalls jedes Mal, wenn ich in verwende. So eine leckere Gemüsetarte wie diese hier, wäre wirklich mal wieder fällig. - Sieht sehr gut aus!

    ReplyDelete
  3. Schöner als Tarte und Torte - die wunderhübsche Weide! Damit will ich als Kochbanausin natürlich nix gegen Deine stets bewundernswerten und von mir neidvoll bewunderten Schöpfungen gesagt haben - viel mehr: Schöpfung gelungen - Dir drinnen und der Natur draußen!
    Grüße aus 80333!

    ReplyDelete
  4. Die Farbe der Kartoffeln finde ich gewöhnungsbedürftig. Sieht interessant aus, aber irgendwie sind für mich Kartoffeln goldgelb... *lach*
    LG
    Oona

    ReplyDelete
  5. LEIDER habt ihr mich allesamt falsch verstanden! Es geht hier nicht um gekauften säuerlichen Blätterteig, sondern um den selbstgemachten, genial einfachen Quarkblätterteig, den ich schon des Öfteren im Blog beschrieben habe. Ich kaufe doch keine Industrieteige!!

    ReplyDelete
  6. Nicht allesamt.
    Ich weiß doch, dass Du den selbst machst. So habe ich das auch verstanden.
    LG Oona

    ReplyDelete
  7. also ich habs auch richtig verstanden, kann gar nicht verstehen, wie das jemand nicht verstehen konnte.............?? ;)
    grüße auch der stadt

    ReplyDelete
  8. Bin ich ja voll drauf reingefallen. Aber gut, dass ich noch mal hier reingesehen habe! ;-)

    ReplyDelete
  9. So, jetzt hab's auch ich endlich kapiert! Nicht daß ich dachte, du verwendest gekauftetn Blätterteig - nein, das wusste ich schon lange, daß du den selber machst. Aber ICH werde jetzt keinen INDUSTRIETEIG mehr kaufen! Also - Blätterteig. Mit dem fange ich jetzt mal an! Für meine Geburtstagsfeier am Sonntag habe ich schon Teig gemacht, in die Tarteformen gefüllt und eingefroren. Und das Witzigste....der Teig ist genau der selbe, den ich für meinen Tomatenkuchen bisher immer machte :)

    Morgen wird noch mehr Teig vorbereitet - für die süßen Rugalach-Hörnchen. Da habe ich nämlich heute einen bezaubernden Teller gekauft und gedacht: da müssen die Rugalach rein ;)

    ReplyDelete
    Replies
    1. Ja liebe Hanne dann wünsche ich dir einen köstlichen Blätterteiggeburtstagssonntag! Der taugt eben einfach für alles!!

      Delete