Wednesday, 10 August 2016

War's das schon?

 Ein Sonnenaufgang vor meinem Fenster, ein Bild das man als "herbstlich melancholisch" interpretieren könnte. Der Hochsommer ist ja offiziell Ende Juli zu Ende, gerade wenn man anfängt sich warm und entspannt zu fühlen.
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This picture from my window, an early August sunrise, has an autumn melancholy about it. End of July marks the end of the meteorological "high" summer, just as we start relaxing and basking in the sun.


Der Montag war so ein perfekter Sommertag. Nach dem genussvollen morgendlichen Schwimmen verbrachte ich den Nachmittag auf der Terrasse. Ich darf daran erinnern, dass ich freiberufliche Rentnerin bin!

 
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Monday was such a day, a perfect holiday at home. After my morning swim, I started baking what the recipe calls "babas". 


 Hmm. Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Rezept von High Foodality wirklich Babas meinte. Das sind doch normalerweise sirupgetränkte, lecker schwammige Teilchen? Diese hier waren mehr wie Brioches - köstlich, aber echt kein Grund, 5 Eier zu verbacken. Was meinen die lesenden Köchinnen? 
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I think the cook forgot to include the recipe for a syrup, because I remember babas (early London memories of rum babas in the dreaded Wimpy bars) as being syrup-soaked, cloyingly sweet sponge things. What I baked had more like a brioche consistency. Tasty, but in no way justifying the five eggs the recipe demanded. My search for the baba will continue.



This is the recipe I used:


Put 200 g plain flour in a bowl, in the centre of the mound stir 10g fresh (half a packet of dried) yeast into a paste with a tsp of sugar and 2 tbsp milk. 

Leave to rest for 15 minutes, then mix with the rest of the flour. 
Add 10g honey and 70 g softened unsalted butter, and gradually fold in 5 eggs (believe me, 3 will do the job nicely!)
Knead this into a soft dough ad leave to prove for an hour in a warm place.
Now knead the dough again and fill it into timbale or muffin tins, which you buttered and spread with sugar.
Leave these to prove again for 30 minutes and pre-heat your oven to 200°.
They take 15-20 minutes to bake. 

Auf der sonnengefluteten Terrasse gönnte ich mir also einen gemütlichen Cream Tea mit Baba - oder Brioche - mit meinem Lieblingskrimihelden, Jean Bannalecs Commissaire Dupin; beim Lesen dieser Bücher hat man hat das Gefühl, in der Bretagne zu sein. 
Die köstlich rote Johannisbeermarmelade ist übrigens auch aus dem Ärmel geschüttelt: Johannisbeeren durch eine Windel oder ein Sieb drücken, den Saft mit dem gleichen Gewicht an Zucker sanft und nicht zu lang aufkochen, damit es nicht "schnittfest" wird. So einfach, so gut!
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On my sun-kissed terrace I had a leisurely cream tea with the baba, or brioche, and my favourite French thriller, which transports you straight to Brittany. 
The delicious redcurrant jam is dead easy, by the way: squeeze a punnet of the berries through gauze or a sieve, weigh the juice and cook it with the same weight of sugar. Gently, and not too long, you don't want to end up with slices of jam!


6 comments:

  1. Ich hoffe doch nicht, daß es das schon war!!! Mit dem Sommer. Befürchte es aber :( Es herbstelt dermaßen abends und in der früh, daß es schon nicht mehr schön ist. Schade. Aber wir steuern noch fleißig dagegen mit guten Sommermarmeladen, Sommertartes - ich habe jetzt auch so ein rechteckiges Förmchen! :) - und sommerlichen Cocktails. So! Wünsch' dir noch viele sommerliche Tage :)

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  2. Zwei Eier weglassen kann man sicher, aber die Flüssigkeit der Eier muss man dann trotzdem irgendwie ersetzen (Milch, Apfelmus). Bon appétit!

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    1. Stimmt - danke für den Tipp! Aber Apfelmus? Interessant...

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  3. 5 Eier hin oder her ... was für ein Leben!!! :-) Liebe Grüße!

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    1. Ich bedank mich auch recht herzlich bei sämtlichen zuständigen Göttinnen!

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  4. diese französischen Brioches sind nun einmal wahnsinnig Ei- und Butter-reich, mir ist das meist zu fett und üppig, ich mag lieber "normalen" Germteig (Zopf) wie von der Oma ;-)

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