Saturday, 22 October 2016

Goldene Kürbis-Tarte Tatin

 STOP PRESS: bei A**I Süd gibt es gerade wieder haufenweise Berberitzen.... 
Nicht dass es dann wieder heißt, ich hätte es niemandem erzählt!
Dieser schwarze Oktober! Ist er vielleicht endlich vorbei? 
Ab und zu zeigt sich jetzt die Sonne vor der Krankenstation, und man hofft inbrünstig auf einen goldenen November.
 Ich bin inzwischen wieder so weit gesund, dass ich mich ankleide und in der Küche etwas kreativer werde. So wagte ich mich also an dieses Rezept vom Oberguru Ottolenghi, das sich als überraschend einfach entpuppte.
***
The worst of the Black October seems to be over, the sun is showing outside our "influenza ward" and there is always the hope of a Golden November. I am well enough to feel creative stirrings in the kitchen, and tried my hand at this Ottolenghi recipe, which turned out surprisingly easy.

Tarte Tatin mit Butternutkürbis:

1 kleinen Butternutkürbis schälen (habe ich vergessen, wir schälten ihn auf dem Teller)
In runde Halmonde schneiden, Kerne entfernen
In eine Schüssel gebe. Olivenöl, etwas geschnittenen rosmarin, 2 zerdrückte Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer darüber streuen.
 45g Zucker ca. 4-5 Minuten in einer ofenfesten Pfanne karamellisieren lassen
Die Pfanne vom Herd nehmen, einen ganzen Rosmarinzweig in die Mitte legen (habe ich erst nach dem Backen dran gedacht).

150g  Ziegenrolle darunter und drüber krümeln.
Ziegenfrischkäse geht auch
Zum Schluss eine Platte Blätterteig* rund zuschneiden, etwas größer als die Form, darüber breiten und an den Seiten festdrücken. Mit einer Gabel überall einstechen.  

*ich nahm meinen selbstgemachten
Je nach Ofen bis zu 50 Minuten bei 180° goldbraun backen
Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Hilfe eines großen Tellers stürzen. 
Hier kann man die Technik sehen (3. Minute)


Butternut Tarte Tatin, adapted from Ottolenghi
1 small butternut squash, peeled (I forgot to peel, had to peel it on the plate..) 
olive oil
some finely chopped rosemary leaves, plus a whole sprig
2 garlic cloves, peeled and crushed
45g caster sugar
150g goat’s cheese log (with rind), cut into 1cm-thick discs
350g ready-rolled* all-butter puff pastry
    *home-made, in my case
Salt and freshly ground black pepper
Heat the oven to 180C/350F/gas mark 4. 
Cut the squash in half lengthways, scrape out the seeds and cut half-moons, put these in bowl; toss with the oil, chopped rosemary, garlic, half a teaspoon of salt and plenty of pepper

Heat a 24cm nonstick, oven-proof frying pan on a medium-high flame. 
 Cook the sugar for four to five minutes, until it melts and becomes a semi-dark caramel, then take off the heat (it will keep cooking, so don’t leave it too long). 
Leave the caramel to cool a little then lay the sprig of rosemary in its centre. 
Arrange the squash slices around the rosemary in a circular pattern, working from the outside in and overlapping as much as possible. 
Dot cheese here and there (you want some underneath the squash, some in between and some on top), and spoon over any rosemary and garlic left in the bowl. 
Now cut the pastry into a round slightly larger than the pan, tucking it in at the sides. Prick with a fork all over.
Bake for up to 50 minutes, until the squash is soft and the pastry nicely browned.
Turn it over by placing a large plate on top of the pan and invert like this (3rd minute)- I would wait with that until the pan - and the caramel - has cooled a little.
 Als Nachspeise schüttelte ich eine Pflaumencreme aus dem Ärmel: Kompott machen mit Quark und Schlagsahne mischen, fertig. 
Es gibt heuer anscheinend keine Zwetschgen - oder habe ich die verschlafen, genau wie die Hollerbeeren? Also musste ich schmählich im Supermarkt Pflaumen kaufen (ein Wort, das ich kaum aussprechen kann, dagegen: Zwetschgen!)
***
For afters, I whipped up a quick damson fool: first, I made a compote with the damsons, when it had cooled down, I folded it into whipped cream mixed with a few spoonfuls of quark (you can use cream cheese or ricotta).

6 comments:

  1. alles wird am ende gut und wenn es nicht gut wird, dann ist noch nicht das ende. :-)
    alles liebe den schwestern
    ingrid

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  2. Zum Glück ist deine Tarte gülden geworden! Anbacken gegen das Schwarz sozusagen ;) Wir lassen uns nicht unterkriegen, oder!? Schön, dass du wieder auf bist!

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  3. Diese wunderbar goldene Farbe allein muss doch schon beim Gesundwerden helfen, oder? ;-))))))
    Danke für die Anregung, Stürzsachen hab ich ewig nicht gemacht, denk nie dran, scheint aber wirklich einfach zu sein und vor Allem: Es sieht toll aus!

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  4. Dein Menü lacht mich an geradezu ... Und nein, du hast nix verschlafen - zumindest nicht die Zwetschken. Aber die Hollerbeeren vermutlich schon - genau wie ich ;-)

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  5. Golden bis (p)flaumig – so sollte der Oktober sein, wenn nicht draußen, dann eben bei dir und Tisch.
    Liebe Grüße Petra

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  6. Hallölein,
    habe gerade zu dir gefunden :)! Schön, dass es die wieder besser geht. Die Tarte schaut sehr lecker aus. Davon hätte ich jetzt gerne ein Stückchen!
    Liebe Grüße,
    Christine

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