Von der Vergangenheit lernen- learning from history

 Wear a mask or go to jail! (Tragt  Masken oder geht in den Knast") - ein Bild aus dem Jahr 1918.
So knallhart geht es in unserem angeblich so undemokratischen Deutschland noch nicht zu.
Bei der großen Influenza-Epidemie von 1918/19 waren weder die Sicherheitsvorkehrungen noch die Pflege so perfekt wie hier in Deutschland, die Welt war damit beschäftigt, den Krieg zu überleben.
In der Folge starben 50 Millionen Menschen weltweit an der so genannten Spanischen Grippe, mehr als im gesamten Krieg.
Anstand, Abstand, Hygiene. Mehr braucht's nicht. 
Und viel Sonne und Bewegung an der frischen Luft, wie auch die obige Ermahnung von 1919 sagt.

Comments

  1. Diese Zeitzeugnisse sind höchst interessant und erkenntnisreich.
    Anstand, Abstand und Hygiene - das sollte doch zu machen sein!
    Herzliche Grüsse,
    Brigitte

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  2. Genau! So!
    Liebe Grüße
    Petra

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  3. sehr interessant! Habe gelesen, dass damals Viren noch nicht bekannt waren, trotzdem ähneln sich die Maßnahmen zu heute.
    Meine Oma (Jg. 1902) hat immer viel und gern von früher erzählt, aber die spanische Grippe oder gar Gesichtsmasken in Wien hat sie nie erwähnt. Dominantere Probleme waren, wie du schreibst, das ganze Elend nach Kriegsende und Zerfall des Kaiserreiches.
    lg

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  4. Ja, genau so ist das - und ich finde es super, dass so langsam die Fotos von damals mit Masken wieder hochkommen.

    Damals sind ja sehr viele junge Leute gestorben.

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  5. Interessanter Rückblick. Das so viele Menschen an der "Spanischen Grippe" gestorben sind, dass las ich ganz am Anfang der heutigen Krise in den ersten Wochen irgendwo. Das fand ich erschreckend und es hat mich beeindruckt. Das mir das so gar nicht bewußt war. Dabei lebten meine Großeltern und deren großen Familien zu derzeit.
    In dem wunderbaren, tiefsinnigen, interessanten Film mit Anthony Hopkins und Debra Winger "Shadowlands" (über den berühmten Schriftsteller C.S. Lewis) wurde die "Spanische Grippe" einmal erwähnt. Deswegen sagte mir das überhaupt etwas.

    *
    Abstand hält hier kaum noch jemand. Und wenn eine um Abstand bittet, dann sollte sie sich warm anziehen. DAS und das tragen der Maske (wegen der mangelnden Luft) ermüdet mich in dieser Zeit am meisten.

    Hier in der Wohnung muckelige 28 Grad. ;-) Wohl denen, die einen See in der Nähe haben. *lach* Mit Auto wäre ich 1 1/4 Stunden an der Nordsee, aber das habe ich auf nächstes Jahr verschoben. Besser ist das. Oder noch im Herbst, nach allen Ferien. Dann mache ich auch mal davon ein paar Fotos. Das Meer und Frau Oona. ;-)

    Ahoi, liebe Ilse, und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

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  6. Avoid fear, worry, fatigue... genau. Auch wenn's nicht immer leicht fällt. Und schon damals gab es also die “Maske unter der Nase“-Benützer. In den Wiener Öffis wird anscheinend mittlerweile durchgesagt, dass die Nase doch bitte auch zu bedecken sei. Wenn schon denn schon, meine Rede. Von der spanischen Grippe wurde in meiner Familie auch nichts erzählt. Interessant, finde ich.

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