Sunday, 5 September 2010

Wanderung

Runde Zucchini mit Lammhack gefüllt, im Ofen gebacken. Dazu ein Püree aus dem Zucchini-Inneren und Wildreis.
Round courgettes, stuffed with minced lamb, cooked in the oven, accompanied by their pureed insides, with wild rice.
Die Frage, wann ich die Zeit finde, meine leckeren Essproduktionen zu verspeisen, stellt sich in der Form nicht. Ich bin begeisterte Anhängerin von drei Mahlzeiten täglich, sowie hin und wieder einem Stück Kuchen zum Kaffee oder einem perfekten Plätzchen. Es gibt auch genügend Freiwillige, die mir helfen und sich mit hin und wieder nicht ganz perfekten Ergebnissen abfinden. Manchmal bekomme ich sogar Zutaten geschenkt, wie diese runden Zucchini hier von Anna Blume!
Heute kochte ich nicht. Wir hatten Besuch von einer jungen Irin, mit deren Vater ich einmal in einer Band gespielt habe, und wir nahmen sie mit zu Schweinebraten und Knödel im Jagdschlössl, unserer Boazn am Rotkreuzplatz. Sie studiert jetzt in München, und dank ihrer hab ich heute zum ersten Mal die Studentenstadt im Olympischen Dorf gesehen. Dieses Dorf ist etwas ganz besonderes, ein Nest der kreativen Studentenbohème. Über den Grashügel kommt man von dort in den Olympiapark, und weil es so ein schöner Nachmittag war, ging ich zu Fuß bis nach Hause. Hierin liegt auch die Antwort auf die Frage, wie ich so viel essen kann und trotzdem noch nicht watschle. Radeln, Yoga, Treppensteigen und zufuß gehen.
There are people who wonder howI find the time to eat all the delicious stuff I produce. That's the wrong question, because there is always time. I am a believer in three meals a day, and the odd piece of cake or home-made biscuit can always be fitted in between. Also, volunteers can be found who will help eating even the less than perfect meals. There is also a place for eating out, like today when we had a guest from Ireland, the daughter of an ex-Resisters mate. We threw her straight in the deep end and took her to our local Bavarian roast pork dive. Which she loved - most people do. She enrolled for her course today, and so I finally got to see the so-called Student City. It is utterly charming in a creative, boho way. From there I walked across to the Olympia Park and all the way home, it being a lovely day. And herein lies the answer to the question how come I eat how I eat and have managed to avoid becoming a complete roly poly. A bit of cycling, yoga, upstairs-downstairs and plain walking.
Morocco? the wild West? a kibbuz?
It's the students' town in the old Olympic Village in Munich.

6 comments:

  1. letztens hab ich irgendwo im internet gelesen: kalorien sind kleine tierchen, die nachts die kleidung enger nähen - also - einfach schrank gscheid abschließen und weiter essen

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  2. Ingrid - vielleicht kann man die ja trainierren, dass sie die Gwander rauslassen!

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  3. Ilse - Deine Architekturaufnahmen sind Bauhaus pur. So schön.
    Ich würde auch gerne da wohnen, auf ganz wenige Dinge reduziert.
    Nur die Kalorien, die dürften bleiben.

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  4. Aaah, das werde ich mal mit Pattypan squash ausprobieren...

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  5. Das Jagdschlössl kenn ich! Da haben wir schon so manches Augustiner gezischt ;o)
    Allardings ist das schon ein ordentliches Kontrastprogramm zu der modernen Studentenstadt :o)

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  6. Da ist es bestimmt schoen Student zu sein! Kalorien...im augenblick versuche ich wieder in einklang mit meinem Koerper zu leben, der mir schon sagen kann was und was nicht. Mal sehen ob die Waage, was davon merkt.Bald hoffe ich.

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