Thursday, 25 November 2010

Bayrisch-japanisches Wirtschaftswunder

 Einmal in der Woche, am Donnerstag nachmittag, sitze ich nachmittags in einer befreundeten Galerie und mache den Besuchern die Tür auf (Lothringer 7). Dafür kann ich dann in diesem perfekt beleuchteten Raum unter perfekten Bedingungen fotografieren. Ein paar Häuser weiter ist das reizende Café Obori, in dem junge Japanerinnen wunderschöne Kuchengespinste verkaufen und dazu einen der besten Milchkaffees, den so ein Münchner Café hergibt. Haidhausen ist inzwischen eine Oase bayrisch-japanischen Integration: es gibt ja auch noch das Nomiya in der Avenue Wörth, dessen Wirt Ferdl sich ab und zu mit der bayrisch-japanischen Band Coconami hören lässt.


Once a week I mind the gallery of a friend and use the perfect lighting for photographic homeworking. As good fortune will have it, there is a charming café next door where two young Japanese ladies sell the most delightful gateaux. In fact, the whole neighbourhood, Haidhausen, appears to be a model of Japanese-Bavarian integration: there is the well-established restaurant Nomiya where sashimi, california rolls and Weißwurst coexist peacefully with good Austrian wine. The landlord can often be seen singing along to a Japanese combo called Coconami, who play a mean Ukulele.

10 comments:

  1. Das sieht ja wunderbar nah- und fernöstlich köstlich aus!

    Gruss, Brigitte

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  2. Das hört sich nach einer schönen Ecke an zum Leben. Integration? Trifft es nicht eher Miteinander? Alles Liebe Karin

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  3. Und super Brot gibt es im Obori auch!

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  4. warum fällt mir sushi bei den törtchen ein? multikulti ist wunderbar.
    mante

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  5. der link zur galerie geht nicht
    und wie karin hätt ich lieber gemeinsam miteinander als dieses geschändete missbrauchte wort integration
    ein feines wochenende wünsch
    lg birgit

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  6. Was mich manchmal ein bisschen traurig macht ist, dass meine Ironie oft nicht ankommt. Hier habe ich das Wort Integration und diese verspielten, privilegierten Bezüge EXTRA gewählt um die abstrusen Diskussionen, die derzeit über das menschliche Miteinander geführt werden, ironisch zu überhellen. Es tut mir leid wenn ich nicht verstanden werde. Ich kann das alles einfach nicht mehr wirklich ernst nehmen.

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  7. sei kein bisschen traurig, wenn deine ironie nicht ankommt - ich verstehe dich da gut, mir gehts auch manchmal so. fühle mich dann falsch verstanden und missinterpretiert. aber das ist wohl beim geschriebenen so, das einsam im netz steht.

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  8. ....aber die Fotos sind toll und die Törtchen, und das Lokal und sicher auch die Musi.......

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  9. I want to eat the one on the right in the last photo. Looks so delicious.

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  10. Ich habe da neulich (ungefaehr vor einem Jahr) einen Artikel, ach Quatsch...eine Doku! ueber einen der bekanntesten Patissiers von Paris gesehen...auch ein Japaner!

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