Tuesday, 1 March 2011

We'll eat again

Zwischen den ganzen Umzugsaktivitäten habe ich tatsächlich auch mal gekocht, sogar gebacken. Dabei fand ich im Blog "Küchentanz"  einen hochinteressanten Teig, der sicher zu einem Standard in meiner Küche aufsteigen wird: gelingt immer, ist wandlungsfähig und schmeckt in jeder Form gut. Im Übrigen war das ungefähr eines der wenigen Rezepte aus diesem Feinschmeckerblog,  das ich mir zutraue. Ach, Skrei habe ich auch gemacht, kurz in Butter gebraten, mit frischem Spinat und Kartoffelbrei.
Der Quarkblätterteig ist lachhaft einfach:

250 g kalte Butter, 250g Quark - ich nahm 40% fetten - und 250g Mehl zu einem Teig kneten. Etwas kühlen, falten, nochmal kneten. In drei Portionen aufteilen, zwei für weitere Tartes einfrieren.

Teig ausrollen, in eine Tarteform legen. Zehn Minuten blind backen: ich hatte keine Blindbackbohnen und nahm Kieselsteinchen, nicht ideal. Ich werde mir Blindbackdinger kaufen, unerlässlich.
Eine große Handvoll Endiviensalat, in Streifen geschnitten, 100 g Erbsen und vier in Scheiben geschnittene  Frühlingszwiebeln auf den Teig verteilen. Ca 200ml Milch, 4 Eier, 100 g geriebenem Bergkäse, eine kleingehackte Knoblauchzehe, eine Prise geriebenem Muskat und Pimentón (Paprika tut's auch) verquirlen und darüber gießen. Etwa 25 Minuten bei 180° backen. Die Fonduta, die Eline dazu machte, ließ ich weg - keine Ahnung was Fonduta ist und was man damit macht. War trotzdem gut!
Mit dem restlichen Teig machte ich einen riesigen Apfelstrudel.
In the midst of house moving madness, I did find the odd quiet moment to cook, bake and even photograph things. One of them was a tart based on pastry I found in an Austrian culinary blog that otherwise fills me with dread, dread about the poxiness of my own cooking, followed by defiance. In this mood I tried this puff pastry which is based on equal measures of butter, flour and quark, worked by hand into a dough, chilled, rolled out, folded, chilled again....you get the picture. Divided into three parts, it can be frozen and used again. I made the remaining two bits into a lovely apple strudel. Will post pictures when I make it next. The rest of this recipe includes putting green vegetables such as peas, sliced endives and spring onions (the gourmet blog uses lamb's lettuce, which I didn't as I'd rather eat it fresh) on the pastry base once it has been baked blind with those baking marbles for 10 minutes or so, then pouring over a mix of 4 eggs, 200 ml milk and good grated cheese such as Gruyère or mature cheddar. Bake at 180° for 25 minutes, or until it looks set.

7 comments:

  1. frage als nichtköchin: was sind bitte blindbackbohnen - klingt außerirdisch.

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  2. Oh, das sieht köstlich aus! Das werde ich mal probieren.
    Kann es schon fast riechen. Und das heißt bei mich schon was :O)
    Grüße aus dem kühlen Norden
    Oona

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  3. wie wunderbar die ersten Rezepte von dir zu lesen, "Topfen"blaetterteig, wie das in Oesterreich heissen wuerde, ist schon aufgenommen !!

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  4. Den Teig habe ich sofort auch adoptiert!!! Quark habe ich aj im eingenen Sortiment... ; )
    Wûnsche dir einen erquickenden Tag und freu mich auf mehr news von dir!!
    bbbbb

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  5. Wahrscheinlich weißt du's schon: "Fonduta" ist die piemontesische Variante eines Käsefondues.

    Danke, dass ich wegen dir jetzt weiß, was "Blindbacken" ist!

    Den Quarkteigtipp finde ich gut. Ich glaube, ich werde jetzt wirklich mal einen Kochkurs machen... irgendwie ist meine Kocherei oft unbefriedigend, obwohl ich doch Kochlust habe.

    Aber die wird auch oft gefressen, die Lust, vom "Jedentagfürfünfpersonenkochenmüssen" und der dementsprechenden Einkauferei... ich meine, ich habe oft so viele Fragen und keine Zeit, nach Antworten zu suchen.

    Aber dein Blog hält mein kleines Lustflämmchen immer noch am Kokeln...

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  6. Kvinna, mir ist völlig klar dass mir der Spass am Kochen sofort vergehen würde wenn ich MUSS! Dann ist es halt ein Job den man effizient ausführen muss. Danke für Fonduta-Erklärung - aber ich kapiere immer noch nicht was die Fonduta auf der Tarte macht.
    Im Original bei Eline ist das übrigens auch ein Topfenteig!
    Und Blindbackbohnen - etwas was ich noch nicht besitze - sind so Steinchen die man auf Teig streut wenn er ohne Füllung vorgebacken wird. Damit er flach bleibt, woast scho.

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