Sunday, 12 June 2011

Geht doch!

Gestern habe ich wieder mal Mayonnaise gemacht, und es hat endlich funktioniert. Es ist tatsächlich einfach, wenn man es einmal hingekriegt hat - bisher ist mir die Mayo ja nie gelungen, es wurde immer ein unansehlicher Baatz.
Schritt1: das Ei oder die Eier mit Salz richtig lang aufschlagen (hab ich mit elektrischem Handrührer gemacht). Eier müssen zimmerwarm sein!
Schritt2: das Öl (Einfaches Speiseöl - kein Olivenöl, das wird bitter. ) langsam reinträufeln, aber es macht scheinbar nichts, wenn mal ein größerer Schuss daherkommt.
Schlagen, schlagen, schlagen. Ich habe zwischendurch mit einem Teelöffel die Konsistenz probiert, bis die Mayo nicht mehr flüssig war.
Meine Freundin Constanze hat recht: man glaubt nicht, wieviel Öl ein Ei aufnimmt.
Schritt3: Zitronensaft reinmischen, ich habe auch etwas Senfpulver mitgemischt, Senf geht wohl auch. Noch mal durchmixen. Fertig.
Meine Freundin Lola sagt dazu noch, man solle das Rührgefäss nicht bewegen.
Yesterday I managed for the first time to make mayonaise, and once you have understood how easy it is to make it, you can whip it up in your sleep.
this is what you do:Beat the egg(s) and some salt with an electric whisk for a good while until it becomes foamy. Use egg(s) at room temperature.
Then dribble in your oil very slowly, all the while whisking away. It doesn't matter if you pour rather than dribble the oil towards the end. Use good vegetable oil, I don't like to use olive oil as I find it makes the mayo taste bitter
At the end, dribble some lemon juice in. I also added a teaspoonful of mustard powder.
Don't be surprised at the large quantity of oil an egg can absorb!
And try not to move the container in which you mix the stuff.
I found it as easy as A-B-C, after producing runny, inedible gunge for years.

10 comments:

  1. Hui... gut das Majonaise nicht auf meinem Speiseplan steht, obwohl so selbst gemachte Majonaise bestimmt köstlich ist.
    Dir schöne Pfingsten und
    Herzlichen Glückwunsch :O)
    Grüße
    Oona

    ReplyDelete
  2. Gut so! Selbstgemachte Mayo ist das einzig Wahre. Selbst wenn man sie nicht elektrisch aufschlägt, braucht man weniger als eine Minute. Und dann hat man nie wieder diese doofen angebrochenen Gäser im Kühlschrank stehen.

    ReplyDelete
  3. Wenn Du einamhl selber Mayo gemacht hast moechtest Du nie wieder Mayo kaufen:)

    ReplyDelete
  4. Majonnaise ist nur in kleinen Dosen mein Fall, selbst selbstgemachte, obwohl ich der dann den Vorzug geben würde. Gut, dass du dich daran gewagt hast. :-) Dein Erdbeerheader im Blog verlockt mich da aber noch mehr, muss ich gestehen. Hmmmm, yum yum.

    ReplyDelete
  5. Ah, Luisa hatte bei einem meiner Bilder kommentiert, dass du über die Mayo so begeistert warst, da musste ich doch gleich mal gucken. Freut mich, dass sie was geworden ist und ich werde Andreas, der mein Mayo-Lehrer war, gleich davon erzählen.
    Jetzt schnell zum Wandern anziehen und dann gehts raus zur "Nussi".

    Liebe Pfingstgrüße aufs Land :-)
    Constanze

    PS: Ich hoffe, mit dem Hollersirup gehts genauso gut.

    ReplyDelete
  6. Lass mich raten: Du hast keinen Pürierstab. Sonst hättest Du doch schon längst Idiotenmajonaise gemacht:
    http://www.deliciousdays.com/archives/2009/08/12/homemade-mayo-minute-made/

    ReplyDelete
  7. Kann auch nur zur Idiotenmayo von Ms. Delicious via kaltmamsell raten, die ist fan-tas-tisch!

    ReplyDelete
  8. Ach ja, und meine Würzmischung ist Knofi, ein Hauch Curry, eine halbe getrocknete, zerbröselte Chili, Salz und Pfeffer.

    ReplyDelete
  9. Oh ja! Noch etwas Knofi in die Mayo, das ist ganz wunderbar.
    Wer nimmt welches Öl?
    Ein Jammer, daß es mit EVOO nicht schmeckt.

    ReplyDelete
  10. Oh, Majanaise mach ich schon lange. Mit einem Cuisinart (Kuechenmaschine), ganz einfach, Ei rein, ein paar Tropfen Oel, Salz, Teeloeffel oder mehr Dijon Senf, Essig oder Zitronensaft, anstellen, eine Minute laufen lassen, dann langsam eine Tasse (8 ounces) Speiseoel - ja, genau, kein Olivenoel - langsam reinlaufen lassen, fertig. Total einfach, und schmeckt super. Das kommt dann zum geliebten Kartoffelsalat Rezept von meiner Mutter, heiss geliebt von meiner Tochter und Enkeltochter.

    ReplyDelete