Sunday, 13 January 2013

Ein trüber* Sonntag (*aber gar nicht trübselig)

Ein Sonntag wie geschaffen, um faul daheim rumzulungern. Erst mal mit Kopfweh aufgewacht, der Virus hat anscheinend immer noch seinen Spaß mit mir. Ein Spaziergang ins Weißgraue brachte gar nichts, also her mit den Aspirin. Zum Mittagessen kochte ich dann eine Hühnersuppe, bayrisch-jüdisches Penicillin und so. Sie ist nicht besonders fotogen, aber so gut!
Erst mal brate ich zwei Hennahaxn in Rapsöl leicht an und lösche sie mit ca. 1 1/2l gutem Mangfallwasser ab. Dann schnipsle ich eine halbe Sellerieknolle, ein paar Selleriestangen, zwei gelbe Rüben und eine Stange Lauch hinein. Salzen, etwas weißen Pfeffer, Thymian und Rosmarin hinein, dann mehr als eine Stunde köcheln lassen. Ich gieße die Suppe durch den Seiher in einen anderen Topf; das ausgekochte Gemüse kann man jetzt wegwerfen. Manchmal mische ich auch alles mit dem Zauberstab, aber heute wollte ich eine klare Suppe, nur mit dem Fleisch, das ich von den Knochen löse und beiseite lege.  Die Hälfte der Suppe friere ich ein, dann würfle ich drei Kartoffeln, gebe sie in die restliche Brühe und koche sie weich. Gegessen wird diese Kartoffelsuppe mit dem Hühnerfleisch, der Rest reicht noch für morgen.
Nachmittags ging es mir dann schon besser, und weil ich noch ein Glas Sauerkirschen im Kühlschrank hatte, rührte ich schnell eine Clafoutis zusammen, Ich nahm dafür nur 2 Eier, trennte sie und rührte das steifgeschlagene Eiweiß unter den Pfannkuchenteig. Dazu die "Sherlock Holmes"-DVD - der Sonntag war gerettet.
Today was a Sunday made for hanging around the sofa. I woke up with a blinding headache, the English virus is continuing to annoy me. Even a walk in the cold foggy white-out didn't do my head much good, so I gave in and took some aspirin. A healthy chicken soup, (a shot of jewish-bavarian penicillin) was what the doctor ordered.
I fried two chicken legs in some good locally sourced rapeseed oil and filled the pot up with water and a whole bunch of diced vegetables - celeriac, celery, two carrots, a leek and some thyme, rosemary, white pepper and salt. Simmered it for more than an hour, then took out the chicken, chucked the veg and strained the broth into another saucepan. Half the broth I put in the freezer. In the other half I boiled three large cubed potatoes and we ate the soup with the chicken meat plucked off the bones. Not very fotogenic, but delicious.
In the afternoon I felt compelled to run up a quick clafoutis, using up a jar of cherries.  Together with the first episode of Sherlock Holmes, this made for a perfect Sunday afternoon.

7 comments:

  1. Oh no! Sorry to hear that you got this pesky cold (it seems to last forever, right? I'm still all clogged up!). That looks like a fantastic clafoutis though!

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  2. Bei uns fand der Sonntag auch auf der Couch statt.... LG Gudrun

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  3. Ich liebe diesen Sherlock ! Leider dauerts noch fürchterlich lange bis die 3 staffel zu uns kommt ! Dazu noch clafoutis .... :D
    Dir wünsch ich gute Besserung ,Kopfweh is echt grauslig !
    Ganz liebe Grüße Ursula

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  4. Selbstgemachte Hühnersuppe ist wirklich wahre Medizin!!
    Danke fürs "Rezept". Ich habe bisher kochen lassen.
    :O)
    UND
    nur zur Info: Ich muss jetzt wieder eine Zahl und ein Wortsalat-Geschichte eintippen, um zu kommentieren.Oona

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  5. ..naa, wir sind auch noch krank, aber immerhin konnte ich schon einen SO spaziergang machen, die frische luft hat gut getan, trotzdem krächze und huste ich noch dahin.....naja bei dem wetter auch kein wunder !

    grüße aus dem schneeigen wien

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  6. klingt durch und durch gemütlich....

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  7. Ich wünsch' Dir gute Besserung liebe Iles!!!!!
    Alles Gute!!
    ...und liebe Grüße
    Rosi

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