Saturday, 25 January 2014

Freitag ist Fischtag, bei uns in Bayern

Alle Jahre wieder - von Januar bis Ende März - kommt der Skrei, ein Kabeljaufisch aus dem Nordmeer, den man ohne jedes Schuldgefühl massenhaft essen darf. Es gibt ihn sogar bei uns in Grafing bei Edeka, also konnte ich nicht widerstehen. Eigentlich esse ich Fisch nur in der Wirtschaft in Taglaching, wenn das Mütterlein die magischen Worte "Gehma Fisch essen" spricht. Dort ist er immer ganz frisch und garantiert nachhaltig gefischt usw., und daheim fischelt halt die Wohnung stundenlang. Hier ist ein Bild des Taglachinger  Steinbeißers, mit den legendären Bratkartoffeln, die Marias fast 90-jährige Mutter am unermüdlich Wirtshaustisch schält, während sie mit den Gästen plaudert.
I don't often cook fish at home, mainly because it stinks the place out (no matter how much I am told that fresh fish doesn't smell. It does), but also because we have the best fresh, sustainably caught fish  available in our local pub (picture above of a typical fish dish with the legendary sautéed potatoes and wolffish). Mum loves going there of a Friday, which is the traditional Catholic fish-eating day. 
But at the moment it is skrei season, a Norwegian cod that even the most ethical of eaters may eat.to their hearts' content, and I discoverd they had it in our local supermarket, so I had to give it a try.
Ich briet ihn einfach in der Pfanne in Rapsöl, zuerst auf der Hautseite, bis die Haut knusprig ist. Dann drückt man kurz mit dem Fischwender (ich weiß ehrlich gesagt nicht wie dieses Ding heißt), dadurch kann man die Haut dann leicht abziehen. Umdrehen, die andere Seite kurz braten. Passend dazu kochte ich Rosenkohl, auch so ein Winteressen.
 I pan-fried it in rapeseed oil, first on the skin side. Press down on the fish with the fishslice and take off the skin, which now is easy to remove. Then turn it around and fry for another few minutes on the other side. For greens, I just boiled brussel sprouts, just with some salt. 
 
Als Superbeilage machte ich mal wieder die Hasselback Potatoes, diesmal mit Rosmarin und Knoblauchscheiben zwischen den Kartoffelabschnitten, und bestreut mit bestem Meersalz aus Portugal. Das Wichtigste ist, dass man sie vorher ca.15 Minuten kocht, damit sie ganz sauber sind, dann unten geradeschneideT, damit sie nicht umfallen, dann die Spalten nicht ganz bis runter schneiden. Mit Olivenöl sprenkeln und ca. 20 Minuten backen. Bis sie halt fertig sind.
 And as a treat, I made the Hasselback potatoes: scrub and boil them for 10-15 minutes. Straighten the bottom so they stand up properly. Cut them into slices, not quite to the bottom, and stick rosemary and slices of garlic in the gaps, sprinkle with your best seasalt or Maldon. Bake in the oven, drizzled with olive oil, for about 20 minutes, until they look done.

11 comments:

  1. SO EIN SCHÖNER HEADER!!!!!!!!!!!!
    Das Essen ist auch prima....
    schönes Wochenende

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  2. das sind - wie immer - super Fotos! Ich frage mich, wie du die immer hinkriegst, schliesslich kann das Tageslicht in Bayern auch nicht besser sein als im Pott. Auch die Fotos aus " der Wirtschaft" sind nie so schlecht in der Belichtung wie meine. Ich liebe deine Fotos!

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  3. ausgesprochen appetitanregend!!! die kartoffeln werden mit sicherheit nachgekocht, der fisch nicht.
    Ich will.....will auch meer!!
    da ich aber nicht fliege, muss ich mich mit wolkenmeer, automeer und häusermeer begnügen. vielleicht entscheide ich auch mal für ostmeer, aber nur, wenn es flüssig ist.
    und frieren hier die worte im mund fest.
    m. grüßt aus der eiseskalten stadt

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  4. Meer will ich auch und Fisch und Erdäpfel - Rosenkohl darfst du behalten *g*

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  5. hab gerade nachlese gehalten und fast wehmütig bemerkt, dass ich ganz schön viel versäumt habe...;-)
    ein wiener-cafe (es heißt sogar so) haben wir auch hier in gmunden, aber ich glaub nicht, dass es mit denen in wien mithalten kann...
    das fischgericht muss lecker sein!
    und dein header bringt mich da so auf eine idee...
    liebe grüße - nun endlich aus dem verschneiten salzkammergut...
    karin

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  6. Die Kartöffelchen machen mich an!
    So zubereitet gibt es viel mehr knusprige Oberfläche.
    Also, eigentlich darf doch frischer Fisch auch daheim nicht fischeln.
    Den Skrei hatte ich vergessen, da gibt's gleich eine Fahrt zur Metro.

    Die Taglachinger Bratkartoffeln sind schon alleine optisch perfekt.

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  7. Freut mich dass es geschmeckt hat!
    Betti - ich fotografiere möglichst nah am Fenster bei Tageslicht, und für Abendessenfotos habe ich eine starke Lampe vom Baumarkt, zehn euro.
    Es hilft auch dass meine Kamera superlichtempfindlich ist - mit der kann man praktisch im Dunkel fotografieren, und auch ganz nah rangehen.

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  8. will auch mehr meer................
    bei uns in österreich ist freitag auch fischtag !

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  9. Rasant würzige Idee, das mit den Kartoffeln!
    Ich liebe diese spontane Gefühlskocherei hier, nix mit Schickimickie, mhhh, überaus lecker alles!

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  10. A kloans Schüsserl Essig neben der Ofen vermeidet der Fischgeruch.

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  11. Die Kartoffeln sehen fast schon lebendig aus. Wie kleine Tiere. Und Rosenkohl liebe ich auch sehr. Bin allerdings die einzige im Haushalt. Das macht aber nichts, dann isst mir niemand meine Rosenkohlquiche weg, in die ich mich reinlegen könnte.

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