Thursday, 29 December 2016

Stadt, Land... Waffel


 Am Dienstag haben wir Schnee gefunden - bis auf 1399m muss man hinauf. Am Sudelfeld. Es gab echten und von Kanonen gefütterten Schnee für die (auch wenn ich jetzt auf etliche Zehen steige) Depperten. 
Kunstschnee? Sehr sportlich.
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Finally saw some snow, some real and some from snow cannons. What foolishness. Get a life, skiers.
Ein Hüttlein, das zum Verweilen einlädt *** A little cabin for dreams of a quiet life
 Am Mittwoch dann in der Stadt. Verabredet bei der Welle. Die surfen, nicht nur zur Sommerszeit!
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Wednesday saw me in the big city. Meet me at the surfing point. They do it all year round.
 Die frisch restaurierte Monopteros im sonnigen Englischen Garten. Muss eigentlich alles in München an Weißwürste erinnern?
*** 
freshly renovated: one of Munich's landmarks in the English Garden

 Der Eisbach, auch er wird gerade "renaturiert"
 Und zum Happy End gibt's mal wieder Waffeln, diesmal Schwarzwälder Kirsch Style,mit einem Esslöffel Kakao, roter Grütze und einer Quarksahne mit Zitronensaft.
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Happy End with a waffle: this time Black Forest Gateau Style by adding a tbsp. of good cocoa, topping it with cherry jelly and double cream whipped with icing sugar and mixed with quark (or fromage frais) and some lemon juice.

Tuesday, 27 December 2016

Noch Appetit auf Kuchen?



 

Hier ist also das Rezept für den Zitronenbuttercremekuchen - ein Muss für die kommende Fastenzeit!   

Das Rezept von Constanze für Bisquitteig funktioniert immer
·        3 Eigelb mit 3 EL heißem Wasser hellgelb-schaumig schlagen
·        Eiweiß mit etwas Zucker steif schlagen
·        150 g Zucker zum Eigelb geben, gerne auch Vanillezucker, und alles schlagen, bis 
sich der Zucker aufgelöst hat.
·        150 g Mehl mit 1 TL Backpulver mischen, über die Eiermasse sieben und dann  vorsichtig unterheben
·        Bei  200°C ungefähr 20 Minuten in zwei 20-cm-Formen backen, es kommt auf den  Ofen an (Holzstäbchentest!)
   Oder: den gesamten Teig in einer normalen Form backen und auseinanderschneiden (Constanze sagt, es geht gut mit einem Bindfaden…)
·        Wenn die Kuchen abgekühlt sind, mit der Buttercreme zusammenbauen.

unbedingt genug Buttercreme machen, damit der ganze Kuchen bedeckt ist

·        100g Butter 
·        260g Puderzucker
·        1 tsp Vanilleextrakt – oder was ihr sonst vanilliges benutzt
·        3 EL Zitronensaft
·        Abrieb (Zeste) einer Zitrone
Lemon Butter Cream Sponge

·        150g plain flour
·        1 tsp baking powder
·        150g sugar
·        3 eggs
·        3 tbsp hot water
·        lemon zest
·        Separate the eggs, beat the whites into stiff peaks with some of the sugar
·         
 


Beat the yolks with the hot water until pale yellow and fluffy, add the sugar, beat until it has dissolved
·        Add the sifted flour and baking powder
        Gradually fold in the egg whites
·        Bake in two separate 20 cm tins for about 20 minutes at 200°C
·        When the cakes have cooled down, assemble with the butter cream. Good luck!

    Butter cream (make sure you have enough to cover the cake generously – I didn’t)
·        100g butter 
·        260g icing sugar
·        1 tsp vanilla extract
·        3 tbsp  lemon juice
·        2 tsp lemon zest 

...Den Magen haben wir uns mit Eggs Benedict mit frischem pochierten Lachs wieder eingerenkt
***
We readjusted our digestive system with eggs Benedict with poached salmon.





Sunday, 25 December 2016

A bissl Weihnachten geht immer..

 Ich wünsche euch allen   ***   I wish all of you
 ... und einen leckeren Kuche *** and a delicious cake
 Rezept gibt's demnächst  ***  recipe to follow
Dies ist übrigens mein Post Nr. 1.400!! Bin ich wahnsinnig?  ****   This is my 1,400th post! Am I insane??

Thursday, 22 December 2016

Auweh Zwick: Voglwuide Platzerl

Oben: so sah es aus. Unten: Das wäre der Plan gewesen... 
Above: this is how they turned out. Below: this is how they were meant to look 

Meine Plätzchen widerspiegeln dieses Jahr anscheinend das innere und äußere Chaos, von dem es bestimmt war. Sie wollten einfach nicht weihnachtlich werden, sträubten sich, wie in den Rezeptbildern auszusehen und gingen in die breite statt in die Höhe..außer dem immer gehorsamen Vanillekipferln, die sich willig hinbiegen lassen. Die Zwickerbusserl sind mir ja schon mal ganz gut gelungen, aber dieses Jahr haben sie gezwickt statt gebusselt. Platscharis sind sie geworden trotz Spritzbeutel, so gar nicht wie auf dem Foto oben, an dem ich mich orientierte - obwohl ich mich strikt ans Rezept gehalten habe. Wer mir verraten kann, wie man Spitzen spritzen kann mit dem Eiweiß, ohne dass sie sofort in alle Richtungen verlaufen, kriegt einen Preis!Die Schokoglasur hat gebatzt, einzig die rosa Farbe der Granatapfelglasur hat mich gefreut. Und schmecken tun sie seltsamerweise trotzdem.     
 Was in der Welt los war in diesem Jahr, brauche ich ja nicht im Einzelnen aufzuführen. Dabei fällt mir immer wieder der gute alte Karl Marx ein: "Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht, und die Menschen sind endlich gezwungen, ihre Lebensstellung, ihre gegenseitigen Beziehungen mit nüchternen Augen anzusehen", sagt der Rauschebärtige im Kommunistischen Manifest voraus. Meine Schwester sagt es ist "Uranus im Widder". 
Wie auch immer: ich will meine Weihnachtsplätzchen zurück!      


***      

My Christmas baking this year reflects the internal and external turmoil that accompanied 2016. Everything went pearshaped - despite careful piping (!) the meringue spread out instead of staying in neat peaks on top of the biscuit rounds. The chocolate icing came out in lumps. The parts wouldn't stick together. Only the willing vanilla croissants came out perfectly, and the pomegranate icing was nice and pink. And hey, they all turned out surprisingly edible.
I don't need to go into what is happening to the world - it often calls to mind the Bearded One's prediction: “All that is solid melts into air, all that is holy is profaned, and man is at last compelled to face with sober senses his real conditions of life, and his relations with his kind” Karl Marx claims in the Communist Manifesto. 
Astrologers blame the constellation of Uranus in Aries. 
Whatever. I want my Christimas biscuits back.

Sunday, 18 December 2016

t͡ʃɪˈlæks

Das Thema Blogzugriffe ist gerade mal wieder aktuell: meine Klickzahlen schießen derzeit in astronomische Höhen, und zwar etwa die Hälfte aus China! Wie sind chinesische Blogleser auf den Dreh mit der Crostata gekommen?
Vielleicht bin ich Big in China?
Aber da habe ich gerade ein neues englisches Wort gelernt, das hier helfen kann: chillax, eine Missgeburt aus chillen und relaxen.
Auch dem in der Fremde lebenden Engländer war es bisher unbekannt und er fand es shocking, dass in seiner Abwesenheit solch hässliche Worte geschaffen wurden.
Bald wird es eingedeutscht sein als "chillaxen", wie in "chillax, Alter!"
Hier ein Beispiel aus den 80ern für drei gechillte Frauen. Ich bin auch dabei.
My blog users are surprising me at the moment with astronomical numbers of clicks from China! How did chinese blog readers cotton on to my crostata? Or could it be Fidel? 
But wait - a new english word brings solace: chillaxing. Miscegenation of chill and relax.
Expatriate Englishman hadn't heard this word and was speechless ("What an appalling word! Where can I complain?") In case you haven't heard it either, its a impatient exhortation to "relax". 
The above foto might show what three chillaxed women look like (Eighties, London. Anna, myself and Geraldine).
 Ansonsten hatte ich ein extrem gechilltes Wochenende auf dem Lande, mit fröhlichen Freundinnen und fabelhaften Gelagen. 
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My weekend consisted of extreme chilling and relaxed eating in the countryside, surrounded by funloving women friends.
Wieder daheim, was könnte chillaxender sein als frische Hefewaffeln? 
Für 6 Waffeln ca. 30g Butter schmelzen, einen Becher Milch darin wärmen. Ca.10g frische Hefe reinbröseln, zwei EL Puderzucker und ein Eigelb darin verrühren. Soviel Mehl dazumischen dass der Teig zähflüssig bleibt.  Eiweiß steif schlagen und unter den Teig ziehen. Kurz stehen lassen und dann rausbacken.
Diesen Teig kann man auch im normalen Waffeleisen backen!

Dazu clotted cream, die ich dank eines Hinweises von der Lieblingsnichte jetzt selbst herstelle indem  ich einen Becher Bioschlagrahm ein paar Tage im Kühlschrank stehen lasse und dann die dicke Rahmschicht von oben abtrage. Schon geclotted!
 ***
Back home, what could be more chillaxing than fresh Belgian waffles?
For six waffles, melt about 20g butter, warm a mugful of milk in it, crumble about 10g live  (or 3,5g dried) yeast into it. Add a couple of spoonfuls confectioner's suger and a yolk and stir in enough plain flour to make a thick batter. Beat the eggwhite into stiff peaks and fold into the mix.
Now leave the batter to prove for ten minutes or so and make waffles (works in all waffle irons).
Eat with clotted cream and your favourite preserve.
In München weihnachtet's.... Christmas flakes in Munich

Friday, 16 December 2016

Zwischenruf

Zum 100. Geburtstag von Mitropa gibt's einen Jubiläumsheader.
Nächste Woche schaffe ich vielleicht sogar Plätzchen.
Hier die Gerichte, die ich mit dem Nudelteig machen werde, den ich gestern schnell zusammengeknetet habe:
Malfatti mit Broccoli und Ziegenkäse
 Und eine Lasagne
Schönes Wochenende noch!

Sunday, 11 December 2016

Monkey business

 Diese Woche war ich wieder mal am immer wieder schönen Chiemsee, ein Lieblingsplatz der Familie bei jedem Wetter.
 ***
  This week we had an outing to Lake Chiemsee, a family favourite in all weathers. 
Ohne Kuchen geht garnichts: Nachmittags im Hotel Linde auf der Fraueninsel 
*** 
Luscious cakes in the beautiful Island hotel "Linde"
Und dann geht's mal wieder in die Küche. 
Zum Plätzchenbacken hatte ich dieses Jahr noch keine Zeit oder vielleicht Lust. 
Weihnachten scheint mir weit weg und etwas unwirklich an diesen sonnigen, trockenen Föhntagen.
Wohingegen ich Tag und Nacht Lust zum Kuchenbacken habe.
Zum Beispiel dieses "Monkey Bread" von Dan Etherington, eine Art Hefezopf de-luxe und wesentlich dekadenter - an Butter wird hier nicht gespart.
Dabei fällt mir das Interview mit Vincent Klink in der jetzigen Winterausgabe der Effilee ein, in dem er gegen Gesundheitsapostel und eingebildete Kranke vom Leder zieht und für hemmungslosen Genuss plädiert.
***
And here I am, back in the kitchen. 
I haven't done a lot of pre-Christmas baking, it seems quite inappropriate somehow, with no snow and our no-presents-policy this year. But I am always up for baking a cake. For example, Dan Etherington's Monkey Bread, an all-butter whopper of "balls [of yeast pastry] dipped in ..butter, sugar and spices, and arranged in a ring shaped tin for baking" which has been waiting to be tried out.
Try it, it's "Good. Excessive. Indulgent. But good!" says Dan. And he should know.
***
Anyway. Monkey Bread, erst mal der Hefeteig. 
20g frische (oder 12g Tocken-) Hefe in 200g lauwarmer Vollmilch mit 50g feinem Zucker auflösen
85g Butter erwärmen, dazugeben. Ein paar Minuten gehen lassen.
2 große Eier verkleppern
550g Weizenmehl (ich 405er) und 6g flor de sel in eine große Schüssel geben
Die Hefemischung zum Mehl geben, dann die Eier reinarbeiten. Kneten bis der Teig ein glatter Ball wird, notfalls die Hände nochmal mit Mehl bestäuben.
 


Ich machte den Teig spät abends und wollte nicht die ganze Nacht backen. Also stellte ich die Schüssel in den Kühlschrank, und der ging auf wie ein Luftballon. Im Kühlschrank.


I made the dough with live yeast late one night and kept it in the fridge over night. 
What a surprise next morning: the dough had doubled in size. In the fridge.
 
Und so geht's:

Eine Guglhupfform mit reichlich Butter auspinseln.

125g Butter schmelzen
 

1/2 TL Zimt, eine Prise Ingwerpulver (hatte ich nicht, ich nahm eine Prise Fivespice), eine Messerspitze Muskat (ich: Baharat) und Orangenabrieb mit 225g braunem Zucker vermischen
140g Walnüsse in einer fettfreien Pfanne leicht anrösten und hacken
Etwas von Gewürz und Nüssen in die gebutterte Form geben.



Jetzt wird der schön aufgegangene Teig nochmal durchgewalkt und in viele gleich große Kugeln geteilt (Dan macht 50, ich nur etwa 25)
Die Kugeln erst in der Butter, dann in der Gewürzmischung wälzen. In die Form schichten, Nüsse draufstreuen.
Nochmal gehen lassen bis sie weiter aufgehen und sich elastisch anfühlen.
Bei 180°C ca 40 Minuten backen - wenn sie zu braun werden, mit Backpapier abdecken.
  
Den abgekühlten Kuchen habe ich mit einem einfachen Zitrone-Puderzuckerguss bedeckt.
PS: dieses "Brot" habe ich schon zweimal gebacken...

Saturday, 3 December 2016

Lachs im Wintermantel*

*Titel mit Dank an Betti!
Zuallererst möchte ich allen regionalen Leser-und-innen mitteilen, daß Samstag und Sonntag am 3.Adventswochenende die beliebten Nuss-und Käseproduzenten aus Grafings Partnerstadt St.Marcellin um den Marktplatz herum zugegen sind und ihre tollen Walnüsse und vor allem den berühmt köstlichen Käse verkaufen. 
Sehr zu empfehlen! 
Der Herbstwinter legt sich langsam etwas klamm auf mein Gemüt, trotz Kerzenschein und dicken Wollsocken.
Da muss ich mich schon etwas mehr anstrengen als im Sommer, damit die Stimmung nicht in den Keller geht. 
Gestern fuhren Luisa und ich an den Griessee, wir lieben ja die Seen im Chiemgau so. Grau und kalt war es, aber trotzdem schön, um das Wasser herum zu laufen. Anschließend dann Mittagessen im gemütlichen Höslwang.
Kochen und Backen geht ja komischerweise immer. Heute zum Beispiel habe ich einen Umschlag aus Blätterteig gefüllt mit Broccoli, Lachs und einer kleinen Bechamelsauce.
Der Blätterteig kam dieses Mal aus der Tiefkühle, weil die Blätter schon so schön rechteckig sind. Ich hab sie noch etwas dünner gerollt.
Den Wildlachs, ebenfalls aus der Tiefkühle, habe ich gleich in der Plastikverpackung in heißem Wasser gegart, sozusagen sous-vide für Amateure.
Die Brokkoli waren frisch, hab sie kurz bissfest gekocht (das Kochwasser hebe ich immer auf für Gemüsebrühe).
Dazu machte ich eine Bechamelsauce: in einem Topf 60g Butter schmelzen, ca. 60g Mehl reinrühren (rühren) und mit Milch aufgießen (rühren) bis eine dicke Bechamelsauce (rühren) entsteht. Dann ca. 50g Bergkäse reinschneiden und auf kleinster Flamme schmelzen lassen.
Die Blätterteige mit Fisch, Brokkoliröschen und Bechamel bestreichen und zu einem Umschlag formen und ein paar Schlitze hineinschneiden - keine Ahnung warum, aber sieht professionell aus.
Im Backofen bei 180° ca. 25 Minuten backen. Mit köstlichster Tomatensoße - wie hier - servieren.
Winter is beginning to get to me, despite candles and big woollen socks etc. All these layers I have to wear, no swimming... I have work harder not to give in to gloom.
Luckily, it's a rare day when I don't feel like baking and cooking.
So today I created a couple of salmon parcels, this time with bought puff pastry.
 I spread out the pastry sheets and flatten them a bit more with a rolling pin.
I poach the frozen salmon in simmering water, in its plastic wrapper (like a poor person's sous vide) 
Spread the samon on the pastry sheet with some florets of broccoli, cooked al dente (I save the cooking water for vegetable stock).
I topped this with a few spoonfuls bechamel sauce and wrap it up like an envelope. 
I cut some slits into the envelope - I saw it done like that somewhere, no idea why - but it looks proper.
Bake for about 25 minutes at 180°. Serve with a dollop of this tomato sauce. 
It's quite cold and gray now. Here, my sister and I went for a cold but lovely walk by this lake, followed by lunch in a cosy village pub.
Looking for spring...

Saturday, 26 November 2016

Samstag Backtag

Draußen ist es grau. Drinnen ist es warm und gemütlich. Und ich backe natürlich
Heute mache ich eine Crostata, das ist meines Erachtens der Linzertorte zum Verwechseln ähnlich.
Der Teig besteht hier aus:


150 Gramm Butter, 1 Ei, 100 Gramm geriebene und leicht geröstete Haselnüsse
250 Gramm Mehl (ich nahm halb 405, halb Dinkel 1050), Prise Backpulver,
150 Gramm Puderzucker
1 Prise 5-Spice (oder Zimt und Nelkenpulver), ein paar Tropfen Vanilleextrakt, Zitronenabrieb,

Butter und Zucker verkneten. Das gesiebteMehl, Backpulver, Nüsse, das Ei und Gewürze dazukneten.
Teig kalt stellen. 
Dreiviertel des Teiges auf ca. 1,5 cm ausrollen, mit Marmelade (ich Kirsch) bestreichen.
Den restlichen Teig zu Rollen formen und als Gitter und Rand auf die Marmelade auflegen.
Ca. 30.40 Minuten bei 180 Grad backen.
Dazu gibt es noch ein paar Rugelach, die auf wundersame Weise irgendwie schon da waren. Tea Party!


Und - eine gute Reise in den Kommunistenhimmel wünsche ich El Comandante; dort gibt es hoffentlich nicht nur Joghurt!
Einer der's mit Amerika aufnimmt, kann nicht ganz schlecht gewesen sein.
And - have a good trip to communist heaven, Fidel Castro! 
Someone who challenged the mighty USA can't have been all bad.

A very gray day. My kitchen is cosy (or should I say "hyggelig"?), it's a day made for baking.
Today, I want to make a crostata, which in Austria is known as Linzertorte.

The dough is made of:

150g butter, 1egg, 100g ground hazelnuts, lightly toasted in a fat-free pan
250g plain flour (I used half spelt flour), a pinch of baking powder
150g confectioners' sugar
1 pinch of 5-spice (or ground cinnamon and clove), a few drops of vanilla extract, lemon zest

Knead the butter and  sugar. Add the other ingredients 
Chill the dough for about 30 minutes
Roll out 3/4s of the dough to fit your tin. Spread with a red jam (i used cherry)
Make a long roll of the remaining dough, roll it out flat and cut strips for the grid on top of the jam
Bake at  180°C for about 30-40 minutes 

Miraculously, there were a few rogalach to complete the tea party.
Have a hygge weekend.