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Schnelle Früchtchen

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Letzte Woche im Supermarkt gab es ein Körbchen Physalis billig zu kaufen, also machte ich einen Spontankauf. Eigentlich kenne ich die Dinger nur als Deko-Klischee auf Süßspeisen, aber sie sind ja schließlich auch essbar. Auf englisch heißen sie nämlich "Cape Gooseberries", und gooseberries sind ja Stachelbeeren. Zu diesem Quarkkuchen gibt's nicht viel zu sagen. Boden angekokelt, Füllung etwas flüssig geblieben, zur Deko habe ich schon was gesagt. Er war trotzdem erstaunlich essbar, nur nicht als Kuchen. ***** This quark pie is really nothing to write home about, except that the base came out darkish, the filling didn't set properly and the deko is cliché. Tasted nice, though, as a mess rather than a cake. Nachdem ich also den Quarkkuchen damit geschmückt hatte, und tagelang lustlos hin und wieder eins in den Mund schob, dachte ich heute früh: "Das ist ja Obst, und folglich kann man Marmelade draus machen!" Ich muss gestehen, ich bin keine leid...

Der Sommer, so rot und so reif

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Immer noch Sommer und - die überlebenden - Tomaten reifen Schnecken waren auf dem Kriegspfad dieses Jahr, und ich habe gekämpft! *** It's still summer, and my surviving tomatoes are ripening Snails were on the warpath this summer, but I fought back!  Ich hatte mal wieder viel zu viel Risotto gemacht, weil ich das so gerne tagelang aufgewärmt esse. Aber meine Schwester brachte mich auf die geniale Idee, das übrige Risotto irgendwo reinzustopfen. Tomate und Paprike ausgehöhlt, Risotto rein, etwas Gemüsebrühe in den Topf, schmoren bis essbar. Die gefüllte Tomate zerfiel ein bisschen, sehr entspannt, und schmeckte wunderbar. Die Paprika hielt länger, wurde aber schneller gegessen - daher keine Fotodokumentation. Das Wetter hat sich abgekühlt, auf der Terrasse hat's immer noch um die 23° um 19h, aber in der Wohnung habe ich wieder kalte Füße, und schreie deshalb nicht Hurrra! *** Weather has cooled down to 23°C on the terrace at 7p.m. Not bad, but my feet ...

Wintertorte im Hochsommer

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Ganz so elegant wie der von Frau Müller war sie nicht, meine Geburtstagstorte für die zwei LöwInnen in meiner direkten Umgebung. Löwen spielen in meinem Leben eine ziemlich tragende Rolle, angefangen von einer meiner besten Freundinnen, deren ganze Familie Löwen sind, bis zu verschiedenen anderen lieben Freundinnen und besseren ex-Hälften. Das bedeutet, dass ab Ende Juli sich die Geburtstage  in meinem unmittelbaren Umfeld häufen, und auch wenn manche Löwen abwinken und Geburtstag feiern doof finden, so ist meiner Meinung nach der Kuchen die ethische Grundlage  jedes  Geburtstags .  Gefeiert - oder "nicht gefeiert" wurde Luisas Geburtstag in Taglaching und später mit Spaghetti auf der Terrasse. Die Torte gab es als Kompromiss zwischen "Geburtstag gerade vorbei" und "last day of being 59".  **** Birthday One was "un-celebrated" with Mum in our favourite pub, then dinner on the Terrace, Birthday number two involved an  outing  with ...

Junges Gemüse, perfektes Omelette und barocke Sonnenuntergänge

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Aus Italien brachte ich nicht nur diese wunderbare klassische Pastaschüssel mit - ein Fund für nur €7 auf dem Markt von Cassina de' Pecchi), sondern auch die Borlottibohnen darin. *** As well as this gorgeous classic Italian pasta bowl (€7 in the market), I also brought these borlotti beans back from the market - irresistible. Aus diesen schönen Böhnchen, gepuhlt und gekocht, machte ich mir einen Salat mit Schafskäse und Frühlingszwiebeln, dazu ein Omelette, in das ich noch mehr Schafskäse einbaute. Einfach und so köstlich. Für ein  Single-Omelette verschlage ich zwei Eier mit etwas Milch, Kräutlein und viel Pfeffer und brate es in einer gut beschichteten Pfanne (bei Kratzern sofort wegschmeißen!), am liebsten in halb Rapsöl, halb Butter. Darauf brösle ich ein bisserl Schafskäse. Wenn es fast geronnen ist, stelle ich es kurz unter den Grill (oder decke die Pfanne kurz mit Deckel zu), dann falte ich es um. In dem Buch von Gabrielle Hamilton "Blood, Bones and But...

Fünf Geschmacksrichtungen

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       Wonach schmeckte das letzte Wochenende? Diese Frage stellt Nata in ihrem Blog, nun schon zum zweiten Mal. Dieses Mal möchte auch ich gerne meinen Senf dazugeben. 1. Es schmeckte erst mal: Nach Italien: kaum daheim, gab es Spaghetti cacio e pepe (zweiter Versuch), in der neuen Italien-Klassik Pastaschüssel, die ein bisschen aussieht als sei sie aus dem gleichen Porzellan gefertigt wie Bidets (haha). Es schmeckte nach Familie (eigene): die Lieblingsnichte schwebte für ein kurzes Wochenende durchs Haus; das Mütterlein musste getröstet werden weil jemand gemein zu ihr war. ...und nach Familie (Wahlverwandtschaften):  wir trafen uns mit einer alten Freundin meiner Mutter und vier ihrer fünf wunderbaren Töchter in einem lauschigen, luftigen Biergarten unter Kastanienbäumen zu einem mediterran anmutenden Mittagessen. 2.        Heiß? Ab in den See, dann Taglachinger Schnee gegessen. Mein alter Dampf-Fernseher ...

Sommer, überall

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Es muss mal gesagt werden, dass dieser Sommer ein richtiger Sommer ist. Nach dem miesen Juni, ein perfekter Juli, und das in ganz Europa - 42°C im Schatten in Lissabon, 39°C in Milano, und 38° auf meiner Terrasse, jetzt. Eine gute Gelegenheit für eine Kuchen- und Backpause; dafür habe ich in Italien die besten Melonen, die saftigsten Pfirsiche und pfundweise  die  dicksten roten Kirschen gegessen.  Und jetzt bin ich wieder da: neue Festplatte, neues Fotoleben. Ich zitiere den Kommentar von Constanze: " Manchmal mistet das Leben für dich aus, egal ob du willst oder nicht". Und bedanke mich für die vielen, hilfreichen Streicheleinheiten nach dem Absturz! Scheint ja öfter zu passieren... I would like to note here once and for all that this summer is a dream of a summer. I rarely get to wear my best hot-weather gear so extensively as this year - no shoes, loose shirts, hair pinned up against the sweat...nights under a sheet, no bedding...tropical feeling..Temperature...