Monday, 29 December 2008

A Lovely Day


Der Kleinhesseloher See, mit Eis.
Today was the first day in a week where I possibly expended more energy than I took in. I worked off at least 3% of the christmas cookies I have eaten in the past week. Result!
Reader, I cycled (icicled?) around the wonderful English Garden with my sister. It was indeed cold. I wore a hood, a woolly hat, leather&knit gloves. Woollen tights, knitted trousers. Thick socks and trainers. It took a while until I got warm. It took me a while to realize that I was on a better bike than my sister and she was struggling to keep up. At least she got quite warm.
Der Eisbach - the icy river where people swim in the summer, sitting on the banks like on a beach.

Sunday, 28 December 2008

This last Sunday of 2008

I don't really have any good intentions for 2009.
I have stopped smoking. I could drink more, but am running out of people to drink with - unless it's herb tea...
Don't even try to lose weight any more, just cook smaller portions or invite more people to share the food.
Maybe I could read more books, cycle more and spend less quality time with my computer. Get to the seaside! to Scotland! Isle of Wight! Cornwall! 
Mustn't forget to spend all my money before some bank swallows it whole, or the government invents yet another tax. Listen to music. See Lisbon.
I hope to see a better world this time next year. Not much I can do about it, but dreaming is allowed.


Ich habe eigentlich keine guten Vorsätze für 2009:

Das Rauchen habe ich aufgegeben.
Trinken könnte ich vielleicht ein bisschen mehr - aber mir gehen bald die Freundinnen aus die noch mittrinken!
Abzunehmen brauche ich mir gar nicht vorzunehmen - höchstens kleinere Portionen kochen oder mehr Leute zum Essen einladen.
Aber, vielleicht könnte ich mehr Bücher lesen und mehr Radfahren und weniger Freizeit mit meinem Computer verbringen. Und öfter ans Meer fahren, besonders nochmal nach Schottland. 
Musik hören. Lissabon sehen. Wieder mal nach Cornwall. Nach Graz will ich endlich. Und nach Slowenien, ins Friaul. Überhaupt - alles Geld ausgeben, bevor die Banken auch die letzten Ersparnisse verplempern oder der Staat noch irgendwelche neuen Steuern erfindet.
Ich hoffe, dass ich diese Welt nächstes Jahr noch erkenne. Tun kann ich kaum was, aber träumen darf ich weiter.

Friday, 26 December 2008

Umami


Suppe ist immer umami
Soup is umami by definition

Neulich habe ich wieder mal einen Artikel über umami gelesen - die fünfte Geschmacksrichtung neben süß, sauer, salzig und bitter, gefunden von japanischen Ernährungsspezialisten. Der umami Geschmack kommt scheinbar vom Glutamat, eine Verstärkung des natürlichen Geschmacks vom Essen, der wohl fast süchtig macht. In der bayerischen Küche fällt mir sofort ein Beispiel für umami ein: die Leberkässemmel. Nach Tagen von Weihnachtsplätzchen, Sekt, Cava und Prosecco (der plural ist übrigens prosecchi! Eure Oberlehrerin) kam sie mir in den Sinn und das Wasser lief mir im Mund zusammen. Morgen, Kinder, wird's sie geben, morgen ist kein Feiertag!!

The other day I read about the umami taste, the fifth taste sensation the Japanese discovered to complete sour, sweet, bitter and salty. It's based on the effect of monosodium glutamate, I believe, and sort of hooks you on the food. In Bavaria, my immediate umami association is the national dish, Leberkässemmel, which English people oh so wrongly compare to spam. Nothing could be further from spam than this culinary masterpiece, that is eaten by millions of Bavarians ..and others, every day. After Christmas days of bubbly and home-made biscuits abuse I can't wait to get my dose of umami tomorrow!

Wednesday, 24 December 2008

Happy Holidays...

....to everybody who reads my uneventful but often nourishing diary! No white Christmas here, again. Sunny though. A dinner of Cassoulet and mashed potatoes and sweet potatoes with sprouts is prepared, with a fruit salad and elderberry cream to follow. Plus the home-baked biscuits. So it looks like no-one will go home hungry.
Recipes for cassoulet are easy to google.

Ich wünsche euch allen, die ihr diese unaufregenden, aber oft nahrhaften, Aufzeichnungen verfolgt, eine geruhsame Feiertagszeit. Unser Weihnachtessen ist heuer, auf Wunsch meiner Nichte, Cassoulet mit Kartoffel/Süßkartoffelbrei und "Brockerl", gefolgt von Obstsalat mit Holunderschlagrahm und den schon gesehenen Plätzchen. Keine Hungersnot wird ausbrechen.
Rezepte kann man googeln!

Sunday, 21 December 2008

Time for scary food

This one is a sweet potato with a scary price tag.
Eine Süßkartoffel mit einem Horror-Preisschild.


This one is a rattlesnake! eine Klapperschlange! no shit!
Weihnachten - die Zeit der Genüsse - Braten und Glühweine und Lebkuchen und Plätzchen. Manchmal sieht man auch sachen, die man vielleicht lieber nicht essen möchte. Hier sind schon mal zwei Beispiele zum Thema Horror-Nahrungsmittel.

Here's a fish from the time of the dinosaurs. Not amused at the idea of being eaten.
ein Fisch-Dinosaurier...
Christmas - a time for enjoying delicious foods like roast turkeys and mince pies (well - took some getting used to loving these), and lebkuchen and stollen....Sometimes you see things, however, that may appeal to the specialist but I would give a wide berth - here's some scary food!

Wednesday, 17 December 2008

Ice-breaker

Heute war ich auf der Post, um Briefmarken für meine Weihnachtskarten zu kaufen. Und siehe, es ward mir ein Wunder zuteil: anstatt stundenlang in der Schlange zu stehen, kam ein freundlicher Mann an die Tür und sagte die magischen Worte: "Nur Briefmarken?" Ich folgte ihm, und innerhalb von wenigen Minuten waren alle meine Karten im Kasten. Für Engländer ist das nichts besonderes, sie haben seit Jahrzehnten einen Vorsprung durch Logistik. Im Supermarkt gibt es Schlangen genannt "9 items or less" (okay es gibt auch eine Diskussion darüber, ob es "....or fewer" heißen müsste), und in den Postämtern ist ein kleiner Laden für kleine Dinge wie Briefmarken. Jetzt hats hier endlich bei der Post auch geschnackelt.

Today I experienced a small service miracle in the post office, when I went to post my Christmas cards - for you, my dear faraway friends!! and instead of having to queue around the block as usual (who says only the English know how to queue?), a friendly little guy came to the door and asked "Stamps only?". And indeed, I was in and out within minutes. For English people this is not so new, as the practical value of queues for "9 items or less" (or fewer, as grammar demands) has hit the supermarkets decades ago. At last, this sideways thinking has hit German post offices.

Tuesday, 16 December 2008

Fuck off Tom Stauffenberg



The method of Different Trains: Mr. Reich's 1988 piece, Different Trains marked a new compositional method, rooted in It's Gonna Rain and Come Out, in which speech recordings generate the musical material for musical instruments. The New York Times hailed Different Trains as "a work of such astonishing originality that breakthrough seems the only possible description....possesses an absolutely harrowing emotional impact." Mr. Reich has an exclusive recording contract with the Nonesuch label; in 1990 he received a Grammy Award for Best Contemporary Composition for Different Trains as recorded by the Kronos Quartet on Nonesuch
Il sole anche di notte

Saturday, 13 December 2008

Die wilde Qual der Wahl


There are things about capitalism you just got to love. Like the Oberpollinger department store in München's shopping mile (by the way, Department Store is now officially a German word, written in capitals - because they couldn't find a German equivalent for such a premium palace - Kaufhaus is just too old-fashioned). It is like Harvey Nichols combined with what I imagine to be an airport restaurant in Dubai (apart from the Bavarian porky section). Check these fotos!

Es gibt Dinge im Kapitalismus, die muss man einfach lieben. Wenn man beim Weihnachtseinkaufen entdeckt dass das ranzige alte Karstadt-Kaufhaus in der Fussgängerzone jetzt wieder als Oberpollinger firmiert, wie man ihn ja in seiner (ihrer?) Kindheit kannte, und dass der im obersten Stockwerk ein Dachterassencafé hat das sich gewaschen hat (okay, wird erst im sommer wieder richtig interessant) UND dass es da eine Fressmeile - oder vielleicht eleganter, Genussmeile - gibt wie man sie sonst nur aus dem KaDeWe in Berlin kennt, da sagt man "Hut ab, Kapitalismus, in der DDR hats sowas nicht gegeben". Wahrscheinlich, schmeckt's dann auch nicht anders als am Ostbahnhof, aber sieht jedenfalls wesentlich besser aus.

Friday, 12 December 2008

Ich habe einen Ohrwurm, und der geht so:

Hodareijo, dje duli ritieiho, dui auf da Strah,
hoe rüti jo, dulijo dürüh.
Und dann gehts wieder von vorne los.

Die wunderbare Zwirbeldirn Maria mit Begleitung
Das ist der Fluch, in einer (wunderbaren, hochbegabten, passionierten) alpenländischen Singgruppe zu sein. Die Lieder und Jodler werden ein Teil meiner Körperzellen und verlassen mich nicht mehr, auch nicht in der Nacht.
Seit meiner Kindheit sind bayerische Lieder und das Jodeln Teil meiner Kultur, meine Mutter war eine wunderbare Jodlerin und sie und meine Schwester und ich (und später auch meine Nichte) singen dreistimmig seit ich denken kann. 25 Jahre Leben in London haben mir andere Musik gebracht - ich spielte Bass in einer Punkband und es gab auch sonst musikalisch einiges zu hören und zu tun, von Liedern der "diggers" bis zu öffentlichen Ceilidhs, wo jeder noch so schlecht mittanzen durfte, irische "sessions" in Pubs und ein Musikprogramm von lauter superbegabten Musikern und Sängern in unserem Cafe. Jetzt bin ich wieder daheim bei den Jodlern, und das ist gut so.
Zwirbeldirn:
http://de.youtube.com/watch?v=1NEvbqWpfaQ
oder einen schrägen Königsjodler wie Maria und Margot ihn sicher nicht singen:
http://de.youtube.com/watch?v=HEb7wtaMv0Y

I am suffering from an earworm which goes like this:
Hodareijo, dje duli ritieiho, dui auf da Strah,
hoe rüti jo, dulijo dürüh.
It goes round and round in my head all the time, along with other songs we rehearse in my (wonderful, talented, passionate) singing group. Singing Bavarian songs with yodelling content has always been a part of my life, with my mother and my sister. But during the years in London I got into quite different music, playing bass with The Resisters, dancing at Ceilidhs, listening to Irish sessions in pubs...Now I am back to "my yodelling roots", and I am loving it.

Ich werde versuchen rauszufinden, wie man ein MP3 hochlädt, dann könnt ihr auch anfangen zu jodeln. I am working on finding out how to upload MP3s here, so you can have earworms, too.

Tuesday, 9 December 2008

A holiday

We started it all with coffee and cake, the traditional way.

In the nicest places in München, here: Glyptothek


I had an eventful, fun, hedonistic, busy week with my friend Debbie from London - we had a holiday in München and discovered a lot of things that I will need to check out in more detail. We walked around München, ate exotic things in high-up places, lay on the sofa, drank bubbly and cooked lavish dinners - mostly soup. We went out to cafés and restaurants and met friends, sisters and nieces. She went back tonight and life returns to whatever is normal.
I even made her eat chocolate-covered fruit
Mit meiner Freundin Debbie habe ich gerade eine Woche Spaß gehabt hier in München - wir sind rumgelaufen und haben uns München von oben und unten angesehen, wir sind auf dem Sofa gelegen (das ist für mich Urlaub, zusehen wie Debbie und Mick Kreuzworträtsel lösen), haben Plätzchen gebacken, Prosecco getrunken und uns mit Freunden, Schwestern und Nichten in Cafés getroffen. Jetzt ist sie wieder in London und das Leben kehrt zum vorweihnachtlichen Alltag zurück.
We like our fish!
On top of the Bayerischer Hof Hotel roof terrace

Friday, 5 December 2008

A Baking Frenzy


Die letzte Ladung - the last batch

Heute hatte ich plötzlich Lust zu backen wie wahnsinning! Debbie unterstützte mich auf der kreativen Seite.
I felt inspired to do Christmas baking day today, with Debbie taking care of the decorative side.

The birds, with eyes and walnut wings

Yesterday I understood that one should never try to repeat an ecstatically happy experience. In the summer, I went to Kochel with a friend, we had a sweaty walk up the mountain to the waterfall, it was hot, the sun was shining, the Franz Marc museum was full of people, the café tempting, the lake refreshing. Yesterday, by the time Debbie, Luisa and I got there, there was no weather to talk about, no people in the museum, the café seemed ridiculously overpriced (€6.80 for a bowl of soup - hello?? Social security food budget for a week!) Kochel seemed a sad town with lots of horrid pseudo-Bavarian homes built in the Nazi 40-s. So we take the next train back home, after watching two railway employees read the paper and a sign saying: You can't buy tickets here, go to the machine. Good train connections, though, and the salmon trout on a bed of lentils was delicious...

Gestern wurde mir schlagartig klar, dass man Glückstage nicht reproduzieren kann. Im Sommer fuhr ich einmal mit meiner Freundin nach Kochel, wir schwitzten uns hinauf zum Wasserfall, die Sonne brannte vom blauen Himmel, das Franz Marc Museum war voller interessanter Leute, das Café sah unwiderstehlich aus und zum Schluss erfrischte uns der See. Gestern war das Wetter trüb bis Debbie Luisa und ich dort ankamen, das Museum menschenleer, das Café kam uns nur überteuert vor und roch nach Fisch, der nicht auf der Speisekarte stand, und die Tomatensuppe kostete €6.80 - hallo?? davon lebt Familie Hartz IV eine Woche lang...Kochel sah grau und hässlich aus mit seinen Spießerhäuschen aus der Nazizeit. Wir gingen zum Bahnhof, wo zwei Bahnbeamte gemütlich im Büro sassen und Zeitung lasen. Am Fenster dieses Schild:
Die Zugverbindungen waren jedenfalls hervorragend, und die Lachsforelle auf Linsen von Konrad auch!

Tuesday, 2 December 2008

Writing and talking

I have been reading my way around blogosphere a bit recently and been thinking about what's a perfect blog, how many words I want to see written, etc. I usually feel my pulse rate go up when I look at blogs (except those of my favourite bloggers' - see the list on the right) and see eight million links you have to click on, each one of which take you somewhere completely different, forcing your brain to adjust to new topics with every click. Nonooonono - I like my narratives linear, with clear chapters and footnotes - and lots of fotos. Not too much text, wordage, chattering and babbling, humming, hawing and twittering - this is writing after all, not a conversation. Unless it's about food. Recipes and tales about great dinners in fabulous restaurants, or where to get things like melon ballers, rosewater or palm sugar. The best blogs, though, are like letters from a your best mate, or a sudden inspiration, no matter their length.
made by Scots barista in Glyptothek
Ich lese zur Zeit viel in der Blogwelt rum, auch die meiner Freundinnen, und bin am überlegen was für mich der perfekte Blog ist. Wie viele Worte dürfen sein? I fühle mich schon überfordert wenn ich blogs mit tausend links und Hinweisen sehe, wo jeder Mausklick wieder ganz woanders hinführt - vom Hundertsten ins Tausendste halt. Neiiiiin, ich will lineare Erzählstrukturen mit Kapiteln und Fussnoten, und natürlich Fotos ohne Ende. Kein Geplauder und Geplapper, kein lautes Denken, Twittern und freie Assoziationen...es gehtums Schreiben hier, es ist ja keine Unterhaltung. Außer natürlich, es geht ums Essen, Rezepte, Restaurants, Läden die Harissa, Halloumi oder Zitronenzester haben - nur zu! Aber die besten blogs sind wie Briefe von einer Herzensfreundin oder wie Gedankenblitze, sie können so lang oder kurz sein wie sie wollen.

A lift to the clouds

There is a place in Munich where you can go really high up and see over the whole town. Not telling where, though! It has one of the last remaining paternoster lifts. Wish I could work there and spend all day taking pictures of the changing sky.

Ich fand ein Gebäude in München wo man bis in den 12. Stock fahren kann - in Münchens wahrscheinlich allerletzten verbliebenen Paternoster! Ein Abenteuer. Ich wollte ich könnte da arbeiten und den ganzen Tag Fotos von den vorbeiziehenden Wolken machen.


Monday, 1 December 2008

Christmas - Es weihnachtet!


This weekend, The Family decided to spend Christmas eve at my home, instead of our Mum's - she won't have a tree in her flat "any more". I feel very grown-up now, and, lying in bed last night, immediately started making mental lists of what I needed to buy, what delicacies I have to fill the fridge with, what I could cook, what's for pudding etc.etc. First things first, today, we went to Aldi to get in the booze - yeah I know I swore not to shop in places that destroy milk prices, but we are having an economic crisis! The ridiculous thing is - it's all just a big excuse, because my family each drink a thimbleful of bubbly, and my Mum's motto is "I have no appetite" (Not true, by the way. She is just bored with her own cuisine and happily applied herself to Mick's rather hot curry). Also, after one Christmas of a "no presents" rule, we all decided that no presents is depressing and returned to "strictly one present each" which means: anything goes. Now, I feel, Christmas can come - I am ready!

Am Wochenende beschloss unsere Familie, dass dieses Jahr bei mir gefeiert wird anstatt wie bisher bei meiner Mutter - sie will "keinen Christbaum mehr". Ich wurde gleich sehr aufgeregt, endlich darf ich groß aufkochen! Einkaufen - Vorräte - Wein - Sekt - juhu! Wir fuhren als erstes zu Aldi - ja ich schäme mich ja, dieser Preiszerstörer, Milchbauernunterdrücker, aber was soll's - Konjunkturkrise! Eigentlich ein Witz, weil von meiner Familie ich die einzige bin die mehr als ein Gläschen Sekt trinkt, und meine Mutter immer wieder mit dem Satz punktet "Hunger kenn i ned!". Stimmt nicht, sie hat nur keinen Bock mehr auf ihr eigenes Essen. Sogar Micks garnicht so mildes Curry hat sie ge-staubsaugert! Dieses Jahr gibts auch wieder Geschenke, nach einem geschenkfrei politisch korrekten, aber eher trübseligen Heiligen Abend letztes Jahr. Auf geht's, Weihnachten!

Sunday, 30 November 2008

Easy pieces


Die Bilder sind von der Fraueninsel, gestern.

Poem by Robert Frost (I like the many I's in it)

I have been one acquainted with the night.
I have walked out in rain—and back in rain.
I have outwalked the furthest city light.

I have looked down the saddest city lane.
I have passed by the watchman on his beat
And dropped my eyes, unwilling to explain.
I have stood still and stopped the sound of feet
When far away an interrupted cry
Came over houses from another street,

But not to call me back or say good-by;
And further still at an unearthly height
One luminary clock against the sky

Proclaimed the time was neither wrong nor right.
I have been one acquainted with the night.






Tuesday, 25 November 2008

Monday, 24 November 2008

The melting blog


As soon as I open a newspaper there is this onslaught of bad stuff - corrupt politicians, greedy money lenders, murderers, small children getting tortured to death, and to top it all - Madonna and Guy - Paris Hilton ..I mean, really, I am not saying I am the only good person on earth but you start looking around and thinking - what does this man get up to at home, is this child being maltreated, is there anyone you can trust any more? Is Andrea Ypsilanti a bad person, has Obama got a chance in hell to change anything? Can I bear to see any more bankers gracefully accepting a "downsized" salary of only EUR 600,000? and then a picture of a grinning child scavenging in a rubbish dump in Peru? Do I want to think about the Russian or the Sicilian Mafia, ever again? I decided to stick my head in the sand. And from now on I will try to make the world a better place by writing only uplifting stuff about what books and food and parties. In English and in German, because I have, after all, become half German again.

Jeden Tag, wenn ich die Zeitung aufschlage, schwappt mir eine solche Welle von Üblem entgegen - korrupte Politiker, gierige Banker, Leute bringen sich gegenseitig um, Kinder werden zu Tode gequält, und dann noch zu allem Überfluss – Madonna und Guy, Paris Hilton.. Ich meine, echt, ich bin auch nicht perfekt aber man fängt an alle Leute anzusehen und zu denken „was macht der zu Hause?“ und „ob dieses Kind wohl geschlagen wird, oder schlimmer...“ – gibt es überhaupt noch „normal“?
Ist Andrea Ypsilanti so übel wie die Zeitungen sie darstellen (natürlich nicht, es gibt wahrlich schlimmeres als politisch zu taktieren). Hat Obama überhaupt irgendeine Chance irgendwas zu ändern? Tu ich mir das an, über Banker zu lesen, die sich herablassen, „nur“ noch 600,000 euro im Jahr zu verdienen, währen in Peru auf den Müllhalden ein Kind was zu essen sucht und von Russland bis Sizilien die Mafia tobt?
Ich setze ab jetzt auf die Strategie „Kopf in den Sand“ und schreibe einfach nur noch über tolle Bücher, leckeres Essen und blaue Berge. Auf Englisch und auf deutsch, weil ich ja schließlich wieder halb deutsch bin.

Sunday, 16 November 2008

How about reading?

I read this letter to my newspaper today about the whole hype: "Save the automobile industry! save 1,000s of jobs" etc. and this guy says "why don't we just drive the cars we have, we all work less, okay, we have less money, but we have more time to read."
It's hard to say things like that, but they need saying, too.

Once upon a time.....
click on the picture if you want to read it!

Friday, 14 November 2008

Abwarten und Tee trinken

This is one of the German sayings I like very much: wait and drink tea -what could be better? Coffee, maybe. Actually, it's a bit English, since tea is the panacea for everything in England.
Unforgettable: when our house in London burned down in 1979, we were standing outside watching, incredulous. Our neighbours were outside with tray full of mugs of tea (lots of sugar in there, dear!) before the fire brigade.
November - time for a cup of tea.

Sunday, 9 November 2008

the little things in life


Today, I read a book by Christa Moog about Katherine Mansfield that I admired, "Aus tausend grünen Spiegeln". I was jealous of the way she was able to intertwine her life as a woman who left her country with that of her subject, who left New Zealand to live in London and Paris and the South of France, like a rolling stone. She just describes where she is, where she "meets" KM, how she sees the things that KM saw, she quotes passages from her stories and then just puts her own story beside them. Is it possible to learn to write like this? It is a sort of fictional but also chronicle style, full of sensuous images of bursting plums and the feel of Paris streets, of the busy kitchen of a London biographer (this must be Claire Tomalin who also wrote a biography of KM), and of the warm sun on rusty farm machinery in Thuringen...It was kind of hard to read but also like watching a film, one of those films that was spawned by "the French Lieutenant's Woman" where the past becomes the present and the present re-lives the past. Just to take so much time over one author, one story, one thing. Engrossing, diverting, inspiring, escapist...annoying!
Here is the beginning of a story.

Thursday, 30 October 2008

Quick lunch


Today I was even busier, deadlines approaching, time to make a quick soup with the leftover pancake batter from Tuesday - classic Southern German and Austrian soup - and apparently in italy it's called zuppa di frittata!
Although there is nothing in it for me, I feel kind of pleased that we have a new woman agriculture minister in Germany who used to build helicopters in her former life.
By the way - thanks for all the feedback, it's nice not to write for a void. Which reminds me - whatever happened to my friend in Copenhagen?

Saturday, 25 October 2008

Happy Breakfast


Saturday morning, time for the mega breakfast. I wish I were one of those people who have a slice of mango and lemon tea for breakfast, but it just ain't gonna happen. It's bread, croissants, butter, jam, cheeses, philadelphia all the way.

Thursday, 23 October 2008

Simon's mirror

Once upon a time....

....there was a beautiful space in Camden Town, London, which was lovingly turned into a huge and hugely ambitious café by Danny, Debbie, Haitch, Dorothy and myself. It was called WKD and all our friends were involved in some way, either working there, helping, being there, dancing, drinking, eating, bringing more friends...
Here is Roz sipping one of our many house cocktails
For two years I more or less lived there, until I couldn't drink, work and stay up all night any more, and everything started going a little bit pear-shaped.
Here are Victoria and I with our beloved Brasilia coffee machine.
But while it lasted it was the best place in the world. We had bands on every weekend, among them the just about to happen Jamiroquay and the majestic Dionne Warwick - and even Chaka Khan (which involved Danny cashing in his life-long devotion to her). I also met the most wonderful people there, working with Mel from Camberwell, London, (now in Florida) below with Danny (the man who made it all happen) and Niki from the States,
Victoria from New Zealand, Simon, Kate and April from Australia, Shahina who was a yummy mummy in Brighton last time I saw her and Sue from West London, and a cast of thousands never forgotten.
Here Debbie and I are seeing off Simon who is going back to Oz.
There was also Sam, a Soul man of four cubic meters, the gentlest bouncer who ever lived who called me for help the few times something a bit heavy happened at the door.

And here is the mirror Simon gave me when he moved back to Australia, with the words "You will think of me every time you look in it". He was that kind of guy - everybody loved him.

And he was right. I do!