Monday, 31 May 2010

Gewitter im Mai...

Besuch von Lola, Jason, Danny und Elena:
Zum Glück haben die Besuch-Kinder eine Oma im Lake District, für die Wetter kein Diskussionsthema ist. Was macht man mit einem 8-jährigen Intellektuellen und einer 5-jährigen Prinzessin bei solchem Wetter in der Stadt? Natürlich geht man ins Deutsche Museum. Inzwischen muss ich noch Restarbeit erledigen, und morgen ab in die Berge, im Dauerregen! Auf dem Land ist es geradezu schön bei diesem Wetter, besonders im Auto.
Zuhause wird gerätselt, gezeichnet und gelesen.
Lola studying maps.
Luckily the 5-year old princess and the 8-year-old intellectual are used to bad weather, their Lake District grandmother does not even discuss weather, according to the old English mantra "there is no bad weather, only wrong clothes". Lots of indoor activities, and today a visit to the Science Museum. I am staying at home finishing off bits of work before we bravely set off for the mountains tomorrow. This strange weather we are having produces some amazing compensations like rainbows, thunder and lightning. And an excuse to sit around and eat cake.

Saturday, 29 May 2010

The reward

Die tiefe Zufriedenheit, wenn jede Staubmaus unter dem Bett hervorgejagt worden ist, Matratzen umgedreht und neu bezogen sind, eine gesunde Gemüsesuppe auf dem Herd steht und dann auch noch die Sonne scheint, wenn "da Mo" die Fenster putzt. Aber jetzt is a Ruah! Es reicht. Zur Krönung backte ich noch meinen ersten Rhabarberbaiserkuchen, und zwar folgte ich (fast) wortgetreu einem Rezept aus einem Frauenblattl das ich in der S-Bahn fand (wie dankbar man in der S4 alles liest was einem in die Hände kommt). Was ich änderte - statt Sahne nahm ich Buttermilch, war auch gut. Und er gelang aufs Wundersamste. Jetzt noch raus an die Sonne, dann kann Besuch und Wochenende kommen.
So geht's:
200g weiche Butter, 200 g Zucker, 3 Eigelb, Vanillezucker, Prise Salz, 50ml Sahne und die abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone verrühren. 150g Mehl und 50g Speisestärke, und einen Teelöffel Backpulver dazurühren. Den Teig in eine gefettete und bemehlte Springform streichen, 500g kleingeschnittenen (geschälten sage ich jetzt nicht, das ist eine Beleidigung) Rhabarber darauf legen, etwas reindrücken. Bei 180°C im Elektroofen, Gas Stufe 2, eine Stunde backen. Dann Kuchen raus, etwas abkühlen lassen, das Baiser drauf und noch mal 15 Minuten rein.
Das Baiser war kinderleicht! 3 Eiweiß mit Prise Salz steifschlagen, 150 g Zucker reinrieseln lassen, dann 1TL Speisestärke reinheben. Ein Erfolgserlebnis! After a veritable cleaning marathon in which the complete household of two got involved, I made a rhubarb meringue cake shortly before collapsing (in the beer garden). I slavishly followed a recipe I found in a women's mag someone had left on the train to Grafing - I will read anything at all during the half hour journey. Great recipe - and so easy!
Mix together 200g softened butter, 200g sugar, 3 egg yolks, vanilla sugar, pinch of salt, zest of half an organic lemon (I used a lime)and 50ml of cream (I used buttermilk). Add 150g plain flour and a tsp of baking powder, plus 50g cornflour. Make the meringue with 3 beaten egg-whites and a pinch of salt, slowly add 150g caster sugar and fold in a tablespoon of cornflour. Put the mix in a lined or greased and floured cake tin, lightly press the cut rhubarb pieces on top and bake for an hour in a gas oven set at 2, or at 180°C. Then slap the meringue you prepared earlier on top of the slightly cooled down cake and bake for another 15 minutes, until it’s lovely and brown. What a result! Roll on the visitors and the weekend.

Friday, 28 May 2010

Besuch

Am Samstag kriegen wir Besuch aus London von Lola, zwei Kindern und deren Vater. Lola - eine wunderbare Geschichte: kennengelernt haben wir uns, als ich bei ihr 1996 auf Grund einer Anzeige im Centro Verde in Sevilla einzog und nach drei Monaten Einsamkeit das richtige Leben in Andalusien kennenlernte. Dann kam sie nach London, zog bei mir ein, fand einen reizenden Engländer, kriegte Kinder und jetzt kommen alle nach München. Freude! Dann die Panik. Wohin mit den Kindern? Schlaflose Nächte. Lösung: Ich lieh mir eine Riesenluftmatratze, die Mick und ich jetzt schon tagelang mit einer prähistorischen Luftpumpe aufpumpen. Sie scheint sich jetzt langsam zu füllen... Außerdem kam gestern endlich der Handwerker, der die Balkontüre reparierte. Ich betrachtete meine Küche durch seine Augen und sah förmlich die Spruchblase "Gschlamperte Urschl" - aber wer putzt schon im Scharnier-Eckerl zwischen Balkontüre und Fußboden? Nachdem er alles wunderbar hingekriegt hatte - nicht ohne uns zu schimpfen, weil wir die Balkontürangeln nie geölt haben - und nur seine riesigen dreckigen Fußabdrücke zurückblieben, kniete ich mich hin und putzte wirklich alle Ecken in der Küche. Es ist ja nicht so, dass wir gschlampert sind. Aber wer in der Nähe der Landshuter Allee lebt, könnte praktisch stündlich putzen, um sowas wie Sauberkeit zu erzielen. Dazu ist das Leben einfach zu kurz. Aber jetzt, heute, ist wirklich geputzt. Für den Besuch. Und der Balkon leuchtet. This Saturday, we are expecting Lola and family on their first visit to Munich. Lola is a very dear friend I first met in Seville when I was looking for somewhere to live. An ad in the Green Centre pointed me in her direction, and after a lonely three months, I had the best time in Seville and Córdoba and Zahora. The rest is history - she came to London, lived with me at Tremlett, met The Man, had children and grew a lovely wisteria. Luckily, our balcony door finally got fixed yesterday so now we can bask in the sunshine. But the repairman gave me such a look when he saw the kitchen floor that, in terror, I knelt down and practically licked the kitchen clean after he left, leaving also a flock of footprints all over. We are clean people, but we live near one of the dirtiest roads in Germany, so we tend to give up sometimes. Anyway, now it's all nice and ready for the visitors.

Thursday, 27 May 2010

Der Badetag

Mittwoch, Mutters Stammtischtag, ist für mich ein Tag zum einkaufen wie man nur in einer Kleinstadt einkauft, nämlich an jeder Ecke mit jemanden ratschend. Zum spaziergehen, zum Wäsche bügeln (etwas was ich ausschließlich für meine Mutter mache), oder um den Balkon von Vogelfutter und Blüten zu bekehren. Gestern war es ein Tag zum Schwitzen und Baden gehen. Eigentlich mein erster, wenn man von dem kurzen Eintauchen im Steinsee Ende April absieht, das weniger ein Schwimmen war als ein "kreisch...uiuiui...brrr...". Noch ist kaum jemand am blau-grünen Steinsee-Ostufer ausser mir, einem kaltwassererprobten Seniorenehepaar und ein paar kreischenden Teenies. Meine Schwester und Kaltwasser-Badegenossin badet ja inzwischen im lauen Portugal. Es war möglich, mehrere Meter zu schwimmen ohne zu schreien, und nachher konnte ich mich in der Sonne luft-trocknen. Die Wiesen waren voller Pferde und Hahnenklee, der Himmel noch blau mit Wölkchen. Es war himmlisch. Heute regnet es wieder.
Wednesday is Mother's day, the day for shopping and chatting, for ironing, for clearing the balcony of birdseed and stray blossoms. It is also my day for communing with nature, and yesterday offered the first opportunity for a real swim - unlike the first swim of the season Luisa and I had in April, reminiscent of the cold, cold Women's Pond. At this time of year, the local lake is almost deserted apart from the tough old couple who swim every day of the year, a few noisy teens on bikes and myself. I had my almost real swim and sun-dried myself afterwards. The meadows were full of horses and buttercups, the sky blue with little puffy clouds - it was heavenly. Today, the rain is back.
Die Bilder widme ich der lieben Pepe, die netterweise von Blumenbildern nie zuviel kriegt.

Wednesday, 26 May 2010

Frühstück

Meine Balkontüre ist seit Tagen kaputt, und ich kann qualvollerweise nicht raus zum Gießen - es war ja ausgerechnet jetzt mal ein paar Tage ganz trocken. Die Clematis fängt gerade an zu blühen, ich hoffe sie ist - im Gegensatz zu mir - zäher als sie aussieht...Oder es regnet bald wieder...Zum Frühstück habe ich mir heute Wachteleier gekauft, weil sie einfach so wunderschön sind, ich habe sie hartgekocht mit richtig tollem englischen Buttertoast gegessen. Sie sind nicht mal sehr teuer, €2.79 für 18 Stück, beim Kaufhof! So was tolles gibt's bei mir um die Ecke - wieder ein Grund, nie aufs Land zu ziehen.The door to my balcony has unhinged itself so I am not allowed to open it until it's fixed. Damn - my clematis is just starting to bloom and it hasn't rained for days. I hope it is tougher than it looks (unlike me, as I am much less tough than I look). I treated myself to a breakfast with quail's eggs today, just because they are so pretty. On hot buttered toast, of course. The weren't even that expensive at €2.79 for one and a half dozen, from the posh department store around the corner. So close, so delicious - how could country life possibly score above all this?

Monday, 24 May 2010

Ein leichtes Abendessen

Pfingsten war richtig pfundig pfingstig, mit Blumen und Sonne und tollen Familienabenteuern, mit Essen unter Kastanien und Kuchen von der Nachbarin. Ein Wermutstropfen war die Feststellung, dass uns Konzerte anscheinend nicht mehr wirklich wichtig sind: Pavement in der Muffathalle ließen wir einfach ausfallen, um ein weitere Folge von "The Wire" anzusehen... Heute fuhren wir mittags mit einem Freund, dessen Vater übrigens die deutsche Stimme von Donald Duck war (etwas was ich noch nicht über ihn gewusst hatte...ich schweife ab...) ins Rittergütl bei Ebenhausen. Dort gab es ein richtig durchwachsenes Biergartenessen, mit anschließendem Spaziergang durch die idyllischste Kastanienallee. Heute abend begnügten wir uns also mit einer Spargel-Einlaufsuppe (Spargelreste aufgekocht und ein Ei mit Sahne und etwas Mondamin verschlagen und reingetröpfelt), aber dazu machte ich sehr feine Kartoffel-Waffeln. Das Rezept stammt aus dem "Schrot und Korn", eine Zeitschrift, die es überall umsonst in Bioläden gibt. Salz mit in der Pfanne ohne Fett erhitzten Fenchelsamen und Sesamkörnern
Kartoffelwaffeln als Beilage zur Suppe
Tavolo con tutto
A really lovely Whitsun weekend that did everything right - the sun, the food, the family adventures (I think Luisa should be in Portugal by now) and outings, the DVD couch potato events, eating out under chestnut trees with friends and tonight a little cooking action. I made a soup of green asparagus and an egg-fluffy royale. The waffles are really easy: mix two large potatoes, boiled and mashed, two eggs, some milk, 100g flour, 50g melted butter to make a thick dough and cook spoonfuls of it in the waffle iron. If you don't have a waffle iron, forget it and eat a piece of toast. Zum DVD-event des Abends ein Glaserl Weißwein!

Licht

Ja eh klar, Blumenfotos stinklangweilig, schon wieder Natur..aber die Rückkehr der Sonne, dieses Licht, das Grüne, dieses Rosa...sind halt unwiderstehlich. yes I know flower fotos suck, eyes glaze over, nature everywhere etc. But how could anyone resist the return of light, shadow and colour?

Saturday, 22 May 2010

Ach, Spargel!

Spargel ist was tolles, und daran ändern auch die wichtigtuerischen Spargelkarten in Gasthäusern nichts(Preise automatisch um 30% zu hoch, und wer braucht Spargel mit kleinem Schnitzel?). Das schlimmste, was ich von der Spargelkarte erlebt habe, war neulich ein sog. Spargelomelette in Grafing (9 euros), das aussah als hätte es der zehnjährige Sohn zusammengerührt nachdem er mit dem Spargel gezündelt hat. Zum Namen der Gaststätte sag ich nichts, außer dass der jetzige Gastraum früher die Küche meiner Großeltern war und die Wirte früher Knödl hießen. ECHT! Am besten schmeckt mir der weiße Spargel mit geschmolzener Butter und Kartofferln - Sauce Hollandaise kann ich (noch) nicht und die von Thomy ist nicht wirklich gut. Mit dem grünen kann man ja alles machen. Jedenfalls musste ich mir zuhause den Spargel wieder rehabilitieren, und zwar mit dieser sehr feinen Spargelpastete in meinem neuen Pie-Dish von Le Creuset: Die Salamiunterlage war wieder "Rumfort"-bedingt, also sie lag rum und musste fort, und diente so als Fleischbeilage. Ich benutzte fertigen Blätterteig, und machte eine Milch-Sahnemischung mit Kräuterquark und einem Stück geriebenem Provolone (gabs im Angebot bei Edeka), die ich über die vorher leicht gekochten grünen und weißen Spargelstücke goss.

Asparagus is a wonderful thing, and particularly in Germany it is much more seasonal than in England. German asparagus is the fat white variety, while in England we seemed to get the green stuff pretty much throughout summer. Here the asparagus season is celebrated like a food festival, and some of the restaurants make quite a big deal of the "Spargel (asparagus) menu", which tends to be unimaginative and overpriced: boiled potatoes, three stems of steamed or boiled white asparagus and a gloopy hollandaise sauce - much better is just melted butter. As a special and pricy treat there is added ham, or the "small Schnitzel.

Thursday, 20 May 2010

Thoughts for a rainy day

Wie ich kommen viele FreundInnen jetzt rasant in das Alter, wo das R(ente)-Wort am Horizont auftaucht. Da wird dann schon mal die Frage gestellt: "kannst du dir vorstellen, nicht mehr zu arbeiten"? HALLO! Kann sich irgendjemand das nicht vorstellen? Ich als Freiberufliche bin sowieso daran gewöhnt, meine Zeit einzuteilen. Aber auch die angenehme Seite des angestellten Lebens - das gemütliche Ratschen in der Kaffeeküche, das Glas Wein nach der Arbeit, das gemeinsame Mittagessen mit den Mit-Arbeitern, das lässt sich doch auch ohne die begleitende Fron organisieren. Ich könnte mir fabelhaft vorstellen, keine Termine mehr zu haben, ohne Schuldgefühle stundenlang in blogs rumzuschnüffeln, nie mehr Excel-Charts zu erstellen, den ganzen Tag an einem Gericht herumzukochen und es zu fotografieren, jeden Tag jemand zum Essen einzuladen, bei schönem Wetter durch den Olympiapark zu radeln. Selber Nudelteig machen, mit der S-Bahn an jeden See fahren, gemütlich meine Lieblingsfilme anschauen...Die Möglichkeiten sind doch schier endlos. Aber "Krieg und Frieden" werde ich persönlich nie lesen, denn mit meiner Minirente darf ich ja ewig weiterarbeiten. Langeweile wird sicher nicht aufkommen. The foto is courtesy of Dave
Many of my friends are getting to the point where the R(etirement)-word is rearing its soothing head, and I hear people ask things like "can you imagine not working any longer? what will you do with yourself?" HELLO?? Is there anyone who is not longing for the day when work is finished for good? As a freelance worker I am of course quite used to organising my time, and instead of chats with colleagues, which admittedly were the best thing about employment, I often meet friends for lunch or a cappuccino. What is so difficult about imagining a time without deadlines? without Excel charts? without guilt about spending hours reading blogs instead of doing market? I can see myself improving my cooking, making my own pasta, having people over for lunch, perfecting my fotos. There is my bike, there are lakes and swimming pools, and there will be all those friends who have also packed in work for good. Sadly, I will never get round to reading War and Peace, because with my pension I will never quite stop working.

Wednesday, 19 May 2010

Einfach schee

Während meine Mutter ihre wöchentliche Kaffeerunde besuchte, tummelte ich mich auf dem umliegenden Lande, trotz Sonnenmangel ein wahres Wunder an Bioblumenwiesen. Holte mir auch wieder Kresse, die dann am Abend zu einer Kartoffel-Kressesuppe verarbeitet wurde - ihr kennt ja die Herstellung: drei, vier gewürfelte Kartoffeln, genügend Brühe um sie zu bedecken, ein Stänglein Lauch, pürieren, eine große Handvoll Kresse rein und einen Schlag saure Sahne. Dazu einen Ziegenfrischkäse mit Paprika vom Wochenmarkt. Whilst waiting for my Mum to fully enjoy her weekly coffee session, I cavorted through the spring meadows, full of flowers like they used to be. Organic farming rocks! I picked my usual handful of water cress by the stream and made a potato and watercress soup, with a dash of sour cream stirred in after puréeing the soup. On the plate: a paprika goat cheese from our weekly market.

Tuesday, 18 May 2010

Spring in the kitchen

Mit den Überresten der Krabben wagte ich ein Experiment mit Zutaten, die mir jetzt nicht so vertraut sind: Reisblätter, Glasnudeln, eine in lange Stäbchen geschnittene Zucchini, zwei der Länge nach geschnittene Frühlingszwiebeln, ein daumengroßes Stück Ingwer, klein geschnitten, und die mit süßsaurer Chilisauce angebratenen Krabben. Zum Würzen des Gemüses nahm ich im Kühlschrank gefundene Fischsauce, und Sojasauce. In die gebratenen Rolls gehören oft auch Sojakeimlinge und ein verquirltes Ei rein, die ließ ich hier weg. Ich habe aus Ignoranz die falschen Reisblätter gekauft, die für Rollen die man roh essen kann, habe sie aber trotzdem in Sonnenblumenöl gebraten. Dadurch sahen sie statt gefüllter Kondome wie ein Verkehrsunfall aus, schmeckten aber himmlisch. Der dunkelblaue Himmel mit dem Sichelmond und dem Abendstern heute abend macht mich auf eine unbestimmte Art fröhlich. Das kann aber auch etwas mit dem Riesenglas Veltliner zu tun haben, das ich im Löwengarten getrunken habe. To use the leftover prawns I decided to experiment with spring rolls tonight. I filled rice paper sheets with a vaguely julienned courgette, some spring onions cut lengthways, a finely cut knob of ginger, a handfull of glass noodles briefly soaked in boiling water and the prawns, lightly fried in sweet chili sauce. I seasoned the lot with some fish sauce I found in the fridge, and the mandatory soy sauce. I left out bean sprouts and the beaten egg required in some recipes. Despite having bought the wrong kind of wrapper, I fried the rolls in sunflower oil. This made them look like roadkill instead of like a filled condom, an improvement. They tasted great, anyway.
The sickle moon on a very blue evening sky and the evening star fills me with an indeterminate feeling of hopeful well-being. Which might have something to do with a very big glass of dry white wine in my home from home, Löwengarten.

Monday, 17 May 2010

Frühlingsrisotto mit Krabben.

Heute abend, inspiriert vom dem schönen Wetter, gab es ausnahmsweisen keinen Spargel, sondern ein sommerliches Risotto. Das Grundrezept für Risotto machte ich diesmal aus 150g Reis mit geräderten Frühlingszwiebeln und einem gewürfeltem Fenchel, dazu das Meeresgetier ganz leicht in einer Pfanne mit gutem Öl und einer Prise getrockneter Chilis schwenken und auf das fertige Risotto drapieren. Ich hoffe wir überleben das - die Viecher waren tiefgefroren. Dazu schmeckte ein Salat aus geriffelten Karotten und Rucola. Today I felt inspired to make a nice summery risotto, with 150g rice, chopped spring onions and finely diced fennel. For protein, I added pan-fried chili prawns, which were frozen and I hope won't kill us. This tastes nice with a little side salad of grated carrots and rocket.

Kunst

Hier ist das Foto, das als Hintergrund für meinen Schokotraum diente. This is the foto - a window in the wall of Golders Hill Park - I used for my chocolate brownie fantasy.
So und jetzt muss ich zum Jodeln radeln bevor es gleich wieder regnet. Wir, das Trio Evi, Luisa und Ilse, bereiten nämlich einen 5-Minuten-Auftritt im Juli als Guerilla-Jodler vor!

Saturday, 15 May 2010

Ein Schoko-Traum

Irgendwie ist meine Kochinspiration derzeit auf Sparflamme. Die Grießnockerl, die ich heute der durchgefrorenen Familie nach eiskaltem Flohmarktbummel in einer Spargelbrühe servierte, waren dank eines Experiments mit im Rezept nicht vorgesehenem Ziegenfrischkäse steinhart, wurden aber mit lautstarkem "lecker, lecker" verzehrt - die Lieblingsnichte hatte vorsichtshalber vorher schon eine Leberkässemmel gegessen. Ich glaube es ist das Maiwetter, und das hält man nur aus indem man die aus England mitgebrachten DVDs der Kultserie "The Wire" ansieht ("Fuck!fuck! motherfucking fuck!")und von den Chocolate Brownies träumt, die ich derzeit nicht auf die Reihe bringe. My cooking inspiration is suffering from an apathy induced by this May that makes us wear fleeces and raincoats. I can't seem to get anything right in the kitchen. All we do is watch Mick's dad's box set of The Wire and dream of chocolate brownies I can't be bothered to make.
Rezept für die Brownies:
100g Mehl
80g Zucker, am besten braunen Rohrzucker
100g Butter
2 Eier
Teelöffel Backpulver
eine Prise Salz
und eine kleine Tasse Milch zu einem Teig verrühren.
eine Handvoll Walnüsse, zerkleinert (z.B.Nüsse in ein Geschirrtuch gewickelt leicht mit Nudelholz beklopfen. Ich sagte: leicht!)
150g Schokolade mit der Butter in einer Schüssel über kochendem Wasser schmelzen, in den Teig rühren, Walnüsse dazu. In Papierförmchen in eine Muffin-Form gießen (halbvoll) und bei ca. 180° ca. 20 Minuten backen oder bis der Zahnstocker beim Testen sauber rauskommt.

Friday, 14 May 2010

Nice places I visited

Zum Beispiel den White Horse pub in Hampstead. Übrigens ein Tipp für alle die länger nicht in London waren: sofort eine Oyster Card kaufen, damit fährt man überall in London viel billiger als bar zahlen. Gibts an allen Bahnhöfen und bei Zeitungsläden (newsagents). Die englischen Pubs werden immer schöner, die meisten sind schon zu Gastropubs geworden, in denen man oft sehr gut essen kann. Die Legende vom schlechten englischen Essen kann man echt zu den Akten legen - es wird einfallsreich und oft mit lokalen Zutaten gekocht.
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Many pubs have been "goats-cheesed" as Jess calls it, and the hoary old chestnut about English food being bad can be scrapped. Food is good, often ambitious, very often locally sourced and inspired.



Debbie posiert geduldig im Golders Hill Park *****Deb patiently posing for me in the park.
Stockbroker belt - im Süden von London wohnen die Jaguarfahrer in uralten Cottages. Aber schön ist es schon.
Die englischen Laubwälder sind das Bezauberndste was es gibt, vor allem im Frühling. Und sogar bei schlechtem Wetter. *****************************
The English deciduous forests are so magical you can believe every fairy-tale you ever heard.
Golders Hill Park , ein entzückender, wenig bekannter Park in der Nähe von Hampstead.
Unsere Zuflucht von der Großstadt mitten in den Bluebellparadiesen von Südengland
*************Our little hideaway in the bluebell-dotted woods of the home counties
ein Häuschen in Seaview auf der Isle of Wight, wo alle Häuser Namen haben***********A cottage in Seaview, Isle of Wight, where every house has a name.
Diese Bäckerei hier ist in Highgate, nur wenige 100m von Archway, wo ich früher wohnte. Die Kuchen mögen in Deutschland besser, weniger pappsüß und traditioneller sein, aber aussehen tun sie einfach unwiderstehlich. **************This bakery is in Highgate, a few hundred meters but a world away from Archway...cakes in Germany may be better, less cloyingly sugary and more dignified, but these definitely lead in the mouth-watering stakes.