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Regenwettergeschichten - rainy day stories

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  Vor langer Zeit, fast 30 Jahre ist es her, lebte ich ein knappes Jahr in Andalusien. Ich war die älteste Studentin (47) in meinem Kurs und durfte ein Erasmusjahr in Sevilla verbringen, um das Spanischmodul meines Studiums - European Studies - zu vollenden.  (was mir total gut gelang, aber den Mann am Zeitungsstandl nicht überzeugte. Als ich zum ersten Mal El País kaufte, sagte er zögernd "Sie wissen schon, dass diese Zeitung auf Spanisch ist"). "Yá lo sé!"   Ich kam Anfang September an, Es war heiß nach fünf Jahren ohne Regen, ich schlich an den Häuserwänden entlang durch die Stadt. „La sequía“ , die Dürre, hatte Andalusien im Griff. Darüber wollte ich meine Bachelorarbeit schreiben.    D ie schrieb ich übrigens auf einem der ersten Laptops, dem von meiner computer-fitten Freundin Lola. *** I wrote my bachelor essay on one of the first laptops, that of my computer literate early adopter friend, Lola.      A long time ago, about 30 years now...

Was mich freut

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Zu allererst danke ich euch allen sehr für eure Kommentare und Wünsche. Es tut gut, nach so einem Schrecken viele Streicheleinheiten zu bekommen - ich bin gerührt und geschüttelt! Hat wirklich viel geholfen!  Ich fange langsam an, mich in meinem Gestell wieder zuhause zu fühlen.  Dass es in diesem besonders schiachen Winter passiert ist hat mich lang an die Wohnung gefesselt - bloß nicht nochmal ausrutschen und hinfallen… Und kein Auto zu haben, hat meinen Radius eingeschränkt. Trotzdem: super privilegiert im vergleich zum Rest dieser völlig aus dem Gleichgewicht geratenen Welt, wo sich die Erwärmung der Ozeane in hemmungslosem Regen niederschlägt.  Und zwar überall, von Aberdeen über Cork und Cortona bis auf die durchnässte iberische Halbinsel. *** I have been pretty slack with translating the blog now that AI allows instant translation. If there are any English language friends out there who feel hard done by - let me know and I promise I will make the effort again!...

Verpasster Winterzauber

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Ich hab schon wesentlich angenehmere, aktivere Winter erlebt. Dieser herrlich frostige, schneeweiße, rutschige Januar geht heuer an mir vorbei. Mein geprellter Körper mag keine Rutscherei riskieren, also tapse ich jeden Tag einmal um das Viertel und verbringe den Rest der Tage in der Küche (siehe unten), abends früh im Bett und auf dem Sofa. Der Schmerz lässt immer mehr nach, ich kann schon auf dem Rücken liegen und schlafe fast normal, aber unnormal viel. Erinnert mich an die Zeit des lockdown… Zum Glück gibt es viele Bücher zu lesen: ich lese gleichzeitig den neuen Thursday Murder Club, das faszinierende "Playground" von Richard Powers und ein japanisches Büchlein über Food Detectives. Zu glotzen gibt's auch unanständig viel. Wir haben jetzt "White Lotus" auf Pr**me entdeckt, eine Serie die in englischen Medien in den Himmel gelobt wird und trotz fast nur unsympathischer Figuren süchtig macht. Mit Staffel 1 versöhnte mich der Junge, Quinn, der zum Schluss (Vor...

Fortuna

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Nachdem ich 55 Jahre unfallfrei und bedacht Auto gefahren bin, hat’s genau an meinem Geburtstag gekracht.  Eine verhasste Kreuzung hinter Aying, die alle in unserer Familie schon-zigmal überquert haben, als Luisa in Ambach wohnte.  Wieso da immer noch kein Kreisverkehr oder eine Ampel eingerichtet ist?  Wahrscheinlich damit der Autoindustrie die Kunden nicht ausgehen.     Das letzte Foto von meinem treuen Golf, den ich an dem Tag nachdem unsere Mutter gestorben  war, vor zehn Jahren, gekauft habe.  Wären wir doch eingeschneit geblieben. Es ist , wie man so schön sagt, den Umständen entsprechend gut ausgegangen. Niemand außer mir war beschädigt, der Engländer saß zum Glück auf der Seite, auf der "nur" ein Fenster zu Bruch ging.  Ich mit gebrochener Rippe und geprelltem Brustbein erst mal zum Beobachten ins Krankenhaus.   Wie man bei gefrorenem Toastbrot und Deli Reform gesund werden soll, ist mir unklar. Nächstes Mal nehme ich das Wa...

Überm Tellerrand - nur Brand

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Ja, mein Tellerrand, da war es so gemütlich wie immer in 2025. Ein Glück für uns. Denn ...    Genau so ist es. Viel Kuchen, ein wenig Wein, viel Sonne - aber nicht zu heiß. Schneeflocken, a bisserl eingeschneit... Auch das war unser festliches Weihnachten - geplatzte Weißwürste am Heiligabend und den besten Kartoffelsalat, findet Luisa, vom Rewe: “Den macht unser Hassan”..   Apfelkuchen  gebacken!   Leberkäs und vieles andere gegessen mit lange vermissten Freundinnen.  Gloria gesungen haben wir auch. Mit unseren Jodelgenossinnen. Sogar in der Kirche.  Stadt, Land, Fluss  -  alles ein Genuss       Ich wünsche euch für das Neue Jahr, was wir uns alle wünschen: Ein Ende aller Kriege, sang- und klangloses Verschwinden von Kapitalismus und Patriarchat (ja, da habt auch ihr was davon, ihr Männer!). Und überhaupt allen Menschen ein Wohlgefallen.