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Neues bei 356

Immer wieder London

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Terminally English:  "Tea and biscuits are the one meal English have given the world" (Tee und Kekse sind das einzige was England der Welt an Essbarem gegeben hat), dieses Zitat fand ich in einem interessanten Buch über Kekse. Darauf der Engländer: was ist mit Fish and Chips? Na ja. Kekse sind einfach immer dabei, kaum eine Tasse Tee ohne süße Beilage. Die Supermärkte bieten sie in langen Reihen an, Tea and biscuits sind die Antwort auf jedes Problem. Als unser Haus in London abbrannte und wir auf der Straße herumstanden, waren im Nu die Nachbarn da mit einem Tablett mit Teebechern. Mit viel Zucker. Und Keksen. Und die gesündesten sind die Digestive Biscuits - dem Namen nach helfen sie bei der Verdauung.  Yep - wir waren mal wieder in England. Eine Reise, unerwartet problemlos und ohne Stress.. Schaut euch diesen Münchner Flughafen an, niemand da! Automatische Gates! Pro Reisender so ungefähr eine Hilfskraft beim Gepäckdurchsuchen. Flieger pünktlich. In Heathrow mit dem digit...

Von hier nach ...

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Von hier... nach dort...   von hier...    Nach Schottland.  Ich besuche sein Grab. 

Ich glotz TeVau

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Es gibt ja Menschen, die mit Stolz von sich sagen, sie würden nie fernsehen, oder sie hassen vor allem Krimis. Ich bin stolz darauf, dass ich in meinen 25 Jahren England viele glückliche Stunden vor dem Fernseher verbrachte und dadurch tief in die englische TV-Kultur eintauchte. Natürlich habe auch ich meine Grenzen -  brutale Krimis mit Ritualmorden und Frauenmorde als Unterhaltung nein danke. Dem sogenannten "bildungsfernen" Fernsehen, Reality Shows und alles mit Heidi Klum, konnte ich noch nie was abgewinnen. Diese Art von Sendungen, in denen man fremden Leuten bei ihrem Privatleben zuschaute, fing in England an mit Big Brother und hat mich echt nicht interessiert.   Ich mochte die typisch englischen soap operas wie  East Enders und Coronation Street hin und wieder mal, aber meine Liebe gehörte den großen Straßenfegern wie Dallas ("who shot J.R.?) und Dynasty, und dann E.R. mit dem taufrischen George Clooney. Später auch noch Twin Peaks. Das waren gemütliche ...

Eine Tirade und eine Nachspeise

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Meine Schwester hat mir mal erzählt, dass ihre Freundin Annamirl auf die Frage der Lehrerin, was sie denn mal werden wolle wenn sie groß ist, antwortete: "Lockvogel".  Eine riskante Berufswahl, die oft nicht gut ausgeht. Heutzutage wollen kleine Mädchen später eher Influencerin werden, ein Beruf der zwar nicht gefährlich ist, aber so nützlich wie ein Kropf. Sie sind eine Geißel der Menschheit, treiben sich zum größten Teil auf TikTok herum, empfehlen Reisen an geheime, bisher unentdeckte Orte oder in eh schon überbesuchte Städte. Sie sprechen von Foodporn und regen kleine Kinder dazu an, Kosmetikprodukte zu kaufen. Dank der InfluencerInnen ist die Rolle der Frau in Gefahr, auf das Niveau der 50-Jahre zurückzufallen; dicke Lippen und zaundürre Figuren sind so in wie zu Sofia Loren und Audrey Hepburns Zeiten, und in der Küche stehen die Tradwives wie aus dem Dr.Oetker-Kochbuch der 50er-Jahre. Nur eben noch schlimmer, mit den aufgespritzen Lippen und den 10cm Plastikfingernägeln...

Sprachen sprechen

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  Deutsch war meine erste Fremdsprache  - daheim sprachen wir meine Muttersprache, bayrisch. Das wollte uns die Schule austreiben, hochdeutsch war Amtssprache. Dann kam endlich englisch, das wurde meine zweite Muttersprache. Ich kam heim mit dem Wort Yellow. "yellow", sagte meine kleine Schwester andächtig. Von da an ging's voran, innerhalb weniger Jahre sprachen wir miteinander englisch - vor allem nachdem wir „The catcher in the Rye“ gelesen hatten. Wir hörten AFN, den Radiosender für GIs, und hatten eine Menge BrieffreundInnen in aller Welt. Noch heute weiß ich ihre Namen: Leonie aus York, Deepak Dhariwal aus Indien, Jean Anunda aus Mauritius, Nobuyoshi Iwase aus Japan. So aufregend, wenn die dünnen blauen Luftpostbriefe ankamen!  Kaum war die Kindheit vorbei, fing mein italienisches Abenteuer an. Ich war 20 und steckte mitten im Abitur, nebenbei war ich Platzanweiserin im Luitpoldkino (das gibt’s nicht mehr, aber das Café Luitpold gibt’s noch in München). Eines A...