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Neues bei 356

Sendepause mit Pasta

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Das Leben lacht und jodelt, und die Reisen Teil 2 und 3 stehen bevor.

Ich freue mich total auf ein bisschen Sonne, nachdem der Winter hier sich einen Spaß draus macht, uns immer wieder zu überraschen.
Aber die plötzlichen Reiseaktivitäten bereiten mir auch schlaflose Nächte - ich bin eben echt kein Reiseprofi.

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Despite winter continuing to offer chilly surprises, life is full of song, laughter and travel, as well as some sleepless nights - I am not a seasoned traveller.  But I am looking forward to seeing some sunshine... wish me luck!



Als Überbrückung bis zum nächsten Post eine Hausaufgabe: mein neuestes Pastaexperiment.
Wer meinen Blog liest, weiß wie sehr ich alle Variationen von Teigtaschen liebe. Auf Instagram folge ich der Königin aller Teigtaschen, die das Wissen der Pastagrannies zur hohen Kunst macht, @sincerelysabri - schaut sie euch an. Bei ihr sah ich diese sardischen Teigtaschen, Culurgiones genannt. Ihre Form soll Weizenähren ähneln.  Sie sind eigentlich von der Kren…

Reisen, erster Teil

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Vorbei ist er, der Fasching. Und vorbei ist meine erste kleine Reise diesen Jahres. Schön war es.
Wir waren in Straßburg, der Engländer und ich, in einem recht netten kleinen Hotel direkt hinter dem Münster sehr schön gelegen. Es war bescheiden stylish mit sehr gutem Frühstück, natürlich mit Kougelhopf und freundlich-bohemer Atmosphäre.





Und damit zum Thema Elsass und dessen berühmten Essen.
Choucroute? Ein Haufen Sauerkraut mit fürchterlichen Fleischbergen drauf. Nicht viel anders als das Kesselfleisch, das hier bei jedem Dorffest geboten ist und das wir bisher weiträuming gemieden haben.
Gänseleber? Da sag ich lieber gar nichts. Baeckeoffe? Weitere Fleischhaufen.
Meine Freundin S., Vegetarierin, erzählt folgende Geschichte:"In Straßburg, im Hotel. Wir sind beide Vegetarier. Die Bedienung: Kein Problem! wir 'aben Schnecken!"
Wir ernährten uns redlich und mit Genuss von den köstlichen Zwiebel- und Flammkuchen, den Quiches und Pasteten der wunderbaren Traiteurs, und au…

Fasching im Spiegel der Generationen

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Schon als Kind war ich mir nicht sicher, was das mit dem  Fasching sollte. Die kleine Schwester schaut da noch ganz optimistisch zu mir auf.  Das Kostüm, genäht von Tante Miggi, liebe ich immer noch. Aber es passt nicht mehr so richtig. Und wir hatten beide herrlich warme Strickstrumpfhosen,  Even as a child, the whole carnival thing was not my scene.  My little sister looking up to me, trusting and hopeful for a good time.  I still have the costume, made by Tante Miggi. Doesn't fit any more. At least we had the gorgeously warm, sagging knitted tights!
Frühere Generationen, unsere Oma (links) und die Mutti (mit der Ziehharmonika), die konnten feiern.
Lump am Stecken.
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Former generations were more hedonistically inclined - Granny (left) and Mum were party animals
In der Mitte der Gustl ("Sechzig!") >>
Die brauchten noch keine Drogen! naja, ein paar Flaschen Sekt werden schon dabei gewesen sein



Auch in den 20er-Jahren, als Oma und Opa Pellkofer (in der Mitte) noch …

Mei. Winter.

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Ah - endlich - die Tage werden länger, und eigentlich waren ja die paar Tage Schnee mehr als genug... auch schön für ein paar Schneefotos... und dann - wham! Es schneit, schneit, schneit.
Jedes Jahr das Gleiche, im Februar fängt der blöde Winter erst so richtig an.
Da ich aber keine Pläne habe, in ein wärmeres Klima auszuwandern, muss ich einfach stark sein und Angoraunterwäsche kaufen, jetzt, in meinem Alter.



 It finally looks as if the days were getting longer. Those few days of snow we had in January were quite sufficient for my winter photographs on Instagram, thank you very much..
And then - surprise - it started snowing. And snowing.
As if it wasn't the same every year: just as you think it's all over, winter begins, in February.
I have no plans to emigrate to a warmer climate, so I grin and bear it. And keep warm. Not getting any younger.



Wenigstens in der Küche ist es bunt. Mit gedämpftem Mangold, Kartoffelplätzchen aus übriggebliebenem Kartoffelbrei und einem etwas zu…

Brotzeit oder: One for the road

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Kürzlich, in einer Fernsehsendung zur Kulturgeschichte der Wurst, sind mir die drei tiefsten und grundsätzlichen Fragen des Menschseins über den Weg gelaufen, nämlich:
1. Woher kommen wir?
2. Wohin gehen wir?
3. Sollen wir eine Brotzeit mitnehmen?

Meine Antwort zumindest auf die dritte Frage ist nicht schwer zu erraten.
Ich glaube an eine gute Brotzeit. In jeder Kultur gibt es dieses tragbare Überlebensgut. Nenne es Leberkässemmel, Cornish Pasty, Sandwich (BLT!), Panini, Pelmeni, Banh Mi, Cubano, Arancini... schon läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Wo immer es hingehen soll, wenn der Meteorit einschlägt - nehmt auf jeden Fall eine Papiertüte mit einer dieser Überlebenshilfen mit.
Aber auf keinen Fall das Elvis-Sandwich (Banane und Erdnussbutter). Damit geht's schneller als du vielleicht willst dahin, wo es dann eh geht.

Und jetzt ein Blick ins Archiv:
Arancini gibt's z.B. im Trinacria in München, Balanstrasse Cubano Sandwich  Rustico pugliese: in München am Weißenburger …

Ein neues Pfannkuchenerlebnis!

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Ich habe schon Beschwerden bekommen wegen mangelnder Blogdisziplin! Aber heute habe ich was besonders Schönes für euch: ich habe endlich meine Hoppers gemacht. Vor ein paar Jahren las ich das Buch "Der Koch" von Martin Suter, die Geschichte eines Kochs aus Sri Lanka, der in der Schweiz ganz klein als eine Art Küchensklave anfängt und aber eigentlich ein genialer Molekularzauberer ist - das war ja damals state of the art, so mit Chemie und Glasballons und so. Was mich aber am meisten interessierte waren die sogenannten Hoppers, die er seiner Freundin zum Frühstück gemacht hat. Seitdem war ich auf der Suche danach. Eine Reise nach Sri Lanka kam nicht in Frage, aber in London wurde ich fündig. Es gibt im Victoria Park ein Café, und da gab es "string hoppers", die eher so wie Nudeln aussahen und mit einem Curry serviert wurden. Aber in Soho ist tatsächlich ein kleines Café namens "Hoppers", und da bekam ich endlich die eleganten Reispfannkuchen mit einem Ei d…

Zitronen für alle(s)

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Gibt es im Winter was Besseres als die Fülle von Zitrusfrüchten? Schon die Farben machen mich fröhlicher. Die Schärfe der Zitronen weckt die Geschmacksnerven, Limetten sind giftgrüne Bomben,  "hallo-aufwachen"! Und die Orangen eine saftige Einladung zum Marmeladekochen oder sie einfach, mit klebrigen Händen, geschält zu essen.
Ich erinnere mich an meine Oma, für die Orangen noch eine Kostbarkeit waren. Sie hat sie richtig zelebriert: mit einem scharfen Messer die Schale eingeritzt, geschält, in Spalten auf den Teller angerichtet, und jedes Stückchen in Zucker gedippt und mit Genuss gegessen.
Meine Bloggerfreundin Pilar Flores hat mich jetzt gefragt, ob ich ihr nicht außer den vielen Kuchen und Plätzchen auch mal Ideen vermitteln könnte, wie man Würziges mit Zitronen kocht: die Glückliche lebt in Andalusien, wo die Biozitronen direkt vom Baum auf den Teller fallen.
Ich habe also in meinem Archiv nachgeschaut und gesehen, wie viel zitronige Rezepte im Lauf meines Bloggerleben…