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Essen und lesen/Food and reading

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Gschneibt hat's! *****We got snow!  Gerade zu dieser Jahreszeit, wo einen wenig hinauslockt, liebe ich es, über Essen und Kochen zu lesen, abend im Bett, oder gemütlich auf dem Sofa. Deshalb habe ich auch die Effiliee abonniert, obwohl man eigentlich großzügigerweise alles in der Onlineausgabe zu sehen kriegt. Bei Effilie liebe ich alles, die Bilder, die Interviews, die "Gib mir Fünf"-Ideen, und die Schnellen Teller, die es auch als Video gibt. Ihr Schöpfer ist Stevan Paul, der total sympathische Autor von "Deutschland vegetarisch" und der Blogger hinter nutriculinary.com (es lesen hier ja nicht nur die hardcore Foodblogger). Das Observer Food Monthly Magazin hingegen gibt es leider in Deutschland nicht. Ich lese online, was zu lesen ist, es ist voll schöner, vernünftiger, manchmal auch extravaganter Ideen, von Nigel Slater, dem Hauskoch von Guardian/Observer und Gastköchen wie Yotam Ottolenghi, im Weihnachtsheft sogar ein ganz normaler Gänsebraten ...

Butterblumengelber Sonnentag

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Ja, Sonne. Das war gestern. Ein Spaziergang, der nach Frühling schmeckte. Es ist ja fast unmöglich, dieser Tage nicht vom Wetter zu reden. Man fängt an, sich Gedanken zu machen, ob das jetzt so unser Wetter ist, dieses neue Klima. Und grau drückt aufs Gemüt, das merkt man erst, wenn mal die Sonne scheint und man bei jedem Grashalm und bei jedem Blümchen einen Luftsprung machen möchte. Die Sonne schlug sich auch auf mein Mittagessen nieder: es gibt  Blumenkohl, mit Käse überbacken, mit einem gekochten Osterei in der Mitte. Ich hatte einen Riesenblumenkohl gekauft und erst mal ein paar Stückchen für meine Mutter abgezweigt. Sie liebt Blumenkohl, aber ein ganzer ist ihr natürlich zu viel - da muss sie dann tagelang den wässrig gewordenen Blumenkohl im Kühlschrank anschauen, bis eine von uns beiden "Kindern" ihn diskret wegschmeißt. Tag Eins: ich machte eine Suppe, nahm einen Teil der halb gekochten Röschen heraus und hob sie auf. Heute gab es dann den überbackenen Blumenko...

Blumenkohlgeröll

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Im Kühlschrank: ein halber Blumenkohl, taufrisch weil seit drei Tagen in eine feuchte Leinenserviette eingewickelt. Eine halbe Ziegenrolle, eine paar Tomaten, sowie das Übliche - Pfeffer und Salz, Eier und Schmalz (in dem Fall Rapsöl, ein guter deutscher Olivenölersatz), Milch und Mehl. Keine Geduld für Pasta, also Pfannkuchen-Canneloni, gefüllt mit...siehe oben. In the fridge: half a cauliflower (perfectly fresh after a few days spent in the fridge, wrapped in a moistened linen napkin). Half a goat cheese roll, tomatoes, and the usual staples: eggs, flour, milk, rapeseed oil - an excellent German substitute for bad olive oil. Not enough time and patience for making pasta. So it's pancake canneloni stuffed with - you guessed it.