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Bayern schmückt sich

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Am Sonntag war wieder die Leonhardifahrt in Grafing. Brauchen wir Brauchtum?  Falsche Frage. Es ist für mich wie Lieblingsspeisen: Obwohl ich schon ziemlich weit über den Tellerrand geschaut habe, liebe ich sie, weil sie mich an meine Kindheit erinnern. Nix "mia san mia" - einfach schee. *** D o we need tradition? wrong question. It's like the food you grew up with: although I have eaten plenty of interesting food in other places, this stuff nags away at you, smells of childhood.  Die Breze ist immer dabei *** Going nowhere without my pretzel  Schon fesch - diese Pferde *** Well dapper - these horses Auch Esel dürfen mit *** donkeys allowed    Hob mei' Schimmerl o'gspannt *** White horses St. Leonhard und die Paparazza Tracht *** Costume Luisa staunte über diese alte Darstellung der Hl.Maria mit zwei Helferinnen *** An arachaic matriarchal depicturion of the Virgin Mary (my sister explained to me) Wunderschön geschm...

Erntedank, und danke auch für die Kirtanudel

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Damit niemand sagen kann, sie hätten's nicht gewusst: am Montag, 2. November, ist im Bräustüberl des Hofbräuhaus - wie jeden ersten Montag im Monat - wieder ein offener Musikantentreff, jedeR darf rein und wer was kann, darf gern auch was vortragen.  Und a propos Brauchtum: Gestern war Kirta, die verregnetste seit Menschengedenken, aber es reichte, um eine Tüte voller Kirtanudeln zu ergattern, sowie einige selbstgemachte Marmeladen vom Bauernhof in Obereichhofen.  Das Landleben lässt zwar bei anhaltendem Schitwetter etwas an Attraktion nach, aber wenn ich dann an München denke bei grau und Regen - das war jetzt auch nicht so prickelnd.  Und dazu noch ohne die bäuerlichen Erzeugnisse, die gerade überall taufrisch, und nicht selten umsonst, angeboten werden. Gerade habe ich heute eine Tonne Lauch geputzt und mach jetzt eine Kartoffel-Lauchsuppe, zum Einfrieren* für faule Tage. *NEIN ich habe sie eingeglast, Hanne! danke für den Tipp. ***  For all ...

My own private Heimatfilm

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 Kirta in Obereichhofen: wir Bayern sind selber schuld an unserem Ruf, wie man an diesen Bildern sieht. Ich liebe es.     The folkloristic element is increasingly taking over here in Bavaria, and I am loving it.

Landliebe

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Das hat jetzt nichts mit der biologischen Haarfarbe zu tun, die wir alle in unserer Jugend ins Haar schmierten. "Henna" sind die Hühner, und der Bauernhof, der sich an Wochenenden in ein Café verwandelt , heißt auch nicht Café Hennadreck, als das viele Münchner es kennen. Es heißt Café Bauer, und weil früher die Hühner zwischen den Biergartentischen herum liefen, hieß es halt kurz und deskriptiv - Hennacafé. Eigentlich "Heenakaffee". Aber egal. Heute, zu Nikolaus, macht das Cafe Bauer für den Winter dicht. Die Geschwister Bauer halten sich bedeckt, ob sie im Frühjahr wieder aufmachen, "woas no ned, ob i wieda mog", sagt Herr Bauer. Während der Hochsaison backen sie nächtelang Kuchen, weil da das Telefon nicht stört, und mittags gibt es riesige Fleischportionen mit -zig Beilagen, je nachdem was halt da ist. Frau Bauer kennt ihre Kunden, mittags kommen die örtlichen Bau- und Landarbeiter, Rentner, ältere Ehepaare und hin und wieder welche von "auswärts...

Brief aus Bayern*

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*an meine Schwester, damit sie sieht dass hier alles bestens ist. Das Wochenende war reizend mit viel Spaziergängen in der Herbstsonne. Freunde getroffen, Essen in Taglaching, Kuchen, Besuch und Gelächter. The weekend was much fun with walks in the warm autumn sun, dinner in our local beer garden, meeting friends in town, nice visitors, cake and much laughter.  Morgens sieht es jetzt immer so aus bei uns, alles dunstig vom herbstlichen Morgennebel Mornings are misty now, as early autumn is cooling the valley down Am Sonntag überredete ich meine Mutter, mit mir nach München zu fahren, wo auf der Ludwigsstraße ein gigantisch monströser Bauernmarkt stattfand. Dazu am Odeonsplatz Volksmusik und jede Menge Trachtler, präsentiert von meinem Jodel-Guru Erich Sepp.  However, on Sunday the Big City was calling, and I persuaded Mum to come with me to Bavaria's longest farmers' market, spiced with some funky folk music from the stage on Odeonsplatz, an...

Heimatfilm

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Im Frühtau zu Berge war es nicht gerade, fallera: es war schon 10 als man beim Dorfwirt in Törwang vor den ersten Weißwürsten saß. Wieder einmal hatte der geniale  Erich Sepp   zu einer Jodelwanderung eingeladen. Schöner geht's nicht: ein Grund in die Berge zu fahren, singen, schwitzen, einkehren... An outing with an informal singing group offered a reason to spend a glorious summer day in the mountains, walking sweating singing eating...what could be better? Jodeln beim Aufwärtssteigen - das macht fit. UndWirtshäuser gibt es auch genug hier - dazu mehr an anderer Stelle... there is no shortage of wonderful country pubs and mountain alms around here...food report at a later point Früh übt sich wer ein Dirndl werden will - get them young into the dirndl habit Blick über den Samerberg. Diese Gegend ist soo schön, so leicht zu erreichen und machbar auch für gehfaule Menschen. View over the Samerberg area, which is quite near where I live and so lovely to w...