Posts

Showing posts with the label Reisen

Beginnende Rastlosigkeit - Natives getting restless

Image
Heute früh im Bad. Ich staube ab, ja, das mache ich hin und wieder. Mein Blick fällt auf den "Kultur"beutel (dazu sage ich jetzt gerade mal nichts), und plötzlich wird mir die gemütliche Quarantäne zu eng. Kulturbeutel total eingestaubt, und ich  werde in nächster Zukunft wohl nirgendwo hin reisen! Für September haben wir unser wunderbares Ferienhaus in Cornwall gebucht. Jetzt ist sogar das Oktoberfest abgesagt, das wird dann wohl nichts mit England, Meer, Spaziergänge an den Klippen. Wann wird man wieder nach Portugal reisen können? Mit meinen Freunden nach Italien fahren?  Wenigstens bitte nach Österreich? (Hallo Bettina!) Unser Yogawochenende im Bregenzer Wald? Ausflüge in die Umgebung sind ja erlaubt, aber so eine richtige kleine Reise... nach Wien, an den Gardasee...gerade jetzt, wo das Benzin so billig ist wie nie...  Rad fahren geht. So viele Radfahrer habe ich noch nie erlebt. Irgendwo las ich „Fahrräder sind das neue Klopapier“, und der Grafinger R...

Reisen und Heimkommen

Image
                        Für alle, die atemlos auf meinen nächsten Post gewartet haben, werfe ich hier gleich mal die ersten Bilder von meiner Reise nach Portugal aus! Zurück aus dem Reich meiner Schwester. ************ For all those of you who have been holding your breath for my next post: back from Portugal, from my sister's lovely realm. Über die Vasco da Gama-Brücke geht es in Richtung Alentejo.  **** Crossing the Vasco da Gama Bridge towards Alentejo  Rechts schauen wir schon den Wellen zu in Cascais, das war am vorletzten Tag. Morgens regnete es noch in Lissabon. ***** On the right, we are watching the waves pound the rocks in Cascais. In the morning, we had woken up to rain in Lisbon. Ein Teller mit sehr harten Eiern vom Flohmarkt in Estremoz - alles aus Keramik ***** A plateful of very hardboiled eggs made of earthenware, from Estremoz flea market Orange, die an Bäumen hängen...

The long trip home

Image
Keine Zeit zum Bloggen heute, hier kommt was aus dem Archiv   *** No time for blogging today - here's one from the archives. Two ladies in an hotel, Oban, Scotland  Eigentlich bin ich von Natur aus ein unruhiger Couch Potato und eine verhinderte Reisende. In meinem Leben sind Reisen meistens zu extensiven Aufenthalten geworden. Eine lange Liebesgeschichte mit Rom, 25 Jahre London, ein Jahr in Sevilla, und jetzt bin ich wieder in Bayern aufgeschlagen. Ich war noch nie in Asien, wo gerade einige gute Freunde aufregende Abenteuerreisen machen, nie in der Karibik, wo Danny in Barbados eine farbenfrohe Fortsetzung von WKD mit anderen Mitteln geschaffen hat. Weder in Kuba noch in Nicaragua, weder in Afrika noch in Indien bin ich je gewesen. Ein bisschen bedauere ich es, aber ich weiß dass ich dafür nicht geschaffen bin, lange Flüge sind mir ein Graus. Ich habe ja in Europa noch so viele Traumziele, die mich beschäftigen: Frankreich und Skandinavien kenne ich fast gar n...

Meine Schwester, das Abenteuer und ich

Image
Gerade habe ich in ihrem Blog mit Freude, und ein bisschen neidisch, die ausführliche Version ihrer gewagten Reise nach Portugal gelesen. Zum dritten Mal fährt sie mit einem Auto, das man auch als betagte Schrottlaube bezeichnen könnte, nach Portugal. Klar, früher, unsere Rostlauben fuhren überall hin, da waren wir jung und eine Panne war doch kein Beinbruch. Mit Mitte 60 kann das machen, wer sich traut (da denke ich an unsere Mutter, die mit 63 ihre zweimonatige "Traumreise" durch Amerika unternahm!) Luisa traut sich auch, und überall entdeckt sie Bezauberndes und Verzaubertes. Obwohl sie bei der Ankunft in ihrem porutgiesischen Häusl den Löffel abgibt, schreibt sie Stunden später, dass sie den Garten "aufgeräumt" hat.  Meine Schwester, der Dynamo in unserer Familie.  Mit 15 zog es sie schon in die Ferne, während ich brav daheim blieb und mein Abitur machte. Aber dann brach das Abenteuer auch über mich herein, mit Jahren des Pendelns zwischen Rom und Münc...

Reisen

Image
Fünf Tage Reise durch Nord-Portugal . Wer kennt das nicht - zuhause vergehen fünf Tage oft einfach so läppisch- und mir scheint, als wäre ich Wochen weggewesen! Geflogen am Mittwoch mit Luisa, gleich ins Mietauto und ab in den Norden, Häuser angeschaut, Orangenbäume, Windmühlen, Baustellen...Dann erschöpft in einem riesigen Templerritter-Luxushotel (ausgerechnet) in Tomar für nur 71 Euro aufs bequemste abgestiegen. Von einem Wassergraben umgeben... Und das war der erste Tag. In den folgenden Tagen fuhren wir nach Nazaré an der Küste - zauberhaft die kleine Stadt oben auf dem Felsen, wo die Frauen ganz normal in so einer Art Tracht rumlaufen. Überall hingen die Teppiche und Kissen und die Wäsche vor den Häusern, ich glaube wir hatten den ersten sonnigen Tag erwischt. Wir assen Unmengen frischen Fisch und tranken den knackigen kalten Weißwein dazu. Vor dem Essen gibt es immer Oliven und einen einheimischen Ziegenkäse, der wunderbar schmeckt. Von Nazaré über eine kleine Stadt...