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Showing posts with the label Berge

Zauberberg

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Tut mir leid liebe Hanne, aber die letzten beiden Wochen kann ich beim besten Willen nicht schön reden. Die waren BEIGE. Seit gestern ist aber wieder Farbe in meinem Leben. Ich war in den Bergen. Am Samerberg, ich wusste, da oben kann ich gesund werden. Sind nicht die Lungenkranken von jeher in die Berge geschickt worden? Komischerweise spricht niemand in der ganzen Corona-Paranoia davon, an die frische Luft zu gehen. Zusammengesperrt in ungelüfteten Wohnungen, das soll gut tun? In Italien stehen die Menschen auf ihren Balkonen und singen miteinander! Tränen der Freude! Wir fuhren also auf den nächst gelegenen Berg. Gingen spazieren, machten Yoga-Atemübungen. Sonne. Teetrinken dann wieder daheim. Farben! Frühling! Blümchen! *** Colours! Spring! Flowers! Die schlafende Jungfrau lockt *** the Sleeping Beauty (Wendelstein) Eingekehrt sind wir dieses Mal nicht *** We took our tea at home this time... In diesem Tal gab es massenhaft Bärlauch *** We found hill...

Auf der Suche nach Schnee

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  Ein paar Tage in der Nähe der Berge - das ist wie ein kleiner Urlaub. Wieder mal im Hotel, die Freiheit, fünf gerade sein zu lassen. Ein paar Schneeflocken auf den Bäumen in Aschau, wie japanische Tintenzeichnungen. Aber kaum über die Grenze nach Österreich in Sachrang kam die Sonne raus, überall lag dick Schnee, quietschbunte kleine Kinder fuhren auf den so genannten Zwergerlpisten herum, alle froh. Wir Kaffee auf der Hausbank vor einem Gasthof. Zwei Tage mit sehr viel Essen - die Portionen in bayrischen Gasthäusern sind unmenschlich, und als nachhaltige Zeitgenossen essen wir auf. (Unfassbar, ganz nebenbei, was die wohl alles wegschmeißen, denn an Schweine darf man ja Essensreste auch nicht mehr verfüttern). Am Abend schauten wir kurz in das Jahreskonzert in Aschau rein - viele Zuschauer in Tracht - zu unserer Überraschung spielte das gedirndelte und getrachtelte Orchester nicht, wie erwartet, bayerische Klassiker, sondern Stücke von Queen und den Beatles. Wir entfleucht...

Sonne! und schon wieder Schokolade

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Langsam riecht es allüberall nach Frühling, und ich verlagere langsam meinen Schwerpunkt von Sofa und Küche nach draußen. Zum Beispiel gestern, als Luisa und ich wieder mal Besuch beim Mütterlein und Mittagessen beim wunderbaren Pfeifenthaler machten. Anschließend ging es schnell auffi in Richtung Berge.   Daheim verdränge ich wie üblich alles Schmähliche - die scheußlichen Nachrichten seht ihr ja selber - und backe lieber mal wieder einen Schokokuchen. Das Rezept stammt aus alten Omakochbüchern, ansehen könnt ihr es euch bei der unterhaltsamen Mrs.Flax .  Anstatt Schokoguss habe ich einen Orangensaft-Puderzuckerguss gemacht. Ich finde, Schokolade und Orange sind füreinander geschafften. Spring is finally knocking on all doors, and I am beginning to shift my centre of gravity from the sofa to the fragrant outdoors. Yesterday, Luisa and I paid a visit to our Mum, followed by the usual delicious meal in one of the prettiest country pubs around here. From where w...

Stadt, Land... Waffel

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 Am Dienstag haben wir Schnee gefunden - bis auf 1399m muss man hinauf. Am Sudelfeld. Es gab echten und von Kanonen gefütterten Schnee für die (auch wenn ich jetzt auf etliche Zehen steige) Depperten.  Kunstschnee? Sehr sportlich. *** Finally saw some snow, some real and some from snow cannons. What foolishness. Get a life, skiers. Ein Hüttlein, das zum Verweilen einlädt *** A little cabin for dreams of a quiet life  Am Mittwoch dann in der Stadt. Verabredet bei der Welle. Die surfen, nicht nur zur Sommerszeit! *** Wednesday saw me in the big city. Meet me at the surfing point. They do it all year round.  Die frisch restaurierte Monopteros im sonnigen Englischen Garten. Muss eigentlich alles in München an Weißwürste erinnern? ***  freshly renovated: one of Munich's landmarks in the English Garden  Der Eisbach, auch er wird gerade "renaturiert"  Und zum Happy End gibt's mal wieder Waffeln , diesmal Schwarzwälde...

Das Glück in den Bergen

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 Dieser Herbst! Das pure Glück, und ich habe auch keine Gelegenheit ausgelassen, ihn zu genießen. Am Dienstag sind Luisa und ich spontan ins Auto gestiegen und die zwei Stunden in die Eng gefahren, um die Berge zu sehen. Erst mal über die Brücke am Sylvensteinspeicher, immer grandios. Und dieses Mal waren die Pfeiler ganz sensationell mit Graffitikunst bedeckt. Die Installation von Sascha Jahn, "Die Jägerin von Fall", bezieht sich ironisch auf den Heimatroman von Ludwig Ganghofer und das Dorf, das dem Staudamm geopfert worden war. Lustiger Effekt, der der Natur keinen Abbruch tut.   This autumn has been pure bliss, and I haven't missed an opportunity to enjoy it. On Tuesday, my sister and I got in the car and drove two hours to the Austrian border to see and feel the mountains. First point of arrival was the bridge over the Sylvenstein reservoir, always an amazing scene. This time, the bridge had been turned into a graffiti installation by an artist called Sascha J...

Über die sieben Berge...

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  Der Ostermontagsausflug führte uns zuerst mal nach Fischbachau, weil der Gasthof Alte Bergmühle im Münchner Restaurantführer "Delikat Essen" so empfohlen war. Aber die Gaststube war gähnend leer, während im Nebenzimmer eine Familienfeier stattfand. Also ging die Suche weiter. ***** On Easter Monday we drove towards the mountains, following a culinary hint from a food guide. But the restaurant we arrived at was deserted and uninviting, so we continued our search for lunch. Nur eine halbe Stunde von zuhause sah es so aus...eine andere Welt Only half an hour's drive from home we found ourselves in a different world Und fühlten uns auch in eine andere Zeit zurückversetzt: Ins Gasthaus zur Post in Bad Feilnbach trauten wir uns nicht, so ganz ohne Tracht ***** We also felt transported to a different time, too. We didn't dare go to eat in there, without the proper gear.  Zum Schluss fuhren wir doch zurück nach Bad Feilnbach zum Pfeifenthaler, eine me...

Eine Landidylle

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Ach ja, schon gewittert es wieder! Wo ich mir doch in zwei Tagen schon eine ganz ansehnliche Bräune zugelegt habe. Die vier Tage in den Bergen im Regen haben meiner Haut gut getan, und unterhaltsam war es auch. Die beiden Kinder sind schon gut vortrainiert von ihren Ferien in Lancashire, und sie wanderten ohne Murren mit Regenzeug und Gummistieferl durch den Baatz. Außerdem wurde viel gelesen – der geduldigste Vater der Welt las immer wieder aus „The lion, the witch and the wardrobe“ vor, selbst wenn er mitten im Feuilleton versunken war. Lola machte Tortilla, wie es sein muss. Die Kinder steigerten sich beim Scharadenspielen zu Show-Business-Meisterleistungen, meistens spielten sie Filme nach die in meinem Kanon eher nicht vorkommen: Pokémon, Alvin and the Chipmunks, Kung Fu Panda...Und wir spielten Uno, so viel Uno dass wir es schließlich rationieren mussten. So ein schöner Ort. So grün, friedlich und feucht. Ich lag nachts im Bett, las und hörte dem Regen zu, unter mir stampften di...