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How Time Flies

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Diesen Monat habe ich weniger Arbeit als sonst und viiiel Zeit. Unter anderem schaue ich alte Fotoalben an und digitalisiere einige meiner Lieblingsbilder. Und, verdammt, wie schnell die Zeit vergangen ist...ich kann immer noch nicht fassen, dass wir schon 2014 schreiben... In der „Kulturzeit“ neulich wurde Max Frisch zitiert, aus seinen Berliner Tagebüchern: „Gelegentlich wundere ich mich dass ich 62 werde…wie bei einem Blick auf die Uhr: ‚Oh, so spät ist es schon‘“. Ich hatte so einen Moment, als ich las, dass Francoise Hardy 70 wird.  SIEBZIG! Dieses Mädchen das so zart gesungen hat „tous les garcons et les filles de mon age“…De mon age…und jetzt werden wir mit Lichtgeschwindigkeit älter. Ich weiß, dass viele meiner Gleichaltrigen das kalt lässt – zumindest tun sie so. Ich finde das nicht schön. Ich genieße es zwar, dass ich nicht mehr so blöd und leicht eingeschüchtert bin wie früher, als ich jung war. Und ich finde mich auch durchaus nicht alt und schiach, ein paar...

Wie alt ist alt?

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 Ein Jahr ist es jetzt her, dass ich aufhörte, meine Haare zu färben. Und ich bin mir immer noch nicht ganz im Klaren darüber, ob das jetzt eine gute Sache war. Denn es erfordert Mut, so alt auszusehen wie ich bin, zu schlucken, dass niemand mehr einen Ausweis verlangt um nachzuprüfen, ob ich wirklich über 60 bin... Alt werden ist natürlich ein Privileg, keine Zumutung. Aber seit ich mein Haar grau werden ließ, verstehe ich erst wirklich, was es heißt, sich als Ü-60 zu outen, Ich bekenne mich damit zu der Altersgruppe, die in der Zeitung als „ Ilse T., Rentnerin“ beschrieben würde, sollte mich ein Auto überfahren. Es erfordert Mut, mich nicht mehr unter jung gefärbten Haaren zu verstecken, manchmal mehr als ich habe!  About a year ago, I decided to go grey, and I am still debating with myself whether that was such a good move. After all, it was flattering to be asked to show some form of identification when I  claimed  my OAP reductions! Now, no-one asks...

Too old to die young

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Unser Klo ist der Hauptort meiner musikalischen Erziehung, denn dort leben die Wire Magazines meines englischen Mit-Bewohners. Heute fand ich einen Hinweis auf diese Band http://www.myspace.com/tallfirs die mir auffiel wegen dem Titel (ja ich weiß, der Dativ, Tod des Genitivs) ihres neuen Albums. "Too old to die young". Ja das bin ich, einstige Angehörige der "trau keinem über 30" Generation. Und was mir immer mehr auffällt ist, dass wir das nicht erfunden haben, dieses ungläubige Staunen darüber dass wir jetzt richtig alt sind. Meine Mutter begrüßt sich morgens im Spiegel mit dem Satz "Wer san denn Sie, i kenn eana ned". Dazu schimpft sie sich immer als "oids Glump" worauf meine Schwester und ich natürlich protestieren. Aber hin und wieder kriege ich auch schon Anwandlungen von oids glump, wenn mir meine Hüfte weh tut nachts, und meine Füße nicht warm werden. Alt werden ist eine Zumutung, wie Herr Loriot schon so treffend sagte. Our toilet...