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Pizza und Nudeln - perfektes Glück

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   Trotz der Tumulte der letzten Wochen geht das Leben ja ganz fröhlich weiter. Nachts mag man kurz mit den Dämonen kämpfen, aber kaum wird es hell, will man frühstücken, schwimmen, kochen, all das, was man halt gern macht, nach dem Motto "froh zu sein bedarf es wenig". Hier zum Beispiel genießen meine Yogafreundinnen einen der wenigen Abende zum Draußensitzen vor unserem geliebten Cigno. *** Despite the eventful and somewhat traumatic events of the past days, life goes on in its usual jolly manner. At night, there may be the odd demon to be fought, but as soon as the daybreak, I feel the need to have breakfast, go swimming, cook and go about all the things one likes to do. It doesn't take much to make a day happy. For example, a post-yoga pizza al fresco with my  friends. Gestern hatte ich mal wieder Lust, Pasta zu machen. Wenn ich nur genug Platz hätte, die Pastamaschine immer rumstehen zu haben, würde ich wahrscheinlich alle paar Tage frische Nudeln ma...

Winter trifft Frühling

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Wenn man im Supermarkt Rucola kauft, kriegt man ja immer diese Riesenplastikmonster voller Grünzeug, das man auf normalem Weg eigentlich nicht wegbringt. Neulich ist mir eine schnelle und köstliche Lösung gelungen zum Abtragen des Rucolabergs, der im Kühlschrank auf seine Erlösung wartete. Von einer Großpackung Cashews war auch noch einiges übrig, ein frühlingsgrünes Pesto bot sich also geradezu an. Dazu machte ich eine feine winterliche Polenta - die Übergangskombination war perfekt. Ich kann keine Mengenangaben machen, bei mir geht es meistens nach Gefühl, außer beim Backen: Eine große Handvoll Rucola klein schneiden Cashews kurz in einer trockenen Pfanne anrösten und klein mörsern - oder im Küchentuch mit einem Nudelholz zertrümmern (großartiger Stressabbau). Beides mit einer Knoblauchzehe,  einer Prise grobem Meersalz und etwas Olivenöl im Blitzhacker zerkleinern (ich mag nur sehr wenig Knoblauch) Noch großzügig Olivenöl, Zitronensaft und geriebenem Parmesan daruntermis...

Eine sehr süddeutsche Pasta

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Eigentlich wollte ich Nudeln machen, genauer gesagt Trofie (ein anderes Mal...) Da ich kein Hartweizenmehl hatte, hab ich eine Kaffeemühle voll Hartweizengrieß fein gemahlen und mischte ihn in einer Schüssel mit ungefähr genausoviel Weizendunst (Wiener Grießlermehl). *Ich kaufe übrigens mein gesamtes Mehl jetzt beim Bäcker Daumoser in Grafing, bio und frisch von der Draxmühle in Rechtmehring. Sogar beim Herrmannsdorfer gibt es ganz günstiges Biomehl!* Das Mehl vermischte ich mit eine einer Prise Salz und einer lässig geschätzten Menge warmem Wasser. Der Teig war dünnflüssig. Also gab ich noch eine Ladung Roggenmehl dazu. Und ein Ei, weil ich an diesem Punkt die Vorstellung von Trofie schon aufgegeben hatte. Und siehe da, es wurde ein Spätzleteig! Und was für einer! Durch das Roggenmehl wurden die Spätzle ein bisschen fester, richtig wie kleine Nodini. Also doch noch Pasta. Mit meinem Spätzlehobel hobelte ich den Teig ins kochende Wasser, und in Minutenschnelle schwammen bil...

Grün und Blau

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Zur Zeit ist das Wetter äusserst seltsam: einen Tag Pullover und Regenjacke, am nächsten Tag schwitzend zum Steinsee. Gestern schien mal wieder die Sonne und gab mir eine Gelegenheit, meinen Topfgarten zu fotografieren. Ich brauche Hilfe! Ich habe da eine Pflanze, ein Sukkulent (Geschenk von Anna, die es aber auch nicht wusste), von der  ich nicht weiß was sie ist (im unteren Bild). Anna meinte dass der irgendwann mal Früchte tragen wird. Aber welche? *** The weather is extreme at the moment - one day it's socks and anorak, next day I am panting up to my swimming lake. Yesterday was one of the sunny days, giving me an opportunity to take pictures of a couple of mystery plants in my terrace container garden.  This succulent will apparently bear fruit - but which? Does anyone recognise it? Rätsel Nummer Zwei ist das zarte Pflänzchen im unteren Bild. Irgendwann habe ich wohl Samen eingestreut und jetzt kommt dieses hübsche, fenchelartige Grünzeug. Was ist das? **...

Essen ist fertig!

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ANMERKUNG: dieser Eintrag ist vom letzten Frühjahr und hat sich witzigerweise selbständig gemacht und hier vorgedrängt - keine Ahnung, wie er das gemacht hat! Bisserl früh für Bärlauch... Natürlich habe ich in dieser ganzen Zeit nicht wirklich aufgehört zu kochen. Aber das meiste Essen in letzter Zeit hätte höchstens in die Rubrik "Ugly Food" gepasst, es war nicht meine kreativste Phase. Doch wer könnte einem Bund Bärlauch, Mitbringsel aus dem Garten einer Freundin, schon widerstehen? Die schlaue Lieblingsnichte brachte mich auf die Idee mit Bärlauchbutter: Butter sehr weich werden lassen, Bärlauch klein hacken, Salz rein. Damit adelt man die banalsten Kartoffeln, die missratensten Nudeln, das trockenste Brot. *** Of course I never stopped cooking over the past weeks. But it was not exactly my most creative period, and most of the food I produced would have won prizes in the "ugly food" category. Presented with a bunch of homegrown wild garlic by a friend, I ...

Samstags zuhause

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Nach dem Gewitter ist vor dem Gewitter diesen Sommer. Hier sieht es düster aus gerade, perfektes Wetter für Essensproduktion. So verbrachte ich den frühen Nachmittag wieder mal beim Spiel mit dem Mörser: Basilikum aus dem Garten, eine Handvoll Pinienkerne, schön viel geriebenen Parmesan, Salz und genug Olivenöl damit die Nudeln davon bedeckt werden. Und dann mörsern. Kann man natürlich auch mit dem Zauberstab machen, aber ich mag die Konsistenz des Pesto lieber handgemacht, da wird es gröber und g'schmackiger.  Another thundery afternoon gathering out there, darkness at noon: it's that kind of  summer. Ideal for staying in and playing with food. My basil plant is growing beautifully, so I made some pesto again:  I throw basil leaves, a handful of pine nuts, lots of freshly grated parmesan in the mortar with a pinch of salt and enough olive oil to coat the pasta. Mash it all together with the pestle, it makes a rougher, tastier pesto than doing it with the h...

Der grüne Mittwoch

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Wirkliche Köchinnen wissen das schon lange, aber für mich ist es eine phantastische Entdeckung, dass man aus jedem grünen Kraut und jeder Nuss - und sogar aus Kernen - Pesto machen kann. Das Erbsengrün, das ich vor ein paar Wochen zum ersten Mal geerntet habe, wuchert weiter, und heute habe ich eine Handvoll davon im Mixer zu Pesto püriert. Ich hatte Rumfort-Pistazien im Schrank, die erhitzte ich in einer Pfanne ohne Fett und mahlte sie in der Kaffeemühle. Mit dem Erbsenkraut, einem zerbröckelten Stück Parmesan und Olivenöl - alles nach Gefühl bemessen - wurde daraus ein sehr feines Pesto. Dazu verzehrte ich meine restlichen sechs Stück Spinatravioli. Ja, so ein feines Mittagessen mache ich auch ganz für mich alleine! Anschließend ein sonniger Besuch beim Steinsee, der komplett zugefroren ist. Vermutlich wird es eine Weile dauern, bis auch die Taffste (=Luisa) da drin schwimmt.  It is quite possible that I am the last cook on earth who discovered that pesto can be made from v...

Q wie quer durch den Kräutergarten

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Schon verblühen die letzten Löwenzähne, man kommt mit dem Pusteblumenpusten gar nicht mehr nach. Die Wiesen sind rot vor Sauerampfer, da musste ich gestern wieder die köstliche Sauerampfersuppe machen. Und zum ersten Mal wachsen auf meiner Terrasse alle möglichen Kräuter: der blühende Rosmarin, der den Umzug aus der Stadt mit Bravour bestanden hat. Der Salbei, der ausschlägt wie wild, das violette Thai-Basilikum und der Lavendel vom Weibermarkt haben die beiden Frostnächte auch gut überlebt. Im Schatten eines Rosenbusches habe ich sogar Minze gefunden, jetzt kann die Cocktailsaison losgehen. Heute kam ich infolge eines Besuchs bei Kochtopf , der Numero Uno unter den deutschsprachigen Foodblogs, auf die Idee, Pesto zu machen. Klaute schnell bei meiner Schwester ein Tässchen von ihrem besten portugiesischen Olivenöl und zermalmte eine Tasse Pistazienkerne die schon ewig rumstehen, eine Handvoll der schönen Basilikumblätter, ein paar Knoblauchzehen und ein Stück geriebenen Parmesankä...

Bleib daheim und nähre dich redlich

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Draußen tobt sich endlich der Winter aus, und ich gen0ss heute beim Frühstück den gemütlichen Kontrast von drinnen und draußen. In Kürze mache ich mich auf nach Grafing (sagt man so - ob die Bahn da wohl mitspielt...) und bringe meiner Mutter ein selbstgekochtes Powersüppchen mit. Gestern, vom Schnee und der Kälte, kochte ich diese bunte Linsen-Gemüsesuppe und machte dazu ein Pesto (inspiriert von Juttas Party-Köchin neulich). Ich machte auch eine Menge Fotos, ich dachte - diesmal dokumentierst du es wie ein Profi: die Gewürze, das Mörsern des Pesto, die Zutaten. Pustekuchen (das heißt bei uns übrigens: Pfeifadeckl, aber das würdet ihr nicht verstehen). Aus Versehen löschte ich beim Herunterladen der Fotos ALLES. Nur diese paar Bilder hier schoss ich danach noch, bevor es wieder dunkel wurde: Was ist drin? Ich briet eine Zwiebel mit feinem Olivenöl an, dazu Cumin, zwei oder drei Zehen Knoblauch, geriebenen Ingwer, Garam Masala, Chiliflocken, Kurkuma und Senfkörner. (Wer keine Curryg...

Makin' Pesto

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Da es plötzlich zu schneien anfing und Frost droht, habe ich gestern in Windeseile meine Basilikumpflanzen abgeernet und zum klassischen Pesto verarbeitet. Ich lehnte mich an ein Rezept in meiner Basis-Kochbibel (Vorsicht Schleichwerbung!) Kochen!, und es gelang mir sehr gut. Es war ein bisschen salzig - man vergisst dass der Parmesan ja schon salzig ist. Ich habe einen Mörser, den ich mal auf dem Flohmarkt fand, und es macht Spass, so richtig rumzumörsern, aber es geht auch elektrisch. Also: je nach Geschmack zwei kleine/mittlere/riesige Knoblauchzehen kleinschneiden, ungefähr die Blätter von einem Topf Basilikum kleinreißen, 2 Handvoll Pinienkerne, , Salz, Pfeffer. Alles in den Mörser - oder den Mixbecher - und drauflosstampfen (oder elektrisch mixen), etwa 100ml gutes Olivenöl langsam reinlaufen lassen, bis die Konsistenz wie Paste ist. Zum Schluss 50g geriebenen Parmigiano reinmischen. Und dann zu frischen Nudeln essen. Ekstase! Übrigens habe ich Pesto auch schon mit Petersilie und...