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Der Herbst fängt an, Spaß zu machen

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Es ist mal wieder Erntezeit - endlich wieder Äpfel! Unser Spenderbaum trug massenhaft Früchte, im Gegensatz zu vielen Bäumen, die vom späten Frost im Frühjahr überrascht wurden. Genug bis ins nächste Jahr, schrumpeln sie dann im Keller leise vor sich hin und werden immer süßer je schrumpliger. Ein bisschen wie ich. Mit Hilfe des skeptischen Engländers - er nimmt nur ganz perfekte Äpfel vom Baum, ich hole den Rest - haben wir mehrere Körbe gefüllt. Kaum daheim, machte ich mich über die wurmigsten Exemplare her und kochte Kompott.  Für das Kompott koche ich nur die Äpfel - ohne alles. Kein Zucker, keine störenden Gewürze, einfach Äpfel. Schmeckt unglaublich gut. Und im Nullkommanix stand auch eine Tarte Tatin auf dem Tisch, zum traditionellen 4-o'clock-tea. Aus 100 g Mehl, halb Vollweizen und halb 405 - derzeit meine bevorzugte Mischung - 50 g Butter und 25 g Zucker schnell einen Mürbteig kneten, kühl stellen. 3-4 große Äpfel schälen und in Scheiben schneiden Eine m...

Spätsommerliche Apfeltarte

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Ich bin keine Frühaufsteherin. Ich gehe gern spät ins Bett, genieße die nächtliche Ruhe und hin und wieder sogar das Fernsehen (das normalerweise eher kein Genuss ist), und schlafe morgens so lang ich will, kein Wecker klingelt. Aber wenn meine Schwester, Frühaufsteherin, im Ausland weilt und daher ich die morgendliche Frühstücksschicht bei unserer Mutter übernehme, sehe ich doch hin und wieder das frühe Morgenlicht. So wie gestern. Und was für ein wunderschönes, vernebeltes Morgenlicht! Auf dem Heimweg kam ich an einem sonnenbeleuchteten Sonnenblumenfeld vorbei, und frühstückte dann voller Erfolgserlebnis um halb zehn.   Early to bed, early to rise is not my motto. I like late nights, the calm feeling of everybody in their beds and I the only one awake, while mornings can be late. But when my sister, the early bird, is abroad and I have to take over the morning breakfast making shift at Mum's, I occasionally see the gorgeous 7a.m. light I usually sleep through. Like yest...

Family Birthday

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Nicht dass ich einen Grund brauche, Kuchen zu backen, aber es gab einen besonders reizenden Grund, den Geburtstag meiner einzigen und besten Nichte. Es gab die bewährte Tarte Tatin , einfach, gesund und gerade kuchenartig genug (vor allem mit Schlagsahne), und ein paar Crostini - Nussbrot vom Neulinger mit Olivenöl, ein bisschen Serranoschinken und Ziegenrolle, kurz im Ofen gewärmt. Dazu Tee (der immer aus England in Form von PG Tips oder ähnlich mitgebracht wird) und einen guten Cremant D'Alsace. Not that I need an excuse to bake cakes, but there happened to be one in the shape of my one and only niece's birthday on Saturday, and I made Tarte Tatin , my favourite one - easy, healthy, and just fattening enough. Plus some crostini - or canapés, as they used to be called in the uncool old days, with Serrano ham,goat cheese (that old staple) and some olive oil drizzled over it (this is of course pure Jamie Oliver - he drizzles olive oil over just about everything). Und so ma...