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Showing posts with the label Ricottagnocchi

Auf die Schnelle

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Leider hatte ich diese wunderbaren Bilder noch nicht zum Muttertag bereit.     ********      Unfortunately I found these pictures too late for Mothering Sunday Was schön war: mein erstes Bad im Steinsee. Ich ging bei Sonnenuntergang in den See, auf dem Steg und am Ufer saßen Grüppchen von jungen Menschen auf Decken, mit Weingläsern und Bierflaschen, auf dem See saß auf einem Paddelbord ein Junge und spielte Gitarre. Und ich bin endlich geschwommen. Die ganze Woche wollte ich eigentlich nach München fahren, aber ich bin schon so Lockdown geschädigt, so gewohnt an diesen ruhigen Rhythmus in meiner ereignislosen Kleinstadt (und das meine ich positiv - in der Welt ereignet sich so viel unangenehmer Scheiß) , dass ich fast Angst habe vor dem Wiedereinstieg in die normale Welt. Und zwar nicht wegen Ansteckung - die grauslichen Masken sind ja doch eine Art Schutz vor den schlimmsten  Anhustern - sondern einfach ...

Quarantäneschwänke

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Es ist ein bisschen wie im Märchen von Dornröschen: alles hat angehalten. Die Straßen sind leer, am Himmel keine Kondensstreifen, kaum Menschen unterwegs. Die S-Bahn fährt zwar getreulich alle 20 Minuten an meinem Küchenfenster vorbei, aber niemand sitzt drin. Aber es gibt einen Ort, wo sich der Wahnsinn austobt: der Supermarkt A**i. Niemand hält die Kunden an, Abstand zu halten. Alle drängeln rein, drängeln sich vorbei, wenn ich höflich um Abstand bitte (hey! ich gehöre zur Risikogruppe!) schnauzt mich jemand an "jetzt werden's schon alle hysterisch!" Eine Parallelwelt, wo das Virusrisiko noch nicht angekommen ist und die Aggression herrscht. Aus England und aus Portugal höre ich, dass die Kunden vor den Supermärkten warten - mit Abstand - bis drinnen genug Platz ist, um sich auszuweichen. Nicht bei uns. Aber angeblich sind 95% der Deutschen mit den Vorschriften einverstanden. Vielleicht sind hier in G. die übrigen 5%? Zum Glück ist im Wald noch genug Platz fü...

Eine verrückte Reise,ein zenmäßiges Abendessen und ein Sonnenuntergang

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Bin wieder da nach vier Tage im nahen (deutschen) Osten. Zwei Nächte in Berlin bei Freunden mit gutem Riesling, lustigen Weibern und einer grippekranken Reisebegleiterin, die den ganzen Spaß vom Sofa aus verfolgen musste. Die dritte Nacht verbrachte ich bei einer Art Szene-Familienfeier auf einem dieser verfallenden Schlösser in der Uckermark. Zum Schloss fuhr man vorbei an romantischen Birkenwäldern und Unmengen Windrädern, die für uns in Bayern Strom produzieren. Ich finde sie übrigens sehr schön: von mir aus könnte gerne statt Gipfelkreuz auf jedem Berg ein Windrad stehen. Ich war so nahe an Polen, an der Ostsee, und hatte bloss einen Tag Zeit! Ich muss da nochmal hin, und dann mit etwas mehr Spiel-Raum, um durch die Apfel- und Birnbaumalleen zu spazieren, in die klaren Seen zu springen, in und in einem Strandkorb am Meer zu sitzen. Es war nicht der bestdurchdachte Reiseplan, aber für mich doch ein kleines Abenteuer. A four-day trip took me first to Berlin. I spen...